VW T-Roc, Seitenansicht, fahrend, weiß
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Erstklassige Alternativen zu Neuwagen?

VW Tiguan, T-Roc, T-Cross, Touareg: Gebrauchte Glanzstücke?

Den flinken T-Cross, ein mondänes T-Roc Cabrio oder den geräumigen Tiguan Allspace? Gebraucht kaufen kann sich lohnen!

Modell-Übersicht

Besser als neu? Volkswagen können gebraucht mitunter eine glänzende Figur abgeben. Stimmt dazu noch der Preis, werden sie zu Schnäppchen der Extraklasse. Kein Wunder also, dass die Wolfsburger nicht nur neu echte Bestseller sind. Gilt das auch für die SUV? Worauf sollte man achten, wenn man sich den quirligen VW T-Cross, den trendigen T-Roc, den dominanten Tiguan oder das Oberklasse-SUV Touareg gebraucht kaufen will? 

Mehrere Faktoren spielen dabei eine maßgebliche Rolle: Welche Leistungen und Inhalte rechtfertigen einen mal höheren, mal niedrigeren Preis? Wie haltbar und stabil sind die einzelnen Modelle im Schnitt? Heißt: Wie machen sie sich in den Tests von TÜV und ADAC? Es gilt auch, ganz spezielle Punkte mit im Blick zu haben: Beispielsweise eignet sich nicht jeder Motor für jedes Umfeld. Manch älterer Gebrauchtwagen läuft nämlich noch nicht nach dem sicheren Abgas-Standard Euro 6d-TEMP. Diese Dinge werden hier eingehend beleuchtet – vom Mini-SUV T-Cross bis zum Luxus-Hochbeiner Touareg.

VW T-Cross als Gebrauchtwagen: Schicker "Mini-Tiguan" mit Esprit

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Dieses City-SUV wirkt wie eine Mini-Ausgabe des VW-Bestellers Tiguan. Ein ausgewiesener Gelände-Experte ist der VW T-Cross aber nicht, denn mit Allrad-Funktion ist er sich bis dato nicht zu haben. Wurde sein etwas größeres Geschwistermodell T-Roc immer wieder mit dem Golf verglichen, so lautet der Spitzname des T-Cross manchmal scherzhaft "Polo-SUV". Seinen Marktstart feierte er im April 2019.

Charakteristik: Der VW T-Cross als Gebrauchtwagen 

Obwohl der T-Cross erst ins vierte Jahr geht, sind schon zahlreiche Gebraucht-Modelle auf dem Markt erhältlich. Auch in dieser Form erfreut er sich einer großen Beliebtheit, was mitunter an seiner satten Ausstattung liegt. Serienmäßig kommt der T-Cross mit Spurhalteassistent ("Lane Assist"), Notbremsassistent ("Front Assist"), Müdigkeitserkennung, einer Klimaanlage mit Aktiv-Kombifilter und Digitalradio-Empfang. Außerdem sind die Außenspiegel elektrisch einstell- und beheizbar. Die Scheibenwischer-Intervallschaltung wird via Lichtsensor geregelt. Für ein Mini-SUV ist das schon sehr ordentlich. In den höheren Ausstattungslinien "Life", "Style" und "R-Line" kommen sukzessive weitere Features wie eine Einparkhilfe für Front- und Heckbereich, Sport-Komfortsitze oder eine Vordersitzheizung hinzu. Zu den Extras, die sich für den T-Cross zusätzlich ordern lassen, zählen der Fahrassistent "Travel Assist", das Digital Cockpit Pro, Sprachbedienung oder das "beatsAudio"-Soundsystem mit 300 Watt Gesamtleistung, Subwoofer, digitalem 8-Kanal-Verstärker und sechs Lautsprechern. Auf solche Ausstattungsdetails sollte beim Kauf eines gebrauchten VW T-Cross geachtet werden. 

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Glänzen kann der T-Cross auch mit seinem großzügigen Ladevolumen. Der Kofferraum fasst 455 Liter, aus denen bei umgeklappter Rücksitzbank 1.281 Liter werden. Das ist sogar deutlich mehr, als beispielsweise in den ohnehin schon recht geräumigen Golf 8 passt (381 – 1.237 Liter). Der VW T-Cross hat damit ein großes Freizeit- und Transport-Potenzial. 

Motoren

Bislang war der T-Cross mit einem 95 PS starken Diesel und in den Benziner-Stufen 95, 110 und 150 PS erhältlich. Der bis Herbst 2019 war außerdem ein 115-PS-Benzinmotor verfügbar, der dann gegen die aktuelle 110-PS-Version ausgetauscht wurde. In Drehmoment (200 Nm) und Verbrauch (ca. 4,9 l/100 km) sind diese beiden Maschinen auf Augenhöhe, während bei Beschleunigung und Spitzentempo ein geringer Unterschied besteht: Der 115-PS-Benziner schaffte den Sprint von 0 auf 100 km/h in knapp 10 Sekunden, während die 110-PS-Maschine gut eine Sekunde länger dafür braucht. In puncto Höchstgeschwindigkeit schaffte ersterer 193 km/h, die aktuelle Version nur noch 189 km/h. Über die Abgaswerte muss man sich bei keinem T-Cross-Antriebe Sorgen machen. Sie erfüllen alle die sicheren Normen Euro 6d-Temp und Euro 6d-ISC-FCM. Hybrid- und Elektroantriebe und Allrad-Ausgaben gab und gibt es für den T-Cross nicht.  

Das sagen TÜV-Report und ADAC 

Wegen seines noch recht jungen Alters wird der T-Cross im TÜV-Report 2023 noch nicht behandelt. Die erste Hauptuntersuchung haben die meisten Exemplare erst noch vor sich. Erste vage Einschätzungen, wie sich der VW T-Cross als Gebrauchtwagen macht, lassen sich von den Berichten des ADAC ableiten. Hier wird zunächst darauf hingewiesen, dass der T-Cross ein besonders unfallsicheres Auto ist: Im Euro NCAP-Crashtest 2019 hat er mit fünf von fünf möglichen Sternen die Bestbewertung erhalten. 

