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BMW 1er Reihe, Facelift 2017, blau, Fahraufnahme, Frontansicht Foto © BMW
Artikel
Dreitürer und Fünftürer im Konfigurator-Check

BMW 1er im Test: Kompakt-Bestseller vor Wachablösung

Die kompakte BMW 1er-Reihe (F20) wird mutmaßlich noch 2019 abgelöst. Lohnt sich jetzt noch ein Kauf von Generation zwei?

BMW 1er-Reihe: Letztes Facelift erfolgte 2017

Seit 2011 ist die aktuelle, zweite Generation der BMW 1er-Reihe auf den Straßen präsent. Sie hat in der jüngeren Vergangenheit des Öfteren schon eine Auffrischung spendiert bekommen: 2015 fand ein größeres Facelift statt, und zuletzt wurde im Juli 2017 ein weiterer Feinschliff am BMW 1er vorgenommen. Mit über 90.000 deutschen Neuzulassungen im Jahr 2018 spielte der Münchner Hersteller mit den Modellreihen 1er BMW und 2er BMW in der Kompaktklasse die zweite Geige, nach dem Bestseller VW Golf. Was dieses Segment betrifft, müssen sich die Bayern hierzulande lediglich dem Volkswagen-Konzern unterordnen. Das BMW 1er Coupé sowie das BMW 1er Cabrio gehörten einst ebenfalls zur Modellreihe, sind aber mittlerweile in der Nomenklatur nach oben gewandert (2er). Das Angebot der aktuellen 1er-Generation besteht ausschließlich aus der dreitürigen (Baureihe F21) sowie der fünftürigen Schrägheck-Limousine (Baureihe F20). Eine Besonderheit des BMW 1er ist die Tatsache, dass der Wagen (noch) über Heckantrieb verfügt, was ihn zum Exoten im Bereich der Kompaktklasse macht. Der 1er BMW mit fünf Türen war bereits 2011 erhältlich, im Jahr darauf ging das dreitürige Modell als Hatchback an den Start.

BMW 1er Reihe, Facelift 2017, Fahraufnahme, Frontansicht
Der BMW 1er in der Fünftürer-Version. Foto © BMW

Die letzte Chance, einen neuen BMW 1er-Dreitürer zu ergattern

Wenn der anstehende Generationenwechsel vollzogen wird, fliegt das BMW 1er Dreitürer-Modell aus dem Programm. Diese Entscheidung ist den enttäuschenden Verkaufszahlen der dreitürigen Variante (Baureihe F21) geschuldet. Vermutlich im Herbst 2019 wird die neue Auflage der BMW 1er-Reihe der Öffentlichkeit vorgestellt, auch der Marktstart findet möglicherweise noch in diesem Jahr statt. Neben der Fokussierung auf den Fünftürer gibt es beim 1er F20 noch eine weitere gravierende Änderung: Bereits als sicher gilt auch die Tatsache, dass der BMW 1er seinen in der Kompaktklasse exklusiven Status als Hecktriebler verliert. Wie die zahlreichen kompakten Kontrahenten wird auch die Neuauflage (BMW 1er F40) mit Frontantrieb zu den Kunden rollen, leistungsstärkere Versionen sind auf Wunsch weiterhin mit Allradantrieb erhältlich.

BMW 1er Dreitürer, Seitenansicht, fahrend, hellgrau
Schwache Nachfrage: Für das dreitürige BMW 1er-Modell wird es keine Neuauflage mehr geben. Foto © BMW

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BMW 1er: Motoren-Kraft von 109 bis 340 PS

