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Volvo XC60, Halbseitenansicht von vorn, stehend, weiß Foto: Volvo
Artikel
Schwedisches Super-SUV im Konfigurator-Preis-Test

Volvo XC60 (2017): Gewaltig gut?

Wir haben den aktuellen Volvo XC60 gecheckt. Was er kann, was er mitbringt – und was er kostet

  • reichhaltige Basisausstattung
  • starke Motorenauswahl
  • erstklassige Zuwahloptionen
  • hoher Einstiegspreis
  • relativ teure Sonder­ausstattung
  • durstige Benzinmotoren

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Die Markenzukunft kündigt sich bereits in den alternativen Antriebsformen an, die dem XC60 zur Verfügung stehen: einmal mit Diesel-Mildhybrid-Technik (B4, B5), des Weiteren mit der Kombination Benzin-Plug-in-Hybrid (T8). Leider aber kann man den Mildhybrid-Antrieben nur ein sehr ungenügendes Umwelt-Zeugnis ausstellen. Nach dem DAT-Leitfaden fallen diese nämlich unter die CO₂-Effizienz-Rubrik "G", was ihren einen unverhältnismäßig hohen Kohlendioxidausstoß attestiert. Insgesamt stellen sich die Preis-Niveaus und die wichtigsten technischen Danten der XC60-Motoren folgendermaßen dar:

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PLUG-IN HYBRID-Motoren ab Ausstattungslinie XC60 "R Design":

  • T8 (Allrad): 288 kW/392 PS, Verbrauch: 2,0l/100km (Benzin), Automatik – ab 74.700 €

Zusätzlich wählbar ab Ausstattungslinie XC60 "Polestar Engineered":

  • T8 (Allrad): 298 kW/405 PS, Verbrauch: 2,2l/100km (Benzin), Automatik – ab 84.600 €

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Volvo XC60: 2017 startete die aktuelle Generation

DIESEL-Motoren ab Basismodell XC60 "Momentum":

  • D3: 110 kW/150 PS, Verbrauch: 5,0 l/100km, 6-Gang-Schaltgetriebe – ab 42.600 € 
  • D4: 140 kW/190 PS, Verbrauch: 4,9 l/100km, 6-Gang-Schaltgetriebe – ab 45.600 €        
  • D4: 140 kW/190 PS, Verbrauch: 4,9 l/100km, 8-Gang-Automatik – ab 47.800 €
  • D4 (Allrad): 140 kW/190 PS, Verbrauch: 5,3 l/100km, 6-Gang-Schaltgetriebe – ab 47.951 €      
  • D4 (Allrad): 140 kW/190 PS, Verbrauch: 4,9 l/100km, 8-Gang-Automatik – ab 53.800 €           

Nennt man die Hauptkonkurrenten von Audi Q5 und BMW X3, kommt man nicht umhin, auch den Volvo XC60 aufzuzählen. Das schwedische SUV ist schon ein ziemlicher Brocken, ein besonders kräftig gebauter Hochbeiner mit spürbarem Selbstbewusstsein in Auftritt und Handhabung. Dabei ist der XC60 durchaus kein Neuling. Schon 2008 hatte Volvo die erste Generation auf die Straßen gebracht. 2017 folgte die zweite, 44 Millimeter länger und 55 Millimeter niedriger. Und von der Formgebung etwas kantiger. Man möchte sagen: erwachsener und reifer. 

Der XC60 2017 bildet bei den Volvo-SUV die Mitte zwischen seinen beiden Segmentgeschwistern XC40 und XC90. Doch auf der Skala des Erfolgs gilt er als das deutlich populärere Modell. Es ist sogar so, dass der hiesige Marktanteil der Schweden maßgeblich auf den XC60 basiert. Wieso ausgerechnet auf ihm? Schließlich beginnt sein Neuwagen-Preis bei 42.600 Euro. Kein Pappenstiel also. Wir wollen uns den Volvo XC60 2017, der im Jahr 2018 sogar zum World Car of the Year gewählt wurde, einmal genau anschauen. Was ist bei ihm möglich? Und zu welchem Preis? Gar ein Angstgegner für Audi, Mercedes & Co.? Im XC60-Konfigurator machen wir den Test.

Volvo XC60, Seitenansicht, stehend, weiß
Foto: Volvo

BENZIN-Motoren ab Basismodell XC60 "Momentum":

  • T4: 140 kW/190 PS, Verbrauch: 7,1 – 7,2 l/100km, 8-Gang-Automatik – ab 45.100 €
  • T5: 184 kW/250 PS, Verbrauch: 7,1 l/100km, 8-Gang-Automatik – ab 50.350 €
  • T5 (Allrad): 184 kW/250 PS, Verbrauch: 7,3 l/100km, 8-Gang-Automatik – ab 52.700 € 

Zusätzlich wählbar ab Ausstattungslinie XC60 "Momentum Pro":

  • T6 (Allrad): 228 kW/310 PS, Verbrauch: 7,5 l/100km, 8-Gang-Automatik – ab 59.000 €

Volvo XC60: Die Motoren im Test

Im Bereich der Motoren ist der Volvo XC60 gut aufgestellt. Schon früh haben die Schweden ihre Abgasstandards auf die sichere Norm von Euro 6d-Temp umgestellt und sich damit international einen hervorragenden Ruf erarbeitet. Obwohl Volvo in nicht mehr allzu ferner Zukunft ganz auf die Diesel verzichten will, hat der XC60 immer noch einige starke Maschinen dieses Typs im Programm, wobei der Top-Selbstzünder D5 mittlerweile aussortiert wurde. 