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Vom ADAC selbst wurde im Jahr 2019 der 95 PS starke Benziner (1.0 TSI) genauer unter die Lupe genommen: Im Ecotest schneidet dieses Aggregat mit vier von fünf Sternen ab. Als realistischer Verbrauch wurden dabei 6,0 l/100 km ermittelt, was in etwa einem Liter mehr entspricht als vom Konzern angegeben. Vor allem auf Autobahnfahrten stieg der Verbrauch sichtlich (7,3 Liter Super pro 100 km). Das brachte nur eine Gesamtnote von 3,2 ein. Besonders positiv fiel hingegen die Schadstoffbilanz aus, was mit einer glatten 1,0 bewertet wurde. In der ADAC-Gesamtwertung, die auch die Rubriken "Bedienung", "Federung" oder "Laufkultur/Leistungsentfaltung" umfasst, kam der getestete T-Cross auf eine Bewertung von 2,4. In der Autokosten-Bilanz erhielt er die Note 1,6.

T-Cross gebraucht kaufen: Das ist noch wichtig

Wie oben schon gesagt, ist der T-Cross in vier Ausstattungslinien zu haben. Dabei gilt es zu beachten, dass die Top-Ausstattungslinie "R-Line" erst seit dem Modelljahr 2022 erhältlich ist. Ein Gebrauchtwagen mit dieser Linie ist folglich ein sehr junger gebrauchter T-Cross. Leider besteht bei Gebraucht-Anzeigen eine gewisse Verwechslungsgefahr mit dem gleichnamigen Sonderausstattungspaket "R-Line". Bei einer Beschreibung mit dem Wortlaut "VW T-Cross R-Line" also beim Verkäufer immer sicherheitshalber nachfragen, ob es sich dabei um das Paket oder um die neue Ausstattungslinie handelt. Zwar sind beides hochwertige und entsprechend teure Extras, doch ihre jeweiligen Zusammensetzungen weichen voneinander ab. Zur Ausstattungslinie "R-Line" gehört beispielsweise die App-Connect, die im genannten Sonderausstattungspaket nicht enthalten ist. Der Preis für ein VW T-Cross-Gebraucht-Modell der Ausstattungslinie "R-Line" wird folglich wohl etwas höher ausfallen als für einen T-Cross, der "nur" mit dem gleichnamigen Paket bestückt ist. 

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Ordentlich ausgestattete und motorisierte T-Cross-Gebrauchtwagen sind aktuell ab rund 20.000 Euro zu haben. Dabei spielen auch die verbauten Extras eine wichtige Rolle. Mit umfangreicher Sonderausstattung kann es auch schon mal noble 38.000 Euro kosten, einen VW T-Cross gebraucht zu kaufen.

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VW T-Roc als Gebrauchtwagen: Gefragtes Lifestyle-SUV 

Foto: Volkswagen
Foto: Volkswagen

Im Gegensatz zu seinem "großen Bruder" Tiguan ist das Kompakt-SUV T-Roc mehr auf das urbane Umfeld ausgelegt. Für das flippige Livestyle-Crossover stehen zahlreiche Design-Möglichkeiten zur Verfügung. Mit Allrad ist er auch erhältlich, aber erst ab den höheren Motorstufen. Da er schon seit 2017 auf dem Markt ist, hat ihm Volkswagen für das Modelljahr 2022 einem Facelift unterzogen. Auch diese aufgefrischten T-Roc-Modelle sind mittlerweile schon gebraucht erhältlich. 

Charakteristik: Der VW T-Roc als Gebrauchtwagen 

In der ersten Welle des SUV-Booms der späten 2010er Jahre begannen einige Autobauer, das Angebot auf kleinere Kompakt-Modelle auszuweiten. Dem VW T-Roc kann hier eine Vorreiter-Rolle zugesprochen werden. Weil vor seinem Erscheinen im Jahr 2017 sich noch keine genaueren Begriffe für die Größenstufe unterhalb des Tiguan etabliert hatten, sprach man behelfsmäßig und halb scherzhaft von einem "Golf-SUV". Der enorme Absatz, den der VW T-Roc in den folgenden Jahren erlebte, hat ihn auch zu einem überaus begehrten Gebrauchtwagen gemacht. 

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Bei T-Roc-Gebraucht-Modellen haben sich mit dem Facelift auch die Namen der Ausstattungslinien geändert. Ursprünglich lautete die aufsteigende Reihenfolge: "T-Roc" (Basismodell), "Style" und "Sport". Nach dem Facelift schob man zwischen dem Basismodell und "Style" die Linie "Life" ein, die Top-Ausstattung nennt sich statt "Sport" nun "R-Line". Die Zusammensetzung der jeweiligen Ausstattung hat sich ebenfalls geändert. Wichtig zu wissen: Beim Gebrauchtwagen-Kauf können diese Namen zu Verwirrungen führen. So unterscheidet sich die Serienausstattung der Linie "Style" bei der Vor-Facelift-Ausgabe teils erheblich von der "Style"-Ausstattung des Facelift-Modells. Das betrifft nicht nur das Felgen-Design, sondern (noch wichtiger) die funktionale Ausstattung. Denn seit dem Facelift sind bereits der Parklenkassistent "Park Assist", die Automatische Distanzregelung ACC, App-Connect oder Digitalradio-Empfang "Style" enthalten, die man in der alten "Style"-Linie vor dem Facelift noch aufpreispflichtig bestellen musste. Ähnliches gilt für das Basismodell, das seit dem Facelift ebenfalls umfangreicher und moderner als zuvor bestückt ist.

