VW T-Cross, Fahraufnahme
Foto: VW

Urbaner Crossover im Preis-Check

VW T-Cross im Test: Ein Polo-SUV zum günstigen Preis?

"Life", "Style" oder "United"? Wie konfiguriert man das Volkswagen-SUV T-Cross zum besten Preis?

  • genügsame Motoren
  • niedriger Grundpreis
  • viele Styling-Optionen
  • kein Allrad
  • Linien-Aufpreise abhängig vom Motor

Schmächtig, stylish, flink? Wegen seiner Abmessungen wird der VW T-Cross immer wieder als "Polo-SUV" bezeichnet. Allerdings ist das Mini-SUV T-Cross um rund 6 Zentimeter länger als sein Marken-Bruder Polo, aber sichtlich kleiner als die übrigen Volkswagen-Hochbeiner T-Roc, Tiguan und Touareg. Das hat gute Gründe. Denn das junge Segment der City-SUV boomt und ist inzwischen hart umkämpft. Auch andere Hersteller haben ähnliche Modelle ins Portfolio genommen, wie Seat mit dem Arona, Nissan mit dem Juke und seit 2019 auch Audi mit dem A1 citycarver. Prominente Konkurrenz, die der T-Cross übertrumpfen will. Doch hat er wirklich gute Kauf-Argumente auf seiner Seite? Und zu welchem Preis ist ein ordentlich ausgestatteter VW T-Cross 2021 erhältlich? Wir machen den Test im Konfigurator, indem wir uns unseren eigenen Wunsch-T-Cross zusammenstellen. 

Anzeige

Den VW T-Cross mit unserem Bestpreis-Service günstig konfigurieren Jetzt hier klicken!

Werbung VW T-Cross

VW T-Cross 2021: Preis-Niveau und Leistung der Motoren

Auch beim schmächtigen T-Cross gilt die Regel, dass der Motor schon ganz wesentlich über den Gesamt-Preis mitentscheidet. Die Wahl will also gut überlegt sein. Was bietet uns der Konfigurator an? Eines vorweg: Im Jahr 2021 stehen dem VW T-Cross leider keine Diesel mehr zur Verfügung. Das Antriebsspektrum besteht nur noch aus Benzinaggregaten. Die Motoren im Überblick: 

Neues VW-SUV in der Seitenansicht: der T-Cross 2019.
Neues VW-SUV in der Seitenansicht: der T-Cross 2019.
Foto: VW

Benzin:

  • 1.0 TSI: 70 kW/95 PS, Verbr.: 4,9 l/100km, 5-Gang-Schaltgetriebe – ab 19.300 €
  • 1.0 TSI: 81 kW/110 PS, Verbr.: 5,0 l/100km, 6-Gang-Schaltgetriebe – ab 20.770 €
  • 1.0 TSI: 81 kW/110 PS, Verbr.: 5,0 l/100km, 7-Gang-DSG – ab 22.290 € 
  • 1.5 TSI ACT: 110 kW/150 PS, Verbr.: 5,2 l/100km, 7-Gang-DSG – ab 26.380 € 

Unsere Wahl: Der 110 PS starke 1.0 TSI mit 6-Gang-Schaltgetriebe

Für den deutlich unter 1,5 Tonnen schweren T-Cross wären im Prinzip auch 95 PS ausreichend. Wir stellen an unser City-SUV einige Ansprüche: sprintstark soll es sein, genügsam und preiswert außerdem. 110 PS sind dafür geradezu ideal. Der Komfort des Doppelkupplungsgetriebes (DSG) kostet pauschal 1.520 Euro extra. Noch mehr Power hätte unser T-Cross mit 150 PS. Mit dieser Motorisierung ist er allerdings erst ab 26.380 Euro zu haben, was unser Budget schon zu Beginn der Konfiguration arg strapazieren würde. Wir starten im VW T-Cross-Konfigurator mit dem 1.0 TSI mit 110 PS und 6-Gang-Schaltgetriebe und somit bei gemäßigten 20.770 Euro

Bilder zum neuen VW-SUV T-Cross

Anzeige

Den VW T-Cross mit unserem Bestpreis-Service günstig konfigurieren Jetzt hier klicken!

