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Audi RS 6, Halbseitenansicht von vorn, fahrend, grau Foto: Audi
Artikel
IAA 2019: Die Neuheiten von A bis Z

Messe-Newcomer 2019: Elektrisch, sportlich, variantenreich

Mit Spannung erwarten wir die Newcomer auf dem Auto-Markt. Welche Highlights erwarten uns auf der diesjährigen IAA?

Die am 12. September startende IAA muss Absagen vieler Hersteller verkraften. Angesichts der Vielzahl neuer Modelle und Studie dürfte die Messe dennoch so spannend wie eh und je sein.

VW T-Roc Cabrio, Halbseitenansicht von vorn, stehend, weiß
Mit Spannung erwartet: Die Cabrio-Version des VW T-Roc. - Foto: VW

Traditionell waren auf der Automesse IAA in Frankfurt nahezu alle namhaften Autohersteller vertreten. Doch der vom 12. bis 22. September stattfindenden Neuauflage haben mehr als ein Dutzend Marken eine Absage erteilt. Dieses Mal sind es vor allem die deutschen Hersteller, die ein dennoch großes und spektakuläres Neuheiten-Feuerwerk zünden werden. Hier eine Übersicht von A bis Z.

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Audi

Audi hat neue Modellvarianten, Facelifts und Sportversionen im Gepäck. Einen besonders muskulösen Auftritt hat der RS 6, der dank eines 441 kW/600 PS starken V8-Motors den 100-km/h-Sprint nach 3,6 Sekunden beendet und bis 305 km/h schnell wird. Flankiert wird die Leistungsoffensive von Neuauflagen des S6 beziehungsweise S7, die es künftig ausschließlich mit Dieselpower auf immerhin noch 257 kW/349 PS bringen werden. Zudem werden die Ingolstädter zwei Derivate bestehender Baureihen vorstellen: Der neue Q3 bekommt als Schwestermodell eine Coupévariante mit angeschrägtem Heck, die technisch weitgehend dem Standard-Q3 entsprechen wird. Darüber hinaus erweitert Audi die Kleinwagenbaureihe A1 um eine hochgelegte Variante mit Namenszusatz Citycarver, die mit einem robusteren Styling etwas SUV-Flair vermitteln soll. Schließlich werden sich einige Facelifts auf dem Messestand der Audianer präsentieren. Frischzellenkuren gibt es für den Q7, A4 Avant und den A5.

Audi Q3 Sportback, Halbseitenansicht von vorne oben, stehend, silbergrau
Ein Beitrag aus dem Hause Audi ist der Q3 Sportback. - Foto: Audi
Audi RS 6, Halbseitenansicht von vorn, fahrend, grau
600 PS leistet der neue RS 6 von Audi. - Foto: Audi

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BMW

Der Münchener Autobauer BMW wird gleich zwei wichtige Volumenmodelle jeweils in Neuauflagen vorstellen. So feiert die dritte Generation des Kompaktmodells 1er auf der Messe Premiere. Dieser macht vieles anders als die Vorgänger. Unter anderem wurde die Neuauflage auf einer Front- statt der traditionellen Heckantriebsplattform gestellt. Zudem wird es den zu Preisen ab rund 28.000 Euro bereits bestellbaren Golf-Gegner nur noch mit vier Einstiegstüren geben. Ebenfalls neu ist der 3er Touring, der künftig einen 500 bis 1.500 Liter fassenden, variablen Kofferraum bieten wird. Auch die Preise sind schon bekannt: Ab 39.400 Euro geht es los. Sportlicher Höhepunkt wird der M8 sein, der in seiner stärksten Ausbaustufe mehr als 600 PS aus einem doppelt aufgeladenen V8-Benziner kitzeln wird. Außerdem zeigt BMW noch den X6, der in Deutschland im November 2019 zu Preisen ab 75.500 Euro auf den Markt kommt. Der Allradriese mit Coupédach ist in der Länge auf 4,94 und in der Breite auf 2,0 Meter gewachsen. Das Leistungsspektrum der Diesel und Benziner reicht 195 kW/265 PS bis 390 kW/530 PS.