Motoren 

Trotz seiner recht handlichen Größe ist der VW T-Roc keineswegs schwach auf der Brust. Bis Ende 2020 stellte ein 115-PS-Benziner den Basisantrieb. Erst zum Modelljahr 2021 reduzierte sich dessen Leistung auf 110 PS. Daneben stehen noch zwei Ottomotoren mit jeweils 150 und 190 PS zur Wahl – optional mit Allradfähigkeiten und/oder DSG-Getriebe. Die Diesel kommen mit 116 und 150 PS. Auch hier lassen sich die beiden stärkeren Motoren mit Allrad und DSG kombinieren. Alle diese Antriebsformen schneiden in Verbrauch und CO2-Effizienz sehr passabel ab: Die Diesel erlangten ein überdurchschnittliches "A", die Benziner ein "B" – mit alleiniger Ausnahme des 190-PS-Benziners, der es nur auf ein "C" schafft. Hybrid- und Elektro-Aggregate standen bislang nicht im Programm. Dafür muss man sich beim T-Roc kaum Gedanken um mögliche Fahrverbote in schadstoffbelasteten Gebieten machen, denn alle Motoren genügten seit spätestens November 2018 dem Standard von Euro 6d-Temp. Davor waren sie allerdings nur nach Euro 6b zertifiziert. In der Motorenpalette des T-Roc hat sich sonst im Laufe der Jahre kaum etwas getan. Erwähnenswert ist noch, dass der 190 PS starke Diesel im zweiten Halbjahr 2021 aus dem Angebot genommen wurde. Will man sich also einen gebrauchten T-Roc mit dieser Maschine kaufen, lauten die Baujahre entweder 2019 oder 2020. Es ist also mit entsprechenden Kilometerständen zur rechnen. Der 150-PS-Diesel läuft seit August 2019 etwas genügsamer. Sein Spritbedarf liegt seither um rund 0,4 Liter niedriger, bei rund 4,4 bis 4,9 Litern pro 100 km.

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Das sagen TÜV-Report und ADAC 

Im TÜV-Report 2023 ist der T-Roc das erste Mal vertreten. In allen Kategorien kann er Bestbewertungen einheimsen. Weder bei Achsaufhängung noch bei Achsfedern/Dämpfung, Lenkung, Beleuchtung, der Funktion der Bremse, Auspuffanlage oder im Punkt Ölverlust am Motor/Antrieb gab es bei der ersten Hauptuntersuchung Nennenswertes zu bemängeln. Das gilt mittlerweile sogar für die Kategorie Bremsbauteile, wo der T-Roc im TÜV-Report 2022 lediglich die zweitbeste Bewertung eingefahren hatte. Kurzum: Bei 95,7 Prozent der geprüften T-Rocs wurden keine Mängel festgestellt. Damit liegt das SUV deutlich über dem Durchschnitt in der Altersklasse der Zwei- bis Dreijährigen (91,6 %). Besser geht es kaum. 

Natürlich hat sich auch der ADAC mit dem Thema T-Roc eingehender befasst. Gebrauchtwagen-Tests finden sich derzeit aber noch nicht. Der ADAC gibt dafür aber generelle Einschätzungen über dieses SUV ab und hat für zwei Facelift-Ausführungen Noten vergeben: für den 150 PS starken Diesel 2.0 TDI (mit Allrad und DSG) in der Linie "Style" (Facelift) und für den 150-PS-Benziner 1.5 TSI ACT in der Linie "R-Line". Bewertet wurden Kategorien wie Komfort, Fahreigenschaften, Innenraum und Sicherheit. Ergebnis: einmal 2,5 ("Style") und einmal 2,3 ("R-Line"). Negativ wirkte sich unter anderem das Hartplastik im Innenraum aus, positiv hervorgehoben wurden das vordere Platzangebot, ein bequemer Ein- und Ausstieg und der Fußgängerschutz. 

T-Roc gebraucht kaufen: Das ist noch wichtig 

Wie erwähnt ist beim Gebrauchtwagenkauf darauf zu achten, ob es sich um ein Facelift- oder Vor-Facelift-Modell des VW T-Roc handelt. Die Ausstattungslinie "Style" beispielsweise bringt seit der Modellpflege eine sichtlich modernere und hochwertigere Ausstattung mit. Das gilt für den T-Roc generell: Der Gebrauchtwagen-Preis liegt für die Facelift-Ausgabe nicht nur wegen des geringeren Alters höher, sondern auch wegen der aktuelleren und umfangreicheren Ausstattung. Doch keine Sorge: Das T-Roc-Facelift unterscheidet sich allein schon in seiner stark umgestalteten Frontpartie erkennbar vom Vor-Facelift-Modell.

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Der Preis eines T-Roc-Gebrauchtwagens wird außerdem von der Motorisierung und der Sonderausstattung bestimmt. Ist beispielsweise ein stationäres Navigationssystem verbaut, wird es teurer. Handelt es sich dabei sogar um das hochwertige "Discover Pro" mit seinen zahlreichen Funktionen, steigert es den Preis noch mehr. Und weil "Discover Pro" eine kostenlose Nutzung der "We Connect Plus"-Dienste beinhaltet, kann es gut sein, dass bei einem jungen T-Roc-Gebraucht-Modell noch eine Restlaufzeit vorliegt. Auch das kann sich im Preis niederschlagen. Das gleiche gilt für eine Anschlussgarantie. Wurde eine solche vom Erstkäufer abgeschlossen, so überträgt sich die Restlaufzeit auf den Gebrauchtwagen-Käufer. Kurzum: Man sollte sich über diese Dinge genauer erkundigen.