Werbung VW T-Cross

Die Ausstattungslinien: Basis, "Life", "Style" und "United"

Für den VW T-Cross stehen 2021 drei reguläre Ausstattungslinien und ein Sondermodell zur Wahl. Ausgehend vom Basismodell mit seiner Standardausstattung folgt mit einem Preis-Abstand von 2.125 Euro darüber die Linie "Life", über der wiederum "Style" in einer weiteren Preisdifferenz von 2.330 Euro (mit manueller Schaltung) beziehungsweise 2.405 Euro (mit DSG) rangiert. Das Sondermodell "United" ist mit seinem Startpreis von 23.530 Euro zwischen "Life" und "Style" positioniert.

Wie begründet sich diese verschiedenen Preisansätze? Beim VW T-Cross verhält es sich genauso wie bei allen anderen Volkswagen-Modellen: je höher man geht, desto umfangreicher die Ausstattung und desto teurer der Preis. Im Folgenden sehen wir uns die Linien im Detail an. 

Basismodell: Der VW T Cross in der Standardausstattung – ab 19.300 Euro

Der T-Cross 2019 als "Rohversion" in der Farbe "Uranograu Uni". Bis hierher ist das Volkswagen SUV noch ohne Aufpreis.
Der T-Cross 2019 als "Rohversion" in der Farbe "Uranograu Uni". Bis hierher ist das Volkswagen SUV noch ohne Aufpreis.
Foto: Screenshot VW-Konfigurator

Volkswagen gibt dem T-Cross bereits serienmäßig einiges mit auf den Weg: Das Radio "Composition Color" und das Notrufsystem eCall sind an Bord, außerdem eine Telefon- und eine USB-C-Schnittstelle. Die Außenspiegel können elektrisch eingestellt und beheizt werden, und die Intervallumschaltung der Scheibenwischer wird von einem Lichtsensor gesteuert. Besonders beeindruckend ist der Bestand an Sicherheits- und Assistenzsystemen: Der Notbremsassistent "Front Assist" mit Fußgänger- und Radfahrererkennung, der Geschwindigkeitsbegrenzer, ein Berganfahrassistent und der "Blind Spot" -Sensor "Plus" mit Parkassistent und Spurverlassenswarnung gehören beim T-Cross zur Grundbestückung. Zusätzlich das proaktive Insassenschutzsystem, das in Verbindung mit dem Frontassistenten aktiviert wird und die Sicherheitsgurte in Gefahrensituationen automatisch vorspannt. Die attraktive Displaytechnik des Multifunktionsdisplays "Plus" rundet alles zusätzlich ab. Das Basismodell präsentiert sich also schon fast opulent. Umso interessanter also die Frage, womit beiden höherwertigen Linien "Life" und "Style" aufwarten. Beispielsweise vermissen wir eine Klimaanlage.

Driven Newsletter Leser zahlen im Schnitt 16 % weniger beim Autokauf. Jetzt Newsletter abonnieren!

Jetzt Newsletter abonnieren! Kostenlos & unverbindlich

Du bekommst wöchentlich den

  • Rabatt-Radar-Newsletter zum Autokauf
  • Redaktions-Newsletter mit Autostories und Kaufberatungen

*Pflichtfeld
Einverständniserklärung *
  • Ja, ich möchte Ihren Newsletter mit Informationen zu Aktionen, Neuheiten und anderen Angeboten von Autohäusern, Vermittlern, Marktplätzen und anderen gewerblichen Anbietern rund um Autokauf, Mobilität und Reisen erhalten. Ich kann diese Zustimmung jederzeit widerrufen, zum Beispiel per E-Mail an kontakt@driven-autowelt.com.

"Life" – ab 21.425 Euro 

Diese Linie erweitert den Ausstattungsbestand des T-Cross in mehrfacher Hinsicht: Ultraschall-Einparkhilfen für vorne und hinten, eine Klimaanlage und ein Lenkrad mit Multifunktionstasten. Außerdem höhenverstellbare Vordersitze, zwischen denen eine Armlehne mit Aufbewahrungsbox und zwei zusätzlichen USB-Ladebuchsen für die Rückseite verbaut ist. Auch die Materialanmutung des Interieurs ist bei "Life" etwas gediegener – mit "Pineapple"-Design-Einlagen und "Triangle Ties" -Stoffbezügen. Mit einer Größe von 16 Zoll sind die Felgen zwar nicht größer als beim Basismodell, aber statt aus Stahl aus Leichtmetall und dazu etwas schicker.

