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VW Golf 7 Variant, Heckansicht, Fahraufnahme Foto © VW
Artikel
Kompakter Erfolgskombi im Check

VW Golf 7 Variant im Konfigurator-Test: Der bessere Passat?

Die Kombi-Version des Bestsellers gilt vielen VW-Fans als der bessere Passat. Hier unsere Kaufberatung zum Golf Variant.

Wenn es um die Wahl eines geräumigen Fahrzeuges mit Platz für die ganze Familie geht, ist der VW Golf Variant bei deutschen Autokäufern seit jeher auf der Kandidatenliste ganz oben zu finden. Die Kombiversion des kompakten Bestsellers VW Golf kam erstmals 1993 auf den Markt und hat sich längst zu einer äußerst erfolgreichen Abspaltung gemausert. Die aktuelle Generation des VW Golf Variant existiert seit August 2013 und basiert auf der MQB-Plattform des VW Golf 7, während der Vorgänger noch in Generation fünf seinen Ursprung hatte. Für das Modelljahr 2017 wurde der beliebte Golf-Kombi wie seine Pendants der Modellreihe einem Facelift unterzogen. Das Außendesign wurde marginal angepasst, der Innenraum inklusive Infotainment-Angebot modernisiert. Ebenfalls wurde die Motorenpalette des Golf 7 Kombi aufgrund gestiegener Anforderungen im Bereich Schadstoff-Emissionen umfassend modifiziert, während manche Triebwerke gänzlich aus den Preislisten verschwanden. 

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carwow VW Golf Variant

VW Golf Variant: Facelift 2017 in der Bildergalerie

VW Golf 7 Variant: Motoren, technische Daten, Preise

Nach der umfassenden Umstellung bei den Golf-Variant-Motoren gilt: VW-Kunden können auch im Jahr 2019 in diesem Bereich wie gewohnt auf Flexibilität setzen. Für den herkömmlichen Golf 7 Variant werden derzeit zwei Benziner-Aggregate mit drei Leistungsstufen angeboten, die Skala reicht von 115 bis 150 PS. Bei den Dieselmotoren gibt es lediglich zwei Triebwerke mit wahlweise 115 oder 150 PS. Die jeweilige Speerspitze bilden die sportlichen Modelle VW Golf R Variant und VW Golf GTD Variant mit 300 bzw. 184 PS (siehe unten). Anhänger von alternativen Antrieben können den Golf Variant TGI kaufen. Die Erdgas-Variante erhielt im März eine umfangreiche Modifizierung und hat nun drei statt zwei Erdgas-Tanks integriert. Die Leistung wuchs von bescheidenen 110 PS auf immerhin 130. Für den Golf-Kombi gilt das gleiche wie für die Fließheck-Limousine: Die Kraftübertragung erfolgt bei manchen Modellen über die Vorderräder, bei anderen über alle vier Räder. Der Überblick inklusive Preise:

VW Golf Variant Benziner:

  • 1.0 TSI OPF: 85 kW/115 PS, Verbrauch: 4,9 l/100 km, 6-Gang-Schaltgetriebe - ab 22.460 Euro
  • 1.0 TSI OPF: 85 kW/115 PS, Verbrauch: 4,9 l/100 km, 7-Gang-DSG-Automatik - ab 24.410 Euro
  • 1.5 TSI ACT OPF BlueMotion: 96 kW/130 PS, Verbrauch: 5,0 l/100 km, 6-Gang-Schaltgetriebe - ab 26.455 Euro
  • 1.5 TSI ACT OPF: 110 kW/150 PS, Verbrauch: 5,2 l/100 km, 6-Gang-Schaltgetriebe - ab 27.465 Euro
  • 1.5 TSI ACT OPF: 110 kW/150 PS, Verbrauch: 5,1 l/100 km, 7-Gang-DSG-Automatik - ab 29.490 Euro

VW Golf Variant Diesel:

  • 1.6 TDI SCR: 85 kW/115 PS, Verbrauch: 4,1 l/100 km, 5-Gang-Schaltgetriebe - ab 25.240 Euro
  • 1.6 TDI SCR: 85 kW/115 PS, Verbrauch: 4,1 l/100 km, 7-Gang-DSG-Automatik - ab 27.190 Euro
  • 2.0 TDI SCR: 110 kW/150 PS, Verbrauch: 4,4 l/100 km, 7-Gang-DSG-Automatik - ab 32.145 Euro

