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136 PS stark, 300 km weit

VW e-Golf (2018) im Test und Preis-Check

Wir haben die E-Version des Topsellers im Konfigurator gecheckt. Die VW-Stromer gehen gerade weg wie warme Semmeln!

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Der VW e-Golf im Driven!-Redaktions-Check:

Was noch?

Hauptkonkurrenten: Nissan Leaf, BMW i3

Massive Nachfrage: e-Golf 2018 (offiziell) ausverkauft! 

Der Golf von Volkswagen ist seit seiner Einführung in den 1970er Jahren zum erfolgreichsten Auto in Deutschland aufgestiegen – ein wahres Kultobjekt! Und ein echter Millionenseller. Im Jahr 2014 ging der Dauerbrenner unter den VW-Karossen dann als Stromer an den Marktstart. Mit einer Anzahl von 494 Fahrzeugen setzte sich der neue e-Golf im September 2017 erstmals an die Spitze der Elektroauto-Zulassungsstatistik der Bundesrepublik. Kein Wunder: Die technischen Daten des e-Golf überzeugen nicht erst seit der Überarbeitung Anfang 2017, und auch in Sachen Komfort und Ausstattung weiß der Wolfsburger, wo's langgeht. Das haben übrigens auch die Norweger erkannt: Dort führt der elektrische Flitzer die Verkaufscharts bei allen Fahrzeugen an - sogar noch vor Autos mit Verbrennungsmotor. Erst auf Platz sechs steht dort der Skoda Octavia als erstes nicht elektrisch angetriebenes Auto in der Statistik.

Zu Jahresbeginn 2018 kam dann die Meldung: Der e-Golf ist für das gesamte Jahr ausverkauft! Wartezeiten von bis zu zwölf Monaten müssen hingenommen werden! Und obwohl Volkswagen sozusagen auf Teufel komm raus produziert, kommt der Konzern der massiven Nachfrage kaum noch hinterher. Wolfsburg will, ja, muss die Produktionskapazitäten noch weiter erhöhen. Denn will man mit dem VW-Stromer jetzt in die Elektromobilität einsteigen, bleibt einem gerade nichts anderes übrig als ein Listenplatz bei den Vorbestellungen. 

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Produktionsband "Gläserne Manufaktur", VW Dresden
Fährt seit Anfang März 2018 die zweite Schicht: Das Personal der "Gläsernen Manufaktur" am VW-Standort Dresden hat mit dem e-Golf alle Hände voll zu tun. Der immer beliebter werdende Stromer ist für das Jahr 2018 bereits ausverkauft. - Foto © VW

Volkswagen hat dem Lieferengpass bereits gegengesteuert: Seit Anfang März 2018 fährt man beim e-Golf eine zweite Schicht. Am Standort Dresden laufen mit 72 Elektro-Golfs nun doppelt so viele Neufahrzeuge vom Band als bislang. Ob das genügen wird?

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VW e-Golf: Umweltprämie ausgelaufen - Nach wie vor 4.000 Euro Umweltbonus!

Als einen wesentlichen Faktor für den bisherigen Run auf e-Golf führen Experten auch VW Umweltprämie an. Das Rabattprogramm ist jedoch zum 31.3.2018 ausgelaufen - zumindest für den e-Golf. Bis Ende Juni werden nur noch Neuwagenkäufe mit modernem Euro-Norm 6-Diesel von den Wolfsburgern bezuschusst. Nach wie vor winken aber beim e-Golf-Kauf noch die staatlich teilfinanzierten 4.000 Euro Umweltbonus als Förderansatz für Elektroautos!

VW e-Golf, Seitenansicht von hinten, weiß
Foto © VW

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VW e-Golf: technische Daten

Damit wir auch wissen, womit wir es nun im VW e-Golf Konfigurator zu tun haben, ein kurzer Blick auf die technischen Daten. Weil es für das Elektroauto gerade nur eine Motor-Variante gibt, sind diese schnell aufgezählt.

