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Audi Q3, Halbseitenansicht von vorn, stehend, grau Foto: Audi
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Mehr Glanz, mehr Inhalt?

Neuer Audi Q3 (2019): Stimmt der Preis?

Modellwechsel im Premium-Gestüt: Wie schlägt sich der neue Audi Q3 im Preis-Leistungs-Test?

  • Gelungenes Design
  • Tolle Farbpalette
  • Viele Optionen zur Individualisierung
  • genereller Zurüstbedarf
  • Elemente der Sonderausstattung häufig aneinandergekoppelt
  • Sonderausstattung kann Konfigurator-Preis rapide verteuern

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Der neue Audi Q3 - Alter Wein in neuen Schläuchen?

Lange haben wir warten müssen, bis ihn uns die Ingolstädter endlich in ganzer Breite präsentiert haben. Oder vielmehr: in voller Länge. Denn alleine sein Radstand hat sich bei Audis neuen SUV um 77 Millimeter gestreckt, mit entsprehenden Auswirkungen auf die Gesamtlänge, die um sage und schreibe fast 10 Zentimeter zugenommen hat. Für einen Generationenwechsel ist das schon beachtlich. Und man kann es auch als eine Art Ansage verstehen, wonach der neue Audi Q3 vom Typ F3 auch wesentlich dominater sein will als sein Vorgänger, der Audi Q3 8U. 

Das neue Kompakt-SUV aus der Mitte der Audi-Hochsitzerflotte hegt dabei den Anspruch, in ähnlicher Weise die Sportlichkeit und Eleganz weiterzutragen, wie es schon die erste Generation der Baureihe Q3 seit ihrer Markteinführung im Jahr 2011 getan hat. Wir hatten bereits eifrigst spekuliert, wie der Neue das denn machen will. Ob es wieder einen Audi Q3 "sport" geben werde und einen Audi Q3 "design" - oder zumindest vergleichbare Modellausführungen zu den beiden Varianten, die ja bislang so gut angekommen waren. Und die Antwort: Ja, es gibt sie wieder. Aber irgendwie läuft diesmal doch ein bisschen was anders als vorher. Ja, es gibt zwar wieder zwei höherwertige Modellvarianten, und sie heißen Audi Q3 "advanced" und "S line". Und daneben gibt es zwei Sondermodelle des Audi SUVs, die beide "Audi Q3 edition one" heißen, sich in Farbe und Inhalt jedoch einmal mehr, einmal weniger unterscheiden. 

Audi Q3 2019, Seitenansicht, Design-Skizze
Foto: Audi

Man sieht, der Audi Q3 ist nicht ganz derselbe geblieben. Etwas komplexer ist er geworden. Und komplizierter? Das werden wir noch sehen, zumindest was das Zusammenstellen im Audi-Konfigurator angeht. Eben darum geht es hier: Wie lässt sich ein perfekter Audi Q3 2019 konfigurieren und was kann oder darf dies kosten? Außerdem natürlich um die Frage, was er denn so an und in sich hat und ob er uns letztendlich überzeugen kann.

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carwow audi q3

Neuer Audi Q3 2019: Was ändert sich am Design?

Audi Q3, Design-Skizze
Foto: Audi

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Neues Modell, neues Design. Natürlich gilt dieser eherne Grundsatz auch für den neuen Audi Q3. Mithin am auffälligsten: Der Singleframe-Kühlergrill kommt im Oktagon-Design (wie beim neuen Audi e-tron) und mit acht vertikalen Lamellen. Vorher war der noch hexagonal angelegt mit drei Stegen und der Nummernschildleiste. Zudem sind die Radlaufblenden schon von Beginn an farblich von der Lackierung abgesetzt. Auch die unteren Lufteinlässe an der Front nehmen sich beim Audi Q3 2019 anders aus als zuvor - und zwar je nach Ausstattungslinie, von denen es auch jetzt wieder drei gibt. Weitere Änderungen wurden an der D-Säule oder beim Gefälle der Heckpartie vorgenommen. Insgesamt kommt der neue Q3 somit deutlich dynamischer und klarer proportiniert daher - und dürfte so insbesondere die Augen jener Audi-Fans erfreuen, denen das alte Modell noch zu knuffig und rundlich war.

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Audi Q3 2018 / 2019: Preis-Spanne der Motoren

Der Preis eines SUV ist vorwiegend Sache des Motors - und umgekehrt. Heißt: Je höher mein Anspruch an den Antieb, desto mehr Geld muss investiert werden. Das gilt auch für den neuen Q3. Umgekehrt wird dann auch schon die Motoren-Wahl maßgeblich darüber entscheiden, wie hoch der Endpreis ausfällt. Erfahrungsgemäß lässt sich der Grundpreis eines Audi Q-Modells zwar durch die Zurüstung an Extras und Sonderausstattung leicht verdoppeln, doch ist immer noch der Motor vor allen Dingen und im wahrsten Sinne des Wortes der Dreh- und Angelpunkt im Audi-Konfigurator. Was wird uns also in der Hinsicht beim neuen Audi Q3 2019 geboten?