VW Golf Variant Erdgas:

  • 1.5 TGI BlueMotion: 96 kW/130 PS, Verbrauch: 3,6 kg/100 km, 7-Gang-DSG-Automatik - ab 31.480 Euro

VW Golf Variant: Abmessungen

  • Länge x Breite x Höhe: 4.567 mm x 2.027 mm x Höhe: 1.515 mm
  • Radstand: 2.620 mm
  • Leergewicht: 1.295 – 1.391 kg
  • Kofferraumvolumen: 424 – 1.620 l
  • Anhängelast: 640 – 1.700 kg

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Video: VW Golf VII Variant

VW Golf Variant: Unsere Wahl beim Motor

Für welchen Motor entscheiden wir uns beim VW Golf 7 Variant? Der Diesel-Gate ist mittlerweile weitestgehend ausgestanden und auch wenn Volkswagen eine Elektro-Offensive vorbereitet: Die Zukunft der Selbstzünder steht erstmal nicht auf wackeligen Beinen. Nach Durchblick von Erfahrungsberichten gefällt uns der Gedanke, es mit der Erdgas-Variante (CNG) des Kombis zu versuchen: einer oftmals unterschätzten Antriebsart, die nach einigen tausend Kilometern Laufleistung sparsamer ist als die Pendants mit Otto- und Diesel-Motor. Als finanzieller Anreiz sei dazu erwähnt, dass steuerliche Vergünstigungen und, je nach Bundesland, Förderungen durch Energieversorgungsunternehmen winken. Der 1.5 TGI wurde erst frisch in den Golf-Variant-Konfigurator eingespeist und wird mit einem Basispreis von 31.480 Euro angezeigt. Aber: Im späteren Verlauf zeigt sich leider, dass hier verpflichtend noch mindestens ein knapp 2.000 Euro teures Zusatzpaket mitgeordert werden muss und das ist uns dann doch eine Spur zu viel! Wir entscheiden uns also nochmal um und machen stattdessen mit dem 150 PS starken Golf 1.5 TSI ACT weiter - Preis: 27.465 Euro.

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VW Golf Variant: Innenraum, Ausstattungen, Sondermodell

In puncto Verarbeitung und Komfort im Innenraum des VW Golf 7 Kombi gibt es kaum etwas zu beanstanden: Eine gute Geräuschdämmung, bequeme Sitze und eine solide Federung sind bei diesem millionenfach verkauften Bestseller Standard. Das Innenraumvolumen des VW Golf VII Variant wurde im Vergleich zu den Vorgängern vergrößert, was auch dem größeren Radstand geschuldet ist. Dies kommt naturgemäß einer etwas größeren Bein- und Bewegungsfreiheit zugute. Bereits ohne Umklappen der hinteren Sitze verfügt der Golf 7 Kombi über ein Kofferraum-Volumen von 605 Liter. Mit den entsprechenden Anpassungen wächst die Ladekapazität auf beträchtliche 1.565 Liter.

In Sachen Multimedia wartet die Facelift-Auflage des VW Golf VII Variant serienmäßig mit einem Touchscreen zur Einstellung diverser Funktionen auf. Dagegen hat zum Beispiel der größere VW Passat Kombi das Nachsehen - bei ihm kommt die technische Neuerung erst mit dem nächsten Facelift.

Der Golf VII Variant ist in vier Ausstattungsvarianten verfügbar: "Trendline", "Comfortline", "Highline" sowie dem Sondermodell 2019, dem Golf Variant "IQ.DRIVE". Hier die Inhalte der Ausstattungslinien im Einzelnen:

Basisausstattung VW Golf Variant "Trendline" (ab 22.460 Euro):

  • manuelle Klimaanlage
  • Radio Composition Colour (mit 5-Zoll-Touchscreen)
  • Multifunktionsanzeige Plus
  • Multikollisionsbremse

Ausstattungslinie VW Golf "Comfortline" (ab 24.710 Euro):

  • 16-Zoll-Leichtmetallfelgen
  • Parksensoren vorne und hinten
  • Komfortsitze vorne
  • Multifunktions-Lederlenkrad
  • Umfeldbeobachtungssystem "Front Assist" mit Notbremsfunktion