  • Motorart: Permanentmagneterregter Synchron-Elektromotor (PMSM)
  • Motorleistung: 100 kW / 136 PS
  • Batteriekapazität: 35,8 kWh
  • Beschleunigung von 0 auf 100 km/h: 9,6 Sekunden
  • Verbrauch: 12,7 kWh / 100 km
  • Verbrauch Autobahn bei Richtgeschwindigkeit: 19 kWh / 100 km
  • Reichweite: 300 km
  • Maße in Länge-Breite-Höhe: 4,27 m / 1,80 m / 1,48 m
  • Gewicht: 1.615 Kilogramm

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VW e-Golf: Motor und Karosserie
Foto © VW

Der e-Golf PMSM: Motor mit 136 PS und leiser als ein Staubsauger

Den PMSM (permanentmagneterregter Synchron-Elektro-Motor) gibt es mit dem für Elektroautos üblichen 1-Gang Automatik-Getriebe. 100 kW/136 PS bringt die Maschine auf die Straße, bei einem theoretischen Verbrauch von 12,7 kWh auf 100 Kilometer. Es gibt keinerlei CO₂-Emission. Die e-Golf Effizienzklasse liegt daher bei A+3.

Auch hinsichtlich seines stark gedämpften Lärmpegels ist der VW-Stromer vorbildlich. Als Vorbeifahrgeräusch wurde bei ihm eine Lautstärke von 69 dB (Dezibel) gemessen. Zum Vergleich: Das entspricht nicht einmal dem Schalldruckpegel einee handelsüblichen Hausstaubsauges in einem Meter Abstand (70 dB). Besser geht's fast nicht.

VW e-Golf: Reichweite bis 300 km 

Der Lithium-Ionen-Akku (Batterie) von Samsung verfügt seit der Facelift-Aktion von 2016 über eine erhöhte Kapazität von 37 Amperestunden (Ah). Die Reichweite des VW e-Golf wird damit auf bis zu 300 km berechnet. Dass die Verbrauchswerte natürlich nur unter optimalen Bedingungen, am besten im Testlabor, erreicht werden können, versteht sich von selbst. Im Alltag sind 280 Kilometer auf Landstraßen aber realistisch. Fährt man viel auf der Autobahn, sollte man etwa 100 Kilometer weniger Reichweite einplanen.

VW e-Golf, Reichweitenmonitor
Mit dem Reichweiten-Monitor immer im Bilde. Allerdings kommt es darauf an, wo man fährt: für die Autobahn, sollte man etwa 100 Kilometer weniger Reichweite einplanen - Foto © VW

Berufspendler, die hauptsächlich im städtischen Raum unterwegs sind, sollten mit der Kapazität aber auf jeden Fall sehr gut zurechtkommen – und Spaß macht der e-Golf noch dazu. Das Drehmoment von immerhin 290 Nm liegt beim Gasgeben sofort vollständig an und beschleunigt den e-Golf in 5 Sekunden auf 50 km/h. Und das auch noch äußerst leise und gleichmäßig. Auf der Autobahn ist die Höchstgeschwindigkeit des e-Golf allerdings auf 150 km/h begrenzt. Laut VW würde der Stromverbrauch ab diesem Tempo unverhältnismäßig ansteigen.

Volkswagen e-Golf (2017): Bilder-Galerie

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VW e-Golf: Laden mit Wallbox empfohlen

Der aktuelle e-Golf bringt ein deutliches Plus hinsichtlich der Batteriekapazität mit. Das ist toll für die Reichweite, einen Nachteil hat es aber leider auch: Das Aufladen dauert länger. Über eine haushaltsübliche Steckdose mit 2,3 kW benötigt ein leerer Akku 15 Stunden, bis er vollständig aufgeladen ist. Wer also spät heim kommt und früh wieder los muss, wird den Akku nicht komplett auffüllen können. Manchmal hört man die Befürchtung, dass sich dadurch die Lebenszeit und Maximalkapazität der Batterie auf lange Sicht verringern könnte. Stichwort: Memory Effekt. Allerdings gibt es wissenschaftliche Studien, die besagen, dass dieser Effekt bei Lithium-Ionen-Akkus wie beim VW e-Golf nicht auftritt - oder zumindest nicht spürbar. 

Wer den e-Golf schneller laden möchte, sollte nicht an der falschen Stelle sparen und den Kauf einer Wallbox in Betracht ziehen. Diese muss zwar von einem zertifizierten Elektriker eingebaut werden und kostet rund 900 Euro, die Kosten des Elektrikers nicht mit inbegriffen. Dafür bietet die Wallbox 11 kW und schafft es somit in wenigen Stunden, den Akku vollständig zu laden.