Pauschale 2.125 Euro beträgt der Aufpreis für die Ausstattungslinie "Life", was allerdings noch weitere Vorteile als die genannte Mehrausstattung bringt: Das Angebot an Sonderausstattung und Extras ist nämlich bei "Life" ungleich größer als beim Basismodell: Parklenkassistent, Fahrprofil-Auswahl, verschiedene Design-Pakete – das und noch einiges mehr lässt sich erst ab dieser Linie auswählen.

"Style" – ab 25.225 Euro

Welchen Aufpreis die Ausstattungslinie "Style" kostet, hängt von der Wahl des Motors ab. Klingt etwas seltsam, ist aber dem Umstand geschuldet, dass ein VW T-Cross mit DGS dabei zusätzliche Lenkrad-Schaltwippen bekommt, was 75 Euro Aufpreis bedeutet. Wir müssen mit unserem manuellem 6-Gang-Schaltgetriebe statt 2.405 Euro nur 2.330 Euro aufwenden. Immer noch ein stolzer Preis, für den man einiges erwarten kann.

"Style" hebt sich tatsächlich stark von den beiden anderen Linien ab: LED-Scheinwerfer für Abblend- und Fernlicht, Nebelscheinwerfer mit Abbiegelicht, beheizbare Sportkomfortsitze im Cockpit und eine Ambientebeleuchtung gehören hier genauso zum Ausstattungsbestand wie eine automatische 2-Zonen-Klimaanlage ("Climatronic") mit Allergenfilter, Inlays vom Typ "Lizard", 17 Zoll große Leichtmetallfelgen in "Chesterfield"-Design sowie eine Müdigkeitserkennung und automatisch beheizte Scheibenwaschdüsen. Außerdem vergünstigen sich manche Sonderausstattungen für "Style". So kostet das elegante "R-Line-Exterieur"-Paket hier nur 945 Euro, während bei "Life" dafür 1.135 Euro berechnet werden.

Anzeige

Den VW T-Cross mit unserem Bestpreis-Service günstig konfigurieren Jetzt hier klicken!

Werbung VW T-Cross

Sondermodell "United" – ab 23.530 Euro

Das T-Cross-Sondermodell trägt den Namen "United" und liegt preislich etwa in der Mitte von "Life" und "Style". Zusätzlich zum Ausstattungsbestand von "Life" umfasst "United" ein Multifunktions-Lederlenkrad, eine Vordersitzheizung, eine 2-Zonen-Klimaanlage, einen Regensensor, Ambientebeleuchtung, LED-Rückleuchten und das Radio "Ready 2 Discover". Mit der ebenfalls serienmäßig verbauten App Connect lässt sich das Smartphone an das Bordsystem koppeln. So kann die Handy-Navigation über das T-Cross-Display genutzt werden. Klare Pluspunkte für das Sondermodell. Der Nachteil: "United" lässt sich nicht mit gewissen Sonderausstattungen bestücken. Auf die meisten Design-Pakete etwa muss verzichtet werden.

Unser Ausstattungsfavorit: der VW T-Cross mit der Linie "Life" 

Bei der Frage nach der Ausstattungslinie für unseren VW T-Cross müssten wir nicht lange hin und her überlegen. In puncto Preis-Leistungsverhältnis steht "Life" für uns an erster Stelle. Das Basismodell scheidet aus, weil es ohne serienmäßige Klimaanlage und Einparkhilfe kommt und die Möglichkeiten zur Individualisierung sichtlich beschränkt sind. 

Das "United"-Sondermodell ist zwar funktional gut ausgestattet, doch weil wir uns noch mehr Styling-Möglichkeiten offenhalten und den Preis vorerst unter 23.000 Euro halten wollen, erscheint uns "Life" als optimale Ausstattungslinie. Mit dieser Wahl stehen in Kombination mit unserem 110-PS-Motor damit bei einem Zwischenpreis von 22.895 Euro.