Ausstattungslinie VW Golf "Highline" (ab 28.475 Euro):

  • 17-Zoll-Leichtmetallfelgen
  • LED-Scheinwerfer mit Reinigungsanlage
  • Nebelscheinwerfer
  • Klimaautomatik
  • Sportsitze

Sondermodell 2019: VW Golf Variant "IQ.DRIVE" (ab 27.170 Euro)

Für viele Modellreihen konzipiert Volkswagen jährlich ein Sondermodell mit Preisvorteilen - so auch beim VW Golf 7 Variant Facelift. Bei der Sonderedition VW Golf Variant "IQ.DRIVE" kommen Kunden zu einigen serienmäßigen Features, die ansonsten extra kosten. Volkswagen verspricht uns damit wieder einen merklichen Preisvorteil. Die Edition wartet u. a. mit speziellen Sitzbezügen und abgedunkelten Seiten- sowie Heckscheiben auf. Darüber hinaus kommt das IQ.DRIVE-Sondermodell mit eleganten 16-Zoll-Leichtmetallfelgen im "Dublin"-Design. Darüber hinaus bekommt der VW Golf Variant "IQ.DRVE" eine im Vergleich zum Serienmodell gehobene Ausstattung, die Hersteller Volkswagen mit einem Preisvorteil in Höhe von 3.400 Euro beziffert. Auch die Assistenzsysteme spielen hierbei eine große Rolle: So sind zum Beispiel die Features "Blind Spot"-Sensor "Plus" mit Ausparkassistent (Spurhalteassistent "Lane Assist") und der Parklenkassistent "Park Assist" inkl. Einparkhilfe mit an Bord der geräumigen Kompaktklasse.

Für welche Ausstattungslinie entscheiden wir uns?

Die Antwort ist an dieser Stelle nicht allzu schwer: VW Golf Variant "Highline"! Grund? Für unsere Motorisierung stehen im VW-Golf-Konfigurator ausschließlich die zwei höheren Ausstattungsvarianten zur Verfügung. Unsere Wahl besticht u. a. durch größere Felgen, Sportsitze und eine Klimaautomatik. Auch die LED-Scheinwerfer nehmen wir dankend an. Wir setzen unseren Test des Golf-Kombis 2019 also mit einem Preis von 29.485 Euro fort und sind gespannt, wo wir preislich am Ende landen...

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Die Sport-Versionen: VW Golf R Variant und GTD Variant

Wer es dynamisch - oder anders formuliert: athletisch - bevorzugt, für den hat Volkswagen beim Golf zwei Sportkombis im Angebot: Der reinrassige VW Golf Variant R kommt mit einem 300 PS starken Turbobenziner und Allradantrieb. Mit der Facelift-Auffrischung hat bei dem sportlichen Topmodell auch ein neuentwickeltes 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe Einzug gehalten. Das Drehmoment des potenten Familienflitzers beträgt nunmehr beträchtliche 400 Newtonmeter. Neben dem Infotainment mit Gestensteuerung kommen R-Fans auch in den optischen Genuss von 18-Zoll-Leichtmetallfelgen, LED-Scheinwerfern und Kurvenfahrlicht. Außerdem gehört ein tiefergelegtes Fahrwerk zur Serienausstattung. Entsprechende Sportsitze und eine Edelstahl-Pedalerie sorgen beim Golf R Variant zusätzlich für Rennstrecken-Feeling. Der Preis der Sportversion ist erwartungsgemäß hoch angesiedelt: Wer einen VW Golf R Variant sein Eigen nennen möchte, legt laut VW-Preisliste mindestens 46.550 Euro auf den Tisch. Dafür ist dann auch eine Diebstahlwarnanlage mit Innenraumüberwachung mit an Bord.