Natürlich bieten öffentliche Ladesäulen ein noch schnelleres Laden: mit 40 kW Gleichstrom geht das in weniger als einer Stunde. Dafür braucht man aber auf jeden Fall die optionale CCS-Buchse, auf die wir im Konfigurator eingehen. Via Smartphone App lässt sich der Weg zur nächsten Ladesäule komfortabel ermitteln. Der Saft sollte einem also mit dem e-Golf nicht allzu schnell ausgehen.

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VW e-Golf: Serienausstattung 

Schon für den Einstiegspreis von 35.900 Euro bringt der VW e-Golf interessante Features mit: LED-Scheinwerfer, 2-Zonen-Klimaautomatik, Lendenwirbelstützen für die Vordersitze. Das hochwertige Navigationssystem „Discover Pro“ mit 9,2-Zoll-Touchscreen und Gestensteuerung ebenfalls serienmäßig dabei.

Weitere serienmäßige Ausstattungsmerkmale sind, z.B.:

  • Warnsignalgeber bei Hindernissen im Front- und Heckbereich
  • Elektronisches Stabilisierungsprogramm mit Gegenlenkunterstützung
  • Berganfahrassistent
  • Bremsbelagverschleißanzeige
  • Fußgängererkennung
  • Müdigkeitserkennung

Das ist für eine Grundausstattung wirklich ungewohnt opulent. Im Punkt Konnektivität besitzt die Serienausstattung des e-Golf bereits das Entertainment-System „Volkswagen Media Control“, das sich dank App-Connect und USB-Schnittstelle unkompliziert mit dem Smartphone verbinden lässt und ganz nebenbei separate Handyhalterungen überflüssig macht.

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VW e-Golf: Außenlackierungen

Im Farbenbereich bietet uns der Konfigurator zehn Wahlmöglichkeiten an. Das „Uranograu Uni“ ist kostenlos, aber ohnedies sehr elegant und passend, wie wir finden. Nun sollte man ja bekanntlich auf das spontane Bauchgefühl vertrauen, und deshalb bleiben wir auch dabei und sparen uns den Aufpreis für andere Lackierungen. Wer nicht auf einen schönen Metallic Lack verzichten mag, muss dafür mindestens 565 Euro hinlegen. Das ist uns aber der an und für sich tolle „Deep Black Perleffekt“ in diesem Fall nicht wert, entspricht das "Uranograu" ja eigentlich schon sehr gut der Vorstellung unseres persönlichen VW e-Golf.

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Der Innenraum des VW e-Golf

Bei den Sitzen dürfen wir uns kostenfrei für eine der Stoffsitz-Farben entscheiden. Die gibt es in „Titanschwarz“, „Puregrey“ und „Shetland“. Wer es elegant mag, kann sich für die Lederausstattung „Vienna“ entscheiden. Die macht schon was her, aber 2.105 Euro möchten wir dafür nicht ausgeben. Daher fallen auch die angebotenen Sportsitze aus, für die muss man „Vienna“ nämlich zwingend dazubuchen. Die titanschwarzen Stoffsitze passen allerdings super zu unserem uranograuen Flitzer; die hätten wir so oder so gewählt.

Auch sonst bleiben wir spartanisch und freuen uns über das schöne Auswahlangebot, brauchen aber nicht wirklich etwas davon - die, wie gesagt, sehr gute Serienausstattung nimmt uns viele Entscheidungen schon von vornherein ab. Zeitgemäß ist in jedem Fall eine Telefonschnittstelle mit induktiver Ladefunktion und Internetanbindung. Hier haben wir die Wahl zwischen der "Telefonschnittstelle Comfort" (für 465 Euro) und "Telefonschnittstelle Business" (für 490 Euro). Bei letzterer ist auch ein SIM-Kartenslot im Auto mit eingebaut. Man kann also eine Zweitkarte - wie man sie vielleicht schon fürs Tablet hat - kaufen und dann im e-Golf online sein. Oder aber man nutzt einfach die Handydaten über die Bluetoothverbindung und erhält auf diese Weise zum Beispiel die Verkehrsinfos in Echtzeit. Wegen des größeren Mehrwerts entscheiden wir uns für die Businessvariante und erhöhen den Kaufpreis im Konfigurator um weitere 490 Euro.

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Blick ins Cockpit: Kein großer Luxus, dafür sachlich-elegant. - Foto © VW

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Volkswagen e-Golf: Ausstattung - Diese Pakete machen Sinn

Kommen wir im Konfigurator nun zu den Zuwahlmöglichkeiten: Das "Licht- und Sicht-Paket" bringt eine Fernlichtregulierung, automatisch abblendende Innenspiegel und einen Regensensor mit. Das ist eine Investition in die Sicherheit, aber die nehmen wir etwas später auf anderem Wege mit. Das jetzige Knausern wird sich nämlich noch bezahlt machen!

Das „Winterpaket“ bietet uns automatisch beheizte Scheibenwaschdüsen, eine Scheinwerfer-Reinigungsanlage und beheizbare Vordersitze. Weil das aber alles auf die Batterie geht, kommen wir auch ohne Winterpaket zurecht.

Worauf wir aber keinesfalls verzichten wollen, ist das praktische Fahrerassistenz-Paket „Plus“. Folgende Assistenzsysteme sind bei diesem Paket an Bord:

  • dynamische Leuchtweitenregulierung und Kurvenfahrlicht
  • Diebstahlwarnanlage mit Innenraumüberwachung
  • automatische Fahrlichteinschaltung
  • Leaving Home- und Coming Home-Funktion – das Licht bleibt nach Verschließen des Autos für eine Weile an, um den Weg zur Türe auch im Dunkeln sicher zu finden
  • automatisch abblendende Innenspiegel 
  • Regensensor
  • dynamische Fernlichtregulierung („Dynamic Light Assist“)
  • Multifunktionskamera
  • Automatische Distanzregelung bis zur Höchstgeschwindigkeit „ACC stop & go“ inklusive Geschwindigkeitsbegrenzer
  • Stauassistent, Ausparkassistent, Spurhalteassistent „Lane Assist“, „Blind Spot Sensor“ (erkennt Objekte im toten Winkel), „Emergency Assist“ (Notbremsfunktion)

1.770 Euro schlägt das "Plus"-Paket auf den Kaufpreis. Unsere Sicherheit ist es uns aber wert. Und ein bisschen Komfort möchten wir uns ja schließlich auch gönnen. Zumal der Paketpreis ein 1A-Angebot ist. Einzeln aufsummiert kosten die jeweiligen Systeme nämlich deutlich mehr. Alleine der Blind Spot Sensor mit Auspark- und Spurhalteassistent steht mit 895 Euro in der Liste. Und dann müsste auch das Active Lighting System für 930 Euro gebucht werden. Damit wären wir schon über dem Preis des „Plus“ Fahrerassistenz-Systems und müssten noch dazu auf andere Funktionen verzichten. 

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Zubehör für die Sicherheit und Batterie

Für 155 Euro nehmen wir das proaktive Insassenschutzsystem mit. Das reagiert im Falle eines nicht mehr vermeidbaren Unfalls mit der automatischen Schließung der Fenster, der Straffung der Gurte und einer Erhöhung des Bremsdrucks. Sicherheit geht immer vor, daher ist es uns das wert. Der Preis für das Schutzsystem scheint uns noch dazu sehr fair zu sein.

Auf das Kabel für die Wechselstrom-Ladestation (175 Euro) verzichten wir, da wir unterwegs lieber mit Gleichstrom laden und es für zu Hause günstigere Alternativen gibt. Was wir aber auf jeden Fall nehmen, ist die Wärmepumpe. Die schlägt zwar mit 975 Euro zu Buche, spart aber bei schlechtem Wetter bis zu 30 Prozent (!) Energie und erhöht unsere Reichweite daher auch bei Kälte deutlich. Dadurch wird ein nicht unwesentliches Manko von Elektrofahrzeugen gekonnt ausgeglichen.

Auch die CCS-Ladedose ist leider obligatorisch. 625 Euro geben wir zwar nur ungern zusätzlich aus, denn wir hätten uns dieses notwendige Gadget im Serienumfang gewünscht. Sei's drum: Da wir nur so in unter einer Stunde an öffentlichen E-Zapfsäulen die Batterie voll bekommen, führt kein Weg an der Ladedose vorbei.