Lackierungen und Felgen

Anzeige

In neun Farben wird das "Polo SUV" angeboten - unabhängig von der Wahl der Ausstattungslinie. Das Spektrum ist in jeder der drei Modellvarianten identisch und reicht von pfiffig bis elegant, wobei "Uranograu Uni" die kostenlose Standardfarbe ist. Die erste Preisstufe beginnt bereits bei 205 Euro: zwei Uni-Farben, von denen uns aber keine so richtig überzeugt. Auf der zweiten Preisebene finden sich vier Metallic-Lacke sowie das "Deep Black Perleffekt" – alle für 495 Euro zu haben. An der Spitze rangiert das "Makena-Türkis Metallic" (645 Euro), ein gediegener Ton mit ansprechendem Schimmer. Weil wir im VW T-Cross-Konfigurator ein moderates Preisergebnis anstreben, schauen wir uns noch weiter um. Unser Favorit ist das "Energetic Orange Metallic" für 495 Euro

Auf der Suche nach größeren und/oder schickeren Felgen finden wir im VW T-Cross-Konfigurator eine farbenfrohe Auswahl an 17-Zoll-Leichtmetallrädern von Typ "Manila". Pro Option werden 790 Euro berechnet, was vor allem daran liegt, dass zu den Felgen jeweils ein farblich abgestimmtes Design-Paket mit dazu passenden Sitzbezügen und Dekorelementen mitgeliefert wird. Der T-Cross bekommt sogar Komfortsportsitze (vorne) samt Lordosenstützen für Fahrer und Beifahrer. Es lassen sich aber auch Felgen ordern, ohne gleich ein Paket mitnehmen zu müssen. In diesem Fall macht das 485 Euro extra. Gibt man sich dagegen mit der Serien-Größe 16 Zoll zufrieden, kann man wahlweise auch auf das "Rochester"-Modell zurückgreifen, das nur 145 Euro kostet. Wir entscheiden uns für die 17 Zoll großen "Manila" in Verbindung mit dem Designpaket "Schwarz". Optisch und auch komforttechnisch bringt das unseren T-Cross ein gutes Stück voran, den er erhält gleichzeitig noch abgedunkelte Heck- und Seitenfenster. Eine tolle Kombination, wie wir finden. Die 790 Euro nehmen wir somit mit auf die Konfigurator-Rechnung.

Anzeige

Den VW T-Cross mit unserem Bestpreis-Service günstig konfigurieren Jetzt hier klicken!

Werbung VW T-Cross

Sonderausstattung und Extras

In diesem Bereich bietet uns der Konfigurator einige nützliche Zusätze an: Assistenzsysteme, Infotainment- und Komfort-Upgrades. Beim Interieur sehen wir hingegen keinen Anlass zur Nachbesserung. Das serienmäßige "Titanschwarz-Grau" passt wunderbar. "Flintgrau-Titanschwarz", "Schwarz-Grün" oder "Titanschwarz-Energetic Orange"? Dafür müssten wir wiederum die jeweiligen Design-Pakete mitnehmen, was uns etwas zu viel Kostenaufwand ist. 

Pakete – Style statt Funktionalität?

Im Bereich der Sonderausstattung spielen Pakete eine besondere Rolle, weil sie nicht nur Extras in gebündelter Form, sondern oft auch mit attraktiven Kombi-Sparvorteilen bieten. Etwas ernüchtert stellen wir fest, dass fünf der angebotenen sieben Pakete sich vorwiegend aus optischen Upgrades zusammensetzen. Allein das Licht-und-Sicht-Paket sowie das Winterpaket können mit funktionalen Erweiterungen punkten. Preisvorteile lassen sich dabei nicht feststellen. Es ist sogar so, dass das Winterpaket obligatorisch für 330 Euro gewählt werden muss, wenn die Vordersitze des T-Cross beheizbar sein sollen. Zum Paketumfang gehören allerdings auch beheizbare Scheibenwaschdüsen und eine Wischwasserstand-Warnanzeige. Das relativiert den Aufpreis dann doch etwas, was uns letztlich überzeugt.

"R-Line" – reine Exklusivität?