VW Golf R Variant 2017, blau, Heckansicht
Sportlicher Krösus egal ob bei der Fließheck-Variante oder dem Kombi: der VW Golf R. Foto © VW

Etwas erschwinglicher als der Golf R Variant ist der Top-Diesel VW Golf GTD Variant. Dafür leistet der 2,0-Liter-Turbomotor lediglich 184 PS, was der Sportlichkeit hingegen keinen Abbruch tun muss. In Sachen Getriebe kommt auch bei der Ausgabe mit dem kräftigen Selbstzünder-Herzen die 7-Gang-DSG-Automatik zum Einsatz. Was das Räderwerk betrifft, geht es mit 17-Zoll-Leichtmetallfelgen eine Spur dezenter zu. Sportsitze sind wiederum ebenso verbaut, dazu LED-Scheinwerfer für Abblend- und Fernlicht und die Klimaanlage mit Zwei-Zonen-Temperaturregelung inklusive Allergen-Filter. Nicht zuletzt ist auch die Neuentwicklung "Front Assist" mit City-Notbremsfunktion serienmäßig an Bord des VW Golf Variant GTD Facelift. Preislich ist der Kombi ab 35.225 Euro zu haben - also knapp 10.000 Euro weniger als der stärkste Golf-Kombi mit Benzinmotor.

VW Golf GTD Variant, Facelift, Frontansicht
Foto © VW

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VW Golf Alltrack: Der Variant fürs Grobe

Für Abenteurer oder solche, die ihren Golf-Kombi zumindest ab und an auch etwas rustikaleren Aufgaben unterziehen möchten, hat Volkswagen den VW Golf Alltrack im Angebot. Basierend auf dem VW Golf VII Variant, ist die Gelände-taugliche Ausführung preislich um einiges teurer: Mindestens 38.265 Euro muss man laut Preisliste löhnen, um sich die Kompaktklasse mit mehr Bodenfreiheit zuzulegen. Die Leistung des 2.0 TDI 4MOTION beträgt 184 PS. Mit Allradantrieb ist der Kombi-Crossover serienmäßig ausgestattet, gleiches gilt für die Komponenten Zwei-Zonen-Klimaautomatik, das Schlechtwegefahrwerk, Nebelscheinwerfer, Abbiegelicht und eine Fahrprofilauswahl inklusive Offroad-Modus. Ein weiteres Argument für den Kauf eines Golf Alltrack ist das Umfeldbeobachtungssystem "Front Assist" mit City-Notbremsfunktion. Darüber hinaus kennzeichnen den Golf VII Variant Alltrack folgende Features:

Exterieur: Leichtmetallräder in 17 Zoll, verchromtes Abgas-Endrohr (für Benziner sogar Doppelendrohr), Außenspiegel-Gehäuse in Silber, Dachreling, Kühlergrill mit Chromleiste und Schriftzug, LED-Rückleuchten, Stoßfänger mit Unterfahrschutz

Interieur: Ambientebeleuchtung, Beifahrersitzlehne umklappbar, diverse Chrom-Applikationen, spezielle Dekoreinlagen, Multifunktionslenkrad in Leder (bei den Automatikmodellen mit Schaltwippen

VW Golf Alltrack, Seitenansicht, rot
Spaß mit dem VW Golf im Gelände: der rustikale Alltrack rollt im Crossover-Look zum Kunden. Foto © VW

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Golf Variant Facelift: Farben, Felgen, Sonderausstattung

Die Farbpalette des VW Golf Variant kommt uns beim Konfigurator-Test bekannt vor: Was die Lackierungen des Kombis auf Basis von Generation sieben betrifft, so sind diese mit der Fließheck-Version des Golf 7 weitestgehend identisch. Doch erscheint das Angebot Stand 2019 ein wenig überarbeitet: Kunden haben mittlerweile nur noch die Wahl aus bis zu elf statt 14 Tönen. "Uranograu" ist nach wie vor gratis - wer keinen grauen Golf-Kombi fahren möchte, kann für mindestens 230 Euro Aufpreis zu einem anderen Farbton greifen. Die Karosseriefarben stellen sich wie folgt dar:

  • Uranograu (0 Euro)
  • Pure White, Tornadorot (alle 230 Euro)
  • Cranberry Red, Reflexsilber Metallic, Lapiz Blue Metallic, Deep Black Pearleffect, Atlantic Blue Metallic, Indiumgrau Metallic, Tungsten Silver Metallic (alle 610 Euro)
  • Oryxweiß Perlmutteffekt (1.025 Euro)

Neben den Standard-Tönen bietet VW für den Golf-Kombi Variant auch Sonderlackierungen an, die das Festgeldkonto noch deutlich mehr strapazieren können. Stattdessen ist für uns "Atlantic Blue Metallic" (610 Euro) die Farbe der Wahl.

