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BMW ie, Halbseitenansicht von vorn, fahrend, rot Foto: BMW
Artikel
Preis-Check zum bayerischen E-Flitzer

BMW i3: Ökologischer Premium-Vorreiter

In vielem ist der BMW i3 seiner Konkurrenz voraus. Wie steht es aber um Preis und Reichweite? 

  • toller Auftritt
  • hochwertige Serienausstattung
  • viele Optionen zur Individualisierung
  • hoher Startpreis
  • relativ viele Elemente- und Preiskoppelungen
  • Geräuscharmut bringt Probleme

BMW i3: Premium-Stromer mit Vorsprung

Das Jahr 2017 war für die Elektromobilität kein unbedeutendes: Der Verbrennungsmotor geriet aufgrund der Auswirkungen des Abgas-Skandals zunehmend in die Kritik, wodurch das Elektroauto als echte Alternative umso interessanter wurde. Die bisherige "Cashcow" bei Absatz und Image - der Dieselmotor - lahmt nach wie vor bedenklich, denn zu groß waren die Hiobsbotschaften in Bezug auf Schadstoff-Ausstoß und Technik-Schummeleien. Seit dem Skandal fokussieren sich die Autohersteller auf die Entwicklung alternativer Antriebe. Doch während innovative Elektroautos wie Mercedes EQC, VW ID.3 & Co. erst nach und nach auf am Markt erschienen oder bis heute auf sich warten lassen, hatte sich BMW mit der Einführung des i3 im Jahr 2013 bereits einen Vorsprung erarbeitet. Und den konnten die Bayern mit dem BMW i3 Facelift und der neuen Sportvariante BMW i3s seit 2017 sogar noch kräftig ausbauen.

BMW i3 und i3s, Halbseitenansicht und Frontansicht, fahrend nebeneinander
Seite an Seite: Die neue Sportversion BMW i3s (l.) und das BMW i3 Facelift 2018. - Foto: BMW

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carwow bmw i3
BMW i3/i3s, Frontansicht, Grafik
Die Unterschiede zwischen dem BMW i3 aus dem Jahr 2013 und dem BMW i3-Facelift von 2018 beziehungsweise der neuen Sport-Ausgabe BMW i3s. - Grafik: BMW

Nach langer Vorlaufzeit mit einigen Versuchstypen lief 2013 mit dem BMW i3 also das erste serienreife Elektroauto der bayerischen Premiummarke vom Band. Als Debütant der Submarke BMW i hebt sich der i3 bis zum heutigen Tag auch designtechnisch von seinen Markenbrüdern ab: Die Fahrgastzelle des futuristisch konzipierten Autos besteht aus kohlefaserverstärktem Kunststoff, das Fahrgestell aus Aluminium. Das Gewicht des BMW i3, der zwischen Kleinwagen und Kompaktklasse angesiedelt ist, entspricht mit über 1,2 Tonnen einem vergleichbaren Fahrzeug mit Verbrennungsmotor. Das Ende 2018 aufgelegte BMW i3-Facelift repräsentiert den aktuellsten Stand der Elektromobilitäts-Entwicklung des Autoherstellers, sei es im Umgang mit dem gewichtssparenden Werkstoff Karbon oder allem weiteren, was zum E-Antrieb gehört: Batterie, Ladetechnik, Elektronik oder Elektromotor. Im Jahr 2018 stromerten schon über 100.000 BMW i3 weltweit auf den Straßen herum. Und die Popularität des BMW i3 nimmt weiter zu. Mittlerweile verkauft er sich jährlich mehr als 32.000 Mal. Tendenz steigend. Alles zusammen also Gründe genug für uns, um den i3 einmal genau unter die Preis-Lupe zu nehmen.

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BMW i3: Preis ziemlich hoch, Reichweite ebenfalls

Blicken wir zunächst auf die Motoren. Zuletzt wurde die BMW i3-Reichweite im November 2018 deutlich erhöht. Das bayerische Elektroauto läuft seitdem mit einem leistungsstärkeren 42,2 kWh-Akku. Dank einer auf 120 Amperestunden (Ah) gesteigerten Zellkapazität wuchs der Stromvorrat um 30 Prozent. Nach dem neuen Testzyklus des WLTP-Verfahrens beträgt die Reichweite nun etwa 285 bis 310 Kilometer. Das gilt sowohl für den Standard-i3 als auch für das Sportmodell i3s. Die neuen Modelle tragen darum auch modifizierte Benennungen, nämlich "BMW i3 (120 Ah)" und "BMW i3s (120 Ah)". Neben dem neuen Akku erhielt der BMW i3 gleichzeitig ein moderneres Sportpaket (u.a. mit 20 Zoll großen Leichtmetallrädern) sowie neue Farbvarianten für Exterieur und Interieur.