Volvo XC60-Motor, Diesel
Foto: Volvo

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Volvo XC60 "R-Design" - Der Hingucker

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Klar, die außerordentliche Kraft eines T5-Benziners übt durchaus seinen speziellen Reiz aus. Andererseits haben wir keinen Bedarf nach Allrad. Außerdem macht ein Verbrauch von über sieben Litern auf die 100 Kilometer im Verbund mit einem Einstiegspreis von deutlich über 50.000 Euro den T5 nicht unbedingt attraktiver. Wählen wir nun einen Diesel aus, möchten wir hingegen doch nicht die unterste Kraftstufe von 150 Pferden. Für ein großzügiges SUV wie den XC60 darf gerne etwas mehr sein, dazu auch Automatik für den nötigen Fahrkomfort auf der Autobahn. Der Kreis engt sich damit so ein, dass wir beim 190 PS starken D4 landen. Der benötigt in kombinierter Fahrweise gut erträgliche 4,9 Liter pro 100 Kilometer bei einem maximalen Drehmoment von 400 Nm und schafft 205 km/h in der Spitze. Zusammen mit der 8-Gang-Automatik haben wir nun eine Motorisierung vor uns, deren Einstiegspreis bei 47.800 Euro liegt. Das sind 5.200 Euro über dem absoluten Grundpreis des XC60. Aber dass der Motor auch den wesentlichen Taktgeber für den Gesamtpreis stellt, ist bei Weitem kein Alleinstellungsmerkmal von Volvo, sondern allgemein üblich.

Unser Volvo XC60: D4-Motor mit 190 PS und Automatik

Dreizehn Antriebe also, wobei die beiden Mildhybrid-Motoren für uns wegen ihrer Emissionen wie schon gesagt nicht infrage kommen. Nehmen wir nun noch einmal die CO₂-Effizienz als Auswahl-Kriterium mit in unsere Überlegungen hinein, würden sich auf dem ersten Blick natürlich die Plug-in Hybride empfehlen. Auf den zweiten dagegen stellen sich auch die Diesel sehr umweltkonform dar. Sie erhalten in der Wertung sogar die DAT-Bestnote "A" bescheinigt und stehen damit auf demselben Rang wie die T8-Hybride. Obwohl sich auch die mit "B" bewerteten Benziner des Volvo XC60 nicht schlecht ausnehmen, tendieren wir persönlich aber trotzdem weiterhin zu einem Diesel. Denn unser Volvo-SUV soll auf die Langstrecke ausgelegt und darum nicht zu durstig sein.

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DIESEL/MILD-HYBRID-Motoren ab Basismodell XC60 "Momentum":

  • B4 (Allrad): 145 kW/197 PS, Verbrauch: 5,0 l/100km (Diesel), 8-Gang-Automatik – ab 51.100 €
  • B5 (Allrad): 173 kW/235 PS, Verbrauch: 5,0 l/100km (Diesel), 8-Gang-Automatik – ab 55.650 €

Schließlich haben wir uns noch an den Feinschliff unseres XC60 gemacht. Media- & Sound-Paket (1.000 Euro) und IntelliSafe Pro-Paket (1.750 Euro) sind dazugekommen und leisten dem starken SUV in puncto Infotainment, Komfort und Sicherheit den nötigen Vorschub. Den letztgenannten Aspekt haben wir dann noch durch den Dreierpack aus Parkassistenz-Paket, vergünstigter Parkkamera mit 360° Surround View​ und ebenfalls preislich reduziertem Park Assist Pilot für zusammen 1.560 Euro abrunden können. Mehr geht nicht beim XC60. Zumindest nicht in diesem Punkt und auf diesem technischen Niveau. Anders in den Bereichen Komfort und Styling. Denn hätten wir auch hierauf so viel Wert gelegt, wäre es uns ein Leichtes gewesen, den Volvo XC60-Preis noch um weitere 15.000 Euro nach oben zu treiben.

Volvo XC60 (2017): Bilder-Galerie

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Man sieht, die schiere Menge an nennenswerten Serienbestandteilen des Volvo XC60 "Momentum" mutet schon recht erschlagend an. Die Betonung liegt dabei auf "nennenswert"! Denn wir haben die Aufzählung sogar um einige Dinge gekürzt, die man ohnehin in jedem Neuwagen erwartet. 

Aber der Reihe nach: Der Volvo XC60 ist in vier serienmäßigen Ausstattungslinien erhältlich. Oder sind es doch fünf? Zugegeben, das ist bei der Volvo XC60 2017-Ausgabe nicht ganz so leicht zu erkennen. Denn eigentlich weiß man nicht so recht, ob der Volvo XC60 "Momentum Pro" eine ganz eigenständige Linie darstellt oder doch nur eine technische Erweiterung des Basismodells "Momentum". Auch der Konfigurator des Herstellers führt beide in derselben Spalte auf, wohingegen die anderen jeweils eine eigene Darstellung erfahren. Wie dem auch sei: Sehen wir uns der Reihe nach an, was die jeweiligen Ausstattungsvarianten den XC60 schon serienmäßig mit an Bord haben. Los geht es mit dem gerade schon gelobten Basismodell Volvo XC60 "Momentum".

Die Highlihts von Volvo XC60 "Momentum":

