VW Touareg, Halbseitenansicht von vorn, fahrend, silber
Foto: Volkswagen

Die Übersicht über die Modelle am deutschen und internationalen Markt

VW Tiguan, Touareg, T-Roc und T-Cross: Die VW-SUV-Modelle 2020

Der Modellüberblick zu den aktuellen Volkswagen-SUV. Gibt es auch ein Polo-SUV oder Golf-SUV? Hier die Fakten.

Der VW T-Roc R: Die Spezialfassung des "Golf-SUV" sieht nicht nur gut aus, sondern kommt auch mit 300 PS. Neu startet im Jahr 2020 die Cario-Ausgabe de T-Roc.
Der VW T-Roc R: Die Spezialfassung des "Golf-SUV" sieht nicht nur gut aus, sondern kommt auch mit 300 PS. Neu startet im Jahr 2020 die Cario-Ausgabe de T-Roc.
Foto: VW

SUV sind bekanntermaßen gefragt wie keine andere Pkw-Klasse. Ob City-Cruiser, Crossover-Coupé oder Geländelimousine: sie sind inzwischen fast allgegenwärtig. Vor allem Volkswagen hat sich zum Ziel gesetzt, sein Hauptaugenmerk ganz auf diese Sparte zu legen. Eine globale SUV-Offensive also, die VW nicht bloß seit dem Erscheinen von T-Roc oder T-Cross vorantreibt. Schon der Topseller Tiguan II ist seit 2016 überaus erfolgreich in dieses Feld vorgedrungen - und hat darin Maßstäbe gesetzt, denen die Konkurrenz wie Peugeot, Hyundai oder Seat nachzueifern versucht. Diese Konkurrenz nämlich hat natürlich auch nicht geschlaften und will Volkswagen mit neuen und erweiterten Angeboten unter kräftigen Druck setzen. Wenn wir Euch also im Folgenden die derzeitigen Volkswagen-SUV nach ihrer Größenordnung von klein zu groß vorstellen, dann weisen wir immer wieder auch auf die härtesten Rivalen hin, um Euch damit einen besseren Vergleich zu geben. Ganz zum Schluss dann natürlich noch die internationalen und zukünftigen VW-SUV. Denn eins scheint außer Frage zu stehen: Volkswagen wird seine Dominanz auch künftig mit allen Mitteln ausbauen.

VW T-Cross: Das "Polo-SUV"

VW T-Cross
VW T-Cross
Foto: VW

Aktuelle VW T-Cross Preis-Spanne: 18.695 € - 28.065 €

Der VW T-Cross ist das kleinste und zugleich jüngste Mitglied der VW-SUV-Familie. Erst Ende Oktober 2018 hat das Crossover in Amsterdam seine Weltprämiere gefeiert. Der neue T-Cross ist dafür angelegt worden, um die Angebotspalette nach unten hin abzurunden. Aufgrund seiner schmächtigen Größe wird er oftmals auch mit dem VW Polo verglichen und insofern auch als "Polo SUV" bezeichnet. Tatsächlich aber übertrifft der VW T-Cross seinen Markenbruder um 54 mm in der Länge und 112 mm in der Höhe. Gerechtfertigt scheint der Vergleich dennoch, wenn man sich das Konzept des T-Cross ansieht: klein, aber ausnehmend agil. Relativ günstig im Preis (ab 18.695 Euro) und darum eher erschwinglich als die größeren VW T-Roc oder VW Tiguan. Ein Volkswagen-SUV im besten Sinne also. Und weniger auf die Geländetüchtigkeit bedacht. Denn es fehlt die Möglichkeit, den VW T-Cross mit Allrad-Antrieb zu konfigurieren. Seine Stärken spielt das Crossover-SUV dagegen vor allem in seinen zahlreichen Styling-Freiheiten aus und zudem in puncto Platzangebot. Die Sitzreihen lassen sich so umlegen, dass auch sperrige Objekte drin verstaut werden können.