Am serienmäßigen Preis hat sich hingegen nichts geändert: Die Basiskosten beginnen laut BMW i3-Preisliste immer noch bei 38.000 Euro, für die besonders sportive Variante BMW i3s verlangen die Münchner mindestens 41.600 Euro. Das Motoren-Angebot des BMW i3 2019 stellt sich in Kraft, Verbrauch und in den weiteren technischen Daten wie folgt dar:

  • BMW i3 120 Ah: 125 kW, 170 PS, maximales Drehmoment 250 Nm, Energieverbrauch 13,1 kWh/100 km, Reicheite 285 - 310 km. Preis: ab 38.000 Euro.
  • BMW i3s 120 Ah: 135 kW, 184 PS, maximales Drehmoment 270 Nm, Energieverbrauch 14,6 - 14,0 kWh/100 km, Reicheite 270 - 285 km. Preis: ab 41.600 Euro.

Weitere technische Daten des BMW i3 2019

  • Höchstgeschwindigkeit: 150 km/h (BMW i3s: 160 km/h)
  • Hinterradantrieb
  • Länge x Breite x Höhe: 4.011 x 1.775 x 1.598 mm
  • Radstand: 2.570 mm
  • Ladevolumen/Kofferraum: 260 kg – 1.100 l
  • Leergewicht: 1.270 - 1.345 kg
BMW i3, Seitenansicht mit geöffneten Türen
Foto: BMW

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Die Ladezeit eines BMW i3 120Ah

An öffentlichen Ladestationen kann der BMW i3 120Ah sowohl mit Gleichstrom als auch mit Wechselstrom versorgt werden. Beim Wechselstrom-Laden (AC) nimmt ein Ladevorgang auf 80 Prozent rund drei Stunden in Anspruch. Für das Laden zuhause bietet BMW zudem montierbare Wallbox-Ladestationen mit Typ2-Kabel an, was laut Hersteller-Angaben in etwa einer ähnlichen BMW i3-Ladezeit von knapp drei Stunden entspricht. Länger dauert es an der haushaltsüblichen Schuko-Steckdose. In dem Fall allerdings benötigt das Elektroauto von BMW mit der 120 Ah-Batterie zwölf Stunden für die Vollbetankung (100 Prozent). 

Der praktikabelste Weg, den BMW i3 zu laden: Im schnellsten Fall, dem sogenannten DC-Schnell-Laden, ist der BMW-Stromer in weniger als 40 Minuten zu 80 Prozent voll. Die Ladestation läuft hier mit Gleichstrom, der gegenüber dem Wechselstrom eine höhere Leistung von derzeit bis zu 50 kW gewährleistet. Diese Hardware kostete für den BMW i3 vorerst noch einen Aufpreis von 990 Euro extra. Das DC-Schelllade-Kabel wird aber heutzutage für BMW i3 und i3s schon gratis mitgeliefert. 

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carwow bmw i3

BMW i3: Bildergalerie

BMW i3 Konfigurator: Serienausstattung und Interieur

Der BMW i3 rollt serienmäßig auf 19-Zoll-Leichtmetallrädern, hat Parksensoren am Heck, Tagfahr- und Standlicht in LED-Technik, Klimaanlage und Lederlenkrad. Außerdem ist das intelligente Notrufsystem des Herstellers darin schon enthalten. Die neu eingeführte Sportversion BMW i3s kann ein spezielles Sportfahrwerk für dynamischeres Fahrverhalten vorweisen, außerdem besitzt sie breitere 20-Zoll-Leichtmetallfelgen. Im Fahrmodus "Sport" ändert sich beim BMW i3s die Charakteristik des Gaspedal-Drucks, außerdem wird die Lenkung straffer. Beide Varianten unterscheiden sich also nicht nur prinzipiell im Motor, sie sind auch als eigene Ausstattungslinien zu begreifen: der i3 als Standardmodell, der i3s als dynamisch erweiterte Linie. Das heißt gleichzeitig: die Preis-Differenz zwischen den zweien beträgt auch in Hinblick auf ihre Serienausstattungen genau 3.600 Euro. 

BMW i3 Facelift 2018 Cockpit
Der i3 (hier mit Interieurdesign "Lodge") besitzt modernste Assistenzprogramme, wärmeregulierende Systeme sowie optische Accessoires bis hin zu Multimedia- und Sicherheits-Programmen. Foto © BMW

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Im BMW i3-Konfigurator haben wir die Möglichkeit, aus sieben verschiedenen Lackierungen zu wählen. Jede Option kostet 660 Euro extra - abgesehen von der kostenfreien Ausführung "Capparisweiß". Beim Interieur werden Kauf-Interessenten vor die Wahl zwischen vier Interieur-Designs gestellt: Das Design "Atelier" gehört zum Basispaket, die kostspieligste Kreation stellt das Interieurdesign "Suite" für 2.990 Euro dar. 

  • BMW i Interieurdesign "Atelier" (Basis, 0 Euro): Stoffkombination "Neutronic" Aragazgrau
  • BMW i Interieurdesign "Loft" (1.500 Euro): Interieuroberflächen Andesit dunkel matt, Stoff-Kombination Carumgrau
  • BMW i Interieurdesign "Lodge" (1.990 Euro): Wollstoff-/Naturlederkombination "Solaric" Braun
  • BMW i Interieurdesign "Suite" (2.990 Euro): Naturlederkombination "Stellaric" Dalbergiabraun, Edelholzausführung in dunkel matt
BMW i3, seitlicher Einblick in den Innenraum mit Interieurdesign "Suite"
Das Interieurdesign "Suite" ist mit Abstand die nobelste und darum auch die teuerste Innenausstattung des BMW i3. - Foto: BMW

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Sonderausstattung für den BMW i3: als Paket oder lieber einzeln kaufen?

Der BMW i3 lässt sich darüber hinaus natürlich noch mit allerhand Komfort, Technik und Infotainment aufpeppen. Die Palette der Sonderausstattungsmöglichkeiten reicht von modernsten Fahrassistenzprogrammen über wärmeregulierende Systeme sowie optische Accessoires bis hin zu Multimedia- und Sicherheits-Programmen. Bei der Zusammenstellung eines persönlichen BMW i3-Wunschobjektes bieten sich je nach Ausführung folgende Pakete an, die mitunter auch Preisvorteile zu bieten haben:

Das Business Paket für 880 Euro lohnt sich dahingehend, dass es bereits das Navigationssystem "Business" beinhaltet, das einzeln schon mal 100 Euro mehr kosten würde. In dem Paket befinden sich auch noch der "Concierge Service" (250 Euro) sowie die Real Time Traffic Information (RTTI, 160 Euro). Hier wartet also definitiv ein spürbarer Preisvorteil. Oder? Ob das wirklich so eindeutig ist, werden wir weiter unten noch sehen.

Hellhörig dürfte so manchen auch der Driving Assistant Plus für 990 Euro machen: Dieser beinhaltet die Auffahr- und Personenwarnung, eine Speed Limit Info sowie die kamerabasierte Geschwindigkeitsregelung mit Stop&Go-Funktion. Last but not least ist hier auch noch ein Stauassistent inkludiert. Preisvorteil? Keiner. Denn diese Bestandteile gibt es im BMW i3-Konfigurator nicht einzeln zu kaufen.

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Ebenfalls 990 Euro werden für das Parkassistenzpaket fällig, hier sind neben dem Assistenten für vollautomatisches Einparken auch das Parksensoren-System (PDC) sowie eine Rückfahrkamera integriert. Findet sich auch hier ein Preisvorteil? Nur bedingt. Das PDC (Park Distance Control) kostet als Einzelelement 350 Euro, die Rückfahrkamera 400 Euro, und den Parkassistenten gibt es ohnehin nur im Verbund mit diesem Paket. Rein rechnerisch kämen wir bei diesem auf 220 Euro. Für derartige Hightech schon ziemlich günstig. Fazit: Wer für seinen i3 das Parkassistenzpaket ordert, macht gewiss keinen Fehler.

Die höchsten Kosten sind beim Comfort Paket für 2.000 Euro veranschlagt: Damit erhält der BMW i3 ein Multifunktionslenkrad, automatisch abblendende Innen- und Außenspiegel, die Geschwindigkeitsregelung mit Stop&Go-Funktion, eine Klimaautomatik, einen Regensensor mit automatischer Fahrlichtsteuerung, ein zusätzliches Ablagenpaket sowie eine Armauflage zwischen den beiden Vordersitzen. Preisvorteil? Keiner. Zumindest lässt sich keiner errechnen. Die Bestandteile des Comfort Pakets werden im BMW i3-Konfigurator nämlich nicht als Einzelelemente geführt. Wer also auch nur eines davon unbedingt haben will, muss zwangsläufig gleich alles nehmen - oder wählt eines der günstigeren Pakete aus, wo das Wunsch-Element ebenfalls mit dabei ist. Alles in allem durchaus ein Punkt, den man beim i3 kritisch sehen kann. Und nicht nur das! Denn will man sich den BMW i3 konfigurieren, trifft man fast unausweichlich auf überraschend viele Preis-Koppelungen!

Vorsicht, Preis-Koppelungen! Auf diese Dinge müsst Ihr beim BMW i3-Konfigurieren besonders gefasst sein!

BMW i3, Halbseitenansicht von oben, fahrend, beige
Dem i3 werden zahlreiche hochwertige Assistenz- und Infotainment-Systeme zur Verfügung gestellt - sofern man sich sie leisten will. Doch das kann unversehens teuer werden, denn nicht selten finden sich Elemente- und Preiskoppelungen. - Foto: BMW

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Alleine schon bei den i3-Paketen wird deutlich, dass die Wahl der einen Option nicht ohne die (Aufpreis-pflichtige) Mitnahme eines oder gleich mehrerer anderer Elemente geht. Wenn wir gerade eben noch von den Preisvorteilen der Pakete gesprochen haben, dann ist das schon richtig: Rein rechnerisch kommt man hier und dort tatsächlich günstiger weg. Bloß sind diese "Sparpotentiale" eben noch an zusätzliche Bedingungen gekoppelt. Und das steigert den realen Preis mitunter kräftig. Bestes Beispiel dafür ist das Business Paket. Wie wir oben gesehen haben, bringt diese Kombi-Lösung einen deutlichen Preisvorteil gegenüber der Einzelpreissumme seiner Bestandteile mit. Aber, und jetzt kommt's: Wollen wir es haben, müssen wir zwangsläufig auch das Comfort Paket für 2.000 Euro mit in Kauf nehmen. Zum Schluss haben wir dann also 2.880 Euro anstatt der beabsichtigten 880 Euro auf der Rechnung stehen. Ganz ähnlich verhält es sich auch mit dem Paket Driving Assistant Plus, wo eines der beiden Navis dazugeordert werden muss, und dem Ablagenpaket, das in der Liste mit "0 €" geführt wird, allerdings wiederum das 2.000 Euro teure Comfort Paket als Vorraussetzung hat.

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Obwohl wir gesehen haben, dass es im i3-Konfigurator besonders attraktive Technik- und Komfortelemente manchmal leider nur im Verbund gibt, lässt sich das bayerische Elektroauto dennoch mit einer ganzen Litanei an interessanten Einzelbestandteilen aufwerten. Eine relativ lange Liste von - zugegeben - nicht ganz preisgünstigen, aber dafür umso hochwertigeren Upgrades bietet viele Möglichkeiten, um sich seinen persönlichen BMW i3 noch ganz nach Lust, Laune und Geschmack zu konfigurieren. Hier ein Auszug:

Auswahl von Inhalten der BMW-Zubehörliste:

  • elektrisches Panorama-Glasdach mit Schiebe- und Hebefunktion: 990 Euro
  • Sitzheizung: 330 Euro
  • Alarmanlage: 480 Euro
  • Sonnenschutzverglasung: 350 Euro
  • akustischer Fußgängerschutz: 100 Euro
  • 20-Zoll-Leichtmetallräder (BMW i) Doppelspeiche 430: 1.350 Euro

Auf Wunsch lässt sich für 800 Euro ein besonders hochwertiges Harman Kardon Surround-Sound-System verbauen. Hier sitzt ein externer digitaler Verstärker mit 360 Watt Leistung im Kofferraum. Für den DAB-Tuner werden 200 Euro fällig. Bei den Navigationssystemen gibt es die Auswahl zwischen "Business" und "Professionell":

Navigationssystem Business (Preis 990 Euro)

  • 6,5 Zoll-Farbbildschirm mit Karten- oder kombinierter Karten-/Pfeildarstellung
  • dynamische Routenführung via TMC inkl. ECO PRO Routenplanung
  • optional zusätzlich dynamische Routenführung via Real Time Traffic Information (RTTI)
  • zusammenhängende Länder (Europa) im Navigationsgerät gespeichert
  • enthält Bordcomputer mit erweiterter Funktionalität

Navigationssystem Professional (Preis 1.990 Euro)

  • festplattengestütztes System (20 GB Speicher)
  • Navigation, Freisprecheinrichtung und Radio Professional mit Musikdatenspeicher in einem
  • hochauflösende Ablesbarkeit durch 10,25-Zoll-Display (1440 x 540 Pixel) und Splitscreen
  • einfachere Bedienung durch Touch Controller, Sprachsteuerung oder alternativ Favoritentasten
  • Update der Navigationskartendaten drei Jahre lang ohne Gebühren
BMW i3, Nahaufnahme Bildschirm des "Business"-Navis
Mit der Zuwahl des Navigationssystem "Professional" vergrößert sich der Bildschirm an der Mittelkonsole auf 10,25 Zoll. Die Anzeige erscheint dann auch im Split Screen-Format. - Foto: BMW

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Video: BMW i3 mit mehr Leistung beim Pariser Autosalon 2018

Fazit: Ein legitimer BMW i3-Preis?