Kommen wir bei unserem sportlich-eleganten Golf Variant zu den Felgen: Volkswagen bietet verschiedene "Beinkleider" in diversen Größen an - einige mit äußerst attraktiven Designs, wie wir finden. Von günstig bis ziemlich teuer wird die ganze Palette an Vorlieben bedient. Vor allem die Kreationen von "Volkswagen Original Zubehör" bietet für Freunde der Extravaganz eine dankbare Anlaufstelle! Wir zumindest geben uns zurückhaltender und wählen, passend zur Wagenfarbe, das entsprechende Leichtmetallrad-Pendant vom Typ Madrid 7 J x 17 in "Atlantic Blue". Kosten? 165 Euro.

Bevor es in das abschließende Kapitel des Zubehörs geht, stehen wir für unseren VW Golf Variant 1.5 TSI bei einem angezeigten Neuwagen-Preis von 30.260 Euro.

Zubehör des VW Golf 7 Variant: Die Qual der Wahl

Bei einem massentauglichen Fahrzeug wie dem VW Golf Variant hält das Zubehör allerlei Features für den individuellen Geschmack bereit. Durchaus die ein oder andere Stunde kann man sich im VW-Konfigurator mit dem Golf 7 Variant beschäftigen, um das geeignete Wunschmodell auf die Räder zu stellen. Erwartungsgemäß hat Volkswagen dafür auch wieder eine Anzahl von Paketen im Repertoire, die als Kombinationslösungen mit Preisvorteilen winken. 

  • Connectivity-Paket (205 Euro): Telefonschnittstelle und USB-Schnittstelle auch für iPod/iPhone
  • Top-Paket (1.470 Euro): Diebstahlwarnanlage mit Innenraumüberwachung und Safe-Sicherung, schlüsselloses Schließ- und Startsystem "Keyless Access" mit Safe-Sicherung, Panorama-Ausstell-/Schiebedach
  • R-Line Sportpaket (1.100 Euro): Adaptive Fahrwerksregelung DCC, Seitenscheiben und Heckscheibe abgedunkelt
  • "Business"-Paket (795 Euro): USB-Schnittstellen, acht Lautsprecher, Netztrennwand, Scheibenwaschdüsen automatisch beheizt, Scheinwerfer-Reinigungsanlage, induktives Laden, beheizbare Vordersitze
  • "Business Premium"-Paket (1.790 Euro): Zusätzlich inkl. Navigationsfunktion "Discover Media", automatische Distanzregelung ACC, Fahrersitz automatisch einstellbar mit Massagefunktion, Umfeldbeobachtungssystem "Front Assist" mit City-Notbremsfunktion.

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Für die sportliche Akzentuierung unseres VW Golf Variant "Highline" hat Volkswagen die R-Line-Ausstattungspakete auf der Optionsliste. Das R-Line Exterieur-Paket kostet 1.105 Euro. Darin enthalten sind spezielle Frontstoßfänger mit Lüftungsgittern, der Kühlergrill mit "R-Line"-Logo sowie eine Schwellerverbreiterung mit entsprechendem Styling. Wer das R-Line-Sportpaket für 215 Euro wählt, erhält ein Sportfahrwerk mit speziell abgestimmten Federn inklusive Progressivlenkung. Voraussetzung und Empfehlung: Abgedunkelte Heck- und Seitenscheiben sorgen optisch für die Extra-Würze, kosten aber 240 Euro extra. Auch wer das R-Line Sportpaket inkl. Adaptiver Fahrwerksregelung DCC für 1.100 Euro wählt, ist hierauf angewiesen. Wer seinem VW Golf 7 Variant das Ultimum an Sportdesign verleihen will, ordert am besten für 1.800 Euro das umfassende R-Line-Paket. Stolperstein: Dies erfordert die Wahl des Felgen-Modells "Sebring" gegen Aufpreis.