Neuer Audi Q3 2019: Preis-Niveaus, Kraft und Verbrauch der Motoren

Audi 35 TDI-Motor
Audi 35 TDI-Motor. - Foto: Audi

Beim Modellwechsel des Q3 haben sich nicht bloß die Preise der Motoren geändert, sondern auch die Bezeichnung und schließlich die Sicherheit in puncto Abgasnorm. Und gerade hier hat sich Audi schwer ins Zeug gelegt: Alle Antriebe des Audi Q3 2019 erfüllen die strengen Maßgaben von Euro 6d-Temp. Gedanken über Fahrverbote muss man sich also nicht mehr machen. Die Motoren in Zahlen, Daten und Grundpreisen:

Benziner (Euro 6d-Temp):

  • 35 TFSI: 110 kW/150 PS, Verbr.: 6,0 l/100km, 6-Gang-Schaltgetriebe – ab 33.700 €
  • 35 TFSI: 110 kW/150 PS, Verbr.: 5,7 l/100km, 7-Gang-Automatik – ab 35.700 €
  • 40 TFSI (Allrad): 140 kW/190 PS, Verbr.: 7,2 l/100km, 7-Gang-Automatik – ab 39.100 €
  • 45 TFSI (Allrad): 169 kW/230 PS, Verbr.: 7,3 l/100km, 7-Gang-Automatik – ab 43.900 €

Diesel (Euro 6d-Temp):

  • 35 TDI: 110 kW/150 PS, Verbr.: 4,7 l/100km, 7-Gang-Automatik – ab 37.900 €
  • 35 TDI (Allrad): 110 kW/150 PS, Verbr.: 5,5 l/100km, 6-Gang-Schaltgetriebe – ab 37.900 €  
  • 40 TDI (Allrad): 140 kW/190 PS, Verbr.: 5,5 l/100km, 7-Gang-Automatik – ab 43.000 €

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Audi Q3 2019: Wahl-Motor 35 TDI mit 150 PS und Automatik

Sofort fällt auf, dass der Einstiegsmotor 35 TSFI und damit der Audi Q3 2019 allgemein etwas teurer ist als der alte Q3, genauer gesagt: um 800 Euro. Das darf weder überraschen noch verärgern. Und das tut es auch umso weniger, wenn man bedenkt, dass so manch aktuelle Modell-Neuauflage bei anderen Autobauern durchaus viel höher im Grundpreis gestiegen ist. Beim Audi Q5 2019 und seinen neu ausgelegten Motoren kann diese marginale Verteuerung darum noch als angemessen bezeichnet werden.

Hier beginnt auch unser Audi Q3-Test im Konfigurator. Erste Frage: Welcher Motor taugt am besten für den Alltag? Erste Einsicht: Es sollte sich nicht gleich an dieser Stelle der unbedingte Sparwille durchsetzen. Wir persönlich wollen uns ohnehin nicht für den Einstiegsmotor entscheiden. Der 35 TSFI-Benziner schluckt uns mit sechs Litern nun doch zuviel Sprit. Wir wollen unseren Audi Q3 2019 auf längere Strecken auslegen, wofür sich ein Diesel besser eignet. Es müssen auch gar nicht so viele PS sein. Hauptsache, er verbraucht nicht allzu viel und fährt sich dabei angenehm. Grenzt man seine Ansprüche derartig ein, fällt es auch nicht allzu schwer, eine Antwort auf die Eingangsfrage zu finden: Der Audi Q3 35 TDI-Motor mit 7-Gang-Automatik ("S tronic") ist genau das, was wir suchen. Um 4.200 Euro liegt der Einstiegspreis höher als bei der geringsten Motorisierung. Doch darf man dabei nicht vergessen, dass vor allem nach der Standardisierung gemäß der Euro-Norm 6d-Temp der Wiederverkaufswert eines Audi Q3 vom Typus F3 über die Jahre hinweg nicht erheblich sinken wird. Nehmen wir das alles mit auf die Rechnung, fällt uns die Entscheidung also relativ leicht. Im Konfigurator starten wir also den Audi Q3-Preis-Check bei 37.900 Euro. Und wir gehen gleich weiter zu den angebotenen Ausstattungslinien.

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Audi Q3 2019: Bilder-Galerie

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Audi-Q3-Ausstattungslinien: "sport" und "design" verschwinden, "advanced" und "S line" kommen

Auch die Bezeichnungen für die beiden höheren Modellvarianten haben sich geändert. Das hat durchaus seinen Grund: Der Audi Q3 2019 ist nämlich auch in diesen zwei Serienausstattungen etwas modifiziert und modernisiert worden. Klar, Audi Q3 "sport" war und ist (wohl schon aufgrund des Namens) das am gefragteste Modell. Man kann sich aber damit trösten, dass sowohl Audi Q3 "S line" und Audi Q3 "advanced" nicht weniger oppulent auffahren und dem Kundenwunsch entsprechend sogar weiterentwickelt wurden. Und noch eins ist beim neuen Q3 anders: Preislich sind die beiden Varianten nicht mehr gleichweit vom Basismodell entfernt, sondern bilden mit ihm jetzt eine aufsteigende Preis-Reihenfolge. Es gilt nun durchgehend die Formel: Audi Q3 "advanced" kostet immer 1.300 Euro mehr als das Basismodell, Audi Q3 "S line" immer 1.100 Euro mehr als "advanced". Qualität, Umfang und Inhalt der jeweiligen Serienausstattung nehmen gemäß dieser Reihenfolge auch entsprechend nach oben hin zu. Logisch. Oder vielleicht doch nicht? Schauen wir etwas genauer hin.