Unter den erwähnten Styling-Paketen werden auch zwei mit besonderer Zusammenstellung gelistet: „R-Line“ ist in VWs Marketing-Sprache gleichbedeutend mit Exklusivität. Erfreulicherweise beinhalten diese Pakete im Fall des T-Cross aber auch handfesten Mehrwert. So kommt das R-Line-Exterieur-Paket nicht nur mit optischen Finessen, sondern erweitert den Funktionsbestand des City-SUV mit Nebelscheinwerfern samt Abbiegelicht und Einparkhilfen mit Ultraschall-Technik für den Heck- und Frontbereich. 1.135 Euro sind allerdings auch kein Pappenstiel. Mit 2.345 Euro noch kostenintensiver präsentiert sich das R-Line-Paket. Es handelt sich dabei sozusagen um die Voll-Version: zu den genannten Bestandteilen des Exterieur-Pakets kommen noch weitere Besonderheiten mit an Bord: beispielsweise Ambientebeleuchtung, spezielle Dekoreinlagen für die Instrumententafel, eine Pedalerie in Edelstahl, Sport-Komfortsitze, Einstiegsleisten mit "R-Line"-Schriftzug. Da wir unseren T-Cross bereits mit gewissen Bestandteilen (wie dem Design-Paket „Schwarz“) bestückt haben, kämen wir immerhin auf einen reduzierten Paket-Preis von 2.150 Euro. Dennoch ist "R-Line" eher etwas für den ganz speziellen Anspruch. Wir sehen uns lieber nach funktionalen Upgrade-Möglichkeiten um.

Driven Newsletter Leser zahlen im Schnitt 16 % weniger beim Autokauf. Jetzt Newsletter abonnieren!

Jetzt Newsletter abonnieren! Kostenlos & unverbindlich

Du bekommst wöchentlich den

  • Rabatt-Radar-Newsletter zum Autokauf
  • Redaktions-Newsletter mit Autostories und Kaufberatungen

*Pflichtfeld
Einverständniserklärung *
  • Ja, ich möchte Ihren Newsletter mit Informationen zu Aktionen, Neuheiten und anderen Angeboten von Autohäusern, Vermittlern, Marktplätzen und anderen gewerblichen Anbietern rund um Autokauf, Mobilität und Reisen erhalten. Ich kann diese Zustimmung jederzeit widerrufen, zum Beispiel per E-Mail an kontakt@driven-autowelt.com.

Einzeloptionen: mehr Infotainment und Konnektivität

Zur Aufbesserung unseres Infotainment-Bestands bietet sich das Radio "Ready 2 Discover" (inkl. "Streaming & Internet") an. Es ist mit 440 Euro eingepreist und kommt inklusive DAB+-Empfang, vier zusätzlichen Lautsprechern, Gestenbedienung, einem Doppel-Tuner mit Phasen-Diversity, einer Diversity-Antenne für FM-Empfang, einer Telefonschnittstelle sowie einem farbigen TFT-Display mit Touchscreen und 20,3 cm-Bildschirmdiagonale. Der Preis geht also in Ordnung.

App Connect – Preiswerter Ersatz für ein stationäres Navigationssystem

Ebenfalls wichtig ist uns eine integrierte Navigationsfunktion. Wir könnten uns entweder das stationäre System "Discover Media" für 1.045 Euro oder gleich das "Discover Pro" für 2.165 Euro verbauen lassen. Als zwar weitaus kostengünstigere Alternative empfiehlt sich allerdings App Connect. Für 225 Euro lässt sich unser Smartphone an das Bordsystem des T-Cross koppeln, wodurch sich auch die Handy-Navigationsfunktion über das Display nutzen lässt. Zwar müssen wir dann auf alles weitere, was die stationären Navigationsgeräte mitbringen würden, verzichten. Aber gleichzeitig bleibt uns noch etwas finanzieller Spielraum, um unseren VW T-Cross noch mit etwas mehr Assistenz zu bestücken.

Assistenten verbessern Sicherheit und Fahrkomfort

Mit den Einparkhilfen an Front und Heck ist unser T-Cross schon relativ sicher unterwegs. Wir möchten die Sicherheits- und Komfortausstattung aber noch um zwei weitere Assistenzsysteme ausbauen: Der halbautonome Parklenkassistent, mit dem das Einparkmanöver fast zum Kinderspiel wird, kostet nur 150 Euro. Im Vergleich zu manch anderem Modell ist das außerordentlich günstig. Eine unliebsame Preis-Koppelung lauert hier ebenfalls nicht. Auch die 280 Euro für die Rückfahrkamera "Rear View" sind gut investiert. 

