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Mazda CX-5: Seitenansicht, rot Foto © Mazda
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SUV im Konfigurator-Test und Preis-Check

Mazda CX-5 (2017): Eine japanische Kirschblüte?

Künstler und Charaktertyp: Der Mazda CX-5 ein echter Tausendsassa. Kann der Japaner auch im Ausstattungs-Check überzeugen?

Der CX-5 gilt nicht nur als Mazdas erstes Kompakt-SUV, sondern ebenfalls als das erste Serien-Modell, das gemäß dem neuen KODO-Design von Ikuo Maeda, des Kreativ-Chefs der Mazda Design Division, konzeptionell ins Werk gesetzt wurde. Kein dezidierter Gelände-Look? Das mag im ersten Moment etwas seltsam anmuten, entspricht aber dem Gestaltungsplan.

Mazda CX5: Modellstudie "Mazda Minagi"
Der Mazda Minagi war als Modellstudie für das spätere CX-5 SUV auf dem Genfer Autosalon 2011 vorgestellt worden. - Foto © Mazda

KODO, so die Überlegung, soll einen neuen Weg der Formensprache beschreiten. "Soul of Motion", das Wesen der Bewegung, ist Absicht und Anspruch. Große Worte, anschmiegsam, wie frisch mit der Werbetrommel gerührt. Und immer noch wenig Konkretes. Optimierte Aerodynamik, ein "spannungsgeladenes Zusammenspiel aus Kraft und Geschwindigkeit" wird uns da in Aussicht gestellt, inspiriert von der explosiven Bewegung eines Tieres. 

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Mazda CX-5: 2017 in zweiter Generation

Im September 2011 wurde auf der IAA in Frankfurt am Main das SUV CX-5 der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Modellstudie, Mazda Minagi, hatte ein halbes Jahr zuvor ihren Messeauftritt auf dem Genfer Autosalon gehabt. Ende April 2012 erfolgte der Marktstart des Serienfahrzeugs in Deutschland. Dabei ist er ein Stück weit auch ein deutsches Kind. Denn im europäischen Entwicklungs- und Designzentrum von Mazda in Oberursel hat der CX-5 seinen Feinschliff an Motoren und Fahrwerksabstimmung erhalten.

Mazda CX-5, Halbseitenansicht von vorn, fahrend, grau metallic
Foto © Mazda

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Die erste Generation des SUV, der Mazda CX-5 "KE", lief bis 2017. Die zweite Auflage (Kürzel: "KF") folgte prompt und nahtlos. Auf dem Genfer Auto-Salon 2017 war sie im März vorgestellt worden, bevor sie im Mai 2017 den Weg in die hiesigen Autohäuser fand. Zu den bereits bekannten Motoren der ersten Baureihe ist im September 2017 noch der 2,5-Liter-Ottomotor mit Zylinderabschaltung dazugekommen.

Trotz seiner Popularität ist der Mazda CX-5 immer wieder in die Kritik geraten -  aufgrund einer nicht vorhandenen SCR-Katalysator-Anlage in den deutschen Dieselversionen. Und hier ist auch schon der Wermutstropfen: Die Diesel auf dem US-Markt laufen mit dieser zuverlässigen Abgasreinigung, wohingegen wir noch auf die nicht zweifelsfreie Euro-Norm 6 hingewiesen werden, die das SUV angeblich problemlos erfüllt. Es gibt zwar Meldungen, dass Mazda auch hierzulande die SCR-Technik ausrüsten will. Einen konkreten Zeitpunkt hat der Autobauer dafür zwar noch nicht bekannt gegeben, gerät aber wegen der Brisanz des Diesel-Skandals in immer größeren Zugzwang. Daher wissen wir jetzt schon, dass wir uns im Konfigurator-Test für einen Benziner entscheiden werden. Ein paar weitere Vorschusslorbeeren darf man dem CX-5 auch noch zugestehen: denn immerhin konnte das SUV Mazda CX-5 2017 fünf Sterne beim NCAP-Crashtest erringen. 