Die siebte Golf-Generation bietet auch als Kompaktkombi zahlreiche elektronische Fahrassistenzsysteme, welche den Alltag auf der Straße vereinfachen können: Ein- und Ausparkhilfe, Differenzialsperre, Parkbremse, Distanzregelung, Tempomat, Fußgängererkennung und so weiter. Einige davon erfordern einen gewiss nicht ganz geringen, aber lohnenden Aufpreis:

  • "Blind Spot"-Sensor mit Ausparkassistent, inkl. Spurhalteassistent "Lane Assist": 895 Euro
  • Automatische Distanzregelung ACC bis 210 km/h (MT) inklusive "Front Assist" mit Fußgängererkennung: 320 Euro
  • Anhängerrangierassistent "Trailer Assist" Parklenkassistent "Park Assist" und ParkPilot: 525 Euro
  • Verkehrszeichenerkennung: 320 Euro

Auswahl weiterer Zubehör-Elemente des VW Golf 7 Variant, inklusive Kosten 

  • Rückfahrkamera: 295 Euro
  • Reserverad: 250 Euro
  • Netztrennwand: 180 Euro
  • Außenspiegel elektrisch einstell-, anklapp-, beheizbar, Umfeldbeleuchtung, Beifahrerspiegelabsenkung: 180 Euro
  • Active Lightning System: 930 Euro
  • Car-Net App-Connect: 205 Euro
  • Sprachbedienung: 220 Euro
  • Navigationssystem "Discover Pro": 2.435 Euro
  • Winterräder: ab 560 Euro
  • Soundsystem "DYNAUDIO Excite": 680 Euro
  • Schlechtwegefahrwerk: 375 Euro
VW Golf Variant, Infotainment Discover Pro
Top-Infotainment mit dem System "Discover Pro" für 2.435 Euro. Links oben der virtuelle Tachometer Active Info Display. Foto © Volkswagen

Wo schlagen wir also zu, würden wir uns einen VW Golf Variant kaufen? Eines steht fest: Beim Thema Sicherheit wollen wir sicherlich nicht geizen. Wir nehmen daher die Seitenairbags inklusive Gurtstraffer für die äußeren Rücksitze. Außerdem gehören Seitenairbags vorne sowie ein Kopf-Airbag-System zu diesem Angebot (375 Euro). Ausstattungsbedingt lässt sich diese Option nur mit dem proaktiven Insassenschutzsystem kombinieren, wodurch sich der Preis um 155 Euro erhöht.

Ein Panorama-Glasdach? Ja, bitte! Dabei stellt sich die Frage: Eines für 1.230 Euro einbauen lassen, oder aber noch zusätzlich 240 Euro oben drauflegen und gleich das "Top-Paket" ergattern? Das bringt nämlich auch weitere Elemente mit wie die Diebstahlwarnanlage mit Innenraumüberwachung sowie das schlüssellose Schließ- und Startsystem "Keyless Access“. Wir vergleichen: Die drei Komponenten kosten, einzeln konfiguriert, fast 2.000 Euro. Heißt: Das „Top-Paket“ hat etwa 500 Euro Sparpotential. Überzeugt! Für 1.470 Euro geht es also mit auf die Einkaufsliste für unseren VW Golf Variant.

Auf den Zubehörlisten fast aller Autohersteller taucht mittlerweile das digitale Cockpit auf, als Alternative zu den analogen Armaturen. Bei Volkswagen trägt das Feature den Namen Active Info Display. Wichtig: Wer seinen VW Golf Variant in der Basisausstattung "Trendline" bestellt, muss darauf verzichten. Wie man es von den Konfiguratoren gewohnt ist, sind so manche Utensilien der Sonderausstattung erst in den teureren Ausstattungen verfügbar.

Beim VW Golf "Highline" kostet das Active Info Display 510 Euro - doch damit ist es nicht getan: Durch die hierfür notwendigen Komponenten Radio Composition Media (440 Euro) sowie Licht- und Sicht-Paket (335 Euro) steigert sich der Preis um fast 800 Euro. Statt des LS-Pakets kann alternativ zum Active Lightning System für 930 Euro gegriffen werden. Hier sind LED-Scheinwerfer, LED-Tagfahrlicht und weitere Funktionen mitinbegriffen. Dies sind zwar übliche Kostenfallen, wie man sie von Autoherstellern kennt - auf der anderen Seite ist dieser Fall aus technischer Sicht natürlich nachvollziehbar. Wer also auf die anderen Elemente eher verzichten würde, sollte sich darum die Anschaffung des virtuellen Cockpits gut überlegen.

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Konfigurator-Test: Welchen VW Golf Variant kaufen?