Schließlich sehen wir uns noch nach einigen Einzel-Extras um. Vielleicht die Klimaanlage "Climatronic" mit 2-Zonen-Temperaturregelung und Allergen-Filter (375 Euro)? Die Telefonschnittstelle mit induktiver Ladefunktion (120 Euro)? Oder die Fernlichtregulierung "Light Assist" (155 Euro)? Ein solides und teils recht günstiges Angebot, das uns der Konfigurator da bietet. Am Ende aber entscheiden wir uns aus vernunftgründen für die Nebelscheinwerfer mit Abbiegelicht. Für 190 Euro nehmen wir sie mit auf die Rechnung. Damit ist unser T-Cross ist fertig. Zeit für ein Fazit!

Anzeige

Den VW T-Cross mit unserem Bestpreis-Service günstig konfigurieren Jetzt hier klicken!

Werbung VW T-Cross

Video: City-SUV VW T-Cross im Test

Fazit: Ein angemessener T-Cross-Preis?

Der Konfigurator-Preis für unseren Wunsch-T-Cross lautet 25.795 Euro. Der Motor hat daran den Hauptanteil: 20.770 Euro kostet der 110 PS starke Benziner mit manueller 6-Gang-Schaltung. Weitere 2.125 Euro kostete uns die Wahl der Ausstattungslinie "Life", die allerdings einen idealen Kompromiss aus der noch lückenhaften Serie des Basismodells und der Opulenz der Top-Linie "Style" darstellt. Nur 2.900 Euro entfallen auf die Individualisierung mit Lackierung, Felgen und Sonderausstattung. 

Mit 110 PS, 17-Zoll-Felgen und in der Farbe "Energetic Orange Metallic": so präsentiert sich unser VW T-Cross im Konfigurator.
Mit 110 PS, 17-Zoll-Felgen und in der Farbe "Energetic Orange Metallic": so präsentiert sich unser VW T-Cross im Konfigurator.
Bild: VW-Konfigurator

Für die Außenlackierung "Energetic Orange Metallic" wurden uns 495 Euro berechnet, für das Design-Paket "Schwarz" inklusive der 17 Zoll großen "Manila"-Felgen 790 Euro. Komfortsportsitze mit Lordosenstützen für Fahrer und Beifahrer sind ein weiterer Bestandteil dieses gelungenen Pakets, das den Außenauftritt unseres City-SUV zum echten Hingucker macht. Beheizbare Vordersitze gab es nur in Verbindung mit dem Winterpaket (330 Euro), mit dem T-Cross auch beheizbare Scheibenwaschdüsen und eine Warnleuchte für Waschwasserstand bekommen hat. 

Auch technisch weiß der T-Cross zu überzeugen. Er findet sogar halbautonom in die Parklücke.
Auch technisch weiß der T-Cross zu überzeugen. Er findet sogar halbautonom in die Parklücke.
Bild: VW-Konfigurator

Ein ganz wesentlicher Schritt war anschließend die Aufwertung der technischen Fähigkeiten. Über App Connect (225 Euro) können wir im T-Cross die Funktionen unseres Smartphones nutzen, wodurch wir uns auch ein stationär verbautes Navigationssystem sparen, das ansonsten eine vierstellige Aufpreis-Summe erfordern würde. Mit dem Radio "Ready 2 Discover" haben wir weitere 440 Euro auf die Rechnung genommen. Mit an Bord kommen dabei auch vier zusätzlichen Lautsprecher, Gestenbedienung und noch einige weitere Funktionen. Dieses System ist also durchaus zu empfehlen. Ebenso der Parklenkassistent "Park Assist" inklusive der zusätzlichen Einparkhilfe. Für gerade einmal 150 Euro konnten wir dieses dankbare Feature mit in den T-Cross nehmen. Zwar ist die Rückfahrkamera mit 280 Euro etwas höher eingepreist, wegen des zusätzlichen Komfort- und Sicherheitsgewinns ist sie aber ein sinnvoller Zusatz. Sm Ende waren es die Nebelscheinwerfer und Abbiegelicht für 190 Euro, mit denen wir unsere VW T-Cross-Konfiguration abgeschlossen haben. 

Für den Konfigurator-Preis von 25.795 Euro haben wir ziemlich viel bekommen. Wir konnten unseren Volkswagen T-Roc mit nützlicher Technik ausstatten und mussten dabei die Optik nicht vernachlässigen. Mit diesem City-SUV können wir uns auch zu längeren Touren aufmachen. 