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Mazda CX-5 (2017): technische Daten und Motoren

Das Kompakt-SUV Mazda CX-5 (2017) ist mit folgenden Antriebsarten verfügbar:

Benzin-Motoren (SKYACTIV-G):

  • 2.0: 121 kW/165 PS, Verbrauch: 6,4l/100km, 6-Gang-Schaltgetriebe (ab 25.190 €)          
  • 2.0 (Allrad): 118 kW/160 PS, Verbrauch: 6,8l/100km, 6-Gang-Schaltgetriebe (ab 32.390 €)
  • 2.0 (Allrad): 118 kW/160 PS, Verbrauch: 6,6l/100km, 6-Gang-Automatik (ab 34.190 €
  • 2.5 (Allrad): 143 kW/194 PS, Verbrauch: 7,1l/100km, 6-Gang-Automatik (ab 38.190 €)

Diesel-Motoren (SKYACTIV-D):

  • 2.2: 110 kW/150 PS, Verbrauch: 5,0l/100km, 6-Gang-Schaltgetriebe (ab 27.390 €)
  • 2.2: 110 kW/150 PS, Verbrauch: 5,6l/100km, 6-Gang-Automatik (ab 34.390 €)           
  • 2.2 (Allrad): 110 kW/150 PS, Verbrauch: 5,4l/100km, 6-Gang-Schaltgetriebe (ab 34.590 €)    
  • 2.2 (Allrad): 110 kW/150 PS, Verbrauch: 5,8l/100km, 6-Gang-Automatik (ab 36.390 €)          
  • 2.2 (Allrad): 129 kW/175 PS, Verbrauch: 5,4l/100km, 6-Gang-Schaltgetriebe (ab 38.390 €)    
  • 2.2 (Allrad): 129 kW/175 PS, Verbrauch: 5,8l/100km, 6-Gang-Automatik (ab 40.190 €)
Mazda CX-5 SKYACTIV-G 194 mit Zylinderabschaltung
Mazda CX-5 SKYACTIV-G 194 mit Zylinderabschaltung - Foto © Mazda

Wie oben schon gesagt, lassen wir aufgrund der immer noch ausstehenden Antwort auf die Fragen nach der Diesel-Abgasreinigung lieber die Finger von derartigen Motoren. Das fällt nicht schwer, da wir uns ohnehin schon vorab den 2.0 SKYACTIV-G Allrad-Benziner mit dem Schaltgetriebe und den angemessenen 160 PS ausgeguckt hätten. Allrad sollte aus unserer Sicht so gut wie jeder SUV haben, der etwas auf sich hält. Image hin oder her; alleine die Praxis lehrt, dass ein Fahrzeug in der Größenordnung in der Winterzeit schon mal seine Schwierigkeiten kriegen kann und sich dann wohl kaum blamieren möchte. 160 PS reichen uns auch für den CX-5, wogegen uns die Dieselmaschinen ähnlicher Stärke und Preisehöhe mit ihren 150 Pferdestärken ohnehin um einen Tick zu schwach wären. Außerdem kostet unser um 10 PS stärkerer Benziner mit 32.390 Euro immerhin auch 2.200 Euro weniger. Er entspricht recht gut unseren Ansprüchen an ein SUV eines derartigen Formats. Somit landen wir im Konfigurator bei einem Preis von 32.390 Euro.

Mazda CX-5, Motor
Foto © Mazda

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Mazda CX-5: Bilder-Galerie

Mazda CX-5: Die Ausstattungsvarianten

Prime Line – ab 25.190 €

Das Basismodell verfügt serienmäßig über Voll-LED-Scheinwerfer mit Reinigungsanlage, das Start-Stopp-System, Klimaanlage und Tempomat. Das Infotainment wird abgedeckt durch das Mazda Audio-System mit USB-Anschluss und Lenkradbedientasten.               

Center Line – ab 28.490 €

17-Zoll-Leichtmetallfelgen, Sportlederlenkrad sowie der Licht- und Regensensor sind die Serienmerkmale des Mazda CX-5 "Center-Line"-Modells. Dazu kommen ein 7-Zoll-Touchscreen und eine Bluetooth-Freisprecheinrichtung mit Sprachsteuerung.

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Exclusive Line – ab 30.390 €

Auf dieser Ausstattungsstufe sind ein Digitalradio, eine Sitzheizung vorne, der Spurwechselassistent, die Parksensoren und die Lenkradheizung in Serie verbaut. 

Sports Line – ab 35.190 €

Rückfahrkamera, ein Head-up Display und die elektrische Heckklappe kennzeichnen die "Sports Line"-Variante des Mazda CX-5. Das hochwertige BOSE Soundsystem und das Matrix LED-Lichtsystem sind weitere wesentliche Serien-Merkmale des Top-Modells. 19-Zoll-Leichtmetallfelgen kommen noch dazu.