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Audi Q3 2019: Basisausstattung

Das Grund- oder Basismodell des neuen Audi Q3 trägt wie gewohnt keinen speziellen Namenszusatz. Es ist auch relativ schlicht gehalten: Radlaufblenden und seitliche Schwellerleisten sind in matt-schwarz genarbtem Kunststoff eingefasst. Das Kühlerschutzgitter ist ebenfalls genarbt, genauso wie der Diffusor in anthrazit-farbenem Kunststoff. Das Basismodell steht standardmäßig auf Aluminium-Gussrädern im 5-Doppelspeichen-Design und in der Größe 7 J × 17. Seine Einstiegsleisten besitzen Kunststoffeinlagen. Funktionale Merkmale des Audi Q3 2019 sind hier die Klimaanlage, LED-Scheinwerfer, das MMI Radio mit vier (passiven) Lautsprechern sowie das digitale Kombiinstrument mit 10,25-Zoll-Display. Hinzu kommen eine USB-Schnittstelle (Typ A), eine Bluetooth-Schnittstelle und das Sprachdialogsystem, mit dem man via Spracheingabe mit dem Bordcomputer kommunizieren kann.

Audi pre sense front, Illustration
Das Sicherheitssystem "Audi pre sense front" zur frühzeitigen Fußgänger-Erkennung kommt - wie hier im Bild beim Audi Q2 - auch beim neuen Audi Q3 zum Einsatz. Es gehört zu den serienmäßigen Standards im Basismodell. Foto: Audi

Schon recht gut ist das Audi Q3-Basismodell auch bei den serienmäßigen Assistenz- und Sicherheitselementen aufgestellt. Audi pre sense basic und Audi pre sense front sind standardmäßig schon mitverbaut. Dazu kommen der Berganfahrassistent, der einstellbare Geschwindigkeitsbegrenzer, die Spurverlassenswarnung und die Spurwechselwarnung. Alles in allem durchaus ein recht stabiles Fundament. Aber eben bloß ein Fundament, denn in der Mittelkonsole klafft noch die große, auffällige Aussparung für die wirklichen Technikfinessen wie das (nicht gerade kostengünstige) MMI Navi. Sehen wir uns die nächste Ausstattungs-Stufe genauer an. 

Audi Q3 "advanced": Der Bullige

Audi Q3 "advanced", Halbseitenansicht von vorn, fahrend, silbergrau
Der Audi Q3 2019 als Modellvariante "advanced": Die Frontpartie mutet sehr bullig an. Hier tritt der Unterfahrschutz deutlich hervor, was den "advanced" durchaus als Nachfolger des Audi Q3 "sport" qualifiziert. - Foto: Audi

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Audi Q3 "advanced" heißt die qualitativ nächsthöhere Fassung des Basismodells. Wie schon erwähnt, kostet diese Variante durchweg 1.300 Euro mehr, bietet aber natürlich auch einige zusätzliche Serienmerkmale. Das wird zunächst an den verbauten Materialien und dem variierten Auftreten ersichtlich: Die Radlaufblenden und die seitlichen Schwellerleisten heben sich durch die Lackierung "Manhattangrau Metallic" von der Wagenfarbe ab. Das Kühlerschutzgitter kommt in Titanschwarz, die Lamellen dagegen in "Aluminiumsilber matt". Mithin am auffälligsten und auch kenzeichnend für den Audi Q3 "advanced" sind die massig wirkenden Rahmen der seitlichen Lufteinlässe. Sie sind in "Selenitsilber matt" gehalten, genauso wie Frontspoiler und Diffusor. 18-zöllige Aluminium-Gussräder im 5-Arm-Design sind bei dieser Modellvariante Standard. Hinzu kommen noch vordere Einstiegsleisten mit Aluminiumeinlagen und ein Ladekantenschutz aus Edelstahl. 

