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Skoda Kamiq, SUV-Neuheit, rot, Frontansicht Foto: Skoda
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City-Cruiser oder Gelände-König?

Škoda Kamiq (2019): Neues SUV im Vorab-Test

Škoda bringt das dritte Modell seiner SUV-Zunft. Was kann der kleine Neuzugang? Alle Infos über Preis, Angebot, Technik

Keine Sparte im Volkswagen-Konzern bringt derzeit so viele Neuheiten hervor, wie jene der SUV und Crossover. Auf dem Genfer Autosalon 2019 im März war es die tschechische Tochter Škoda, die mit dem Kamiq ein klein bis kompakt dimensioniertes Modell der Öffentlichkeit vorstellte. Das Präsentationsstück rundet künftig die Angebotspalette der Škoda-Hochsitzer ab und fungiert unterhalb der Markenbrüder Kodiaq und Karoq. Vor der Messepremiere kursierten in den Medien auch Bezeichnungen wie Arctic, Kosmiq oder Polar. Dabei war doch eigentlich klar: Wenn schon die größeren Škoda-SUV den gleichen Anfangs- und Endbuchstaben tragen, dürfte das auch beim Kleinsten der Fall sein.

Wo steht der Škoda Kamiq im Vergleich zu den Konzernbrüdern?

Der Škoda Kamiq (2019) basiert auf der VW-Architektur MQB A0 und ist mit einer Länge von 4,24 Meter ähnlich lang wie die Konzernbrüder VW T-Roc (4,23 m) und Audi Q2 (4,20 m). Noch kürzer als diese Crossover sind lediglich die Modelle VW T-Cross (4,11 m) und Seat Arona (4,19 m) geraten. Optisch ist das Škoda-SUV Kamiq nicht nur eine neue, kleine Variante im Portfolio der Tschechen: Das Design der SUV-Neuheit ist sehr eigenständig, was auf Anhieb an der Frontpartie deutlich wird. Im Gegensatz zu den anderen "Geländegängern" der Marke Škoda sind markante Tagfahrlichter oberhalb der Front-Scheinwerfer positioniert. Dies erinnert, wie wir finden, an den asiatischen Konkurrenten Hyundai Kona. Ein eigenständiges Designmerkmal ist der Škoda-Schriftzug auf dem Kofferraumdeckel. Dieses Attribut war erstmals beim Rapid-Spaceback-Nachfolger Škoda Scala zu sehen und wird sukzessive bei künftigen Škoda-Modellen Einzug halten.

Skoda Kamiq, SUV-Neuheit, rot, Seitenansicht
Sie Škoda-Neuheit Kamiq wird noch im Jahr 2019 das SUV-Portfolio der VW-Tochter erweitern. Foto: Škoda

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Škoda Kamiq mit Drei- und Vierzylindern - aber ohne Allradantrieb

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Wann hat der Škoda Kamiq Marktstart? Das ist noch nicht ganz genau bekannt. Vermutlich ab Herbst 2019 rollt das kleine City-SUV in die Showrooms, die Produktion erfolgt in der Heimat in Mlada Boleslav. Wer für das neue SUV von Škoda mit alternativen Antrieben rechnet, wird enttäuscht: Als Elektroauto wird es das Crossover nicht geben. Auch ein Kamiq Hybrid ist unseren Informationen nach nicht vorgesehen. Eine Schadstoff-Reduktion wird indes anderweitig möglich sein: Für einen späteren Zeitraum ist eine Ausführung mit Erdgasantrieb und 90 PS geplant. Bei den Motoren des Škoda Kamiq stehen von Beginn an bewährte Drei- und Vierzylinder aus dem Konzernregal zur Verfügung, mit einem Leistungsspektrum von 95 bis 150 PS. Die meisten Aggregate sind Benziner, Diesel-Freunde müssen sich mit dem 1,6-Liter-TDI (Škoda Kamiq 1.6 TDI) und seinen 115 PS begnügen.