Das Preis-Spektrum für gut erhaltene und ordentlich bestückte T-Roc-Gebraucht-Modelle liegt derzeit bei 18.000 bis 43.000 Euro. Die Gebrauchtwagen-Preise für die Cabrio-Version und die sportliche T-Roc R-Auflage können im Schnitt noch um einiges mehr kosten.  

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T-Roc Cabrio als Gebrauchtwagen: Open-Air-Version des "Golf SUV"

Foto: Volkswagen
Foto: Volkswagen

2019 erweiterte VW die Modellpalette des T-Roc um eine Open-Air-Version. Dass es sich dabei um ein eigenständiges Modell handelt, zeigen schon die Abmessungen. Das Cabriolet fällt in der Länge um 3,4 Zentimeter größer aus und bringt überraschenderweise deutlich mehr Gewicht auf die Waage als das Muttermodell. Mit dem 110 PS starken Basismotor wiegt es beispielsweise 1.482 kg, während das Muttermodell nur auf 1.294 kg kommt. Auch sonst gibt es einige Unterschiede. Wie der "normale" T-Roc, wurde auch das Cabrio für das Modelljahr 2022 einem Facelift unterzogen. Bei Gebraucht-Modellen ist darauf speziell zu achten, weil sich die Modellpflege auch auf die Zusammensetzung der Serienausstattung ausgewirkt hat. 

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Charakteristik: Das VW T-Roc Cabrio als Gebrauchtwagen 

VW T Roc Cabrio Gebraucht-Modelle sind – genauso wie Neuwagen – nur in den Ausstattungslinien "Style" und "R-Line" erhältlich. Basismodell und "Style" entfallen hier. Dafür kommt das Cabrio aber bereits mit einer entsprechend umfangreicheren Grundausstattung. Schon das Vor-Facelift-Modell konnte hier punkten. Dazu gehören unter anderem 17 Zoll große Leichtmetallräder, eine Ambientebeleuchtung (weiß) für den Innenraum oder Digitalradio-Empfang (DAB+). Seit dem Facelift gehören außerdem der Parklenkassistent "Park Assist", die Automatische Distanzregelung ACC mit Geschwindigkeitsbegrenzer oder die App-Connect (inklusive App-Connect Wireless für Apple CarPlay und Android Auto) zum Standard. Eine außergewöhnliche Ausstattung, die das Facelift des VW T-Roc Cabrio gebraucht entsprechend teuer machen. 

Zum Ladepotenzial ist zu sagen, dass sich im Kofferraum des VW T-Roc Cabrio lediglich 275 bis 470 Liter Gepäck verstauen lassen. Weit weniger, als in das Standard-Modell des T-Roc passen (445 - 1.290 Liter; 392 - 1.237 Liter mit Allrad).  

Motoren

Das T-Roc Cabrio ist nur mit den Benzinern 1.0 TSI (110 PS) und 1.5 TSI (150 PS) erhältlich. Letzterer kommt wahlweise mit manueller 6-Gang-Schaltung oder 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe, ersterer ausschließlich mit Handschaltung. Bis zur Motorumstellung 2020 leistete der 1.0 TSI noch 115 PS, wodurch er immerhin um 0,6 Sekunden schneller von 0 auf Tempo 100 km/h sprintete als die aktuelle 110-PS-Fassung (12,3 Sekunden). Diesel wurden für das T-Roc Cabrio nie angeboten. Auch Allrad-Versionen nicht. Im Vergleich zum T-Roc ist das Cabrio etwas verbrauchsintensiver. Es gilt, pro 100 km im Schnitt 0,2 bis 0,4 Liter Benzin mehr einzuplanen. Trotzdem schaffen es die Motoren des Cabrios allesamt auf die recht gute CO2-Effizienz-Note "B".  

Das sagen TÜV-Report und ADAC

Im TÜV-Report 2023 wird das T-Roc Cabrio wegen seines jungen Alters bislang nicht behandelt. Konkrete Ergebnisse zur Einschätzung von Gebraucht-Modellen sind erst nach der ersten Hauptuntersuchung zu erwarten, die für Neuwagen nach drei Jahren ansteht. 

Darum bleibt zunächst fast nichts anderes übrig, als auf die Tests des ADAC zu blicken. Darin wird das T-Roc Cabrio mit einer Gesamtnote von 2,6 bewertet. Besonders gut schlägt es sich in den Rubriken Sicherheit (2,0) und Fahreigenschaften (2,3). In der Kategorie Karosserie/Kofferraum schloss das T-Roc Cabrio nur mit einer durchschnittlichen 3,3 ab – vor allem wegen des nur sehr begrenzten Ladevolumens von 280 Litern. Im Test mit dem 115-PS-Basisbenziner (Vor-Facelift-Ausgabe) bewertete der ADAC die "Autokosten" mit der Note 2,1, verlieh aber nur drei von fünf möglichen Sternen im Ecotest. Als Familienauto sei das Cabriolet (natürlich) nicht unbedingt geeignet, für die Langstrecke schon eher. Im Preis-Leistungsverhältnis vergab der ADAC die Zensur 2,3.  

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T-Roc Cabrio gebraucht kaufen: Das ist noch wichtig

Neben den bereits genannten Faktoren Antrieb, Ausstattungslinie und Facelift/Vor-Facelift spielt für den Preis eines T-Roc Cabrio-Gebraucht-Modells die Sonderausstattung eine zentrale Rolle. Kostspielig wird es, wenn der Innenraum mit Leder ausgestattet ist. Eine Standheizung und ein stationäres Navigationssystem können den Preis ebenfalls kräftig anheben. Für Vor-Facelift-Modelle sind auch der Parklenk-Assistent und die Automatische Distanzregelung ACC ausschlaggebend, die man in gebrauchten Facelift-Modellen schon serienmäßig vorfindet. Bei diesen neueren T-Roc Cabrios wirken sich Extras wie etwa der Spurwechselassistent "Side Assist", die Telefonschnittstelle mit induktiver Ladefunktion oder die speziellen LED-Matrix-Scheinwerfer "IQ.LIGHT" preisbestimmend aus. Je nachdem, welches T Roc Cabrio man sich gebraucht kaufen will, sind derzeit Preise zwischen 26.000 bis 40.000 Euro zu erwarten. Sogar Schnäppchen, also besser motorisierte und ausgestattete Gebrauchte, sind mittlerweile darunter. 