Audi Q3 "advanced", Halbseitenansicht von vone oben, silbergrau
Foto: Audi

Das alles hört sich sehr schick und nobel an. Doch je weiter wir uns nach den Unterschieden zum Basismodell umschauen, desto mehr wird klar, dass der Audi Q3 "advanced" in Sachen Funktion nichts wesentliches zu bieten hat, was nicht schon im Basismodell serienmäßig verbaut wäre: MMI Radio, Audi pre sene front und so weiter. Anscheinend ist die Ausstattungslinie wirklich bloß auf eine gesteigerte Noblesse hin ausgelegt. Für Audi wäre das durchaus nichts Ungewöhnliches. Auch im Audi Q2 oder dem Audi Q5 tritt das Phänomen zutage, dass eben höhere Serienausstattungen keinen wirklichen funktionalen Mehrwert in den Bereichen Assistenz, Sicherheit oder Infotainment bieten. Bloß ein Unterschied ergibt sich eben doch, und der ist durchaus wichtig für die weitere Konfiguration: Erfahrungsgemäß wissen wir eben gleichzeitig auch, dass gewisse Sonderausstattungen und Zubehör-Elemente sich im späteren Verlauf der Konfiguration bloß dann zurüsten lassen, wenn man zuvor bei der Modellvariante die "richtige" Wahl getroffen hat. Konkret heißt das: Wählt man bloß das Basismodell, bleiben einem manche Upgrad-Möglichkeiten im Konfigurator schlichtweg verwehrt. In besonderem Maß gilt diese Regel für den Audi Q3 "S line", wie wir nachher noch genauer sehen werden.

Audi Q3 "advanced"-Basispreis: 35.000 Euro

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Audi Q3 "S line": Der Elegante

Audi Q3 "S line", Frontansicht, fahrend, blau
Der Audi Q3 2019 als Modellvariante "S line": Die auffälligen Einlassöffnungen besitzen matt-metallische Rahmen, die optisch mit einer Spange/Strebe verbunden sind. - Foto: Audi

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Die Audi Q3 "S line" ist die ausgewiesene Speerspitze in puncto serienmäßiger Ausstattung. Wer sich für diese Variante entscheidet, zahlt pauschal 1.100 Euro mehr als für "advantaced" - und folglich um 2.400 Euro mehr im Vergleich zum Basismodell. Zu den Serienmerkmalen des Q3 "S line" zählen spezielle "S line"-Stoßfänger und das Sportfahrwerk. Radlaufblenden und seitliche Schwellerleisten sind nicht wie beim Q3 "advanced" farblich abgehoben, sondern in der Wagenfarbe lackiert. Das Kühlerschutzgitter ist in "Titanschwarz" gehalten, die Lamellen in "Aluminiumsilber matt". "Platinumgrau matt" nennt sich die Farbe des Rahmens der seitlichen Lufteinlässe, des Blades am Frontspoiler und beim Diffusor. Dessen Gitter wiederum ist matt-schwarz genarbt. Und es gibt noch ein paar Besonderheiten, die Audi Q3 "S line" als Top-Modellvariante auszeichnen.

Audi Q3, Halbseitenansicht von vorn, stehend, blau
Foto: Screenshot Audi-Konfigurator

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Zwar handelt es sich nur um Kleinigkeiten, die dem Audi Q3 2019 aber trotzdem den abrundenden Optikschliff verleihen. Zum Beispiel sind die vorderen Einstiegsleisten (mit Aluminiumeinlagen) beleuchtet und tragen den exklusiven S-Schriftzug der Audi "S line". Zudem findet sich das "S line"-Emblem auf den äußeren Kotflügeln. Dem Rad-Design ist eine weitere zentrale Rolle im Gesamterscheinungsbild des neuen Q3 zugedacht worden: Die serienmäßigen, 18 Zoll großen Aluminium-Gussräder in V-Speichen-Struktur sind ebenfalls mit dem "S-Design" versehen. Keine Frage: Der Audi Q3 "S line" hinterlässt durch all diese Akzente einen sehr selbstbewussten Eindruck. Doch wie steht es hier eigentlich um einen funktionalen Mehrwert? Die kurze Antwort muss leider lauten: Genauso wie beim Q3 "advantage" besitzt das SUV auch in dieser Ausstattungslinie keine Vorteile gegenüber dem Basismodell. Zweifelsohne ist der Audi Q3 "S line" ein Wagen mit unglaublicher Ausstrahlung. Technisch besteht aber auch nach der Wahl der Ausstattungsline ein akuter Nachrüstbedarf.

Audi Q3 "S line"-Basispreis: 36.100 Euro

Favorit: Der Audi Q3 "S line" 

Da der Aspekt des funktionalen Unterschieds zwischen den drei Modellvarianten wegfällt, bleibt es an der Stelle sicherlich eine Geschmacksfrage, wo man letztlich das Häkchen setzt. Wir zumindest tendieren aufgrund der markanten Frontpartie doch sehr zur Audi Q3 "S line". "Advanced" macht auf uns einen zu bulligen und damit etwas behäbigen Eindruck, wogegen die Top-Variante wesentlich vitaler und spritziger wirkt. Wie schon gesagt, liegt zwischen Basismodell und Q3 "S line" eine Preis-Spanne von "nur" 2.400 Euro. Wir wollen den Aufpreis hier in Kauf nehmen. Das aus zwei Gründen: Einmal, weil wir uns bei einem Premium-SUV der Ingolstädter Nobelmarke ohnehin schon auf einem gehobenen Preisniveau bewegen. Zweitens weil wir, wie schon erwähnt, gerade auf der funktionalen Seite noch einen gewissen Bedarf zur Nachrüstung sehen, die sich uns mit der Top-Linie mit allen verfügbaren Optionen eröffnet. Darum klicken wir auf diese Variante und stehen damit bei einem Zwischenpreis von 40.300 Euro.