  • Berganfahrassistent
  • City Safety - Notbremssystem mit Erkennung von Fahrzeugen, Radfahrern, Fußgängern und Großtieren, inkl. Kreuzungsbremsassistent, Notbremsassistent bei Gegenverkehr
  • Drive Mode (Fahrmoduseinstellungen für Motor, Getriebe, Lenkung, Bremsen und Fahrwerk)
  • Geschwindigkeitsbegrenzung (variabel)
  • Geschwindigkeitsregelanlage
  • Lane Keeping Aid - Aktiver Spurhalteassistent
  • Road Sign Information - Verkehrszeichenerkennung
  • Airbags für Fahrer und Beifahrer mit zweistufigem Auslösesystem, Kopf-/Schulterairbags (IC) für alle Insassen
  • Einparkhilfe hinten
  • intelligentes Fahrerinformationssystem (verzögert in Gefahrensituationen eingehende Anrufe oder Fahrzeuginformationen)
  • LED-Scheinwerfer mit Fernlichtassistent und integriertem LED-Tagfahrlicht
  • Regensensor
  • Schleudertrauma-Schutzsystem WHIPS™ inklusive Durchtauchschutz auf allen Sitzplätzen und energieabsorbierender Sitzpolsterungen vorn
  • Start-Stopp-Technologie
  • Beschlagsensor zur automatischen Aktivierung der Defrosterfunktion
  • Bluetooth®-Freisprecheinrichtung inkl. Audiostreaming
  • CleanZone Luftqualitätssystem mit Aktivkohlefilter, automatischer Umluftschaltung und Vorbelüftung des Innenraums bei Fahrzeugentriegelung
  • digitale Instrumentierung: Vollgrafisches 31,2-cm-Fahrerdisplay (12,3"-Diagonale) mit zwei variablen Rundinstrumenten und Infodisplay 
  • Infotainmentsystem Sensus Connect mit HIGH PERFORMANCE SOUND (9-Zoll-Touchscreen, 330 Watt, zehn Lautsprecher)
  • Klimaautomatik mit getrennter Temperaturregelung für Fahrer und Beifahrer
  • Multifunktions-Lederlenkrad im 3-Speichen-Design (Anthrazit)
  • Volvo On Call mit WLAN-Hotspot
  • Vorbelüftung und Nachheizen des Innenraums bei abgeschaltetem Motor per Volvo On Call Smartphone App (optional) oder Menü 
  • Auspuffanlage mit zwei verchromten Endrohren
  • elektrisch einstell- und einklappbare Außenspiegel (Fahrer- und Beifahrerseite mit Weitwinkeloptik)
  • 18"-5-Y-Speichen-Design

Ja, in eben diesen vier Zusätzen unterscheidet sich der Volvo XC60 "Momentum Pro" vom Basismodell. Zugegeben, an dieser Stelle sind wir etwas enttäuscht, hat uns doch der XC60 "Momentum" schon mit einer regelrechten Unzahl an Features überraschen können. Da mutet der zusätzliche Umfang der "Pro"-Ausstattung im Vergleich fast schon ernüchternd an. Schlielich liegt der Grundpreis für  "Momentum Pro" bei 44.400 Euro und damit um 1.800 Euro höher als bei "Momentum". 

Volvo XC60, Seitenansicht, stehend, weiß
Volvo Xc60 "Momentum". - Foto: Screenshot Volvo-Konfigurator

Das Argument, das hier die ausschlaggebende Rolle spielt: Alle diese vier Bestandteile, die die Serie von "Momentum Pro" ergänzen, sind für das Basismodell "Momentum" nicht erhältlich. Weder die Smartphone-Integration mit USB HUB, noch das Sensus-Navigationssystem, noch die Chromapplikationen. Und so großartig sich die Ausstattung des Basis-Modells auf den ersten Blick auch ausnimmt, so fehlen dem anspruchsvollen Fahrer diese vier Elemente nun doch ganz bestimmt in der einen oder anderen Situation. Zwar lässt sich auch "Momentum" noch mit weiterer Zusatzausstattung bestücken, gewisse Elemente bleiben dem Basis-XC60 aber einfach verwehrt. Das Fazit an dieser Stelle: In Anbetracht der durchaus beschränkten Möglichkeiten von "Momentum" erweckt erst "Momentum Pro" auf uns den Eindruck einer vollwertigen Grundstufe, bei der die wichtigsten Möglichkeiten zur technischen Perfektion gewahrt bleiben. Im nächsten Schitt sehen wir uns an, was uns die nächsthöhere Ausstattungslinie "Volvo XC60 R-Design" zu bieten hat. 

Zusätzlich/alternativ zu "Momentum Pro" in "Volvo XC60 R-Design" enthaltene Merkmale:

  • erweiterte Ambientebeleuchtung
  • Dachhimmel in Anthrazit
  • elektrisch einstellbarer Fahrersitz mit Memoryfunktion für Fahrersitz- und Außenspiegeleinstellung (in Funkfernbedienung gespeichert)
  • Lendenwirbelstürze (4-Wege elektrisch einstellbar) für Fahrer- und Beifahrersitz
  • Zahlreiche R-DESIGN-Dekor-Elemente innen wie außen
  • Sitzheizung vorn 
  • Auspuffanlage mit zwei verchromten Endrohren in Trapezform, in der Heckschürze integriert
  • Sportfahrwerk (straffere Fahrwerksabstimmung – unveränderte Fahrwerkshöhe)
  • beheizte Wischerblätter und Scheibenwaschdüsen 
  • 19"-5-Doppelspeichen R-DESIGN Diamantschnitt/Graphitoptik

Volvo XC60 "Momentum" - Das reichhaltig bestückte Basismodell

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Die vier(einhalb) Ausstattungslinien des Volvo XC60 (2017)

Schon an dieser Stelle sei erwähnt, dass uns in unserem Konfigurator-Preis-Check schon das Basismodell des Volvo XC60 enorm überrascht hat. Denn die Ausstattungslinie "Momentum" glänzt mit einer außergewöhnlich langen Liste an Extras, die so manches SUV der Konkurrenz in den Schatten stellt. 