BMW 1er, Halbseitenansicht von vorn, fahrend, weiß
Die dritte Generation des BMW 1er feiert in Frankfurt Messepremiere. - Foto: BMW

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Ford

Auch bei Ford wird es sportlich. Unter anderem zeigen die Kölner den Focus ST, der zu Preisen ab rund 33.000 Euro in der Benzinervariante immerhin 206 kW/280 PS mobilisiert. Wichtiger jedoch ist der Puma, bei dem es sich um ein 4,19 Meter langes, hochbeiniges Fiesta-Derivat handelt. Als Besonderheit bietet er ein neuartiges Kofferraumkonzept mit Staubox unter dem eigentlichen Laderaum. Beim Antrieb setzt der Puma zunächst auf die Dreizylinder-Benziner des Fiesta mit bis zu 114 kW/155 PS. Fast wie eine XL-Version des Puma sieht die Neuauflage des Kompakt-SUV Kuga aus. Die nunmehr dritte Generation soll Anfang 2020 in Deutschland vermutlich zu Preisen ab rund 25.000 Euro auf den Markt kommen.

Ford Puma, Halbseitenansicht von vorn, fahrend, blau
Ford lässt auf IAA den Puma wiederaufleben. - Foto: Ford

Honda

Allein Honda wird auf der IAA die japanische Flagge hochhalten. Wichtigste Neuheit ist der Honda E, ein rein elektrisch getriebener Kleinwagen mit charmanter Retro-Aura und einem mit vielen Displays garniertem Cockpit. Der 2020 verfügbare Mini soll 110 kW/150 PS leisten und 200 Kilometer Reichweite bieten. Der Preis dürfte bei vermutlich 35.000 Euro starten.

Honda Kleinwagen "e", Halbseitenansicht von vorn, fahrend, weiß
Honda stellt die Serienversion seines elektrischen Kleinwagens "e" auf der IAA vor. - Foto: Honda

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Hyundai

Hyundai ist der einzige große asiatische Hersteller mit einem eigenen Messestand, auf dem es einiges Neues zu entdecken gibt. Dazu gehört unter anderem die Neuauflage des Kleinstwagenmodells i10, der sich optisch vom niedlichen Stadtfloh zum kleinen Muskelpaket gewandelt hat. Außerdem gibt es neue Helferlein wie den Notbremsassistent der auch auf Fußgänger reagiert, sowie Aufmerksamkeits-, Spurhalte- oder Fernlichtassistent. Des Weiteren zeigen die Koreaner den neuen Kona Hybrid, der zu Preisen ab rund 27.000 Euro einen effizienten Antrieb sowie ein gehobenes Ausstattungsniveau bietet. Sogar ausschließlich elektrisch angetrieben wird ein neuer Rennwagen von Hyundai, mit dem der Konzern ein neues Kapitel in seiner Motorsportsparte aufschlagen will. Außerdem geben die Koreaner mit der Studie 45 Ausblick auf künftige Elektro-Serienfahrzeuge und deren progressive Designsprache.  Darüber hinaus wird noch eine Sonderversion des Kompaktsportlers i30 N enthüllt, die dank Leichtbaumaßnahmen und Fahrwerksmodifikationen noch sportlicher als der N Performance sein soll. Schließlich haben die Koreaner ein völlig neues Modell für Europa angekündigt, welches eine neue Designrichtung und bei Sicherheitsausstattung sowie Konnektivität punkten soll.

Hyundai Elektrostudie "45", Heckansicht
Hyundai zeigt eine Elektrostudie namens 45. - Foto: Hyundai
Hyundai i30 N Performance, Halbseitenansicht von vorn, fahrend, Erlkönig
Hyundai stellt außerdem einen extrascharften i30 N Performance vor, von dem weltweit nur 600 Exemplare gebaut werden sollen. - Foto: Hyundai

Kia

Hyundais Schwestermarke Kia wird auf einen eigenen Messestand in den IAA-Hallen verzichten. Allerdings will man sich im Freigelände mit Offroadern präsentieren. Dazu dürfte auch der neue Xceed gehören, bei dem es sich um eine Mixtur zwischen Schrägheck-Limousine mit sportlichen Coupé-Ambitionen und einem klassischen, höher gebauten SUV handelt. Der Neue baut 4,2 Zentimeter höher als die Ceed-Limousine und rundum mit allerlei SUV-Attributen versehen.

Kia XCeed, Seitenansicht, gelb
Kia wird seinen neuen XCeed vorstellen. - Foto: Kia

Land Rover

Eine mit viel Spannung erwartete Neuheit von Land Rover ist der völlig neue Defender. Dieser soll sich wie sein Vorgänger durch besonders hohe Geländekompetenz auszeichnen, zugleich aber technisch und optisch deutlich moderner als bisher sein. Details wurden bislang allerdings noch nicht verraten. Im März 2020 wollen die Briten mit dem Defender 110 loslegen.