Unser VW T-Cross 2021 im Detail

  • Motor: 1.0 TSI: 85 kW/115 PS, Verbr.: 5,0 l/100km, 6-Gang-Schaltgetriebe – 20.770 €
  • Ausstattungslinie: VW T-Cross "Life" – 2.125 €
  • Lackierungsfarbe: "Energetic Orange Metallic" – 495 €
  • Designpaket "Schwarz" – 790 €
  • Winterpaket – 330 €
  • Radio "Ready 2 Discover" inkl. "Streaming & Internet" – 440 €
  • App-Connect (inkl. App-Connect Wireless für Apple CarPlay und Android Auto) – 225 €
  • Parklenkassistent "Park Assist" inkl. Einparkhilfe – 150 €
  • Rückfahrkamera "Rear View" – 280 €
  • Nebelscheinwerfer und Abbiegelicht – 190 €

Gesamtpreis: 25.795,00 Euro (inkl. 19 % MwSt.)

Abmessungen/Technische Daten

  • Länge x Breite x Höhe: 4.108–4.218 x 1.760 x 1.584–1.589 mm
  • Radstand: 2.551 mm
  • Lade-/Kofferraumvolumen: 455 l – 1.281 l (inklusive Sitzbereich)
  • Anhängelast (gebremst bei 12% Steigung): 1.000 bis 1.200 kg (je nach Motorisierung)
  • Leergewicht: 1.267 – 1.324 kg (je nach Motorisierung)
  • Tankinhalt: 40 l
  • Abgasnorm: Euro 6d-ISC-FCM
Anzeige

Den VW T-Cross mit unserem Bestpreis-Service günstig konfigurieren Jetzt hier klicken!

Werbung VW T-Cross

VW T-Cross: Abmessungen und Kofferraum im SUV-Vergleich

Der T-Cross ist raumtechnisch auf maximale Variabilität angelegt. Beim Umklappen aller Rückbank-Elemente und des Vordersitzes entsteht bis zu 1.281 Liter Gesamtladevolumen. Das sind über 150 Liter mehr als beim VW Polo.
Der T-Cross ist raumtechnisch auf maximale Variabilität angelegt. Beim Umklappen aller Rückbank-Elemente und des Vordersitzes entsteht bis zu 1.281 Liter Gesamtladevolumen. Das sind über 150 Liter mehr als beim VW Polo.
Foto: VW

Zu guter Letzt noch ein Punkt, auf den Volkswagen selbst viel Wert legt: Das Ladevolumen. In diesem Bereich will das auf 4,11 x 1,76 x 1,58 Meter dimensionierte SUV punkten. 385 Liter umfasst das VW T-Cross-Kofferraum-Volumen. Mit umgekippten Rücksitzen lassen sich sogar 1.281 Liter an Gesamtladevolumen unterbringen. Damit kann er allerdings einen Seat Arona nicht vom Feld jagen. Der Konzernbruder fasst nämlich ebenfalls bis zu 1.280 Liter, im Kofferraum allein lassen sich davon schon 400 Liter verstauen. Und die Direktkonkurrenz? Hier sieht die Sache schon anders aus. So etwa beim Nissan Juke. Das kleine SUV aus Japan verfügt nämlich nur über eine Ladevolumen-Spanne von 354 bis 1.189 Litern, steht also den Volkswagen-Rivalen in dem Punkt schon um einiges nach. Noch etwas anders verhält es sich mit dem Opel Crossland X. 410 Liter Kofferraumvolumen stehen hier einem Gesamtladevolumen von 1.255 Litern gegenüber. Fazit: Kofferraum ist größer, aber die Gesamtladekapazität kleiner als beim VW T-Cross. 

Driven Newsletter Leser zahlen im Schnitt 16 % weniger beim Autokauf. Jetzt Newsletter abonnieren!

Jetzt Newsletter abonnieren! Kostenlos & unverbindlich

Du bekommst wöchentlich den

  • Rabatt-Radar-Newsletter zum Autokauf
  • Redaktions-Newsletter mit Autostories und Kaufberatungen

*Pflichtfeld
Einverständniserklärung *
  • Ja, ich möchte Ihren Newsletter mit Informationen zu Aktionen, Neuheiten und anderen Angeboten von Autohäusern, Vermittlern, Marktplätzen und anderen gewerblichen Anbietern rund um Autokauf, Mobilität und Reisen erhalten. Ich kann diese Zustimmung jederzeit widerrufen, zum Beispiel per E-Mail an kontakt@driven-autowelt.com.