Volvo XC60, Seitenansicht, stehend, schwarz
Volvo XC60 "Momentum Pro". - Foto: Screenshot Volvo-Konfigurator
Volvo XC60, Seitenansicht, stehend, weiß
Volvo XC60 "R-Design". - Foto: Screenshot Volvo-Konfigurator

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Kurzum: Die hier aufgeführten Elemente erheben unser Kompakt-SUV gut und gern über das standardmäßige Niveau der Konkurrenz. Und das gute hat Gründe. Denn alleine schon das serienmäßige Vorhandensein einer Heck-Einparkhilfe ist beileibe keine Selbstverständlichkeit. Ebenso wenig das einer Klimaautomatik mit getrennter Temperaturregelung oder eines grundsoliden Sicherheitssystems wie City Safety. Und schon gar nicht kann man von einem durchschnittlichen SUV-Basismodell so etwas wie einen Beschlagsensor, einen WLAN-Hotspot oder eine Verkehrszeichenerkennung erwarten. Derartiges zeichnet normalerweise nur eine höherwertige Ausstattungslinie weit über dem Grundpreis aus oder muss erst gar im Konfigurator-Bereich "Sonderausstattung und Zubehör" kostenpflichtig zugerüstet werden. Das ist es - in gebotener Kürze - was uns an Volvo XC60 "Momentum" so begeistert: Die Üppigkeit der enthaltenen Serienausstattung zum recht ordentlichen Startpreis von 42.600 Euro

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Volvo XC60 "Momentum Pro" - Basismodell mit technischen Extras

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Volvo XC60 &quot;R-Design&quot;, seitliche Innenansicht, Sitze
Foto: Volvo

Wie bei "R-Design" die Sportlichkeit, so steht bei der Ausstattungslinie Volvo XC60 "Inscription" die Noblesse im Vordergrund. Und da beide Geschmacksansprüche eine ähnliche Gewichtung erfahren, erklärt sich auch der nur minimal höheren Basispreis von "Inscription". Hier geht es nämlich bei genau 51.300 Euro los – das sind lediglich 200 Euro mehr als bei "R-Design". 

Zusätzlich/alternativ zu "Inscription" in "Volvo XC60 Polestar Engineered" enthaltene Merkmale:

  • POLESTAR ENGINEERED Fahrwerk mit Öhlins® Stoßdämpfern (einstellbar) mit Dual Flow Valve-Technologie (Doppelströmungsventil) Querstabilisatoren vorn und hinten und härteren Federn
  • Aluminiumeinlage METAL MESH
  • Standheizung mit Timer (kraftstoffbetrieben)
  • Panorama-Glas-Schiebedach mit Hebefunktion mit integriertem, stufenlos einstellbarem Sonnenschutz
  • Frontgrill mit horizontalen Streben und Grilleinfassung in hochglänzendem Schwarz mit POLESTAR Logo
  • Auspuffanlage mit zwei schwarzen Endrohren in Trapezform in der Heckschürze integriert mit POLESTAR ENGINEERED Logo 
  • 21" 5-Y Speichen-Design POLESTAR ENGINEERED Glanzgedreht/Hochglanz Schwarz

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"Volvo XC60 R-Design" ist - und das aus dem Beinamen ja schon deutlich hervor - vor allem auf den sportiven Auftritt ausgelegt. Doch neben den zahlreichen R-Design-Ettiketten fällt uns vor allem ein Element auf, das wir in den vorhergegangenen beiden Ausstattungslinien bisher schmerzlich vermisst haben: nämlich die Sitzheizung im Cockpit. Und auch hier müssen wir wieder einsehen, dass der schöne Schein doch manchmal trügt. Freilich lässt sich die Vordersitzheizung auch in das Basismodell verbauen, allerdings aufpreispflichtig und nur im Verbund mit dem sogenannten Winterpaket. Bei der SUV-Konkurrenz gehört sie manchmal schon ab einer verhältnismäßig niedrigeren Linie zur Grundausrüstung, wenn man zum Beispiel an den Hyundai Tucson denkt. Doch eben nur manchmal. Und auf keinen Fall soll das das bisherige Urteil über den XC60 trüben. Uns ist dieser kleine Mangel eben nur darum aufgefallen, weil es am schwedische Kompakt-SUV bislang sonst kaum etwas zu bemängeln gab. Und das will immerhin etwas heißen! Überhaupt hinterlässt die "R-Design"-Linie einen sehr guten Eindruck. Ab 51.100 Euro gelingt hier der Einstieg. 

Volvo XC60 &quot;Inscription&quot;, seitliche Innenansicht
Foto: Volvo

Zusätzlich/alternativ zu "R-Design" in "Volvo XC60 Inscription" enthaltene Merkmale:

  • Armaturentafel in Lederoptik mit Kontrastnähten
  • Echtholzeinlagen DRIFT WOOD oder LINEAR LIME
  • Chromzierleiste im Türschwellerbereich mit Inscription-Schriftzug
  • Elektrisch einstellbarer Fahrersitz mit Memoryfunktion für Fahrersitz- und Außenspiegeleinstellung (in Funkfernbedienung gespeichert)
  • Lederpolsterung für Komfortsitze 
  • Inscription-Emblem am Fahrzeugheck
  • Integrierte Dachreling aus Aluminium (seidenmatt)
  • 19"-10-Speichen-Design Diamantschnitt/Graphitoptik

Zusätzlich in Volvo XC60 "Momentum Pro" enthaltene Merkmale:

  • Mittelarmlehne vorn mit integriertem Staufach und Getränkehaltern
  • Smartphone integration mit USB-Hub (iPhone & Android)
  • Sensus Navigationssystem (Sprachsteuerung, kostenlose Karten-Updates, stellt eine nahtlose Verbindung zu cloudbasierten Diensten und Navigations-Apps her)
  • Chromapplikationen an den Seitenfenstern