Land Rover Defender, Halbseitenansicht von vorn, fahrend, Erlkönig
Der Defender feiert sein Comeback auf der IAA ungetarnt. - Foto: Land Rover

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Mercedes-Benz

Bei Mercedes werden einige Neuheiten auf der aktuellen Kompaktbaureihen-Plattform ihre Premiere feiern. Mit dem GLB stellt Mercedes seinem Kompakt-SUV GLA ein geräumiges Schwestermodell zur Seite. Gegenüber dem auf gleicher Technikplattform stehenden GLA ist der GLB mit 4,63 Metern gut 20 Zentimeter länger. Antriebsseitig wird es die gängigen Motoren der Mercedes-Kompaktklasse geben, also Benziner und Diesel im Leistungsspektrum zwischen 163 – und 208 PS. Mehr als doppelt so stark werden die 45er-AMG-Version CLA , CLA Shooting Brake und A-Klasse sein, die Ende 2019 mit 310 kW/421 PS zu haben sind. Ebenfalls stärker denn je, nämlich mit 287 kW/390 PS, wird sich der geliftete GLC 43 AMG präsentieren. Ein wichtiger Schwerpunkt ist die E-Mobilität. Mercedes will ein neues Showcar der elektrischen Submarke EQ enthüllen. Darüber hinaus wird eine batterieelektrische Version der V-Klasse namens EQV gezeigt, die über 400 Kilometer Reichweite bietet. Außerdem werden weitere Plug-in-Hybrid-Derivate bestehender Baureihen vorstellig wie etwa A 250e und B 250e, die bis zu 77 Kilometer rein elektrischer Reichweite bieten.

Mercedes GLB, Seitenansicht, zwei Modelle in weiß und blau
Die jüngste Mercedes-Neuheit auf der Kompaktplattform ist das SUV-Modell GLB. - Foto: Mercedes-Benz
Mercedes A- und B-Klasse, Halbseitenansicht von vorne, stehend, zwei Modelle in silber und rot
A- und B-Klasse kommen nach Frankfurt in neuen Plug-in-Hybridvarianten. - Foto: Mercedes-Benz

Mini

Auf der IAA zeigt die britische BMW-Tochter mit dem Mini Cooper SE ihr erstes ernst gemeintes E-Auto. Teile der Technik stammen vom i3, das Drehmoment des E-Motors dürfte in Verbindung mit dem dynamischen Fahrwerk für besonderen Fahrspaß sorgen. Der Stadtflitzer soll über 184 PS und ein 33-kWh-Akku verfügen.

MINI Cooper SE, Halbseitenansicht von vorne, fahrend, weiß
Mini stellt den Cooper SE vor. - Foto: Mini

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Opel

Obwohl der PSA-Konzern der IAA fernbleiben wird, darf sich PSA-Tochter Opel auf ihrer Hausmesse mit Neuheiten präsentieren. Dazu gehört der geliftete Astra, für den es künftig drei Benziner und zwei Diesel mit 1,2 bis 1,5 Litern Hubraum und einem Leistungsband von 77 kW/105 PS bis 107 kW/145 PS gibt. Wichtiger jedoch ist die Neuauflage des Corsa, die auf PSA-Plattform aufbaut. Dadurch wird der Kleinwagen rund 100 Kilo leichter und wiegt in der Basisversion unter einer Tonne. Das 4,06 lange Fahrzeug kommt mit einem hochwertigen Innenraum und auf Wunsch mit einem 10-Zoll-Display, Matrix-LED-Scheinwerfern und Achtgang-Automatik. Die Preise für den Corsa starten bei 13.990 Euro. Mit rund 30.000 Euro deutlich teurer wird der Corsa-e. Der Anfang 2020 verfügbare Stromer leistet 100 kW/136 PS und 260 Nm Drehmoment, seine 50-kWh-Batterie ermöglicht eine Reichweite bis zu 330 Kilometer (nach WLTP). Außerdem präsentieren die Rüsselsheimer den Corsa-e in einer Rallye-Version. Das Wettbewerbsfahrzeug soll kommendes Jahr bei dem zusammen mit dem ADAC geplanten „Opel e-Rally Cup“ zum Einsatz kommen. Die E-Offensive abrunden wird der Grandland X Hybrid4. Der erste Plug-in-Hybrid der Marke Opel kombiniert einen 1,6-Liter-Turbobenziner (147 kW/200 PS) mit zwei E-Motoren (je 80 kW/109 PS), die es zusammen auf eine Systemleistung von stattlichen 300 PS bringen. Bis zu 52 Kilometer kann das fast 50.000 Euro teure Opel-SUV rein elektrisch fahren.

