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Hyundai Tucson, Design-Skizze Foto: Hyundai
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So kommt Ihr perfekt durch den Hyundai-Konfigurator

Tucson, Kona, i30 und Co.: Durchblick im Hyundai-Konfigurator

Ganz egal, ob Tucson, Kona oder i30: So konfiguriert Ihr Euren neuen Hyundai SUV, Mittelklasse- oder Kompaktwagen

Hyundai Kona, Innenansicht mit Farbapplikationen, Cockpit
Foto © Hyundai

Deinen perfekten Hyundai-Neuwagen konfigurieren: So geht's!

Ein Hyundai-Neuwagen nach Maß? Dafür ist es heute nicht mehr unbedingt nötig, erst einen Händler aufzusuchen oder riesenhafte Kataloge zu studieren. Dafür bietet schließlich heutzutage jeder Hersteller einen Konfigurator auf seiner Internet-Seite, mit dem die Zusammenstellung des Wunschautos spielend von der Hand geht. Oder? Na, so einfach ist es nun doch wieder nicht. Auch in der digitalen Welt trifft man noch hie und da auf die altbekannten Probleme: Eine regelrechte Flut von Informationen, technischen Daten, Ausstattungsarten und Zubehörpaketen. "Garantieverlängerung", "Umweltprämie"? Da muss sich selbst der Experte manchmal erst mühsam eindenken. Aber: Muss man das alles überhaupt wissen? Unbedingt! Denn sämtliche Faktoren können letztlich den Endpreis des Neufahrzeugs stark beeinflussen. Man sollte also nichts Wichtiges übersehen.

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Hyundai-Konfigurator: Übersichtlichkeit und Durchblick

Inzwischen bietet jeder Autobauer die Möglichkeit, im Netz schrittweise ein virtuelles Traum-Auto zusammenzustellen, damit man sich eine gute Vorstellung davon machen kann, was zu einem passt. Im Gegensatz zum traditionellen Katalog geschieht das in einer als Konfigurator bezeichneten Web-Oberfläche. Ein Preiszähler rechnet dabei mit und präsentiert zum Schluss den entsprechenden Endpreis. Wenn doch alles so einfach wäre! Aber Achtung: Auch hier lauert im Dickicht der so zahlreichen wie schönen Konfiguratior-Basteleien die eine oder andere Stelle, wo man genau hinschauen sollte. Passt man nämlich nicht auf, zahlt man später mehr für den Neuwagen, obwohl es da oder dort eventuell noch spürbar günstiger gegangen wäre.

Was bringt mir ein Konfigurator-Check?

Kurze Antwort: Übersichtlichkeit und Durchblick. Bei unseren Konfigurator-Tests und Preis-Checks begleiten wir Euch durch die Einzelschritte des Hyundai-Konfigurators. Wir nehmen Einschätzungen vor, gleichen alle Möglichkeiten ab und sprechen Empfehlungen aus, an denen man sich orientieren kann. Wie das funktioniert das? Erklären wir Euch jetzt!

Hyundai Nexo, Nahaufnahme Armaturen der Mittelkonsole
Foto © Hyundai

Die drei Schritte im Hyundai-Konfigurator

1. SCHRITT - Die Serienausstattung: Zunächst wählt man eine Ausstattungslinie, die auch Modellvariante genannt wird. Es geht hier darum, wie der Neuwagen schon serienmäßig ausgestattet sein soll. Alle Hyundai-Modelle werden im Konfigurator mit unterschiedlichem Umfang serienmäßiger Ausstattung angeboten: Navi, Radio, Felgen, Polsterung, Fahrwerk usw. Und zwar in aufsteigender Reihenfolge - von der günstigen, aber eher geringen Basisausstattung (auch "Basismodell" genannt) bis hin zur kostspieligen Top-Ausstattung. Und nicht immer muss man zur teuren Top-Linie greifen, die - je nach Geschmack oder Bedarf - auch recht viel unnötigen Krimskrams enthalten kann. Viele der Einzelelemente lassen sich auf Wunsch auch noch im nächsten Konfigurator-Schritt einzeln zurüsten.