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Was "Inscription" fehlt, ist das markante Volvo-Sport-Emblem. Stattdessen bringt die Linie Extravaganz der feinsten Sorte – und das nicht nur in Form des linieneigenen Schriftzugs. Nein, es sind ganz besondere Dinge wie die exklusive Interieur-Kombination in Blond/Charcoal, die den Volvo XC60 so begehrenswert machen sollen, abgerundet von Echtholzeinlagen DRIFT WOOD oder LINEAR LIME. Und überhaupt verfügt diese Linie über eine hübsche Variationsbreite, was die Individualisierung des Innenraums angeht: Sollen es lieber Leder-Komfortsitze "Amber Braun" sein, in Kastanienbraun, Anthrazit oder doch in Hell-Beige? Dieselben Spielarten lassen sich bei der optionalen Zuwahl der Leder-Sportsitze (360 Euro) wiederholen. Nappaleder? Bei den niederen Linien unmöglich. Bei "Inscription" indes schon. Allerdings nur, wenn man gleichzeitig 2.600 Euro in das Sitz-Komfortpaket investiert, das andererseits zusätzlich noch den elektrisch einstellbaren Beifahrersitz mit Memoryfunktion mit dabei hat, Zusätze also, die der Fahrersitz des "Inscription" ohnehin schon in Serie besitzt. Was noch? Da wären natürlich noch die 19 Zoll großen, filigran geschnittenen Felgen, die den Gesamtauftritt von "Volvo XC60 Inscription" nach außen hin selbstbewusst unterstreichen. Kann die höchstwertige Ausstattungslinie "Polestar Egineered" im Vergleich noch spürbaren Zusatz-Mehrwert bieten?

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Volvo XC60 &quot;Polestar Engineered&quot;, Halbseitenansicht von vorne, stehend, weiß
Volvo XC60 "Polestar Engineered". - Foto: Volvo

Volvo XC60 "Inscription" - Das Luxusschiff

Wie dem auch sei, in ihrer Qualität haben es im Fall des Volvo XC60 mit überaus stimmigen Tönen zu tun. Die Lackierungen wirken dem SUV wie auf den Leib geschneidert, so dass so gut wie jede einzelne davon die Charakterzüge des Wagens sehr gekonnt unterstreicht. Eine Ausnahme bildet dabei das wohl etwas zu grelle „Bursting Blue Metallic“, mit dem der XC60 wie im Trainingsanzug daherkommt. Das ist aber natürlich auch ein Geschmackssache. Das kostenlose, aber eher bescheidene „Ice White Uni“ ist uns hingegen etwas zu neutral. Wir möchten dem XC60 noch ein kleines bisschen mehr Glanz verpassen, weshalb uns das elegante „Inscription Crystal White Pearl“ als nächstes ins Auge fällt. Der Preis ist dann doch etwas ernüchternd: 1.250 Euro müssten wir dafür auf die Rechnung nehmen. Günstiger ginge es da bei den fünf angebotenen Metallic-Lackierungen aus dem preislichen Mittelfeld zu, für die jeweils 900 Euro veranschlagt sind. Dabei wäre „Pine Grey Metallic“ durchaus unser Fall. Trotzdem wollen wir uns nicht vom ausgenommen edlen "Inscription Crystal White Pearl“ trennen und investieren dafür gerne etwas mehr.

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Volvo XC60, Seitenansicht, stehend, weiß
Volvo XC60 "Inscription". - Foto: Screenshot Volvo-Konfigurator

Wir fragen uns zunächst einmal, was wir an unserem XC60 überhaupt vermissen. Klar, wir könnten uns durchaus noch etwas Luxus im Medien- und Sound-Bereich vorstellen. Und, ha! Ein derart zugeschnittenes Paket gibt es nicht nur, es heißt auch noch so: "Media- & Sound-Paket". Mit dabei sind:

  • Steckdose (230-Volt-Anschluss für Eurostecker in der Tunnelkonsole)
  • Digitaler Radioempfang (DAB+)
  • Infotainmentsystem Sensus Connect mit HIGH PERFORMANCE SOUND PRO by Harman/Kardon

Und der Preis? Ist auf 1.000 Euro angesetzt. Im Einzelkauf würden wir für diese drei Features immerhin auf 1.280 Euro kommen. In unseren Konfigurator-Tests begegnen uns derartige Zahlenspiele öfter. Die Rechnung ist einfach und nachvollziehbar: Kombikauf bringt Preisnachlass. Im Fall unseres Volvo XC60 heißt das aber gleichzeitig: Würden wir jetzt noch anstatt des Harman/Kardon-Sound-Systems für die Premium-Anlage von Bowers & Wilkins entscheiden, käme uns die nun um 840 Euro günstiger. "Nur noch" 2.460 Euro müssten wir dafür hinlegen. Doch dieser Luxus ist und dann doch deutlich zu viel des Guten, weswegen wir das "Media- & Sound-Paket"-Angebot in seiner Standardform mit auf die Rechnung nehmen wollen. Um 1.000 Euro steigt unser XC60 damit im Konfigurator-Preis.

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carwow volvo xc60

Wie gesagt, lässt sich die jeweilige Zusammenstellung der Pakete leicht aus deren Bennenungen erschließen. Was aber ist eigentlich das IntelliSafe Pro-Paket? Bei diesem 1.750 Euro teuren Paket werden nur zwei Bestandteile aufgeführt:

  • IntelliSafe-Surround mit BLIS, LCMA, CTA und Heckaufprallabschwächung
  • Pilot Assist - Adaptive Geschwindigkeitsregelanlage mit Distanzwarner und Spurführungsassistent bis zu Geschwindigkeiten von 130 km/h

Dass eine Adaptive Geschwindigkeitsregelanlage dabei hilft, automatisch den Abstand zum Vordermann zu wahren und ansonsten die gewünschte Geschwindigkeitswahl einzuhalten, dürfte mittlerweile bekannt sein. Schließlich kommt diese Funktion, die manchmal auch unter dem Begriff "Cuise Control" anzutreffen ist, schon im Großteil der aktuellen SUV zum Einsatz. Und auch die Bezeichnungen Distanzwarner und Spurführungsassistent erklären sich fast von selbst. Doch worum handelt es sich bei Abkürzungen BLIS, LCMA und CTA? 