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VW Tiguan gebraucht kaufen (2. Generation): Auch secondhand ein Bestseller 

Foto: Volkswagen
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Man kann es nicht anders sagen: Das Kompakt-SUV Tiguan ist Volkswagens Musterschüler. Es bietet eine starke Motorenpalette, exzellente Ausstattungsmöglichkeiten und eine markante Optik. Bereits die erste Generation war erstaunlich wertstabil. Da die aktuelle zweite Generation Tiguan II bereits seit 2016 auf dem Markt ist, wurde sie knapp vier Jahre später einem Facelift unterzogen. Auch von dieser aufgefrischten Ausgabe werden mittlerweile zahlreiche Gebrauchte angeboten.

Charakteristik: Der VW Tiguan als Gebrauchtwagen 

Der VW Tiguan wurde bis zum Facelift im Jahr 2020 in den drei Ausstattungslinien "Trendline" (Basismodell), "Comfortline" und "Highline" (Top-Modell) angeboten. Zur Standardausstattung des Tiguan II gehören beispielsweise eine automatische Fahrlichtschaltung, eine Klimaanlage, das Umfeldbeobachtungssystem "Front Assist" mit City-Notbremsfunktion und der Spurhalte-Assistent "Lane Assist". Mit "Comfortline" wurde dieser Bestand um Komponenten wie die Fernlichtregulierung "Light Assist", eine Einparkhilfe mit akustischen Warnsignalen für den Front- und Heckbereich, eine Müdigkeitserkennung und Lendenwirbelstützen erweitert. In der Top-Ausstattung "Highline" sind zusätzlich eine Vordersitzheizung, eine 3-Zonen-Klimaautomatik oder die Adaptive Fahrwerksregulierung verbaut.

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Seit dem Facelift glänzt der Tiguan mit neuen Design-Merkmalen. Das neue Infotainment-System MIB 3 (Modularer Infotainment-Baukasten) wartet mit mehr digitalen Möglichkeiten und einer erweiterten Vernetzbarkeit auf. Bereits das Basismodell enthält digitalen Radioempfang (DAB+), eine Telefonschnittstelle und die Multifunktionsanzeige "Premium". Bei den höheren Ausstattungsvarianten, die "Life", "Elegance" und "R-Line" heißen, kommen unter anderem eine 3-Zonen-Klimaautomatik, eine automatische Heckklappe oder LED-Matrix-Scheinwerfer hinzu. Kein Wunder also, dass diese gebrauchten VW Tiguan-Modelle derzeit hoch im Kurs stehen. 

Ein weiterer Pluspunkt ist das Ladepotenzial des Tiguan II. In den Kofferraum passen 615 Liter, bei umgeklappter Rücksitzbank beträgt das Gesamtladevolumen 1.655 Liter. Das gilt für Facelift- und Vor-Facelift-Modelle mit Vorderrad- oder Allradantrieb. 

Motoren 

Im Feld der Motoren präsentiert sich der Tiguan II ebenfalls stark, sicher und verlässlich. Das Vor-Facelift-Modell ließ sich mit Benzinern in den Leistungsstufen 125, 130, 150, 180, 190, 220 und 230 PS bestücken. Bei den Dieseln setzte sich das Spektrum aus 115, 150, 190 und 240 PS zusammen. Davon erfüllt allerdings nur ein Teil den Euro-6d-Temp-Standard.

Beim Facelift-Modell sind die Benziner-Stufen 130, 150, 190 und 245 PS verfügbar, sowie Diesel-Antriebe mit wahlweise 122, 150 oder 200 PS. Der ADAC bescheinigt dem Facelift-Modell "saubere Motoren" und lobt dabei die verbaute "Twindosing"-Technik mit zwei SCR-Katalysatoren, wodurch der Stickoxid-Ausstoß der Diesel-Antriebe bis zu 85 Prozent reduziert werde. Sie geben sich außerdem in der CO2-Effizienz und somit auch im Verbrauch vorbildlich. Als Note gibt es dafür durchgehend ein glattes "A". Die 130- und 150-PS-Benziner schaffen es immerhin auf ein gutes "B", mit Ausnahme des 190-PS-Antriebs mit Allrad, der nur auf ein durchschnittliches "C" kommt. 

Im AUTO BILD Dauertest über 100.000 Kilometer erhielt ein Tiguan mit dem 180 PS-Benziner im Februar 2022 die Note 1-. Damit bestätigt sich erneut die hohe Haltbarkeit und Zuverlässigkeit der Tiguan-Motoren. Die getestete Maschine wurde allerdings von Januar 2016 bis August 2018 angeboten, in einem Zeitraum, in dem die Motoren des Tiguan nur gemäß der Abgasnorm Euro 6 zertifiziert waren, also noch nicht Euro 6d-Temp genügten. Zwar ist man mit solchen Benzinern auch heute noch relativ sicher vor Fahrverboten in stark schadstoffbelasteten Gegenden. Beim Kauf eines Diesels mit Euro 6-Aggregaten ist hingegen mit Fahrverboten zu rechnen. Alle Motoren, die (spätestens) seit Januar 2019 angeboten wurden, verfügen dagegen über das Euro-6d-Temp-Zertifikat. Die Antriebe des 2020 erschienenen Facelift-Modells sowieso.