2. SCHRITT - Der Motor: Im Konfigurator steht als nächste Entscheidung die Wahl des passenden Motors aus der aufgeführten Angebotspalette an. Diesel oder Benziner? Pferdestärken, Sprit-Verbrauch, Allradantrieb? Automatik oder Handschaltung? Hier entscheidet jeder nach Bedarf. Wenn man damit beispielsweise vorwiegend nur in der Innenstadt unterwegs ist, muss es nicht unbedingt das stärkste Aggregat sein. Doch aufgepasst: Schon bei der Motorwahl entscheidet sich der Endpreis wesentlich mit.

3. SCHRITT - Die Extras: Hier wird es ein bisschen knifflig: nämlich bei der Auswahl der Lackfarbe, der gewünschten Sonderausstattung und des Zubehörs. Die Vielfalt an Zusatzoptionen und Extras kann überaus groß sein: moderne Assistenzsysteme, exklusive Sound-Anlagen, hochwertige Materialien im Innenraum, diverse Sonder-Felgen oder Sportsitze und so weiter. Normalerweise schnüren die Hersteller auch ganze Ausstattungspakete mit versprochenem Preisvorteil: Nützliche Einzelausstattungen werden zu praktischen Bündeln zusammengefasst - beispielsweise im Bereich Infotainment oder Assistenzsysteme. Doch kann man hier tatsächlich sparen? Und wenn ja, wo genau? Und was macht wirklich Sinn? Nach klaren Antworten für diese und ähnliche Fragen halten wir für Euch in unseren Konfigurator-Checks Ausschau.

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Foto © Hyundai

Hyundai i20 (Preis / Leistung)

Klein, aber fein! Danach sucht man vermutlich, wenn man den Hyundai i20 als Neuwagen im Auge hat. Bei der Konkurrenz kann sich der Preis für so ein Kleinwagen ja schon mal auf 30.000 Euro summieren. Wie sieht es da bei dem kleinen Koreaner aus? An der Preisschraube hat Hyundai im Zuge der Modell-Überarbeitung nur wenig gedreht, so viel steht fest.

In unserem Hyundai i20-Konfigurator-Check haben wir uns für den 1.0 T-GDI-Motor mit seinen 100 PS entschieden. Mit der zweithöchsten Ausstattungsvariante "Trend" landen wir bei einem Grundpreis von 17.400 Euro. Doch wegen der im Vergleich zu vielen anderen Herstellern eher spärlichen Möglichkeiten zur Individualisierung stellt sich die Frage, was bei der Sonderausstattung überhaupt möglich ist. Hier bietet der Hersteller für die Bereiche Komfort, Multimedia und Sicherheit ein jeweils darauf abgestimmtes Paket. Und da wir auf die Sicherheit immer besonderen Wert legen, haben wir gerne die 850 Euro in das dafür angebotene Feature-Bündel investiert. Was kriegt man dafür? Den Aktiven Spurhalteassistenten (LKA), den Aufmerksamkeitsassistenten (DAW), City-Notbremsfunktion (City AEB), Fernlichtassistenten (HBA), Halogen-Projektionsscheinwerfer und das LED-Tagfahrlicht. Das hört sich wirklich vernünftig an.

Hyundai i20, Halbseitenansicht von vorn, stehend, blau-grau
Der Hyundai i20. - Foto © Hyundai

In der Lackierung "Aqua Sparkling" für 560 Euro steht der Kleine ansprechend da. Für einen etwas kernigeren Auftritt gönnen wir unserem i20 noch breitere Reifen inklusive der 16-Zoll-Leichtmetallfelgen. Der Hyundai-Konfigurator bucht deshalb weitere 400 Euro auf die Rechnung. Unser Hyundai i20-Preis-Check bringt uns letztendlich auf 19.210 Euro. Zu viel? Nein, im Gegenteil: 1.810 Euro für unsere Upgrade-Unternehmung des Hyundai i20 "Trend" sind als preislicher Mehraufwand gegen einen dann derartig gut ausgestatteten Kleinwagen überraschend günstig. Vor allem, wenn man bedenkt, dass der Hyundai i20 bereits ab der Basis Helferlein wie die Berganfahrhilfe oder den Bordcomputer mit drin hat.

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Hyundai i30 Kombi (Preis / Leistung)

Hyundai i30 Kombi, Frontansicht, fahrend, rot
Hyundai i30 Kombi. - Foto © Hyundai

Gleich zu Anfang ein Tipp: Beim Konfigurieren sollte man sich immer schon eine gedankliche Preisobergrenze zurechtlegen. Und das haben auch wir im Fall des Hyundai i30 Kombi gemacht. 25.000 Euro war für uns ein spontaner Wert, den wir im Hyundai-Konfigurator nicht überschreiten wollten, um die Kosten im Griff zu behalten. Und zum Schluss hatten wir dann doch nur 22.470 Euro auf unserer Rechunung. Das heißt: Lediglich 1.470 Euro an zusätzlichem Ausstattungsaufwand für einen mit 120 PS bestückten Hyundai i30 Kombi in der recht annehmbaren Modellstufe "Select". Das Mehr ist investiert in vernünftige Upgrades bei Lackierung, Sicherheit, Verschmutzungsschutz und Dekor. Mit dabei: eine anständige Lackierung in "Micron Grey Metallic", Funkeinparkhilfen für hinten und vorn, Schmutzfänger, Ladekantenschutz usw. Haben wir beim Hyundai i30 Kombi-Konfigurieren ein bisschen zu sehr auf die preisliche Bremse gedrückt? Eigentlich nicht. Zugegeben: Den 8-Zoll-Touchscreen mitsamt den glanzvollen Technik-Features des Navigations-Pakets haben wir uns im Voraus schon verwehrt, indem wir uns nur für die zweitniedrigste Hyundai i30 Variante "Select" entschieden haben. Das war vielleicht zu viel des guten Vorsatzes. Hier darf’s also auch gerne noch etwas mehr sein.

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carwow Hyundai i30 Kombi

Hyundai i40 Kombi (Preis / Leistung)

Hyundai i40 Kombi, Halbseitenansicht von vorn, stehend, dunkelgrau
Der Hyundai i40 Kombi. - Foto © Hyundai

Ist der Mittelklässler Hyundai i40 auch ein kleines Preiswunder wie seine Geschwister i20 und i30 Kombi? Wir haben hier einmal probeweise den Spieß umgedreht und im Hyundai-Konfigurator nicht die übliche Zurückhaltung walten lassen. Erst ab noblen 30.030 Euro ist der 141 PS starke Topdiesel samt siebenstufigem Automatikgetriebe DCT zu haben, den wir uns promt gegönnt haben. Doch spätestens mit der Wahl der immerhin zweithöchsten Ausstattungsstufe "Style" beginnt man zu bemerken, in welchen Gefilden man sich gerade bewegt: 36.430 Euro meldet hier bereits der Preiszähler. Und das noch ohne Sonderausstattung oder sonstige Zusätze. Andererseits bringt der i40 mit dieser Ausstattungslinie bereits Radio-Navigationssystem mit Rückfahrkamera oder den Spurhalteassistenten mit. Man kriegt also auch ordentlich was für sein Geld.

Für das Panorama-Glasdach hingegen sind stolze 1.400 Euro zusätzlich veranschlagt. Bei der Wagenfarbe entscheiden wir uns im Konfigurator für die i40-Lackierung "Ocean View Metallic" für 650 Euro und auch bei den Felgen nehmen wir eine Aufwertung vor - 450 Euro für 18 statt 17 Zoll. Noch ein paar kleinere Ergänzungen bei Komfort und Style, und schon sind wir bei einem Hyundai i40-Kombi-Preis von 39.602 Euro gelandet. Das sind gut 14.000 Euro mehr als der Grundpreis – das krasse Gegenteil der verblüffend günstigen Test-Erfahrungen, die wir mit i20 und i30 Kombi gemacht haben. Was lernt man daraus? Auch im Hyundai-Konfigurator können Pracht und Preis sich gegenseitig bedingen.

Unser Hyundai i40 Preis-Test und Konfigurator-Check - mit Preisliste, Motoren, Ausstattung vielem mehr

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Hyundai Kona (Preis / Leistung)

Hyundai Kona, Halbseitenansicht von vorn, stehend, orange
Hyundai Kona. - Foto © Hyundai

Wer beim Hyundai Kona auf die stärkere Motorisierung mit Allrad, Automatik und eine der teuren Ausstattungen setzt, für den geht es preislich auch nach oben: Vollausgestattet beträgt der Kaufpreis für das kleine City-SUV dann um die 30.000 Euro. Wir haben es bescheidener angehen lassen und im Konfigurator nach einer Variante mit gemäßigterem Serienumfang Ausschau gehalten. Klimaanlage, Spurhalteassistent, Tempomat und Aufmerksamkeitsassistent? Diese schönen Komfort- und Sicherheitsstandards bietet das SUV bereits in seiner Basisversion. Unser favorisierter Hyundai Kona fährt allerdings mit der Ausstattung "Select" vor: Dachreling, Lederlenkrad und Lederschaltknauf sowie der autonome Notbremsassistent befinden sich ebenfalls an Bord dieser Modellvariante.

Als Freund des manuellen Schaltens hat man hier lediglich die Möglichkeit, zu den jeweiligen Einstiegsversionen Kona 1.0 T-GDI (120 PS) oder Kona 1.6 CRDi (115 PS) mit Frontantrieb zu greifen, was zumindest den Geldbeutel bzw. das Bankkonto schont. Auf Allradantrieb muss man nämlich leider verzichten. Den gibt es prinzipiell erst ab 26.700 Euro. Somit zeigt uns der Konfigurator einen erstaunlichen Preis von gerade mal 18.650 Euro an.

Viel haben wir auch nicht mehr draufgepackt. Alleine die Lackierung "Ceramic Blue Metallic" (590 Euro) haben wir uns noch gegönnt. Und weiter? Nichts weiter! Seltsamerweise hat man in puncto Zubehör und Sonderausstattung keine weiteren Möglichkeiten, den Hyundai Kona noch weiter zu individualisieren – zumindest im Fall der von uns gewählten Ausstattungsvariante "Select". Eins darüber, bei "Trend", sieht die Sache schon wieder anders aus. Wie dem auch sei: Nach der abschließenden Hinzunahme des "Transport-Pakets" (592 Euro) endet der Hyundai Kona-Konfigurator hier bei einer Preishöhe von schon recht günstigen 19.832 Euro – ob man nun will oder nicht.

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Hyundai Tucson 2018 / 2019 (Preis / Leistung)

Hyundai Tucson, Halbseitenansicht von vorn, stehend, silbern
Der Hyundai Tucson 2018. - Foto © Hyundai

Beim neuen Hyundai Tucson 2018 besteht nicht allzu viel Verwirrung im Konfigurator. Wie schon beim Vorgänger, gestaltet sich die Zusammenstellung des Wunsch-Tucson erstaunlich simpel und stringent. Gerade in puncto Ausstattungslinien präsentiert Hyundai den Tucson zudem ausgesprochen vielfältig: Die fünf erhältlichen Abstufungen sollten für jeden Geschmack – ganz egal ob puristisch oder eher exklusiv – eine passende Linie bereithalten. Weit weniger Möglichkeiten hat man hingegen beim Feintuning: Momentan herrscht in der Abteilung Sonderausstattung eher funktionale Kargheit vor, was sich insbesondere bei den beiden niederen Ausstattungslinien, "Pure" und "Select", ärgerlich ausnimmt. Bei ihnen sind nämlich keinerlei Pakete oder Extras zurüstbar – zumindest derzeit (Stand: 6.9.2018).

Ungeachtet dieser geringfügigen Irritationen waren wir letztlich mit dem Ergebnis unserer Konfigurations-Anstrengungen ausgesprochen zufrieden – das natürlich insbesondere, weil wir uns anstelle der niedrigeren Ausstattungslinien für das höherwertige "Style" entschieden haben, das viele Komfort-Features schon von vornherein mitbringt und sich im Gegensatz zu "Pure" und "Select" auch noch mit Paketen nachbestücken lässt. 29.800 Euro Einstiegspreis werden im Konfigurator für diese zweithöchste Ausstattungsvariante veranschlagt. Beim Motor waren wir hingegen etwas bescheidener: Der 1,6-Liter-Diesel mit 136 PS und DCT-Automatik ist für das hauptsächlich von uns beackerte City-Terrain wohl mehr als ausreichend und auch noch sparsam im Verbrauch. Die Kombination aus Ausstattungslinie und Antrieb ergab im Hyundai-Konfigurator einen Zwischenpreis von 36.210 Euro.