Die Angebotspalette der Antriebe ist beim (noch) aktuellen BMW 1er absolut breit angelegt. Die 1er-Motoren reichen von sparsam bis sportlich, von 109 bis 340 PS. Gegen Aufpreis ist bei den BMW 1er-Modellen statt eines Schaltgetriebes eine herkömmliche Automatik oder gar eine Sport-Automatik an Bord. Sämtliche Motorvarianten gibt es sowohl für das dreitürige, als auch das fünftürige Modell des BMW 1er. Wählt man die Karosserieausführung des 1er als Fünftürer, erhöht sich der Preis pauschal um 750 Euro. Für den Topbenziner BMW 140i sowie die Dieselversionen 118d und 120d ist jeweils auch der Allradantrieb BMW xDrive verfügbar. Dieser kostet - in jedem Fall - einen Aufpreis in Höhe von 2.050 Euro. Hier die Motoroptionen des 1er BMW 2018 / 2019 mit den Preisen im Überblick:

BMW 1er: Benziner-Motoren (Dreitürer / Fünftürer jeweils 750 Euro teurer)

  • 116i: 80 kW/109 PS, Verbrauch: 5,9 l/100 km, 6-Gang-Schaltgetriebe – ab 25.700 Euro
  • 118i: 100 kW/136 PS, Verbrauch: 6,0 l/100 km, 6-Gang-Schaltgetriebe – ab 26.850 Euro
  • 118i: 100 kW/136 PS, Verbrauch: 5,6 - 5,8 l/100 km, 8-Stufen-Automatik – ab 28.950 Euro
  • 120i: 135 kW/184 PS, Verbrauch: 6,0 l/100 km, 8-Stufen-Automatik – ab 33.150 Euro
  • 120i: 135 kW/184 PS, Verbrauch: 6,0 l/100 km, 8-Stufen-Sportautomatik – ab 33.410 Euro
  • 125i: 165 kW/224 PS, Verbrauch: 6,2 - 6,3 l/100 km, 8-Stufen-Automatik – ab 38.300 Euro
  • 125i: 165 kW/224 PS, Verbrauch: 6,2 - 6,3 l/100 km, 8-Stufen-Automatik – ab 38.450 Euro
  • M140i: 250 kW/340 PS, Verbrauch: 7,4 l/100 km, 8-Stufen-Sportautomatik – ab 47.650 Euro
  • M140i (Allrad): 250 kW/340 PS, Verbrauch: 8,0 l/100 km, 8-Stufen-Sportautomatik – ab 49.700 Euro

BMW 1er: Diesel-Motoren (Dreitürer / Fünftürer jeweils 750 Euro teurer)

  • 116d: 85 kW/116 PS, Verbrauch: 4,3 l/100 km, 6-Gang-Schaltgetriebe – ab 28.900 Euro
  • 116d: 85 kW/116 PS, Verbrauch: 4,5 l/100 km, 8-Stufen-Automatik – ab 31.000 Euro
  • 118d: 110 kW/150 PS, Verbrauch: 4,6 l/100 km, 6-Gang-Schaltgetriebe – ab 30.900 Euro
  • 118d: 110 kW/150 PS, Verbrauch: 4,5 l/100 km, 8-Stufen-Automatik – ab 33.000 Euro
  • 118d (Allrad): 110 kW/150 PS, Verbrauch: 5,2 l/100 km, 6-Gang-Schaltgetriebe – ab 32.950 Euro
  • 120d: 140 kW/190 PS, Verbrauch: 4,7 l/100 km, 6-Gang-Schaltgetriebe – ab 33.700 Euro
  • 120d: 140 kW/190 PS, Verbrauch: 4,6 l/100 km, 8-Stufen-Automatik – ab 35.800 Euro
  • 120d: 140 kW/190 PS, Verbrauch: 4,6 l/100 km, 8-Stufen-Sportautomatik – ab 36.060 Euro
  • 120d (Allrad): 140 kW/190 PS, Verbrauch: 5,2 l/100 km, 8-Stufen-Automatik – ab 37.850 Euro
  • 120d (Allrad): 140 kW/190 PS, Verbrauch: 5,2 l/100 km, 8-Stufen-Sportautomatik – ab 38.110 Euro
  • 125d: 165 kW/224 PS, Verbrauch: 4,8 l/100 km, 8-Stufen-Automatik – ab 41.450 Euro
  • 125d: 165 kW/224 PS, Verbrauch: 4,8 l/100 km, 8-Stufen-Sportautomatik – ab 41.600 Euro
BMW 1er Reihe, M140i, Motor
Topmotorisierung der BMW-Kompaktklasse 1er: der M140i speist seine Kraft aus einem 340 PS starken Sechszylinder-Benziner. Foto © BMW