Wir steuern unseren VW Golf Variant "Highline" also mit dem 150 PS starken 1.5 TSI-Benziner und Sechsgang-Schaltung durch den Volkswagen-Konfigurator – Startpreis: 27.465 Euro. Im nächsten Schritt spendieren wir unserem Kompaktkombi die Top-Ausstattungsvariante "Highline" (2.020 Euro Aufpreis gegenüber "Comfortline") mit so manchem gediegenen Bestandteil. Einer davon sind die 17 Zoll großen Felgen, diesen Aufpreis sparen wir also im entsprechenden Abschnitt: Dort blättern wir passend zur Wagenfarbe "Atlantic Blue Metallic" (610 Euro) gerade mal 165 Euro zusätzlich für die Leichtmetallrad-Combo "Madrid" 7 J x 17 in Atlantic Blue hin.

Nun geht's ans Eingemachte - das Interieur: das Thema Sicherheit nehmen wir recht ernst und wählen für 375 Euro die Seitenairbags und Gurtstraffer für die äußeren Rücksitze, inklusive Seitenairbags vorn sowie dem Kopfairbag-System. Ausstattungsbedingt legen wir 155 Euro für das Proaktive Insassenschutzsystem obendrauf. Wir stehen nun bei einem Preis von 30.790 Euro und kommen wie wir finden, in den Genuss eines Premium-Golfs mit dynamischer Optik, hochwertigem Sicherheitsgefüge und, nicht zu vergessen, unbescheidener Leistung unter der Motorhaube. Was fehlt noch?

Wir wollen ein Panorama-Glasdach! Die weiter oben ausgeführte Frage nach dem Top-Paket beantworten wir also mit "Ja" und erlangen den Preisvorteil: Diebstahlwarnanlage mit Innenraumüberwachung sowie das schlüssellose Schließ- und Startsystem "Keyless Access" sind für 1.470 Euro Unser. Auch das digitale Cockpit Active Info Display lassen wir uns nicht entgehen - wir ordern die elektronische Tacho-Einheit für 510 Euro. Durch die entsprechende Radio-Konfiguration Composition Media (440 Euro) sowie dem Licht- und Sicht-Paket (335 Euro) addiert sich der Preis dazu um fast 800 Euro. Abschließend ergänzen wir bei unserem Wunschfahrzeug VW Golf Variant 1.5 TSI noch die Rückfahrkamera für 295 Euro sowie ein Reserverad für 250 Euro.

VW Golf VII Variant, blau, Konfigurator-Test
Das Ergebnis unseres Konfigurator-Checks: VW Golf 7 Variant Highline in "Atlantic Blue Metallic" Foto © Volkswagen-Konfigurator

Letztlich wird bei unserem Konfigurator-Check für den individuell zusammengestellten VW Golf Variant ein Betrag von 34.090 Euro angezeigt. Ist dieser Neuwagen-Preis bindend? Nicht wirklich, es geht günstiger: Jetzt nur noch bequem per Internet Angebote von mehreren Volkswagen-Händlern in der Region einholen und möglicherweise einen Rabatt aushandeln! Wer noch dazu in den Genuss einer VW-Umweltprämie kommen möchte, der sollte sich beeilen: Noch können Autokäufer ihr altes Dieselfahrzeug in Zahlung geben und bekommen hier zusätzlich große Preisnachlässe.

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Das sind die Konkurrenten des VW Golf 7 Variant

Wie es nunmal so ist mit Spitzenreitern: Stetig gibt es Versuche, am Thron zu rütteln und dafür zu sorgen, dass die Vorherrschaft ein jähes Ende findet. Im Fall des VW Golf beißen sich die Rivalen in Deutschland jedoch seit geraumer Zeit die Zähne aus: Die Zulassungsstatistik belegt Monat für Monat, dass der Bestseller aus Wolfsburg weiterhin die Charts anführt. Der Volkswagen-Kombi hält die Konkurrenz munter in Schach, und das dürfte sich so schnell vermutlich nicht ändern: Schließlich steht mit dem VW Golf 8 Variant (Marktstart mutmaßlich 2020) bereits das nächste Topmodell in der finalen Phase der Entwicklung... Wer sind die Wettbewerber, die dem Golf-Kombi Marktanteile abgraben? Eine Schar zahlreicher Fahrzeuge sorgt dafür, dass im Segment der geräumigen Kompaktklasse für Kaufinteressenten eine große Auswahl herrscht: