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Mazda CX-30, rot, Frontansicht
Foto: Mazda
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Infos zur SUV-Neuheit aus Fernost

Mazda CX-30 statt CX-4: Mehr als ein "Lückenfüller"?

Auto-Journalisten und Fans erwarteten für den Genfer Autosalon 2019 die Premiere eines Mazda CX-4. Doch es kam anders.

Mazda CX-30: Überraschende SUV-Neuheit in Genf 2019

Mazda erweitert sein Crossover-Angebot in Deutschland auf drei Modelle und bringt noch 2019 den neuen CX-30 in die Showrooms. Die SUV-Neuheit wurde im März auf dem Genfer Autosalon erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Für die Vorstellung in der Schweiz hatten viele Fans und Experten ja eigentlich mit einer Modellreihe Mazda CX-4 gerechnet, doch es kam anders. Der Grund: Außerhalb von Europa existiert bereits ein Modell mit dieser Bezeichnung. Nichtsdestotrotz - und das wurde schon vor dem Debüt kommuniziert - ist der neue CX-30 größentechnisch zwischen den Mazda-SUV-Modellen CX-3 und CX-5 angesiedelt. Wird der Neuzugang also ein ähnlicher Verkaufsschlager werden? Im Jahr 2018 konnten die Japaner von diesen zwei Geschwistermodellen in Deutschland knapp 37.000 Stück absetzen, wenn man nach den Neuzulassungen der KBA-Statistik geht. Ungewöhnlicherweise ist es hierbei jedoch der größere Mazda CX-5, der von den beiden in der Beliebtheit die Nase vorne hat.

Mazda CX-30, rot, Heckansicht
Eleganter SUV-Neuzugang für die europäische Angebotspalette: Mazda stellte in Genf den CX-30 vor. Foto: Mazda

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Der Mazda CX-30 ist 4,40 Meter lang und damit 15 Zentimeter kürzer als der Mittelklasse-Hochsitzer CX-5. Die Plattform teilt sich der neue CX-30 mit der ebenfalls noch sehr neuen Generation des Mazda 3 und zählt wie er zum Segment der Kompakt-SUV. Ob dadurch ein Kannibalisierungseffekt mit dem etwas kleineren CX-3 droht? Das werden die Verkaufszahlen zeigen. Nicht nur technisch, auch in puncto Optik ähnelt der Mazda CX-30 der Kompaktklasse Mazda 3: Schwungvolle Coupé-Linien, markante Radkästen, gleiches Design bei Kühlergrill, Lufteinlässen und auch der Fahrzeug-Silhouette sind übereinstimmende Merkmale. Beim Crossover CX-30 betonen indes noch Kunststoff-Beplankungen rundherum und ein Stück mehr Bodenfreiheit den robusten Charakter.

Neue Motorengeneration für den Mazda CX-30

Klar, dass bei den kompakten Abmessungen des Mazda CX-30 das Platzangebot im Innenraum nicht allzu üppig ausfällt. Für vier Insassen verspricht die Marke jedoch ein gutes Freiraumgefühl. Bezüglich Gepäckverstauung gibt es bereits eine entsprechende Angabe. Im Vergleich zu manch anderen Modellen dieser Größen-Kategorie führt die dynamische Formgebung der Karosserie dazu, dass man bei diesem Mazda-Modell Abstriche machen muss. So beträgt das Kofferraumvolumen des CX-30 nüchterne 430 Liter. Im VW Tiguan beispielsweise fasst der Kofferraum dagegen 610 Liter. Sicher steht beim Mazda CX-30 aber auch weniger der Langstrecken- und Reise-, als vielmehr der Lifestyle-Aspekt im Vordergrund. Diese Auto-Gattung, zu der auch Modelle wie der VW T-Roc, Audi Q2, Hyundai Kona, oder Toyota CH-R gehören, will schließlich vor allem auch bei urbanen Abenteurern punkten. Das gleichfalls aufgrund der leicht erhöhten Sitzposition in Verbindung mit überschaubaren Abmessungen.

Wie sieht es mit den Motoren des Mazda CX-30 aus? Klar, dass auch die Antriebspalette mit jener der Modellreihe "3" übereinstimmt. Selbstverständlich ist das SUV CX-30 auf Wunsch mit Allradantrieb erhältlich, was außergewöhnlicherweise auch auf den Mazda 3 zutrifft. Eine Alternative hinsichtlich des Vortriebes stellt das neu entwickelte Skyactiv-X dar - ein Benzinaggregat mit Kompressionszündung. Das Aggregat trägt den Beinamen "Diesotto" und die Aufgabe klingt verheißungsvoll: Das innovative Herzstück soll nicht weniger als die Vorteile von Benzin- und Dieselmotoren verbinden. So verspricht Mazda etwa 20 Prozent weniger Verbrauch und CO2-Ausstoß, im Vergleich zu einem herkömmlichen Benziner. Getankt wird der CX-30 mit Skyaktiv-X jedoch nur mit Benzin und nicht etwa einer Mischung aus beiden Sprit-Arten. Außerdem kommen beim CX-30 von Mazda weitere Benzin- und Dieseltriebwerke mit einem Mildhybrid-System zum Einsatz. Und das Leistungsspektrum? Die Skyactiv-X-Motorisierung dürfte knapp unter 200 PS aufweisen und stellt damit die stärkste Version dar. Außerdem kommt wie beim flacheren Mazda 3 ein CX-30 Skyactiv-G 2.0 mit 122 PS zum Einsatz. Als Diesel steht ein CX-30 2.0 Skyactiv-D mit 122 PS zur Verfügung.

Mazda CX-30, Innenraum, Cockpit
Müdigkeitserkennung, Notbremsassistent, Tempomat: Drei technische Features des kompakten Crossovers CX-30. Foto: Mazda

In den vergangenen Jahren hat sich Mazda mit seiner hochwertigen Angebotspalette an den Premiumbereich herangetastet und stellt uns daher auch für das neue SUV-Modell CX-30 ein qualitativ überzeugendes Interieur und hervorragende Fahreigenschaften in Aussicht. Ein weiterer positiver Faktor sei beim Mazda CX-30 (2019) die Geräuschdämmung. Und nicht zuletzt soll auch das elektronische Bündel an Helferlein diejenigen überzeugen, die sich einen CX-30 kaufen möchten:

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Bei den Assistenzsystemen bekommt die Mazda-Neuheit 2019 ebenfalls innovatives Know-How integriert. An Bord des Mazda CX-30 befinden sich serienmäßig zum Beispiel ein Notbremssystem mit Fußgängererkennung und auch ein adaptiver Tempomat. Optional gegen Aufpreis kommen Sicherheitssysteme wie eine Müdigkeitsüberwachung (per Infrarot und LED) hinzu. Auch das Infotainment wird sich mit seinen Ausstattungselementen nicht vor der Konkurrenz verstecken brauchen: Head-up-Display, 8,8-Zoll-Monitor und das Konnektivitätssystem "MZD Connect" stillen die Lust auf digitale Features. Auch eine Verbindung zu Apple Carplay oder Android Auto ist vorhanden.

Marktstart und Preis: Was kostet der Mazda CX-30?

Mazda CX-30, rot, Seitenansicht
Der neue Mazda CX-30 ist 15 Zentimeter kürzer als das Mittelklasse-SUV Mazda CX-5. Foto: Mazda

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Wer sich bereits in diesem Jahr einen Mazda CX-30 kaufen möchte, der muss nicht mehr allzu lange warten: Der Marktstart ist für September 2019 vorgesehen, wenn zeitgleich die Automesse IAA in Frankfurt über die Bühne geht. Es ist davon auszugehen, dass die SUV-Neuheit bereits früher bestellbar ist. Zu weiteren technischen Daten oder auch den Preisen hat sich der japanische Hersteller bis dato nicht geäußert. Ein Blick auf die Geschwister-Modelle lässt jedoch erahnen, wohin die Reise gehen wird: Der Mazda CX-3 ist als Neuwagen derzeit ab 18.000 Euro zu haben, der nächstgrößere CX-5 beginnt bei knapp 26.000 Euro. Wir rechnen damit, dass der Mazda CX-30 ab Sommer zu einem Basispreis von etwa 21.000 Euro angeboten wird. 

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Neuer Mazda CX-30 in der Video-Vorstellung