BMW 1er 2019: Maße

  • Länge x Breite x Höhe: 4.324 – 4.329 x 1.765 x 1.421 – 1.440 mm 
  • Radstand: 2.690 mm 
  • Lade-/Kofferraumvolumen: 360 – 1.200 l 
  • Leergewicht: 1.380 – 1.1615 kg
  • Abgasnorm: Euro 6 / Euro 6d-TEMP

Antriebsempfehlung für den BMW 1er (2019)

Wie immer ist die Frage nach dem richtigen Motor eine der wichtigsten - so auch bei unserem Konfigurator-Test des BMW 1er. An der Stelle entscheidet sich nämlich schon wesentlich mit, in welchen Preis-Höhen überhaupt man seinen BMW 1er kaufen möchte. Wir stellen uns für persönlich einen zuverlässigen Benziner vor, einen aus dem mittleren Spektrum. Nicht zu schwach sollte das Aggregat sein, aber auch schadstoffarm. Allrad wäre natürlich auch interessant, doch die einzige Option ist hier der M140i xDrive mit 340 PS - eindeutig des Guten zu viel. Also welchen Motor wählen? Schon der BMW 118i mit einfachem 6-Gang-Schaltgetriebe hat immerhin 136 PS und ist in Sachen Basispreis fast halb so teuer wie das Sportmodell. Der Kostenpunkt des Fünftürers beträgt an dieser Stelle auch nur 27.600 Euro. Von 0 auf 100 km/h geht es in 8,5 Sekunden, das maximale Drehmoment beträgt 220 Newtonmeter.

Driven!-Tipp: Euro 6d Temp: Keine Fahrverbot-Angst in der Kompaktklasse

BMW 1er F20 und F21: Bildergalerie

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BMW 1er: "Sport Line" und Co. - Die Ausstattungsvarianten

Für unseren BMW 1er 118i gibt es neben der Basisausführung fünf verschiedene Modellvarianten. Drei dieser Optionen tragen im 1er BMW-Konfigurator die Bezeichnung "Sport" im Namen. Das verdeutlicht, dass es mehrere Wege gibt, die Dynamik des eleganten Premium-Bayern individuell aufzupeppen. Klar, wir brauchen unseren BMW 1er (F20) ja nicht gleich mit zahlreichen M-Komponenten bestücken - das wäre angesichts seiner relativ schwachen Motorisierung nun doch ein bisschen übertrieben. Die Ausstattungsvariante "Sport Line" gegen 3.200 Euro Aufpreis klingt für uns ziemlich interessant. Eins niedriger als der BMW 1er "Edition Sport Line Shadow" angesiedelt, scheint der BMW 1er da schon recht viel mitzubringen, was einem Premium-Kompakten standesgemäß entspricht. Schauen wir uns seine Serien-Features einmal genauer an!