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Fazit: Das kostet unser VW e-Golf im Konfigurator

Obwohl sich VW bei der Serienausstattung des e-Golf nicht lumpen lässt, kommen wir um einige Extras nicht herum. Zum Grundpreis von 35.900 Euro kommen 1.770 Euro für das umfangreiche Fahrerassistenz-Paket „Plus“. Zur Vorsorge in puncto Sicherheit lassen wir nochmal 155 Euro für das proaktive Insassenschutzsystem springen. Eine derartige Qualitätsaufwertung zu dem Preis erscheint es uns als ein unbedingtes Muss. Um von mehr Reichweite und schnellerem Aufladen zu profitieren, geben wir außerdem mit leisem Zähneknirschen 975 Euro für die Wärmepumpe und 625 Euro für die CCS-Ladedose aus. Und um bei der Connectivity auf der Höhe der Zeit zu sein, lassen wir für 490 Euro die "Telefonschnittstelle Business" installieren.

Somit kommen wir auf einen Gesamtpreis von 39.915 Euro. Ziehen wir davon die 4.000 Euro Fördersumme des VW Umweltbonus ab, bezahlen wir noch 35.915 Euro für unseren neuen e-Golf mit toller Ausstattung, vielen nützlichen Assistenzsystemen und hohem Komfort.

Mit diesem Preis bleibt der VW e-Golf auf dem Elektroauto-Markt wohl vorerst konkurrenzfähig. Auch hinsichtlich der Reichweite kann unser Stromer mit den Segmentrivalen mithalten. Der neue Nissan Leaf wird mit ähnlicher Reichweite ab 2018 kommen, sieht aber auch in der zweiten Generation eher unkonventionell aus.

Im Vergleich zum nur unwesentlich günstigeren Hyundai Ionic electric entscheidet der e-Golf das Rennen mit beinahe 30 Prozent mehr Reichweite deutlich für sich. Auf dem Papier bietet der Opel Ampera-e die besten technischen Daten und die höchste Batteriekapazität. 

Unterm Strich haben wir uns für nur etwas mehr als 35.000 Euro ein zeitgemäßes Elektroauto angeschafft, das leise und flott durch die Stadt gleitet und den Vergleich mit allen aktuellen E-Flitzern nicht zu scheuen braucht. "Leise", das ist das letzte Stichwort. Denn in Zeiten der rasanten Verstädterung ist man nicht nur für weniger Abgase dankbar, sondern auch ein großes Stück weit für etwas mehr Ruhe. Es kommt nicht von ungefähr, dass gerade wieder das Thema Lärmverschmutzung als Konfliktstoff hoch im Kurs steht.

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Ausblick: Das Ende des e-Golf ab 2020?

„Mit der nächsten Golf-Generation wird VW den e-Golf einstellen“, so raschelte es noch im Herbst 2017 im Blätterwald des Autojournalismus. Demzufolge will VW parallel zum neuen Golf VIII den auf einer neuen Elektro-Plattform basierenden Kompakt-Stromer „I.D.“ auf den Markt bringen. Der soll im Jahr 2020 kommen und über bis zu 600 Kilometer Reichweite verfügen. So wie es aussieht soll der futuristische Stromer den bisherigen Platz des e-Golf komplett ausfüllen. Auch preislich soll er sich auf der Ebene bewegen. Soweit die einstweiligen Infos.

Modellstudie VW I.D.
Modellstudie „VW I.D.“: Bereits im Jahr 2016 hat Volkswagen einen neuen Kompakt-Stromer angekündigt. Seine Markteinführung soll auch das Ende der Produktion des e-Golf markieren. - Foto © VW

VW-Garantieverlängerung für den e-Golf 2018

Bei Volkswagen können Neuwagen-Käufer eine VW-Anschlussgarantie erwerben. Dies gilt selbstredend auch für die Elektroversion des Bestsellers VW Golf. Die Herstellergarantie des VW e-Golf kann gegen Aufpreis je nach Wunsch um ein, zwei oder gar drei Jahre verlängert werden. Je nach vereinbarter Laufleistung sorgt dies für entsprechende Zusatzkosten: Ausführliche Informationen zur VW-Anschlussgarantie gibt es hier.

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