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VW T-Cross: Bilder-Strecke

Der VW T-Cross ging im März 2019 an den Marktstart. Als Neulig ist er natürlich durchgehend mit Antrieben der sicheren Euro-Norm 6d-Temp verfügbar. Gedanken über Fahrverbote braucht man sich mit ihm also nicht zu machen. Insgesamt sind es drei Aggregate, die Volkswagen seinem VW T-Cross 2019 zur Verfügung stellt: ein 1.0 TSI-Benziner in den beiden Leistungsstufen 95 PS und 115 PS. Bei letzterem ist 7-Gang-DSG optional zu haben. Darüber hinaus steht seit kurzem auch die Stufe mit 150 PS und serienmäßigem DSG im Konfigurator-Programm. Einziger 1.6 TDI-Diesel-Antrieb hingegen ist der 95 PS starke 1.6 TDI - wahlweise mit manueller 5-Gang-Schaltung oder 7-gängiger DSG-Automatik.

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VW T-Roc: Das "Golf-SUV"

VW T-Roc
VW T-Roc
Foto: VW

Aktuelle VW T-Roc Preis-Spanne: 21.435 € - 35.940 €​​

Neben dem "Polo SUV" hört man immer wieder die (inoffizielle) Bezeichnung "Golf SUV". Gemeint ist damit der VW T-Roc, der seit Ende 2017 auf dem Markt ist. Dieses Crossover ist das zweitkleinste SUV im Reigen der VW-Hochbeiner. Und wenn der Volkswagen T-Roc manchmal halb-scherzhaft als "Golf SUV" etikettiert wird, dann ist das eigentlich nicht von sehr weit hergeholt, denn schließlich teilt er sich den Volkswagen-MQB (Modularer Querbaukasten) als Konstruktionsplattform mit dem VW Golf 7. Auch in der breiteren Öffentlichkeit wird der T-Roc des Öfteren als eine Art geländegängiger Golf wahrgenommen. Doch während beim "echten" VW Golf 7 der Allradantrieb lange erst ab 32.950 Euro in der Fünftürer-Version erhältlich ist, ließ sich der VW T-Roc 2019 schon ab genau 30.000 Euro damit ausstatten. Mit dem Anbruch des bereits laufenden VW-Modelljahren 2020 ist das nun anders geworden: Die Preise wurden - wie üblich - angehoben, weshalb der T-Roc erst ab 32.675 Euro Allrad-fähig wird. Für den neuen Golf 8 dagegen ist derzeit überhaupt kein Allrad vorgesehen. Der Basispreis des VW T-Roc 2020 beginnt bei 21.435 Euro.

VW T-Roc: Bilder-Strecke

Seit November 2018 gelten alle Motoren des VW T-Roc als fahrverbotssicher. In sämtlichen Ausführungen erfüllen die Antriebe die Standards der Euro-Norm 6d-Temp. Das Kraftspektrum reicht dabei von 115 PS bis 190 PS. Nur die Spezialausgabe VW T-Roc R ist stärker: Sie leistet 300 PS, ist mit einem Einstiegspreis von 43.995 Euro aber auch wesentlich teurer.

Was das Crossover-SUV T-Roc neben Leistung und Ausstattung noch äußerst attraktiv macht, sind - ähnlich wie beim kleineren T-Cross - die vielen optischen Variations- und Styling-Möglichkeiten. Eben das zeichnet den Volkswagen T-Roc eher als modernes City-Mobil denn als toughen Geländegänger aus. Nichtsdestotrotz ist er vor allem auch bei Berufspendlern ziemlich gefragt, die sich mit Allrad und höherer Sitzposition über weite Strecken sicherer fühlen als mit dem VW Golf 7.

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VW T-Roc Cabriolet - Der neue SUV-Hit?