  • Exterieur des BMW 1er "Sport Line": An der Front trägt diese Ausführung eine spezielle BMW-Niere mit Längsstäben in hochglänzendem Schwarz, während der Rahmen des Markenzeichens in Chrom erstrahlt. Außerdem sind 16-Zoll-Leichtmetallfelgen, LED-Schein- und Nebelscheinwerfer, schwarze Spiegelkappen, spezielle Heckstoßfänger und eine Endrohrblende aus Chrom serienmäßig mitverbaut.
  • Interieur des BMW 1er "Sport Line": Innen kommt er mit eleganten Sportsitzen, einem Sportlederlenkrad und speziellen Einstiegsleisten mit "BMW"-Schriftzug. Richtig toll finden wir das Design der Instrumente mit Chrono-Skalierung. Zur Serie des 1er "Sport Line“ gehört zudem noch eine schöne Auswahl an diversen Ziernähten und Interieurleisten. Das Lichtpaket ist ebenfalls schon mit drin. Mit einem so genannten Fahrerlebnisschalter lässt sich der 1er in den Modus "SPORT+" umschalten. Außerdem sind folgende Sicherheitssysteme der günstigeren BMW 1er "Advantage" inkludiert: Servotronic, Parkdistanzkontrolle (hinten, nicht vorne) und die Geschwindigkeitsregelung.
BMW 1er, Facelift 2017, Neuerungen im Cockpit
Die Cockpit-Neuerungen im Zuge des BMW 1er Facelift im Juli 2017. Foto © BMW

Bereits in diesem Konfigurator-Schritt bietet uns BMW Auswahlmöglichkeiten, die sich bei den jeweiligen Ausstattungen gegen Aufpreis dazu buchen lassen. Es geht um die Beschaffenheit der Sitze, hochwertigere Interieurleisten und den Verbau eines M-Lederlenkrades. Doch auch im späteren Verlauf haben wir nochmal einzeln die Möglichkeit, diese Features genauer zu betrachten.

Winkt uns übrigens ein Preisvorteil, falls wir statt der "Sport Line" eine höhere Ausstattungsvariante wählen würden? Nicht wirklich. Zum Vergleich: Für die "Edition Sport Line Shadow" würden 4.300 Euro fällig. Hier sind sportlich-schicke 17-Zoll-Felgen schon in der Serie mit dabei. Außerdem umfasst diese Linie noch dunkle Front- und Heckleuchten (LED), einen Dachhimmel in anthrazit, eine Endrohrblende in schwarzem Chrom sowie ein spezielles Individualpaket mit dem Dachhimmel in Anthrazit und weiteren Feinheiten. Viele Dinge also, die das ideelle Gefühl bedienen, in puncto Funktionalität aber eher weniger bieten.

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BMW 1er im Test: Welches Exterieur, welches Interieur?

Der nächste Punkt auf der Agenda unseres BMW-1er-Tests ist die Wahl der passenden Außenfarbe. Hätten wir uns für die Ausstattung "Edition Sport Line Shadow" entschieden, gäbe es die Möglichkeit, auf die edle, 2017 eingeführte Lackierung "Estoril Blau metallic" zuzugreifen. Schade. Aber auch wenn uns dieser Ton vorenthalten bleibt: Wir haben eine ansehnliche Alternative auserkoren - "Mediterranblau metallic". Dieser Ton ist beim Konfigurieren unseres BMW 1er mit 700 Euro veranschlagt. Eine weitere Wahlmöglichkeit bietet sich uns nun auch bezüglich der Außenspiegel: Hier können wir entscheiden, ob die Spiegelkappen in der Wagenfarbe lackiert sein sollen oder in Schwarz. Wir entscheiden uns für Letzteres und schließen damit den Bereich Exterieur.

Wir kommen zu den Felgen, wo wir verschiedene Wahlmöglichkeiten bezüglich Größe und Design besitzen. An dieser Stelle wollen wir unser Felgenkleid höherwertig zu gestalten. Greifen wir zu 17-Zoll-Felgen, werden 500 bis 900 Euro zusätzlich fällig, auch Leichtmetallfelgen in 18 Zoll (1.500 Euro) sind möglich. Wir setzen beim Typ "Y-Speiche 380 Reflexsilber" in 17 Zoll ein Häkchen und löhnen dafür 500 Euro