Opel Corsa, Halbseitenansicht von vorn, fahrend, rot
Den Corsa wird Opel selbstverständlich auch wieder mit Verbenner anbieten. - Foto: Opel
Opel Corsa-e, Halbseitenansicht von vorn, stehend, orange
Opels erneuter Aufbruch in eine elektrische Zukunt markiert der neue Corsa-e. - Foto: Opel

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Porsche

Auch für Porsche markiert die IAA 2019 den Aufbruch in die E-Mobilität. Highlight dieser Neuausrichtung ist die Präsentation des Taycan. Es handelt sich um das erste von Grund auf für E-Mobilität gebaute Auto des deutschen Premiumherstellers, der das Potenzial bieten dürfte, Tesla alt aussehen zu lassen. Rund 600 PS und 500 Kilometer Reichweite soll der Viersitzer bieten. Die Preise des Anfang 2020 verfügbaren Hochleistungs-Stromers dürften sechsstellig ausfallen.

Porsche Taycan, Frontansicht, fahrend, schwarz
Porsche wird auf der IAA den sportlichen Vollblutstromer Taycan erstmals ungetarnt zeigen. - Foto: Porsche

Seat

Die Spanier haben ein Konzeptfahrzeug ihrer sportlichen Submarke Cupra angekündigt. Bei dem rein elektrisch angetriebenen Fahrzeug soll es sich um eine Symbiose aus Perfomance-SUV und Sportcoupé handeln. Außerdem wird die künftig ausschließlich elektrisch angetriebene und in Details überarbeitete Version des Kleinstwagens Mii zu sehen sein, der 260 Kilometer Reichweite bieten soll.

Seat Elektro-Mii, Seitenansicht, stehend, schwarz
Die neue Elektro-Ausgabe des Seat Mii. - Foto: Seat

Smart

Die Elektroflitzer der Mercedes-Tochter präsentieren sich auf der Messe mit einem Facelift. Optisch werden unter anderem Front und Scheinwerfer modifiziert. Zudem dürfte es künftig etwas mehr Reichweite für die kleinen Stromer geben.

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Skoda

Die Tschechen haben unter anderem den gelifteten Superb im IAA-Gepäck dabei, den es künftig auch wieder in einer Scout-Version sowie an Anfang 2020 außerdem in einer Plug-in-Hybrid-Variante geben wird. Sogar nur elektrisch, bis zu 265 Kilometer weit, fährt der neue Citigo-e, der wie seine Schwestermodelle Mii und Up künftig nicht mehr mit Verbrenner angeboten werden.

Skoda Superb Facelift, Halbseitenansicht von vorn, stehend, weiß
Den gelifteten Superb bietet Skoda auch als Plig-in-Hybrid an. - Foto: Skoda
Skoda eCitigo, Halbseitenansicht von vorn, fahrend, weiß
Den Citigo von Skoda gibt es künftig nur noch als eCitigo. - Foto: Skoda

VW

Statt der eigentlich erwarteten Premiere der achten Golf-Generation wird VW auf der IAA stattdessen die Serienversion des rein elektrisch angetriebenen ID.3 präsentieren. Das Kompaktmodell mit vanartiger Silhouette wird den Aufbruch des Konzerns in die elektrische Mobilität markieren, der sich VW in besonders konsequenter Weise verschrieben hat. Dem ID.3, der Reichweiten von 330 bis 550 Kilometer bieten soll, werden in den kommenden Jahren noch eine Vielzahl technisch verwandter Derivate folgen. Zusätzlich wird VW den neuen E-Up vorstellen, der wie der Seat Mii künftig 260 Kilometer Reichweite bieten wird. Ein weiteres Messehighlight der Wolfsburger ist das kompakte SUV T-Roc in einer Cabrioversion. Wie einst das Golf Cabriolet wird dieser über ein am Standort Osnabrück montiertes, klassisches Stoffdach verfügen, welches auf Knopfdruck in 9 Sekunden öffnet. Schließlich rundet ein 231 kW/300 PS starker T-Roc R den Neuheitenreigen ab, der in 4,8 Sekunden auf Tempo 100 sprintet und 250 km/h erreicht.

(SP-X)

VW ID.3, Halbseitenansicht von vorn, stehend an Tanksäule
Der ID.3 steht in Frankfurt ohne Tarnfolie. - Foto: VW
VW T-Roc Cabrio, Seitenansicht, stehend, weiß
Wir er die Sensation der Saison? In Genf zeigt VW den T-Roc als Cabriolet. - Foto: VW

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