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Audi Q3 2019: Farben und Lackierungen

Der neue Audi Q3 2019 ist in insgesamt neun Farben erhältlich. Wie gewohnt ist die Basisfarbe natürlich gratis: "Ibisweiß uni" heißt die doch etwas blasse Standardlackierung. Sie wirkt eher wie eine Art Grundierung, weshalb wir uns gleich die Alternativen dazu anschauen wollen. Zwei weitere Lacke nennen sich "Pulsorange uni" und "Turboblau uni", sind bereits für jeweils 345 Euro Aufpreis zu haben und geben dem Audi Q3 durchaus einen flotteren, weil frischeren Anstrich. Dagegen wikt die Palette der 700 Euro teuren Optionen äußerst gediegen, ohne dabei bieder zu sein. Im Gegenteil: Audi scheint sich hier wirklich ausgiebig Gedanken gemacht zu haben, mit dem Ergebnis, dass man fast schon den Eindruck gewinnt, der neue Q3 sei für diese Lackierungen entworfen worden – und nicht umgekehrt. 

Audi Q3, Halbseitenansicht von hinten, stehend, orange
Das sehr lebendige "Pulsorange uni" ist bereits gegen 345 Euro Aufpreis zu haben. - Foto: Audi

Das ist so überzeugend, dass wir dafür gerne 700 Euro Aufpreis in Kauf nehmen wollen. Bloß, was nehmen? Sechs Möglichkeiten stehen im Audi Q3-Konfigurator ankreuzen, eine schöner als die andere: neben "Daytonagrau Perleffekt" fünf weitere Metallic-Lackierungen. Und da der Look eines Wagens ja ohnehin eine sehr persönliche Entscheidung ist, sparen wir uns hier auch neunmalkluge Tipps. In unserem Audi Q3-Preis-Test entscheiden wir uns für "Chronosgrau Metallic" (700 Euro). Ganz einfach weil wir finden, dass diese Option dem neuen Q3 wirklich ausnehmend gut zu Gesicht steht.

Audi Q3, Halbseitenanicht von hinten, stehend, chronosgrau
Im Audi Q3-Konfigurator entscheiden wir uns für "Chronosgrau Metallic", eine äußerst ansprechende Lackierung, die dem SUV mehr als gerecht wird. - Foto: Audi

Neuer Audi Q3 2019 - Die Sonderausstattung

Der Bereich "Sonderausstattung" ist bei Audi stets ein Fall für sich. Wie von den Ingolstädtern gewohnt, wartet hier ein überwältigendes Angebot auf uns. An die 90 (!) Upgrade-Optionen lassen sich für die Aufwertung und Individualisierung unseres Audi Q3 "S line" zuwählen. Dazu kommen neun Pakete, die als Kombi-Optionen mit Preisvorteilen locken. Man weiß zunächst gar nicht, wo man anfangen soll: Exterieur, Fahrwerk, Infotainment und so weiter. Hier bieten sich immense Individualisierungsmöglichkeiten, die man bei anderen Herstellern – wenigstens in dieser Fülle – teils vergeblich sucht. Gegen ein entsprechendes Entgelt, versteht sich.

Audi Q3 2019, Innenansicht, Cockpit, mit Bezeichnungen
Foto: Audi

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Bei der Zuwahl lässt uns der Audi Q3-Konfigurator zudem sehr viele Freiheiten, wobei man gleichzeitig annehmen muss, dass es auch im Fall des neuen Q3 wieder bestimmte Einzelelemente gibt, die an andere funktional gebunden sind. Nicht so bei den Paketen. Diese lassen sich umstandslos mit einem Klick dazunehmen. So zum Beispiel das Interieur "S line"-Paket, das bei fast allen Audi-Modellen mittlerweile zum Standard im Konfigurator gehört. 1.800 Euro werden dafür fällig. Dafür erhält man exklusive Bestandteile aus der Audi S line selection: Marken-Sportsitze für Fahrer und Beifahrer. Die Dekoreinlagen kommen in dunklem, matt-gebürsteten Aluminium. Der Dachhimmel ist markant in "Stoff schwarz" gehalten, und die sogenannte "Rücksitzbank plus" besitzt Mittelarmlehne und Cupholder. Alles ist etwas feiner und edler als beim gewöhnlichen Audi Q3-Interieur: Anmutung, Verbauung, Gesamtwirkung. Nächster Schritt ist die Auswahl der richtigen Sitzgarnitur. Wir entscheiden uns für die Leder/Kunstleder-Kombination mono.pur 550 mit dem "S line"-Sitzbezug und der Farbnaht rotorgrau-rotorgrau-anthrazit. Diese Zuwahl kostet uns weitere 250 Euro

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Auf den Zurüstbedarf des Audi Q3 im Bereich "Funktion" haben wir hier schon mehrfach hingewiesen. In puncto "Infotainment" ist uns das seienmäßig verbaute MMI-Radio beispielsweise etwas zu karg. Eine Stufe darüber rangiert das MMI Radio plus (475 Euro). Es beinhaltet mitunter sechs passive Lautsprecher im Vorderbereich, darüber hinaus das praktische Feature  "Audi connect Notruf & Service inkl. Fahrzeugsteuerung". Damit lassen sich Notrufe absetzen, der Pannenruf online durchführen oder ein Audi-Servicetermin vereinbaren. Die "Fahrzeugsteuerung" liefert laufend Infos und Fahrdaten zum Verbrauch, zur aktuellen Parkposition und vieles mehr. Kurzum: Für uns eine fast unverzichtbare Wahl.