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Volvo XC60 "R-Design" im Konfigurator-Test: Ein Volvo-SUV im Günstigmodus?

Für welche der Ausstattungslinien des Volvo XC60 soll man sich nun entscheiden? Eines steht zumindest für uns fest: Der Preis für "Polestar Engineered" erscheint uns für das gebotene deutlich zu hoch. Wohlgemerkt liegen zwischen dieser Variante und der nächstniederen Linie "Inscription" mehr als 33.000 Euro Unterschied. Dieses Spezialmodell zu konfigurieren steht also in keinem Verhältnis zur Zielsetzung dieses Checks, nämlich einen möglichst gut ausgerüsteten Volvo XC60 zu einem möglichst vernünftigen Preis zu erhalten. Darum entscheiden wir uns lieber für eine Variante aus der Mitte des Angebots. Denn Wert auf das Gesamtbild sowie eine ordentliche Grundausstattung unseres XC60 legen wir allemal. 

Volvo XC60, Nahaufnahme Mittelkonsole/Infotainment
Foto: Volvo
Volvo XC60, Interieur des &quot;Polestar Engineered&quot; mit goldenen Sicherheitsgurten
Markantestes Merkmal im Interieur des Volvo XC60 "Polestar Engineered" sind die golden gehaltenen Sicherheitsgurte. - Foto: Volvo

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XC60: Die Lackierungsoptionen für unser Volvo-SUV

Die Farb- bzw. Lackierungswahlmöglichkeiten beim Volvo XC60 stellen sich für die einzelnen seiner Ausstattungslinien derart unterschiedlich dar, dass wir zunächst einmal auflisten müssen, wie viele es pro Variante eigentlich gibt:

  • 12 bei "Momentum" und "Momentum Pro"
  • 8 bei "R-Design"
  • 11 bei "Inscription"
  • 4 bei "Polestar Engineered"

Ob es für dieses doch sehr asymmetrische Angebot eine konkrete Begründung gibt, müssen wir leider offenlassen. Es begegnet einem aber in der Autowelt immer wieder das Phänomen, dass vor allem auf einen besonders exklusiven Außenauftritt angelegte Modelle – wie hie „R-Design“ und „Polestar Engineered“ – nur über eine sehr eingeschränkte Farbenpalette verfügen. Eine Teilerklärung hierfür könnte sein, dass die Autobauer durch diese strikte Eingrenzung dem jeweiligen Modell einen speziellen Wertstatus verleihen wollen und dabei dem Motto folgen: „Dieses Auto ist nicht beliebig“.

Volvo XC60, Nahaufnahme, Lenkrad, frontal
Foto: Volvo
Artikelbild 9391
Mit Ausnahme der "Polestar Engineered"-Linie ist das würzige "Pine Grey Metallic" für alle Varianten des XC60 zu haben. Hier am Beispiel des Volvo XC60 "Inscription". - Foto: Volvo

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Artikelbild 9393
Unsere Wahl heißt "Inscription Crystal White Pearl". Für unseren XC60 "R-Design" kostet dieses Edelkostüm aber auch 1.250 Euro extra. - Foto: Volvo

Volvo XC60 "Polestar Engineered" - Der Edel-Stier

Zu dieser Linie muss zunächst gesagt werden: Wer seinen Volvo XC60 mit "Polestar Engineered" bestücken will, dem steht bei den Antrieben lediglich der T8-Hybrid in der Kraftsstufe 405 PS zur Wahl – diese Variante duldet sozusagen keine schwächeren Motorleistungen. Entsprechend anspruchsvoll ist auch der Grundpreis von 84.600 Euro. Und was erhält man dafür? Na, alleine schon den Motor. Denn blickt man noch einmal auf unsere obige Antriebsliste, lässt sich erkennen, dass dort der Preis für den starken T8 mit dem eben genannten Einstiegspreis des "Polestar Engineered" zusammenfällt. Das heißt: Diese Linie ist quasi gleichbedeutend mit der Maschine. Das alleine ist aber natürlich nicht alles. Selbstverständlich bringt ein derart stark bestückter Wagen auch eine standesgemäße Litanei an Zusatz-Elementen mit – insbesondere in Form einer adäquat leistungsstarken Technikstruktur. Und ganz zu schweigen von einem absolut exklusiven Innendesign. Beispielsweise kommt "Polestar Engineered" mit goldenen Sicherheitsgurten – ein alleiniges Merkmal von der Top-Ausstattung des  Volvo XC60. Gibt es bei all dieser Schwelgerei auch Nachteile? Indirekt schon. Auch die Top-Linie "Polestar Engineered" lässt noch einige Wünsche in puncto Sicherheit, Assistenz und Komfort offen, die im Konfigurator-Bereich "Sonderausstattung und Zubehör" zugewählt werden müssen.

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Volvo XC60 2017: Sonderausstattung und Extras

So üppig das schwedische SUV auch grundausgestattet sein mag, so ausgiebig lässt es sich ebenfalls noch mit Sonderausstattung und Extras weiter aufwerten. Nicht weniger als zehn Paket-Optionen stehen unserem Volvo XC60 "R-Design" dafür zur Verfügung. Darüber hinaus eine große Zahl an Einzeloptionen. Viel Auswahl. Doch was nehmen? Beginnen wollen wir mit den Paketen, speziell zusammengestellte Angebote aus verschiedenen Zusatzelementen, die oftmals auch mit Preisvorteilen locken. Ihr jeweiliger Nutzwert lässt sich bereits leicht von den Namensgebungen ableiten, die beispielsweise "Licht-Paket", "Winter-Paket Pro", "Sitzkomfort-Paket" und so weiter lauten.  

Bowers &amp; Wilkins-Sound-System, Nahaufnahme Box
Statt des Harman/Kardon-Sound-Systems könnten wir auch das Spitzenprodukt von Bowers & Wilkins haben. Aber ein Aufpreis von 2.460 Euro ist uns doch zu viel des Guten. - Foto: Volvo
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Anders bei "Denim Blue Metallic". Diese Lackierung ist nur für XC60 "Momentum" und "Momentum Pro" erhältlich. - Foto: Volvo
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Park Assist Pilot am Beispiel des Volvo XC90. - Foto: Volvo
Volvo Blind Spot Information, Grafik
BLIS steht für "Blind Spot Information", ein Sensor-gestütztes Totwinkel-Warnsystem, das optional im XC60-Konfigurator angeboten wird. - Grafik: Volvo

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Kurz und gut: Wir entscheiden uns für "Volvo XC60 R-Design". Und das hat seine Gründe. Die Innenoptik dieser Variante sagt uns schlichtweg am meisten zu. Sportlich sehr gut abgestimmt auf die 190 PS unseres D4-Diesel mit 8-Gang-Automatik, hebt "R-Design" sich deutlich vom optischen Durchschnitt der Linien "Momentum" oder "Momentum Pro" ab. Materialanmutung und -auswahl, dazu die Vorteile der technischen Serienstandards lassen uns die Entscheidung zugunsten diese Linie fällen, wodurch wir mit unserer Motorisierung auf 53.800 Euro im Konfigurator kommen. Oben hatten wir "R-Design" noch als "Hingucker" betitelt. Im dritten Punkt im Volvo XC60-Konfigurator, nämlich zu "Sonderausstattung und Extras" wollen wir dafür sorgen, dass unser XC60 diesem Rufnamen auch Ehre macht. Den Anfang machen dabei die Lackierungen.

Das Angebot der Aufwertungsmöglichkeiten bei der Volvo XC60 2017-Ausgabe beschränkt sich freilich nicht nur auf die Paket-Optionen. Auf der anderen Seite der Medaille finden sich noch zahlreiche Einzelelemente, mit denen sich das SUV bestücken lässt. Einige davon nehmen sich fast unentbehrlich aus, vor allem vor dem Hintergrund der ansonsten schon recht üppigen Ausstattungsbreite unseres XC60. Denn beim genaueren Durchgehen der Konfigurator-Liste fällt noch einiges ins Auge, bei dem man beinahe zwangsläufig versucht ist zu sagen: "Wenn wir schon so viel drin haben, dann sollte das auch noch unbedingt mit rein!" Und um unser SUV nicht an unbotmäßiger Unvollständigkeit leiden zu lassen, geben wir uns dem Drang doch noch ein wenig hin. Allerdings nicht ohne vorher einen Blick auf den Preis-Zähler riskiert zu haben. Denn im Volvo XC60-Konfigurator stehen wir an dieser Stelle schon bei 57.800 Euro

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Gut, angesichts dessen wollen wir uns mit den Upgrades doch etwas am Riemen reißen. Deshalb sollte die Frage vernünfigerweise lauten: Was ist hier noch sinnvoll? Das eventuell zu einem Betrag zwischen 200 und 2.200 Euro - damit wir über eine glatte 60.000 Euro-Grenze möglichst nicht hinauskommen. Leder-Sportsitze für 510 Euro vielleicht? Oder die Akustikverglasung für die Seitenfenster (990 Euro)? Vor allen Dingen hat es uns die Parkkamera mit 360° Surround View angetan. Mit 1.050 Euro würde dieses Feature ins Gewicht des Kaufpreises fallen. Vergünstigen würde sich dieses Feature allerdings, wenn wir noch einmal zurück zu den Paketen gehen und dort das "Parkassistenz-Paket" auswählen würden. Für 700 Euro würden wir dann zunächst Ultraschall-Einparkhilfen für Front und Heck erhalten sowie die Rückfahrkamera, die als Einzelelement ansonsten mit 480 Euro veranschlagt ist. Durch die Zuwahl des Pakets verringert sich der Preis der Parkkamera mit 360° Surround View auf nur noch 570 Euro. Alles in allem kämen uns Parkassistenz-Paket + Parkkamera auf 1.270 Euro. Spottbillig sieht anders aus. Trotzdem darf man auf ein 4,69 x 1,90 x 1,66 Meter messendes SUV wie den XC60 durchaus Wert auf eine bestmögliche technische Rundumabsicherung legen, vor allem, wenn man öfters im Großsstadtverkehr steckt. Kurzum: Der technische Mehrwert dieser Kombination überzeugt uns. Darum nehmen wir den Aufpreis dafür noch gerne in Kauf.

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Damit wären wir so gut wie fertig. Im Volvo XC60-Konfigurator stehen wir auf einem Preis von 59.070 Euro. Zum Schluss aber stehen wir dann doch noch vor einem interessanten Angebot. Denn die Parkkamera ist nicht das einzige Element, das sich mit der Wahl des Parkassistenz-Pakets vergünstigt. Damit könnten wir auch den sogenannten "Park Assist Pilot" um mehrere Hundert Euro weniger haben. Sein Einzelpreis hat sich von 700 Euro auf 290 Euro reduziert. Sicherlich ein gut durchkalkuliertes Modell von Volvo, um das Parkassistenz-Paket noch attraktiver zu machen und zugleich ein verkaufspsychologisch eingebauter Mehrpreis. Aber immerhin ein optionaler Mehrpreis mit fairem Gegenwert. Das sensorische Abtasten der Parklücke und das automatisierte Rangieren längs und quer des Abstellplatzes gewährleisten nämlich die Kontrolle der Situation auch in kniffligsten Situationen, weshalb wir den "Park Assist Pilot" schließlich doch für die veranschlagten 290 Euro auswählen. Ziehen wir Bilanz.

Fazit zu unserem Volvo XC60 (2017): Geht dieser Preis in Ordnung?

Wir haben jetzt einen 190 PS starken Volvo XC60 "R-Design" zu einem Gesamt-Preis von 59.360 Euro vor uns. Das sind immerhin 16.760 Euro mehr als die absolute Startsumme für einen neuen XC60. Wie erklärt sich diese Marge? 

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BLIS ("Blind Spot Information") ist ein Sensor-gestütztes Totwinkel-Warnsystem, das vor allem dann in Aktion tritt, wenn bei einer unübersichtlicher Verkehrssituation die Spur gewechselt wird. Der Spurwechsel wird zusätzlich unterstützt durch den "Lane Change Merge Aid" (LCMA). 70 Meter beträgt die Distanz, die dieses System vorausschauend wirkt, genauer gesagt: zurückschauend. Denn der LCMA ist zuständig für die Warnung vor sich zu rasch von hinten nähernden Fahrzeugen. Schließlich ist da noch der CTA, der Cross Traffic Alert mit integrierter Bremsfunktion. Sein Einsatzfeld ist der Parkplatz. Mittels seiner Radareinheiten im hinteren Stoßfänger vermag dieses Gadget einen Bereich von 30 Metern anzutasten, um vor Kollisionen mit anderen Verkehrsteilnehmern zu warnen. Alle drei Systeme ergänzen sich gegenseitig und werden durch die Heckaufprallabschwächung zusätzlich abgerundet. Insofern ist das IntelliSafe Pro-Paket nicht bloß eine Überlegung wert, sondern wirkt auf uns so überzeugend, dass wir es für die veranschlagten 1.750 Euro mit in unseren Volvo XC60 "R-Design" nehmen möchten. Eine letzte Frage könnte lauten, ob sich denn auch in diesem Paket rechnerische Preisvorteile ergeben. Zumindest nicht eindeutig. Immerhin würde das IntelliSafe Surround als Einzelelement mit 570 Euro zu Buche schlagen. Der Pilot Assist allerdings ist ausschließliches Bestandteil im IntelliSafe Pro-Paket. Eine Vergleichsrechnung ist somit nicht konkret möglich. 

Volvo XC60 &quot;R-Design&quot;, Halbseitenansicht von vorn, fahrend, weiß
Unser Volvo XC60 "R-Design" braucht sich mit seinen 190 PS nicht zu verstecken. Diese Kraft hat er für seine über 2 Tonnen Gewicht auch nötig. - Foto: Volvo

Ein ganz wesentlicher Kostenfaktor bei Neuwagen ist generell der Antrieb. Wohlgemerkt markiert die unterste Sprosse der Volvo XC60-Preis-Leiter der D3-Diesel, manuell geschaltet und mit 150 PS eigentlich schon recht vernünftig bestückt. Doch sein mittlerer Spritverbrauch liegt sogar leicht über dem unseres Wahl-Motors. Und dem stehen immerhin 40 PS mehr zur Verfügung. Das erklärt sich durch die Kombination seiner technischen Eigenschaften - Automatikschaltung, Drehmoment und so weiter. Salopp gesagt ist er mit vergleichsweise leichterem Aufwand auch "schneller oben" und darum weniger durstig. Und wer diesen Vorteil für sich verrechnet und den Komfortzuwachs durch die 8-Gang-Automatik noch mit auf die Rechnung nimmt, mag zum Schluss kommen, dass sich ein derartiger Preis für ein über zweit Tonnen schweres SUV wie den Volvo XC60 auch gut rechtfertigen lässt. So auch wir. Damit sind wir in unserer Volvo XC60-Test-Konfiguration bei 47.800 Euro gestartet.

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Volvo XC60, Halbseitenansicht von hinten, stehend, weiß
Foto: Volvo

Technische Daten zum Volvo XC60 (2017)

  • Länge: 4688 mm
  • Breite: 1902 mm
  • Höhe: 1658 mm
  • Radstand: 2865 mm
  • Leergewicht: 1915–2394 kg
  • Kofferraumvolumen: 505 Liter
  • Gesamtladevolumen (inklusive Sitzbereich): 1.432 Liter
Volvo XC60, Seitenansicht, fahrend, braun
Foto: Volvo
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T8 Twin Engine powertrain: Die Plug-in Hybrid-Technik der XC60 T8-Motoren bringt rund 400 PS auf die Straße - bei minimalem Treibhausgas-Ausstoß. - Foto: Volvo

Der zweite und größere Teil der Kaufpreissumme für unser XC60 2017-Modell ist der Wahl der Ausstattungslinie "R-Design" geschuldet. 6.000 Euro sind damit also noch oben drauf gekommen. Diese Variante bietet nicht nur einen ungemein höheren Optik-Mehrwert durch die zahlreich verbauten sportiven Styling-Elemente mit dem "R"-Logo, sondern verfügt ebenfalls schon über die Vorteile der niederen Linie "Momentum Pro": Sensus Navigationssystem, Smartphone-Integration mit USB HUB und so weiter. Nicht zu vergessen: die Sitzheizung, die erst ab "R-Design" in Serie verbaut ist. So grundausgestattet, haben wir unseren XC60 sodann die Lackierung "Inscription Crystal White Pearl" verpasst. 1.250 Euro sind also noch für den äußeren Auftritt angerechnet worden, wobei wir an der Stelle vor allem unserem Bauchgefühl gefolgt sind. Es wäre an diesem Punkt freilich noch etwas günstiger gegangen.

Gibt es für den Volvo XC60 eine Umweltprämie?

Ja. Derzeit gewährt Volvo für den XC60 5% Nachlass auf den Brutto-Listenpreis. Alle Infos findest Du in unserem Umweltprämien-Ticker:

Grafik City Safety
Schon grundsätzlich in jedem XC60 2017 mit dabei: Die Assistenzfunktion Volvo City Safety hilft dabei, Kollisionen zu vermeiden. - Grafik: Volvo