Weiter ging es zu den Paketen, Farben und Felgen. Hier kommen wir mit dem Sicherheitspaket, der Stellar-Blue-Metallic-Lackierung und den 19-Zoll-Felgen letztlich auf einen Endpreis von 38.310 Euro, der uns gleich aus mehreren Gründen sehr zufriedenstellt. Einmal natürlich, weil wir (wie schon beim Vorgänger) ein Kompakt-SUV erhalten, das in seiner Ausstattung und mondän-stylisher Anmutung kaum Wünsche offenlässt – und andererseits, weil wir mit unserem Hyundai Tucson sogar unter der 40.000er-Marke bleiben und uns dafür über ein äußerst attraktives Gesamtpaket freuen dürfen.

Unser Hyundai Tucson (2018) Preis-Test und Konfigurator-Check - mit Preisliste, Motoren, Ausstattung & Co.

Hyundai Tucson, Halbseitenansicht von vorn, fahrend, blau
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16.08.2018Artikel Neu

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Hyundai Santa Fe 2018 / 2019 (Preis / Leistung)

Hyundai Santa Fe, Seitenansicht, fahrend, orange
Foto © Hyundai

Hyundai hat mit dem Santa Fe vom Typ TM die vierte Generation seines wuchtigen SUV-Flaggschiffs auf den Markt gebracht. Im Vergleich zum Vorgänger hat sich einiges geändert, was natürlich auch im Konfigurator merklich ist. Wir wollten wissen, wo man ansetzen muss, um einen möglichst funktionalen wie komfortablen Santa Fe zu bekommen und waren daher schon bei der Motorwahl nicht zurückhaltend. Der 2.2 CRDi 4WD, ein 200 PS kräftiger Dieselmotor mit Allrad-Funktion und dem Drehmoment von 440 Nm, ist erst ab stattlichen 48.300 Euro erhältlich. Und das – wohlgemerkt – noch ohne Automatikgetriebe. Bereits bei diesem ersten Schritt im Hyundai Santa Fe-Konfigurator wird deutlich, in welchen Preishöhen man sich bewegt. 

Dennoch haben wir in Schritt Nummer zwei die zweithöchste der vier serienmäßigen Ausstattungslinien gewählt: Der Hyundai Santa Fe "Style" hält nicht nur stilistisch, was sein Name verspricht. Er bringt außerordentlich viel an funktionalem Mehrwert mit, so dass sich die höchste Linie ,"Premium", beinahe nur noch wie ein übertriebener Zuschliff ausnimmt. Erfreulich: Da in der von uns gewählten Motorisierung ohnehin bloß diese beiden Ausstattungslinien in Frage kommen, ist mit dem Santa Fe "Style" die Entscheidung schnell getroffen, und auch am Konfigurator-Preis ändert sich folglich nichts.

Aufpreisig wird es zunächst bei allen Lackierungsarten, die über die Grundfarbe hinausgehen, und zwar einheitlich: 690 Euro sind dafür aufzuwenden. In puncto Felgen haben wir für 500 Euro die einzige Alternative zu den Standard-Rädern genommen, nicht ohne Bedauern, dass es hier nicht mehr Optionen gibt. Auf die größte Überraschung sind wir im Hyundai-Konfigurator-Bereich „Sonderausstattung und Zubehör“ getroffen. Zwar stehen an der Stelle erfreulich wenige und darum auch recht überschaubare Elemente im Angebot. Doch handelt es sich dabei im Wesentlichen um Paket-Optionen, deren Elemente sich nicht einzeln wählen lassen. Kurz und konkret lautet hier die Devise: Will man mehr, muss man alles nehmen. Und das gibt doch ein kleines Minus auf den an und für sich äußerst gelungenen und durchmodernisierten Hyundai Santa Fe mit sehr gutem Standardinhalt, dessen zusätzlich wertgesteigerte Konfiguration uns im Test schließlich auf ein Endpreis-Ergebnis von 49.990 Euro gebracht hat.

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