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Auch bei den Helferlein wollen wir uns nicht mit einem Mindestmaß zufriedengeben und wählen statt der schlichten "Einparkhilfe hinten" (450 Euro) gleich die "Einparkhilfe plus" für 750 Euro, die den Einparkvorgang dazu noch visualisiert und somit deutlich einfacher macht. Erfahrungsgemäß ist auch eine Rückfahrkamera schon bei den kleineren Audi-SUVs sehr von Vorteil. Sie wird uns im Konfigurator für 410 Euro angeboten. Eine wohl noch bessere Lösung für das Übersichtsproblem ist die Umgebungskamera-Option, Rückfahrkamera inklusive, dafür aber nur gegen stattliche 800 Euro Aufpreis zu haben. Der Vorteil: an Heck und Front sorgt eine 180-Grad-Panoramaansicht für noch bessere Übersicht. Auch schwierige Rangiervorgänge wie das Querparken werden damit zum Kinderspiel. Nehmen wir dazu – und erleben an dieser Stelle erstmals den Audi-typischen Zuwahl-Zwang: Die Option "Umgebungskameras" setzt eine weitere voraus, nämlich "Außenspiegel (elektrisch einstell-, beheiz- und anklappbar), inklusive Bordsteinautomatik für Beifahreraußenspiegel" für weitere 220 Euro - oder in erweiterter Form für 259 Euro. Den zusätzlichen Aufpreis müssen wir also wortwörtlich in Kauf nehmen. 

Audi Q3 2019, Interieur, Cockpit-Ansicht
Audi "S line"-Interieur, Leder/Kunstleder-Kombination mono.pur 550 und MMI Radio plus. So sieht unser Audi Q3 2019 von innen aus. - Foto: Screenshot Audi-Konfigurator

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Was weiter? Verlockend erscheint uns das MMI Navigation plus – allerdings nur auf den ersten Blick. Der Listenpreis fällt mit 2.170 Euro nämlich nicht ganz unerheblich aus. Zumal wir das Audi virtual cockpit (180 Euro) dazunehmen müssen. Und wenn man jetzt noch bedenkt, dass die digitale Verkehrsleitung auch auf dem Smartphone mittlerweile gut bis sehr gut ausgereift ist, stellt sich die Frage nach der unbedingten Notwendigkeit eines Navis in dieser Preisklasse wohl noch eindringlicher. Allerdings: Eine Schnittstelle für Android Auto und Apple Car Play ist ebenfalls erst ab "MMI plus" integriert – die Infos von Google Maps & Co. lassen sich also mit dem kleineren Navi nicht auf dem Q3-Infotainment anzeigen. Wir bleiben trotzdem bei unserer Wahl – und damit beim Verzicht auf "MMI plus".

Was wir hingegen noch unbedingt dazunehmen wollen, ist die 2-Zonen-Komfortklimaautomatik für 590 Euro. Auch hier geht es nicht ohne Zusatz. Die obligatorische Zuwahl der Mittelarmlehne macht noch einmal 155 Euro extra. Dieses Element hätten wir ohnehin dazugenommen. Einziger Kritikpunkt: Die zusätzliche Armlehne kommt uns in der Kombination nicht günstiger, sondern erfordert denselben Aufpreis wie als Einzeloption. 

Audi Q3 2019, Nahaufnahme 20-Zoll-Reifen
Die Aluminium-Gussräder "Audi Sport" in 5-Doppelarm-Design. - Foto: Screenshot Audi-Konfigurator

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Was fehlt noch? Vielleicht etwas mehr Chick in der Abteilung "Felgen und Bereifung". Audi bietet dafür ein äußerst attraktives und hochwertiges Angebot. Die Preisspanne ist dementsprechend und beginnt bei 200 Euro für die Aluminium-Gussräder im 5-Doppelarm-Design (Größe 7 J x 18, mit Reifen 235/55 R 18) und endet bei den Aluminium-Gussrädern "Audi Sport" in 5-Doppelspeichen-Modul-Design mit Einsätzen in Strukturgrau matt (Größe 8,5 J × 20, mit Reifen 255/40 R 20). Wir entscheiden uns für eine nicht ganz so teure, aber sehr ansehnliche Alternative: die Aluminium-Gussräder "Audi Sport" in 5-Doppelarm-Design, Titanoptik matt, glanzgedreht und in der Größe 8,5 J x 19 (Reifen 255/45 R 19). 1.700 Euro kostet uns hier der Satz. Wer sparen will, greift an dieser Stelle lieber zu einer unauffälligeren Option.