Es folgt der Innenraum, genauer gesagt: Polster und Interieurleisten. Wer sich einen BMW 1er neu kaufen will, hat die Wahl zwischen erlesenen Stoff- und Lederbezügen. Eine entsprechende Aufwertung kann sich unter Umständen als recht kostspieliges Anliegen entpuppen: Bei den Ledersitzen gibt es vier Ausführungen, die allesamt einen Aufschlag von 1.690 Euro erfordern. Sehr ansprechend finden wir die Stoff-/Lederkombination "Path" mit einem zweifarbigen Look in Silber und Perlgrau. Doch auch hier macht uns der BMW 1er-Konfigurator einen Strich durch die Rechnung, weil diese Möglichkeit für unsere Ausstattungsvariante BMW 1er "Sport Line" nicht in Frage kommt. Also wählen wir stattdessen die Ausführung in Anthrazit/schwarz (0 Euro).

Auch bei den Interieurleisten herrscht leider der Umstand, dass manch eine dynamische Option für unser Modell nicht verfügbar ist. Glücklicherweise trifft dies nicht auf die Ausführung "Alu Längsschliff fein mit Akzentleiste in Schwarz hochglänzend" zu. Dieses Ambiente für die Applikationen lassen wir uns gerne 140 Euro extra kosten. An diesem Punkt der Konfiguration lautet der Betrag unserer gewählten Sonderausstattung insgesamt 4.540 Euro, der Preis unseres BMW 1er steht gerade bei 31.590 Euro.

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Zubehör und Pakete des BMW 1er

Wir kommen zum letzten Abschnitt unseres BMW 1er-Konfigurator-Checks. Es geht jetzt noch um die Wahl von Zusatzpaketen sowie Einzelkomponenten der Sonderausstattung. Und da bekommen wir ein BMW 1er-Angebot zu sehen, das es wert ist, darauf näher einzugehen: Das Exklusiv-Paket kostet 2.400 Euro und bietet einen Preisvorteil von 750 Euro: Metallic-Lackierung (Einzelpreis: 700 Euro), Glasdach (Ep.: 900 Euro), Dachhimmel anthrazit (Ep.: 250 Euro), Sonnenschutzverglasung (Ep.: 350 Euro) sowie die elektrische Sitzverstellung mit Speicherfunktion (Ep.: 950 Euro). Übrigens: Da wir uns bereits zu einem früheren Zeitpunkt für die Lackierung "Mediteranblau metallic" entschieden haben, wächst der Gesamtpreis unseres 1er BMW Facelift-Modells um den Betrag abzüglich der Lackierung (700 Euro)! Ebenfalls nicht entgehen lassen wir uns das "Entertainment Paket" für 1.250 Euro und folgenden Bestandteilen: DAB-Tuner (Einzelpreis: 250 Euro), HiFi-Audiosystem von Harman / Kardon (Ep.: 790 Euro), Apple CarPlay-Vorbereitung (Ep.: 300 Euro) sowie das Online-Entertainment (Ep.: 220 Euro). Unterm Strich lassen sich also auch mit diesem Paket über 300 Euro einsparen.

Beim Setzen des Häkchens werden wir nun zum dritten Mal vor eine Hürde gestellt: Das "Entertainment Paket" geht nur in Verbindung mit dem Navigationspaket ConnectedDrive und verschlingt insgesamt über 3.500 Euro. Die Frage, die sich nun stellt: Ist es uns diesen Aufpreis wert? In unserem BMW 1er-Test entscheiden wir für "Ja". Wir möchten wissen, wie sich das auf das Gesamtergebnis auswirkt. Unser Neuwagen-Preis des 1er BMW beträgt nämlich nun schon 36.930 Euro.