Dass es irgendwann eine sportliche Version als Škoda Kamiq RS geben wird, ist eher unwahrscheinlich. Gibt es den Škoda Kamiq aber zumindest mit Allradantrieb zu kaufen? Auch das ist nicht der Fall, stattdessen kommt bei allen Ausführungen Frontantrieb zum Einsatz. Dieser Umstand unterstreicht neben seinen Abmessungen die Auslegung des Škoda Kamiq auf asphaltierte Verkehrswege statt auf rustikales Geläuf. Schließlich bezeichnet Škoda selbst seine SUV-Neuheit als „Urban-Crossover“. Was die Getriebeeinheit betrifft, so stehen für den Kamiq 2019 wahlweise ein Handschalter (fünf oder sechs Gänge) oder alternativ die siebenstufige DSG-Automatik zur Verfügung.

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Neuer Skoda Kamiq hat etwas, was der Audi Q3 nicht hat

Welche Hoffnungen mit dem Neuzugang für die Marke Škoda verbunden sind, stellt Alain Favey, Vorstand für Vertrieb und Marketing, klar: „Die Bedeutung unserer SUV-Modelle als Wachstumstreiber und tragende Säule unseres weltweiten Absatzes nimmt immer weiter zu. Als dritte SUV-Baureihe rundet er [der Kamiq, d. R.] unser Angebot nach unten ab. Damit sind wir bestens gerüstet, um in diesem Segment auch künftig neue Impulse zu setzen.“ Dieses Vorhaben möchte der Škoda Kamiq auch im Innenraum umsetzen: Bei manchem Feature kann nicht mal die Konkurrenz aus dem eigenen Hause mit ihm mithalten: So hat die Škoda-Neuheit 2019 nicht nur vorne, sondern auch hinten eine Sitzheizung im Angebot. Beim Premium-Konzernbruder Audi Q3 zum Beispiel müssen Käufer hierauf verzichten.

Wer außerhalb des Volkswagen-Konzerns kann dem Škoda Kamiq gefährlich werden? Es gibt mittlerweile so einige Lifestyle-SUV, denen der Škoda Kamiq die Zielgruppen streitig machen will. Dazu gehören der Ford EcoSport, Hyundai Kona, Citroën C4 Cactus, Fiat 500X, Mazda CX-30, DS 3 Crossback, Kia Soul, Nissan Juke, Mitsubishi ASX, Opel Crossland X, Peugeot 2008, Renault Captur, Suzuki Vitara oder der Jeep Renegade.

Neues Škoda-SUV Kamiq in der Bildergalerie

Škoda Kamiq 2019: Kofferraum und Technologie - und der Preis?

Was hat der Škoda Kamiq seinen Insassen an Platzfreiheit zu bieten? Dieser Aspekt ist neben dem frischen Design im Innenraum einer der Kernpunkte. So stellt sich das Interieur aufgeräumt und relativ puristisch dar und trotz der subtilen Beschaffenheit natürlich auf dem neuesten Stand. Dies gilt vor allem im Hinblick auf das Infotainment: Zu diesem Angebot tragen auf Wunsch animierte Instrumente oder ein zentral platziertes Multifunktionsdisplay bei, mit einer Diagonale von bis zu 9,2 Zoll. Und das Kofferraumvolumen des Škoda Kamiq? Durch Umlegen der (geteilten) Rückbank wächst das potenzielle Volumen von 400 auf bis zu 1.395 Liter. Auch die gestiegenen Anforderungen im Bereich Sicherheit soll die Škoda-Neuheit erfüllen und hat dafür innovative Assistenzsysteme an Bord. Dazu gehören serienmäßig eine Frontradarerkennung und der Spurhalteassistent, darüber hinaus gibt es optional einen aktiven Tempomaten (bis 210 km/h), das Rückfahrwarnsystem, die Müdigkeitserkennung, eine Einparkhilfe oder den Totwinkelwarner.

Was wird der Škoda Kamiq kosten? Zum Preis für das neue SUV gibt es noch keine offizielle Bekanntgabe. Doch wer ein günstiges SUV kaufen möchte, für den gibt es mit ihm bald eine Alternative mehr auf dem Automarkt: Der Basispreis für einen Kamiq-Neuwagen soll dem Vernehmen nach bereits bei unter 20.000 Euro liegen.

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Kamiq und Co. im Video: Skoda auf dem Genfer Autosalon 2019