Kein Zweifel: Der BMW i3 ist eine wahrhaftige Rennsemmel, mit der das Cruisen besonders durch die City Laune macht. Für diese und weitere Zwecke lässt er sich auch sehr gut individuell konfigurieren. Wir zumindest entscheiden uns für die Sportausführung BMW i3s, die mit einer größeren Motorleistung in Höhe von 184 PS punktet. Die Beschleunigung von 0 auf 100 gelingt damit in knapp unter 7 Sekunden. Das ist flott! Laut aktueller BMW-Preisliste liegt der Starpreis eines BMW i3s bei 41.600 Euro. Etwas happig für die Größe, zugegeben. Dafür sorgt das um 20 Nm höhere Drehmoment aber auch für eine Extraportion Fahrspaß.

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Bei der Lackierung wählen wir im BMW i3-Konfigurator "Capparisweiß", eine Farbgebung, die im Zusammenspiel mit dem schwarzen Dach und blauen Akzenten ausnehmend schick ist und dazu keinen Aufpreis erfordert. Auch in puncto Interieurdesign bleiben wir bei der serienmäßigen Ausstattungsvariante "Atelier". Den nicht übermäßig anspruchsvollen Fahrer überzeugt diese Lösung bereits vollends. Das mit 880 Euro eingepreiste Business Paket wollen wir schon alleine wegen des Preisvorteils für das Business-Navi. Doch geht es hier eben nicht ohne das Comfort Paket für 2.000 Euro. Eine durchaus ärgerliche Preiskoppelung, das ist wahr. Dafür bekommen wir aber auch den Geschwindigkeitsregler, Klimaautomatik und das Multifunktionslenkrad. Letzten Endes nehmen wir diese Kombi noch mit auf die Rechnung. Vor allem haben wir nicht das ungute Gefühl, Geld für irgendwelchen Schnickschnack auszugeben. Im Gegenteil.

Was weiter? Eine Sitzheizung für 330 Euro? Muss nicht sein. Stattdessen gönnen wir unserem BMW i3s noch die Sonnenschutzverglasung für 350 Euro. Und mit dem akustischen Fußgängerschutz für 100 Euro ein nicht zu unterschätzendes Sicherheits-Plus. Der BMW i3s fährt nämlich so leise, dass man ihn im Verkehrsalltag leicht überhören kann. Er ist also vom Geräuschpegel her derart "überoptimiert", dass sich dieser Vorteil wieder in einen Nachteil verkehrt.

Alles in allem wird uns im Konfigurator ein BMW i3-Preis mit 44.930 Euro angegeben. Das macht sich schon sehr nobel aus. Allerdings sind wir ja auch bei 41.600 Euro gestartet. Im Vergleich zu manch anderem Modell der Premium-Klasse kann man einen Aufpreis von 3.330 Euro sogar als Marginalie abtun. Denn normalerweise zahlt man in diesen Gefilden deutlich mehr drauf. Aber kann man den BMW i3-Preis trotzdem noch drücken? Ja. Abgesehen davon, dass sich Verhandlungen mit dem Autohändler generell lohnen und keineswegs unterschätzt werden sollten, gibt es einen weiteren Faktor, der die Kosten unseres BMW i3 2019 derzeit deutlich senken kann: die immer noch gültige BMW-Dieselprämie. Mehr dazu noch im folgenden Abschnitt.

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BMW i3 (120 Ah) und BMW i3s (120 Ah) in Bildern

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Gibt es noch eine BMW-Umweltprämie?

Ja. Und zwar noch bis zum 31.12.2019. Das BMW-Dieselprämienprogramm teilt sich dabei in die sogenannte BMW-Umweltprämie und die BMW-Umtauschprämie. Bei beiden Förderungen gelten andere Voraussetzungen sowie andere Fördersummen: Die Umweltprämie bringt pauschal 2.000 Euro, die Umtauschprämie pauschal 6.000 Euro auf den Kauf eines neuen BMW. Bei einem neuen BMW i3 kann sogar noch eine staatlich geförderte Öko-Prämie beantragt werden, wodurch sich Preisvorteile von insgesamt bis zu 10.000 Euro erzielen lassen. Nähere Infos zur Prämiensituation erfahrt Ihr in unserem Driven!-Spezial.

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