Ganz zum Schluss möchten wir uns noch ein paar persönliche Sonderwünsche erfüllen und unserem Audi Q3 2019 eine raffiniertere Optik verpassen. Solche Akzente lassen sich unter anderem mit dem Glanzpaket setzen, ein Upgrade, das wir auch aus anderen Audi-Modellen kennen. Es unterstreicht vor allem die Seitenlinie des SUV und gibt ihm mehr optische Dynamik. Unser Audi Q3 präsentiert sich dann zusätzlich mit in Aluminium eloxiertem Dachrahmen und Fensterschachtleisten. Die B- und C-Säulen-Verkleidung im Außenbereich kommt in hochglänzendem Schwarz. 200 Euro müssen wir hierfür zusätzlich einplanen. Auch die Stoßfänger "S line" in der Kontrastlackierung "Manhattangrau" für 250 Euro nehmen wir noch dazu. 

Fazit: Der Audi Q3 2019 im Preis-Test. Zu teuer?

Audi Q3 2019, Halbseitenansicht von vorn, stehend, grau
Unser persönlicher Audi Q3 2019. - Foto: Screenshot Audi-Konfigurator

In unserem Check sind wir am Ende bei einem Konfigurator-Endpreis von 48.190 Euro angelangt. Wir haben also 7.890 Euro zusätzlich in unseren 150 PS starken Audi Q3 "S line" investiert. Und das war auch nötig. Denn "in Rohform" besitzt noch keine der drei Modellvarianten des SUV eine ausreichende Ausstattung in puncto Funktionalität. Die drei Linien (Basismodell, "advanced", "S line") sind als jeweils eher erweiterte Fundamente , auf denen sich im weiteren Konfigurations-Verlauf weitere Extras zurüsten lassen. Freilich setzen die einzelnen Modellvarianten eigene Akzente in Design, Auftritt und Materialverbau. Aber grundsätzlich bleibt es nahezu unumgänglich, mehr reinzupacken - egal, für welche Audi Q3-Modellvariante man sich letztlich entscheidet. 

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Und das haben wir auch getan: Das MMI Radio plus erweitert die digitalen Möglichkeiten deutlich. Die "Einparkhilfe plus" vereinfacht uns das Manövrieren gerade in besonders engen Situationen, indem sie die Rangiervorgänge visualisiert. Für ein SUV in der Größenordnung ist das auch ziemlich angebracht – wie auch die Zuwahl des Umfeldkamera-Systems für 410 Euro. Zugegeben: Die Rückfahrkamera allein hätte in vielerlei Hinsicht wohl auch genügt. Doch wir haben uns für einen perfekten Audi Q3 2019 auch ein möglichst perfektes, weil entspanntes Manövriervermögen vorgestellt. Und das wird eben hiermit garantiert.

Letztendlich sind noch einige Aufpreisposten bei Individuallackierung, Felgen und Bereifung und optischen Verfeinerungen vorwiegend im Außenbereich zusammengekommen. Dies bringt in jedem Fall eine weitere vierstellige Zusatzsumme mit sich. Und damit stellt sich auch die finale Frage, ob der neue Audi Q3 generell zu teuer angelegt ist. Wir denken nicht. Wir haben versucht, die goldene Mitte zwischen funktionaler und optischer Aufwertung zu finden, dabei aber den Endpreis nicht in astronomische Höhen zu schrauben, die man im Audi-Konfigurator schnell errreicht, wenn man nicht sehr genau abwägt, welche Extras man wirklich braucht. Und eins ist ohnehin klar: Nämlich, dass auch der neue Audi Q3 durch und durch ein Premium-Produkt ist. Und als solches hat er nunmal seinen Preis.

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Audi Q3: Sondermodell "edition one" in zwei Ausführungen und nur für "S line"

Ungewohnt und auf dem ersten Blick sogar etwas verwirrend verhält es sich bei den beiden Sondermodellen des neuen Audi Q3. Beim kleineren SUV-Bruder Audi Q2 (2016) war es noch so, dass das Sondermodell, das ebenfalls "Edition one" getauft worden war und im Konfigurator als eigene Ausstattungslinie geführt wurde. Man konnte sich also quasi schon im vornherein für oder gegen diese Edition entscheiden. Beim Q3 2019 dagegen wird diese Option erst unter dem Bereich "Sonderausstattung" geführt. Der Audi Q3 "edition one" ist damit sozusagen ein Upgrade auf eine wesentlich höhere Stufe. Zweiter ungewöhnlicher Punkt: Es werden gleich zwei Sondermodell-Linien angeboten, die nach ihren charakteristischen Lackfarben benannt sind - nämlich der Audi Q3 "edition one" Pulsorange und der Audi Q3 "edition one" Chronosgrau. Der eine für 9.870 Euro Aufpreis, der andere für 10.200 Euro. Dritter ungewöhnlicher Punkt: Beide Sonderausstattungen (Sondermodelle) lassen sich nur für den Audi Q3 "S line" konfigurieren. Hat man sich also zuvor im Konfigurator für Audi Q3 Basismodell oder Audi Q3 "advanced" entschieden, taucht diese Option im weiteren Verlauf der Konfiguration erst gar nicht auf! Soweit, so verwirrend. Am besten, wir schauen uns an, was überhaut in den zwei Q3-Varianten so alles drin ist. Was macht sie so attraktiv, dass wir dafür so viel Geld ausgeben sollen?