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Was würde uns im Angebot noch so reizen? Sicherlich könnten wir jetzt alles reinpacken, was uns spontan in den Sinn kommt. Das würde aber genauso wenig bringen wie übermäßige Zurückhaltung. Wir möchten nicht, dass der Preis für unseren 1er BMW aus dem Gleis gerät und wollen ihn ungefähr bei der 38.000-Euro-Marke einpendeln lassen. Was könnten wir also noch nehmen? Hier noch die weiteren Möglichkeiten zur Aufwertung inklusive Preisangabe - laut BMW-Konfigurator (Stand Februar 2019):

  • Sitzheizung für Fahrer und Beifahrer: 330 Euro
  • Parkdistanzkontrolle (PDC) auch für vorne: 200 Euro
  • Elektronische Speed Limit Info: 320 Euro
  • Rückfahrkamera: 400 Euro
  • Aktive Geschwindigkeitsregelung (Stop & Go-Funktion): 560 Euro
  • Lenkradheizung: 190 Euro
  • Klimaautomatik: 550 Euro
  • Anhängerkupplung: 800 Euro
  • M Lederlenkrad: 140 Euro
  • Adaptives Fahrwerk: 1.100 Euro
  • Scheinwerfer-Waschanlage: 270 Euro
  • M Sportfahrwerk: 340 Euro
  • M Sportbremse: 600 Euro
  • Adaptive LED-Scheinwerfer: 490 Euro
  • Reifenpannenset: 50 Euro

Ein bisschen Budget-Spielraum haben wir ja noch, allerdings wartet unser 1er BMW jetzt schon mit einigen Annehmlichkeiten auf. Was fügen wir also noch hinzu? Wir liebäugeln mit dem adaptiven Fahrwerk und investieren 1.100 Euro, um das Fahrgefühl in unserer BMW 1er-Reihe Jahrgang 2018 kräftig anzuheben. Außerdem werden abschließend folgende Komponenten integriert: Zwei-Zonen-Klimaanlage, eine PDC auch für vorne sowie das Reifenpannenset. 

Fertig! Der finale Neuwagenpreis für unseren BMW 1er (2019) wird im Konfigurator mit 38.830 Euro ausgewiesen.

BMW 1er: Facelift der Kompaktklasse im Video 

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Welchen BMW 1er kaufen? Preis-Ergebnis im Konfigurator-Test

Eines ist klar: Wer sich für ein Fahrzeug von BMW entscheidet, hat als übergeordnete Absicht eher nicht das Sparen im Sinn – zumindest nicht in erster Linie. Denn BMW ist Noblesse, und Noblesse kostet! Die Formel lässt sich gut und gern auch auf die – nach dem i3 - kleinste Modellreihe aus dem Portfolio der Premium-Bayern übertragen. Die Kompaktklasse 1er BMW hat einen Basispreis von 25.700 Euro. Wer wie wir das BMW 1er Facelift als Fünftürer bevorzugt, zahlt pauschal 750 Euro mehr. Unser BMW-Modell trägt als Kraftspender den 136 PS starken Dreizylinder 118i unter der Haube. Den Takt gibt bei unserer Variante das Sechs-Gang-Schaltgetriebe vor. Im BMW 1er-Konfigurator-Test beginnen wir somit bei einem Neuwagen-Preis in Höhe von 27.600 Euro.

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Was gilt es bei der Wahl der Ausstattungsvariante zu beachten? Ein Vergleich: Wer lediglich die Basisausstattung wählt und im späteren Verlauf jegliche Fahrzeug-Aufwertung ablehnt, kommt beim Kauf eines neuen BMW 1er mit einem Preis um die 30.000 Euro davon. Doch möchte man das wirklich? Wir haben uns für die Ausführung BMW 1er "Sport Line" entschieden – und dafür 3.200 Euro mehr investiert. Und das aus gutem Grund, denn diese Ausstattungs-Charakteristik bringt wirklich schon sehr viel an Zusätzen mit. Im nächsten Schritt haben wir die Lackierung "Mediterranblau metallic" für 700 Euro gewählt. Dazu größere Felgen mit dynamischem Design (500 Euro). In Sachen Polsterung haben wir für unsere Sportsitze (Serie) keine Aufwertung vorgenommen. Muss auch nicht sein! Gegen 140 Euro extra gingen noch spezielle Interieurleisten in hochglänzendem Schwarz in unseren 1er BMW.