Das sagen TÜV-Report und ADAC  

Überzeugend sind auch die Fahreigenschaften des VW Tiguan. Der ADAC hebt die komfortable Federung hervorhebt, was vor allem für Tiguan-Facelift-Modelle mit adaptivem Fahrwerk gilt. Bei Vor-Facelift-Tiguans sind es unter anderem die Bereiche Bedienung, Ein-/Ausstieg, Lenkung und Passive und Aktive Sicherheit/Assistenzsysteme, für die der Automobilclub viel Lob übrighat. In der aktuellen Pannen-Statistik bleiben die Zulassungsjahrgänge 2016 bis 2019 konsequent unter der Marke von zehn registrierten Pannen pro 1.000 Fahrzeugen. Damit schlägt sich der Tiguan sichtlich besser als Konkurrenz-Modelle wie Nissan Qashqai oder Ford Kuga. 

Der TÜV-Report 2023 bescheinigt dem Tiguan II gute bis sehr gute Noten. Allein der Bereich "Bremsbauteile" fällt negativ auf. Bemängelt werden vor allem Verschleißerscheinungen an den Bremsscheiben - laut dem TÜV-Report besonders häufig bei fünf Jahre alten Modellen. Dagegen spielt der Tiguan II in der Kategorie Bremsleitungen und -schläuche komplett in der Null-Fehler-Liga. Die Fuß- und Handbremse geben kaum Anlass zur Beanstandung. 

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Tiguan gebraucht kaufen: Das ist noch wichtig 

Welcher Preis ist für einen gebrauchten Tiguan angemessen? Mehrere Faktoren spielen hier eine zentrale Rolle: Wie wir gesehen haben, zeichnet sich der der Tiguan durch seine enorme Beliebtheit einerseits und durch sein teils hervorragendes Abschneiden in den TÜV-Report und ADAC-Bewertungen aus. Dass die Händler allein schon deshalb höhere Preise aufrufen, erscheint folgerichtig. Entscheidende Preis-Faktoren sind ferner die Leistung des Antriebs und die Art der Ausstattung. Will man beispielsweise einen gebrauchten Tiguan mit zugkräftigem 200-PS-Diesel und in der sportlichen Top-Ausstattungslinie "R-Line" kaufen, ist mit mehreren tausend Euro mehr zu rechnen als bei einem Tiguan in der eher schmalen Serienausstattung "Life" und 130 PS. Ein weiterer Faktor ist die Sonderausstattung. Kommt der Tiguan etwa mit dem Leder-Paket "Vienna" oder dem umfangreichen "Business Premium"-Paket, ist das SUV zwar nobler und besser gerüstet, aber in der Folge auch teurer. Derzeit bewegen sich die Preise für VW Tiguan-Gebrauchte mit Facelift-Status zwischen 29.000 und 57.000 Euro. Ordentlich geprüfte, gut ausgestattete und motorisierte Vor-Facelift-Modelle sind bereits ab 23.000 Euro erhältlich. Für Gebraucht-Modelle mit Bestausstattung und starkem Antrieb werden aber auch über 50.000 Euro gezahlt. Bei einer derart glänzenden Bilanz nicht weiter verwunderlich.

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VW Touareg als Gebrauchtwagen (2. Generation, Facelift): Robuste Zugmaschine

Foto: Volkswagen
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Mit Abmessungen von knapp 4,80 x 2,21 x 1,75 Metern in Länge, Breite und Höhe ist der Touareg der Koloss unter den Volkswagen-SUV. Als Gebrauchtwagen noch immer gefragt ist die zweite Generation, die von 2010 bis 2018 produziert wurde. Vor allem in der Facelift-Fassung (seit 2014) bringt sie noch recht zeitgemäße Features mit und ist zu moderateren Preisen erhältlich als die aktuelle dritte Generation (s. unten). 

Motoren

Das Touareg-Facelift war ab Ende 2014 bis Frühjahr 2018 mit einem Diesel in den Leistungsstufen 204 und 262 PS erhältlich. Bis Mitte 2015 standen außerdem ein 340 PS starker V8-Diesel und ein Plug-in-Hybrid mit 381 PS im Programm. Alle Modelle waren serienmäßig mit Allrad und 8-Gang-Automatik (Tiptronic) ausgestattet. 

Bei diesen Touareg-Modellen ist besonders auf die EU-Abgasnorm zu achten. Der V6-Diesel genügt nämlich nur dem Euro-6-Standard, die beiden übrigen erfüllen sogar nur Euro 5. Das bedeutet, dass der Touareg nicht vor eventuellen Fahrverboten in schadstoffbelasteten Gebieten gefeit ist. Ist man also oft in Ballungsräumen unterwegs, empfiehlt sich dieser Touareg nicht. 

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Charakteristik: Der VW Touareg II als Gebrauchtwagen 

Beim Touareg richtet sich die Serienausstattung nach der jeweiligen Motorisierung. Zu unterscheiden ist zwischen V6- und V8-Diesel, Hybrid und der speziellen Ausstattung "Exclusive". Jeder Touareg enthält Lendenwirbelstützen für die Vordersitze, eine 2-Zonen-Klimaautomatik, einen Berganfahrassistenten, Nebelscheinwerfer, elektrisch einstell-, anklapp- und separat beheizbare Außenspiegel, eine Geschwindigkeitsregelanlage und eine Müdigkeitserkennung. Mit dem V8-Diesel kommen zusätzlich größere Felgen (18 Zoll), eine Scheinwerfer-Reinigungsanlage oder eine automatische Fahrlichtschaltung sowie verschiedene Dekor-Erweiterungen. Beim Hybrid verhält es sich recht ähnlich: Auch hier kommt der Touareg mit 18-Zoll-Felgen und Pedalen in Edelstahl und mit einigen wenigen Extras wie dem Start-Stopp-System mit Bremsenergie-Rückgewinnung. Die "Exclusive"-Ausstattung erweitert den Innenraum um Nappa-Leder-Bezüge. 