Audi Q3 "edition one" Pulsorange, Frontansicht, fahrend
Audi Q3 "edition one" Pulsorange. - Foto: Audi

Audi Q3 "edition one" Pulsorange - für 9.870 Euro extra

Audi listet für dieses Sondermodell folgende Ausstattungsmerkmale auf: 

  • S line
  • Stoßfänger S line Exterieur in Kontrastlackierung
  • Aluminium-Gussräder Audi Sport im 5-V-Speichen-Stern-Design, Titanoptik matt, glanzgedreht
  • MMI Radio plus
  • Matrix-LED-Scheinwerfer mit LED-Heckleuchten und dynamischem Blinklicht an Front und Heck, mit Scheinwerfer-Reinigungsanlage
  • Optikpaket schwarz
  • Audi-Ringe und Schriftzüge in Schwarz glänzend Audi exlusive (Ein Angebot der Audi Sport GmbH)
  • Interieur design selection
  • Dachhimmel in Stoff schwarz
  • Sportkontur-Lederlenkrad im 3-Speichen-Design mit Multifunktion plus, unten abgeflacht
  • Sportsitze vorn
  • Leder/Kunstleder mono.pur 550-Kombination schwarz design selection mit exklusiven orangefarbenen Kontrastnähten auf den Sitzen vorne/hinten und Mittelarmlehne
  • Mittelarmlehne vorn
  • Interieurelemente in Alcantara orange
  • Schlüsselblende

Zugegeben, die Schilderung dieser Einzelelemente erweckt den Eindruck von wirklicher Spitzenklasse. Und so ist es auch. Im Audi Q3 "edition one" Pulsorange findet sich so gut wie alles, was ein vollausgestatteter Q3 2019 haben soll - zumindest an Qualität und Umfang der verbauten Materialien. Von funktionalen Extras wie Assistenz, Sicherheit oder Infotainment fehlt dagegen vieles. Rückfahrkamera, Einparkhilfe, Sitzheizung oder Navigationssystem? Das und mehr bleibt dann Sache der nachträglichen Zurüstung. Das Styling dagegen ist garantiert. Und was ist mit dem Audi Q3 "edition one" Chronosgrau? Frappierend: Vergleicht man nämlich die Inhalte der beiden Sondermodelle und kürzt Gemeinsames weg, bleibt für das zweite nicht viel Unterschiedliches übrig!

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Audi Q3 "edition one" Chronosgrau, Halbseitenansicht von vorn, fahrend
Audi Q3 "edition one" Chronosgrau. - Foto: Audi

Weitergehende Elemente für Audi Q3 "edition one" Chronosgrau - für 10.200 Euro extra

Kurzgefasst unterscheidet sich dieses Sondermodell vom Audi Q3 "edition one" Pulsorange nur in folgenden Merkmalen:

  • Leder/Kunstleder mono.pur 550-Kombination pandograu design selection mit felsgrauen Kontrastnähten auf den Sitzen vorne/hinten und Mittelarmlehne
  • Interieurelemente in Alcantara mondsilber

Noch kürzer gesagt: statt in "Alcantara orange" kommen die Interieurelemente hier in "Alcantara mondsilber". Darüber hinaus ist das Leder/Kunstleder-Interieur mitsamt der Kontrastnähte andersfarbig gehalten. Und sonst? Sonst bleibt alles gleich. Und auch hier gilt: Will man mehr Funktionales haben, muss man noch weiter aufrüsten. Immerhin sei positiv vermerkt, dass die Matrix LED-Scheinwerfer mit LED-Heckleuchten und dem dynamischem Blinklicht an Front und Heck schon in beiden Sondermodellen serienmäßig mit dabei sind. Ebenso das MMI Radio plus. Aber das ist eben auch kein Bang & Olufsen-Soundsystem.

Audi Q3 2019: 3.000 Euro Umtauschprämie, 4.000 Umweltprämie

Das derzeitige Audi-Dieselprämie gilt auch für den neuen Q3. Dabei ist zwischen Umtauschprämie und Umweltprämie zu unterscheiden: Erstere können Neuwagen-Kunden für sich in Anspruch nehmen, die in einer der 14 hochgradig schadstoffbelasteten Städten und deren benachbarten Landkreisen wohnen und/oder arbeiten. Zweitere gilt deutschlandweit. Beide Prämien-Arten folgen aber demselben Grundprinzip: Trennt man sich von seinem Diesel (Hersteller-Marke egal), erhält man die jeweilige Prämie als Kauferleichterung auf einen Audi-Neuwagen. Und das macht immerhin 3.000 Euro bzw. 4.000 Euro aus. Alle Infos rund um die aktuelle Dieselprämie findet Ihr hier in unserem Driven!-Spezial.

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