Der T-Roc als Cabrio
Der T-Roc als Cabrio
Foto: VW

Aktuelle VW T-Roc Carbrio-Preis-Spanne: 27.495 € - 34.835 €​​

Auf der IAA 2019 hatte diese T-Roc-Version Premiere, im Frühling 2020 geht es an den Marktstart, bestellt werden kann sie allerdings schon jetzt. Das T-Roc Cabrio hat ein klassisches Stoffverdeck, das sich in nur 9 Sekunden zurückklappen lässt. Über viele Details aber ist bislang bekannt geworden, dass bereits das Basismodell mit beachtlichen Finessen wie 17 Zoll großen "Mayfield"-Felgen, Dekoreinlagen in "Silver Silk", Komfortsitzen oder individuell einstellbarer Klimaanlage kommen wird. Des Weiteren mit intelligenter Fußgängererkennung und Notbremsassistenten, dem Spurhalteassistenten "Lane Assist", dem Notruf-Service und dem Start-Stop-System mit Bremsenergie-Rückgewinnung.

Das T-Roc Cabrio soll laut der jüngsten Preisliste zunächst in den beiden Leistungsstufen 115 PS und 150 PS zu haben sein. Des Weiteren in zwei Ausstattungslinien namens "Style" und "R-Line" und natürlich mit einer stattlichen Anzahl an optionalen Features. Über den Preis muss ebenfalls nicht mehr länger gerätselt werden: Der beginnt bei 27.495 Euro für den 115 PS starken Einstiegsbenziner und endet regulär bei 34.835 Euro für den 150 PS-Benziner mit DSG-Schaltung und in der Ausstattungslinie VW T-Roc Cabrio "R-Line". Alles weitere ist Sache der individuellen Zurüstung. Damit kann ein bestbestücktes T-Roc Carbio gut und gern auch auf rund 40.000 Euro kommen. 

VW T-Roc R: Edel-Version mit 300 PS

VW T-Roc R
VW T-Roc R
Foto: VW

Aktueller Preis des VW T-Roc R: ab 43.995 €​​

Der VW T-Roc R steht serienmäßig auf 18-Zoll-Leichtmetallrädern vom Design-Typ "Spielberg". Vorder- und Rücksitze sind in der Stoff-/Alcantara-Kombination "Race" gehalten, die Pedalerie in gebürstetem Stahl. Alle Lichtelemente im Außenbereich kommen in LED-Technik. Und auch sonst ist die grundlegende Ausststtung des T-Roc R vom Feinsten: Radio Composition Media, ein mehrfarbiges Active Info Display, Müdigkeitserkennung und 2-Zonen-Klimaanlage gehören zu den Standards sowie Ultraschall-Einparkhilfen an Front und Heck.

Den Fahrbetrieb übernimmt bei diesem Ausnahme-T-Roc ein Allrad-fähiger 2.0 TSI mit 300 PS und 7-Gang-DSG, der allerdings nicht gerade genügsam ist. Im Durchschnitt schluckt die Maschine nämlich rund 7,5 Liter auf 100 Kilometer, erledigt den Sprint von 0 auf 100 km/h aber in 4,8 Sekunden. Spitzengeschwindigkeit: 250 km/h. Das alles hat natürlich auch seinen Preis. Der T-Roc R startet bei 43.995 Euro und lässt sich mit den entsprechenden Extras wie diversen Sonderausstattungspaketen, Sprachbedienung, Rückfahrkamera oder Leder-Bezügen auch gerne um weitere 15.000 Euro upgraden. 

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VW Tiguan: Volkswagens SUV-Bestseller

VW Tiguan
VW Tiguan
Foto: VW

Aktuelle VW Tiguan Preis-Spanne: 30.385 € - 47.640 €​

Mitte 2018 musste sich der VW Tiguan mit 331.334 verkauften Einheiten zwischenzeitlich dem Toyota RAV4 geschlagen geben. Das war durchaus eine Pressemeldung wert, setzte man doch allgemein voraus, dass sich Volkswagens Bestseller weiterhin problemlos an der Spitze halten würde. Trotzdem ist und bleibt das mittelgroße Kompakt-SUV aus Wolfsburg ein, wenn nicht der Dauerbrenner schlechthin in seiner Marktsparte. Dabei ist der VW Tiguan mittlerweile schon in zweiter Generation im Geschäft. 2016 hat der aktuelle Tiguan II seinen 2008 erschienenen Vorgänger abgelöst. Das Erfolgsrezept der Modellreihe liegt in der Kombination aus Kraft, Eleganz und den zahlreichen Upgrade-Möglichkeiten zu einem verhältnismäßig guten Preis. Der Tiguan ist im Gegensatz zu seinen kleineren Volkswagen-Geschwistern ein Wagen, dem man die Robustheit nicht nur ansieht, sondern der dem Image als Geländegänger durchaus gerecht werden kann. Die günstigste Allrad-Version ist bei ihm zwar erst ab 41.360 Euro erhältlich, dafür aber auch mit starken 190 PS unter der Haube.

VW Tiguan: Bilder-Strecke

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carwow seat arona

Der VW Tiguan lässt sich zum VW-Modelljahr 2020 mit drei Motoren in zusammengenommen fünf Leistungsstufen bestücken, die gemäß den Standards der Euro-Abgasnorm 6d-Temp zertifiziert sind: Bei den Benzinern der 1.5 TSI mit 130 PS und 150 PS sowie der 2.0 TSI mit 190 PS und 230 PS. Bei den Diesel der 2.0 TDI mit wahlweise 115 PS, 150 PS190 PS oder 240 PS

Wenn es drauf ankommt, ist der Tiguan nicht bloß ein sehr gut führbarer Geländewagen, sondern wird auch der Rolle als Familienauto gerecht. Doch obwohl er über ein ziemlich stattliches Ladevolumen von 615 bis 1.655 Litern verfügt und damit Konkurrenten wie den Hyundai Tucson hinter sich lässt, haben die Wolfsburger von ihm noch eine Langversion auf den Markt gebracht, die sich bei Bedarf auch zum Siebensitzer ausbauen lässt, den VW Tiguan Allspace

VW Tiguan OFFROAD - Der explizite Geländegänger

VW Tiguan OFFROAD
VW Tiguan OFFROAD
Foto: VW

Aktuelle VW Tiguan OFFROAD Preis-Spanne: 41.250 € - 47.350 €​

Der VW Tiguan OFFROAD tut nicht nur so, er macht es tatsächlich: Der Ausflug ins Gelände ist für diese besonders robuste Fassung von Volkswagens Vorzeige-SUV überhaupt kein Problem. Der Tiguan OFFROAD leistet mindestens 150 PS und ist ausschließlich mit Allradfunktion bestückt. Klar, dass sich die Verwegenheit auch in Optik und Funktionsstandards ausdrückt. Denn 18 Zoll große Felgen gehören genauso zum Basisbestand wie Off-Road-Stoßfänger mit vergrößertem Böschungswinkel, ein Triebwerkunterschutz oder die adaptive Fahrwerksregelung DCC. Darüber hinaus diverse Chrom-Applikationen, die Edelstahl-Pedalerie, abgedunkelte Seitenscheiben und Aluminium-Einstiegsleisten. Mindestens 41.250 Euro werden für den Volkswagen Tiguan OFFROAD derzeit verlangt. Und mit vielen Spezialoptionen kann man sich dieses SUV noch zusätzlich veredeln. Qualität und Aufpreis sind entsprechend nobel.

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VW Tiguan Allspace: Das geräumige Familien-SUV

VW Tiguan Allspace
VW Tiguan Allspace
Foto: VW

Aktuelle VW Tiguan Allspace Preis-Spanne: 34.250 € - 49.840 €

Prinzipiell ist der VW Tiguan Allspace nichts anderes als die gestreckte Version des oben genannten VW Tiguan II. Neben 21 Zentimetern mehr an Länge unterscheidet sich der Allspace von der "Normalversion" des Tiguan lediglich minimal im Angebot der Motoren, die bei ihm mindestens 150 PS besitzen. Es sind schlichtweg seine größer angelegte Dimensionierung und folglich sein höheres Platzangebot, die den VW Tiguan Allspace so gefragt machen - vergleichbar mit Peugeot 5008 oder dem VW Golf Alltrack. Als ausgewiesenes Familien-SUV lässt er sich auch zum Siebensitzer umfunktionieren, bleibt aber in seiner generellen Funktion als "Transportwagen" sehr variabel. Denn durch das Umklappen der Sitzreihen lassen sich aus den 760 Liter fassenden Kofferraum-Volumen bis zu 1.920 Liter Gesamtladevolumen schaffen. Das allerdings nur in fünfsitziger Ausstattung. Im Siebensitzer verkleinert sich das Ladevolumen dann entsprechend, und zwar auf nur mehr 700 Liter Kofferraum-Volumen und 1.775 Liter Gesamtladevolumen. Das ist aber immer noch weit mehr Ladekapazität als beispielsweise beim VW Golf Sportsvan (605 bis 1.620 Liter).

VW Tiguan Allspace: Bilder-Strecke

Der Tiguan Allspace bietet für das VW-Modelljahr 2020 dieselben sicheren Motoren mit Euro-Norm 6d-Temp wie der reguläre Tiguan. Das heißt: mit 1.5 TSI (150 PS) und 2.0 TDI (150 P190 PS und 220 PS) ist man vor Fahrverboten gefeit. Dies gilt natürlich auch für den 2.0 TSI mit Allrad, der in seiner günstigsten Ausführung mit 190 PS aber erst ab 40.115 Euro erhältlich ist. Bei einem Koloss wie dem VW Tiguan Allspace, der immerhin zwischen 1.585 und 1.775 Kilo auf die Waage bringt, ist der Vierradantrieb allerdings schon beinahe ein unbedingtes Muss. 

VW Touareg: Die Geländelimousine

VW Touareg
VW Touareg
Foto: VW

Aktuelle VW Touareg-Preis-Spanne: 60.130 € - 101.475 € 

Im März 2018 hat der VW Touareg vom Typ CR den Touareg II in dritter Generation abgelöst. Wie der Audi Q7 basiert er auf dem modularen Längsbaukasten (MLB) des Volkswagenkonzerns. Auf einer Länge von rund 4,9 Metern und einer Breite von fast zwei Metern ist der Touareg das wuchtigste VW-SUV. Sein Leergewicht beträgt über zwei Tonnen. Der VW Touareg gibt sich nicht nur als äußerst leistungsfähiges Geländefahrzeug, sondern er repräsentiert ebenso in Sachen Komfort, Infotainment und Noblesse die absolute Spitze im Segment-Angebot der Wolfsburger. Vergleichbare Konkurrenten sind der BMW X5 oder eventuell der neue Hyundai Santa Fe. Auch preislich ist der Touareg ein Superlativ: Der Einstiegspreis des Mega-SUV zum Volkswagen-Modelljahr 2020 wieder gestiegen und beträgt nun 60.130 Euro, was den VW Touareg gleichzeitig zum teuersten Modell im derzeitigen Gesamtangebot von Volkswagen macht.