Als Hybrid und V8-Diesel Mitte 2015 aus dem Programm genommen wurden und nur noch die V6-Motoren übrigblieben, etablierte Volkswagen dafür drei klassische Ausstattungsvarianten namens "V6 Mountain" (Basismodell), "V6 Sky" und "V6 Sport" (Top-Ausstattung). Geändert hat sich im Vergleich zu vorher nicht allzu viel, obwohl die Basisausstattung um einige Komponenten wie einen 6-fach-CD-Wechsler erweitert wurde. Die höherwertigen Linien "V6 Sky" und "V6 Sport" kamen dagegen mit opulenten Erweiterungen wie einem großflächigen Panoramaglas-Schiebedach oder stationärem Navigationssystem. 

Bei all diesen Bezeichnungen und Details kann man als Gebrauchtwagen-Käufer leicht den Überblick verlieren. Es gelten die Grundregeln, dass a) die Motoren V8 und Hybrid und b) die Ausstattungen "Exclusive", "V6 Sky" und "V6 Sport" umfangreichere Ausstattung mitbringen. Alles Weitere klärt sich im konkreten Einzelfall, wenn man sich die im jeweiligen Modell enthaltene Ausstattung genauer ansieht.

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Ein weiterer Grund für die Beliebtheit von VW Touareg-Gebrauchten ist ihr großes Ladepotenzial. In den Kofferraum passen 697 Liter, das Gesamtladevolumen beträgt 1.642 Liter. Das Gepäckraumabteil allein fasst also gut doppelt so viel wie das des aktuellen VW Polo (351 Liter). 

Das sagen TÜV-Report und ADAC 

Der TÜV-Report 2023 vergibt die Bestnoten in den Rubriken Auspuffanlage, Achsfedern/Dämpfung und Achsaufhängung. Nur durchschnittlich gut schneiden bei vier bis fünf Jahre alten Modellen die Themen Lenkung, Beleuchtung und Bremsbauteile ab. Ölverlust am Motor/Antrieb und die Funktion der Bremse sind Schwachstellen der jüngeren Jahrgänge. Während die Funktion der Bremse bei älteren Modellen wiederum sehr passabel wegkommt, ist der Ölverlust durchgängiges Problem. Eine weitere Auffälligkeit ist die Lenkung in der Altersgruppe der acht bis neun Jahre alten Touarags. Ansonsten machen Touareg-Gebrauchte der zweiten Generation vieles richtig oder geben zumindest ein recht ordentliches Bild ab. Generell gilt: Will man sich einen VW Touareg II gebraucht kaufen, sollte man sich genau über den Zustand und eventuelle Auffälligkeiten in der Modellgeschichte zu erkundigen. 

Auch der ADAC hat sich den VW Touareg als Gebrauchten genauer angesehen. Auf der Positiv-Liste stehen: klasse Verarbeitung, großzügiges Raumangebot, zuverlässige Technik, durchdachte Bedienung, komfortable Federung (v.a. mit Luftfahrwerk), bequeme und langstreckentaugliche Sitze und sehr gute Geräuschdämmung. Negativ notiert wurden die mäßige Rundumsicht, die recht hohen Unterhaltskosten und die Neigung zum Ölverlust. Im ADAC-Autotest wurde dem V6-Diesel die Gesamtnote 2,0 verliehen. Die Autokosten wurden dagegen mit 3,9 bewertet, was auch dem recht hohen Spritbedarf geschuldet ist.

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VW Touareg gebraucht kaufen: Worauf achten?

Beim Kauf eines gebrauchten Touareg sollte man bedenken, dass selbst die exklusiven Top-Serien von "Exclusive" und "V6 Sport" nicht das Nonplusultra in Sachen Ausstattung darstellen. Schließlich ließ sich das SUV noch mit zahlreichen weiteren Extras bestücken – egal, ob mit Infotainment, Assistenzsystemen, Komfort oder besonderen Styling-Merkmalen. Was davon den Preis eines VW Touareg-Gebrauchten merklich anheben kann, sind vor allem praktische Fahr- und Park-Assistenten wie die Rückfahrkamera. Aber auch Leder-Bezüge, Schließsysteme wie die "Easy Open"-Gepäckraumklappe sowie Design-Komponenten wie das "R-Line"-Exterieur. In solchen Fällen ist nach wie vor mit einem teils deutlich höheren Preis zu rechnen als bei einem Touareg in Rohform. Natürlich spielen darüber hinaus die Anzahl der bereits gefahrenen Kilometer und die Motorleistung eine wichtige Rolle. Und – wie erwähnt – die Euro-Abgas-Zertifizierung. 

Anspruchsvoll ausgestattete Touareg-Gebraucht-Modelle der zweiten Generation und mit Facelift sind derzeit ab rund 36.000 Euro erhältlich. Kommt das SUV mit besonders vielen Extras, werden auch schon mal 42.000 Euro dafür gezahlt.

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VW Touareg als Gebrauchtwagen (3. Generation): Breitbeiniges Prestige-SUV 

Foto: Volkswagen
Foto: Volkswagen

Seit Mitte 2018 ist die dritte Generation des Touareg schon unterwegs. Mit Abmessungen von 4,88 x 2,19 x 1,72 Metern in Länge, Breite und Höhe fällt er etwas länger, aber auch etwas schlanker und niedriger aus als der Touareg II. Klar, dass der Modellwechsel auch eine Menge moderner Features mit sich brachte. Etwa das IQ.LIGHT mit LED-Matrix-Scheinwerfer, neue Displays oder die Luftfederung mit automatischer Niveauregelung. 