In der gegebenen Übersicht der Wahlmäglichkeiten kommt "Exclusive Line" unserer Idealvorstellung am nächsten, da die Linie viel von dem in Serie mitbringt, was wir uns für das Mazda SUV CX-5 vorstellen: Die Lenkradheizung spielt hierbei weniger eine Rolle; dafür vor allem die Parksensoren und der Spurwechselassistent, die unser SUV zum furchtlosen Feger in der Quetschenge des Autobahn-Wahnsinns und der Häuserschluchten macht. Und die Sitzheizung ist sowieso immer eine feine Sache. Freilich würde die hochwertige "Sports Line"-Ausstattung noch die Rückfahrkamera enthalten. Die weiteren Austattungs-Vorteile der Linie, wie Head-up Display oder die 19-Zoll-Leichtmetallfelgen, sind abgesichts des ordentlichen Aufpreises wohl dann doch eher was für ausgenommene Kurvenkulinariker. Kombiniert mit dem Motor, kommen wir durch die Auswahl "Exclusive Line" im Konfigurator nun auf 32.390 Euro und stellen fest, dass uns die Entscheidung ohnehin keinen Euro an Zusatzkosten eingebracht hat. Wir scheinen somit auf dem richtigen Weg zu sein.

Was wir noch an der "Exclusive Line" haben, zeigt der genauere Blick auf die tatsächlich üppige Bandbreite der Ausstattung:

Mazda CX-5 "Exclusive Line" – Serienausstattung

INNEN

  • Elektrische Fensterheber vorne
  • Motor Start/Stopp Knopf
  • Wegfahrsperre
  • Innenspiegel automatisch abblendbar
  • 2-Zonen Klimaautomatik
  • Tempomat
  • Sitzheizung vorne
  • Lederlenkrad + Heizung

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INFOTAINMENT / KOMMUNIKATION

  • Bordcomputer
  • 7" Farbdisplay
  • AM/FM-Radio/CD/MP3/AUX/USB, 6 Lautsprecher
  • Bluetooth Freisprecheinrichtung mit Sprachsteuerung
  • HMI Commander
  • Navigationssystem (ohne Kartenmaterial)

SICHERHEIT / ASSISTENZ

  • i-stop
  • Berganfahrassistent (HHA)
  • Dynamische Stabilitätskontrolle (DSC) mit Traktionskontrollsystem (TCS)
  • Reifendruck-Kontrollsystem (TPMS)
  • Warnblinksignal bei Notbremsung (ESS)
  • City-Notbremsassistent (SCBS)
  • Querverkehrswarnungs Assistent - Ausparkhilfe (Rear Cross Traffic Allert - RCTA)
  • Spurwechselassistent (BSM)
  • ABS, ESP (Elektronische Stabilitätskontrolle)
  • Wegfahrsperre

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AUSSEN

  • Elektrische/beheizbare Außenspiegel in Wagenfarbe, Seitenblinker
  • Einparkhilfe vorne und hinten
  • LED Nebelscheinwerfer
  • Enteisbare Scheibenwischer

RÄDER UND TECHNIK

  • G-Vectoring System
  • 17" Leichtmetallfelgen

Das "Gesamtpaket" der Mazda CX-5 "Exclusive Line"-Serienmerkmale wirkt auf uns schon recht überzeugend. Schließlich ist das Nach- und Zurüsten einzelner Bestandteile im Konfigurator auch nachträglich noch möglich. Bevor wir uns dem widmen, kommen wir natürlich noch kurz zur Wahl der Lackfarbe für unser SUV.

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Mazda CX-5: Farben und Lacke

Der Konfigurator stellt und neun Möglichkeiten der Außenlackierung zur Wahl. "Purweiß" ist kostenlos. Sechs weitere Metallic-Farben gibt es für 600 Euro, darunter „Onyxschwarz“, „Turmalinblau“ oder „Mitternachtsblau“. Eins höher das "Matrixgrau Metallic" für 770 Euro, bevor das hübsche "Magmarot Metallic" mit 900 Euro das Preisspektrum höchstpreisig abrundet. Nun gut, wenn wir ehrlich sind, überzeugt uns die Palette nicht recht. Bis auf "Turmalinblau" und "Magmarot" wirkt der Rest der Lacke etwas nüchtern. Es muss ja nicht immer kiesbunt sein. Genauso gut könnte es sein, dass unsere Fantasie gerade nicht recht anspringen will. Auf jeden Fall spricht uns das feurige "Magmarot Metallic" trotz seines stattlichen Aufpreises am ehesten an, weswegen wir uns im Konfigurator auch sofort und ohne viel Federlesens dafür entscheiden. 