VW Touareg: Bilder-Strecke

Der VW Touareg ist (konsequenterweise) ausschließlich mit 8-Gang-Automatik und Allrad-Antrieb erhältlich. Der 3.0 V6 TDI-Turboladerdiesel besitzt die Leistungsstufen 231 PS und 286 PS mit Drehmomenten von 500 Nm und 600 Nm, der seit Mai 2019 erhältliche 4.0 V8 TDI gigantische 422 Pferdestärken bei ebenso gewaltigen 900 Nm. Ein V6-Benzin-Aggregat wird mittlerweile auch angeboten, nämlich der 3.0 TFSI mit 340 PS und einem kombinierten Verbrauch von 8,9 Litern auf 100 km. Erfreulicher ist es, dass alle Motoren inzwischen ausnahmslos die Standards der Abgasnorm Euro 6d-Temp erfüllen. Der Motor ist beim VW Touareg aber nicht das einzige Element mit Nobel-Preis. Dem Mega-SUV steht im VW-Konfigurator noch eine ellenlange Liste an Upgrade-Möglichkeiten zur Verfügung. Alleine das exklusive Leder-Ausstattungspaket "Savona" kostet dabei satte 4.650 Euro extra.

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VW Atlas, Amarok, Teramont & Co. - Internationale Volkswagen-SUV-Modelle

VW Atlas
VW Atlas
Foto: VW

Neben den oben genannten SUV hat Volkswagen noch einige weitere Hochsitzer im Angebot, die hierzulande nicht erhältlich sind oder international in jeweils eigenständiger Markt-Anpassung. Ein gutes Beispiel dafür ist noch einmal der neue VW T-Cross. Er kann als weiterer Baustein in der weltweiten SUV-Offensive von Volkswagen angesehen werden. Und es hat nichts mit Zufall zu tun, wenn der T-Cross ausgerechnet zeitgleich in Amsterdam, Sao Paulo und Shanghai enthüllt wurde und dazu noch jeweils mit kleineren Abweichungen in seinen Merkmalen. Der T-Cross existiert sozusagen weltweit in drei verschiedenen Formen. Das eben ist der genannten Marktanpassung geschuldet, eine wohlüberlegte Konzernstrategie, die nun sämtliche Märkte, Altersgruppen und Lebensbedürfnisse abzudecken versucht. Gerade die klassischen Konsumländer wie die USA als auch die neuen Boom-Regionen wie China und Südamerika stehen dabei im Fokus. Andere Länder, andere Vorlieben. Andere Nachfrage, anderes Angebot. Abzulesen ist dieser strategische Kurs des Weiteren am bereits seit 2016 existierenden VW Atlas, einem geländetüchtigen SUV, das für den US-Markt konzipiert wurde, aber auch in China in leicht modifizierter Form und unter dem Namen VW Teramont für Furore im Segment sorgen soll. 

Atlas Tanoak Concept.
Atlas Tanoak Concept.
Foto: VW
SUV für den Mittleren Osten: Der Siebensitzer VW Teramont ist das Pendant zum amerikanischen VW Atlas.
SUV für den Mittleren Osten: Der Siebensitzer VW Teramont ist das Pendant zum amerikanischen VW Atlas.
Foto: VW

Diesen Modellen sollen schnell weitere Akteure folgen, um Volkswagen in die SUV-Weltmarktführungsposition zu verhelfen. Für den wuchtigen VW Atlas werden bereits neue Konzepte ausgetüftelt, und der Marktstart des elektrisch betriebenen Crossover VW ID. CROZZ soll in naher Zukunft erfolgen. Man sieht: Volkswagen schmiedet nicht bloß Pläne, sondern ist gerade dabei, sie mit großem Elan in die Tat umzusetzen. 

Das Concept Car zum Elektro-SUV VW ID. CROZZ. Das Lifestyle-SUV soll 2020 an den Marktstart gehen.
Das Concept Car zum Elektro-SUV VW ID. CROZZ. Das Lifestyle-SUV soll 2020 an den Marktstart gehen.
Foto: VW
Beispiel aus Südamerika: Der VW Amarok ist streng genommen ein Pickup, wird aber des Öfteren zu den Volkswagen-SUV gerechnet.
Beispiel aus Südamerika: Der VW Amarok ist streng genommen ein Pickup, wird aber des Öfteren zu den Volkswagen-SUV gerechnet.
Foto: VW

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