Charakteristik: Der VW Touareg III als Gebrauchtwagen

Im Gegensatz zum Touareg II, wo zeitweise die Motoren über die Serienausstattung bestimmten, gibt es beim Touareg III vier eigenständige Ausstattungslinien: Basismodell, "Atmosphere", "Elegance" und "R-Line". Zum Standard gehören unter anderem das Navigationssystem "Discover Premium", der Notbremsassistent "Front Assist", eine 2-Zonen-Klimaautomatik, beheizbare Vordersitze, eine automatische Fahrlichtschaltung und der Spurhalteassistent "Lane Assist". Die höheren Linien erweitern diesen ohnehin schon opulenten Grundstock durch in Chrom gehaltene Exterieur-Details, Ambientebeleuchtung, edle Dekoreinlagen oder größere Felgen. Funktional heben sie sich kaum vom Basismodell ab. Legt man also besonderen Wert auf technische Funktionalität, kann man grundsätzlich nicht viel falsch machen, wenn man sich einen solchen VW Touareg gebraucht kaufen will. Allerdings werden manche Sonderausstattungen wie das Adaptivfahrwerk mit aktiver Wank-Stabilisierung oder das leistungsstarke IQ.LIGHT mit LED-Matrix-Scheinwerfern gar nicht erst für das Basismodell angeboten. Wenn der Touareg also über solche Features verfügen soll, muss man zwangsläufig auf einen Gebrauchten eine der höheren Ausstattungslinien zurückgreifen.

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Auch in puncto Laderaum ist der Touareg III ein echter Gigant. Der Kofferraum fasst 810 Liter, und bei umgeklappter Rücksitzbank gehen sogar bis zu 1.800 Liter in das SUV. Das ist sogar noch einmal deutlich mehr als beim Vorgängermodell Touareg II (697 - 1.642 Liter). Mit Hybrid fällt das Ladevolumen des Touareg III hingegen etwas kleiner aus: 665 bis 1.675 Liter lassen sich hier zuladen. 

Motoren 

Alle Motoren des Touareg kommen mit 8-Gang-Automatikgetriebe und Allrad. Das Angebot setzt sich zusammen aus einem 340 PS starken V6-Benziner, einem V6-Diesel mit wahlweise 231 oder 286 PS und einem Plug-in-Hybrid mit Ottomotor, der eine Systemleistung von 381 PS abrufen kann. Von Frühjahr 2019 bis Herbst 2020 wurde dazu noch ein 421 PS starker V8-Diesel erhältlich, der auf dem Gebrauchtwagenmarkt relativ selten angeboten wird. 

Beim Touareg III hat sich das Thema Diesel-Abgaswerte erledigt. Alle Motoren genügen dem sicheren Standard von Euro 6d-Temp oder Euro 6d–ISC-FCM. Das darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Touareg ein ziemlich durstiges SUV ist. Mit Verbrauchswerten von rund 6,6 bis 8,6 Litern schaffen es die Diesel nur in die CO2-Effizienzklasse "C". Genauso wie der Benziner, der (nach WLTP-Standard gemessen) kombiniert etwas fast elf Liter pro 100 km benötigt. Vorbildlich läuft hingegen der Hybrid, bei dem ein durchschnittlicher Benzinbedarf von 2,6 l/100 km (WLTP) angegeben wird und der damit in die CO2-Effizienzklasse "A+" eingruppiert wird. 

Das sagen TÜV-Report und ADAC 

Im TÜV Report 2023 wird der Touareg III das erste Mal geführt. Das Ergebnis nach der ersten Hauptuntersuchung: In den Kategorien Achsfedern/Dämpfung, Lenkung, Beleuchtung, Funktion der Bremse und Auspuffanlage leistet er sich keine Schwächen. Auch bei den Bremsbauteilen und beim Thema Ölverlust am Motor/Antrieb gab es wenig zu beanstanden. Problematisch ist dagegen die Achsaufhängung. Beim Gebrauchtwagen-Kauf sollte man also besonders über deren Zustand erkundigen. 

Eine gute Gesamtauskunft speziell über den 231 PS starken 3.0 V6 gibt das Autotest-Urteil des ADAC: Hier bekam dieser Touareg die Note 2,2. In der Rubrik "Autokosten" scheidet er – wie schon sein Vorgänger – mäßig ab: 3,9 lautet hier die Bewertung. Die Hauptkritik entzündete sich auch hier wieder am hohen Verbrauch, weshalb es im EcoTest nur zwei von fünf möglichen Sternen gab. Nichtsdestotrotz hat der ADAC auch viel Lob übrig. Als die Stärken des Touareg III werden gute Fahrleistungen, komfortable und sehr agile Fahreigenschaften mit optionaler Technik, ausgefeilte Assistenzsysteme und viel Platz im Innenraum genannt. Das Gesamtfazit attestiert dem Touareg keine wirklichen Schwächen. 

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VW Touareg gebraucht kaufen: Worauf achten?

Eben weil der Touareg III ein sehr großes SUV ist, hat es deutliche Vorteile, wenn ein Gebracht-Modell über Assistenzsysteme wie die Rückfahrkamera oder den halb-autonomen Parklenkassistenten "Park Assist" verfügt. Selbstredend ist dann auch mit einem höheren Preis zu rechnen, was allerdings gerechtfertigt ist. Allzu große Sparsamkeit lohnt sich hier nicht. Ähnlich wie bei der Connectivity, wo etwa die Telefonschnittstelle mit induktiver Ladefunktion, die App Connect oder das Innovision Cockpit mit seinen Navigationsfunktionen gleichzeitig einen hohen Komfortgewinn bedeuten. Zu beachten gilt, dass letzteres bei Hybrid-Modellen schon in Serie mitgeliefert wird. 

Ordentlich ausgestattete Touareg-Gebrauchte der Generation Nummer drei sind aktuell ab etwa 45.000 Euro erhältlich. Mit ordentlicher Leistung und vielen Extras kann der Kaufpreis hingegen auch die 100.000-Euro-Marke deutlich überschreiten.