Mazda CX-5, Halbseitenansicht von hinten, rot
Der Mazda CX-5 in seiner wohl würdigsten Wagenfarbe "Magmarot Metallic" - Foto © Mazda

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Mazda XC-5: Innenraum

Nun ja, zugegeben: An diesem Punkt kommen wir etwas in die Ernüchterung mit unserer Serien-Konfiguration "Exclusiv Line". Denn hätten wir stattdessen die höherwertige Ausstattungslinie „Sports Line“ gewählt, müssten wir uns nicht bloß mit „Stoff mit Streifenmuster Schwarz“ als einzige Möglichkeit für unsere Sitzbezüge begnügen. In dem Fall stünden uns nämlich neben den kostenfreien Optionen „Leder Schwarz“ und „Leder Weiß“ zudem noch die aufpreisigen Austattungen „Leder Schwarz“ (1.900 Euro) oder „Leder Pure-White“ (2.100 Euro) zur Wahl, was schon einiges hermachen würde! Darum hoffen wir, dass dafür die Zuwahlmöglichkeiten bei der Sonderausstattung für unseren Mazda CX-5 noch etwas in petto haben.

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Im Cockpit des Mazda CX-5. Der attraktive weiße Leder-Look ist aber ausschließlich der Variante "Sports Line" vorbehalten. - Foto © Mazda

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Mazda XC-5: Zubehör und Sonderausstattung

Was uns an dieser Stelle sofort reizt, ist das Mazda SD-Navigationssystem mit der bewährten TomTom-Technologie (690 Euro). Und spätestens hier sehen wir, dass wir durch die Zurüstung des i-Activsense Pakets (850 Euro) jetzt genau diejenigen Technik-Features haben können, die uns in unserer "Exclusive Line"-Version im Vergleich zum "Sports Line"-Modell noch gefehlt haben: Müdigkeitserinnerung, Citynotbrems-Assistent Plus, Fernlichtassistent, Spurhalteassistent Plus, farbiges TFT-Display im Rundinstrument, farbiges Head-Up Display, Rückfahrkamera, Verkehrszeichenerkennung. Das finden wir toll!

Die Standheizung hingegen ist zum recht teuerern Aufpreis von 1.850 Euro zu haben. Die mag in manchen Momenten wirklich ihre Vorteile haben, ist für unsere Begriffe aber etwas zuviel des Guten.

Intertessant wird es vor allem noch bei den Mazda CX-5 Zubehör-Optionen. Die LED-Innenbeleuchtung für 71 Euro ist erfahrungsgemäß praktisch und kann für den Aufpreis mit auf die Rechnung. Außenspiegelverkleidung in Schwarz oder Silber? 155 Euro ist uns das nicht unbedingt wert. Das SUV CX-5 ließe sich noch mit Seitenschwellersatz (520 Euro), mit Frontschürze (520 Euro) oder Heckschürze (450 Euro) konfigurieren. Wir zumindest verzichten darauf, zugunsten des Design-Unterfahrschutzes für vorne und hinten. Die Elemente kosten jeweils 275 Euro, verleihen dafür aber mehr Geländefähigkeit wie auf Flurwegen oder Schotterstraßen und nehmen sich dazu noch schick aus. Was gäbe es noch? Beleuchtete Einstiegsblenden für 289 Euro müssen für unsere Bedürfnisse nicht mit rein. Ebenso wenig wie der Ladekantenschutz aus Edelstahl (165 Euro). Eine abnehmbare Anhängezugvorrichtung würde es zum Aufpreis von 680 Euro geben. Zum Schluss eine kleine Auswahl an Fußmatten sowie Dach-Lastenträger. Wir hingegen sind mit der Konfiguration fertig und kommen auf finale 35.451 Euro in der Endsumme.

Mazda CX-5, Halbseitenansicht von vorn, fahrend, rot
Foto © Mazda

Fazit: Welchen Mazda CX-5 kaufen?

Die Frage lässt sich in einer Hinsicht gleich beantworten: Ein Diesel kommt für uns hier nicht infrage. Nicht alleine wegen der Diesel-Problematik und der immer noch ausstehenden SCR-Katalysator-Nachrüstung. Nein, wir haben uns auch deshalb für den 2.0 SKYACTIV-G Allrad-Benzin-Motor mit dem Schaltgetriebe und den 160 PS entschieden, weil er ohnehin etwas stärker ist als die vergleichbaren Selbstzünder in der Preiskategorie. Mit 32.390 Euro scheint uns die Maschine für ein SUV dieses Formats durchaus angemessen zu sein.

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900 Euro Aufpreis war uns die Wagenfarbe "Magmarot Metallic" wert. Bis auf "Turmalinblau" (700 Euro) waren uns die übrigen Lacke etwas zu öde für das an und für sich dynamische Wesen unseres SUV CX-5. Von den vier Aussatttungslinien hat uns die zweitrangige "Exclusive Line" am ehesten angesprochen. Mit dem i-Activsense Paket (850 Euro) konnten wir im Konfigurator auch wichtige Technik-Features nachrüsten, die unseren Serienumfang vorher noch von der Premium-Ausstattung Mazda CX-5 "Sorts Line" trennten: Müdigkeitserinnerung, Fernlichtassistent, farbiges Head-Up Display, Rückfahrkamera, Verkehrszeichenerkennung etc. Das finden wir spitze! Dagegen müssen wir im Innenraum leider auf auf den exklusiven Leder-Look verzichten.

Letzten Endes haben wir für das bewährte Mazda SD-Navigationssystem 690 Euro und für die beiden funktionalen wie schicken Design-Unterfahrschutz-Elemente jeweils noch 275 Euro draufgelegt. Das Innenraumlicht in LED kommt uns noch um 71 Euro mehr. Möchten wir für uns, muss aber nicht unbedingt. Und der Aufpreis für die Standheizung war uns mit 1.850 Euro schon etwas zu hoch. Bei 35.451 Euro stehen wir jetzt. Und damit bewegen wir uns auf einem Preisniveau, das dem momentanen Stand eines Kompakt-SUVs durchaus entspricht. 

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Mazda CX-5: Abmessungen und Preise im SUV-Vergleich

Liest man sich damalige Pressemeldungen seiner Concept Car-Premiere 2011 durch, wurde dem Mazda CX-5 dort eine Zukunft Konkurrent des Audi Q3, VW Tiguan oder Nissan Qashqai prophezeit. Abmessungsbezogen ist dieser direkte Vergleich mit den genannten SUV Konkurrenz-Modellen dahingehend nicht mehr gegeben, da er über deutlich größere Dimensionen als diese Mitbewerber verfügt. Hier ist es eher das Kompakt-SUV Mazda CX-3, dass den Kampf gegen die besagten Rivalen aufnimmt, oder auch der jüngst vorgestellte Mazda CX-30. Seine Abmessungen lauten: 4,55 x 1,84 x 1,68 Meter. Das ist recht beachtlich, hebt er sich damit doch vom Nissan Qashqai (4,38–4,39 x 1,81 x 1,59–1,60 Meter), vom VW Tiguan (4,49 x 1,84 x 1,63 m) und vom Audi Q3 (4,39–4,41 x 1,83–1,84 x 1,58–1,61 m) in der Kategorie deutlich ab.

Im Größen-Vergleich kann sich allerdings der Škoda Kodiaq diesbezüglich klar durchsetzen. Mit 4,70 x 1,88 x 1,66–1,68 Metern übertrumpft das tschechische Erfolgsmodell den ohnehin schon recht stattlichen Japaner gleich um zwölf Zentimeter in der Länge. Der Kofferraum des Škoda Kodiaq ist mit einem Fassungsvermögen von 650 Litern entsprechend größer angelegt, verglichen mit den 503 Litern Kofferaumvolumen des Mazda CX-5. Sogar der an sich kleinere VW Tiguan bietet da mit 615 l verhältnismäßig mehr. Immerhin liegt das Mazda SUV im Vergleich der Kofferraumvolumina nicht ganz am Ende der hier präsentierten Skala: Denn das Ladeabteil des Audi Q3 ist mit 460 Litern weniger geräumig als das des CX-5, während es beim Nissan Qashqai nur um 430 Liter Platz verfügt.

Mazda CX-5: Heckklappe, rot
Ab der Mazda CX-5-Ausstattung "Sportsline" Standard: die elektrische Heckklappe. - Foto © Mazda

In puncto Kofferraumvolumen könnte man zum Schluss noch den Hyundai Tucson ins Spiel bringen. Der beliebte Südkoreaner besitzt mit 513 Litern einen äußerst ähnlichen Ladeumfang wie der Mazda CX-5, ist mit 4,48 x 1,85 x 1,65 m aber ebenfalls um Einiges kompakter.

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