Bei den Zubehörpaketen hält BMW für den 1er so manches attraktive Angebot bereit! Wir haben beim "Exklusiv Paket" (2.400 Euro) ein Häkchen gesetzt. Und schließlich haben wir unserem 1er BMW im Konfigurator-Test noch das "Entertainment Paket" (1.250 Euro) sowie das hierfür notwendige Navigationspaket ConnectedDrive (2.390 Euro) gegönnt.

BMW 1er Reihe, Facelift 2017, Mediterranblau, Konfigurator
Das Ergebnis unseres Konfigurator-Test: der BMW 1er "Sport Line" in "Mediterranblau metallic" und 17-Zoll-Leichtmetallfelgen. Foto © BMW

Zum Thema Sonderausstattung: Wir veredeln unseren BMW 1er "Sport Line" zusätzlich mit einer Zwei-Zonen-Klimaanlage (550 Euro), einer PDC für vorne (200 Euro) sowie einem Reifenpannenset (50 Euro). Unserem Fahrwerk gönnen wir abschließend einen charakterlichen Feinschliff und statten die Kompaktklasse mit einem adaptiven M-Fahrwerk aus, was eine Tieferlegung von 10 Millimeter bedeutet. Per Fahrerlebnisschalter lässt sich zudem der jeweils bevorzugte Fahrstil einstellen, variierbar zwischen komfortabel und betont sportlich. Dies schlägt im Konfigurator zusätzlich mit 1.100 Euro zu Buche. Durch diese Maßnahme wird der Preis unseres BMW 1er knapp über die 38.000er-Marke gehoben: 38.830 Euro, so lautet unser Endergebnis im BMW 1er-Konfigurator. Ein Sprung von knapp 13.000 Euro vom Basismodell aus! Wir haben jetzt dafür alles drin, was man sich für einen Kompaktklasse-Wagen mit Premium-Prädikat vorstellt. Kann man also durchgehen lassen. Man sieht: mit einem fünfstelligen Zurüstbetrag ist eben auch bei "kleineren" BMW-Modellen wie den 1er jederzeit zu rechnen! Geringpreisiger kommt man davon, wenn man sich entsprechend einzuschränken bereit ist. Doch wer so kalkuliert, sollte sich wohl besser gleich nach einer anderen Auto-Marke umsehen.

Wer in Erwägung zieht, einen BMW 1er gebraucht zu kaufen, fährt damit hinsichtlich der Kosten wesentlich günstiger. Insgesamt gilt jedoch sowohl für Neuwagen-Modelle als auch Gebrauchtwagen: Im Zuge des Modellwechsels zum 1er BMW 2019 dürften die Preise der aktuellen 1er-Reihe schon jetzt ein wenig ins Purzeln geraten...

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Alternative Modelle zum 1er BMW

Keine Frage: Im hart umkämpften Segment der Kompaktklasse-Fahrzeuge sind die Ausführungen des Audi A3 sowie die Mercedes A-Klasse die ärgsten Konkurrenten der BMW 1er Reihe. Mit Abstand die Nase vorn hat der traditionsreiche Bestseller VW Golf, an dessen Erfolg auch die Auswirkungen des Abgas-Skandals nichts geändert haben. Ebenfalls tummeln sich in dieser Kategorie beliebte Modelle wie Ford Focus, Opel Astra sowie die Volkswagen-Produkte Skoda Octavia, Skoda Rapid und Seat Leon. Auch die asiatische Konkurrenz ist mit so manchem Bestseller vertreten: Da wären der Hyundai i30, Mazda 3, Toyota Auris und Kia Ceed. Nicht zu vergessen: Auch die französische Fraktion, bestehend aus Renault Megane, Peugeot 308 und Citroën C4 sowie die der Sandero von Renault-Tochter Dacia konnten 2018 in Deutschland mehrere Tausend Neuzulassungen verbuchen.