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Polestar 2, Halbseitenansicht von hinten, stehend, weiß Foto: Polestar
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Driven-Newsletter 13/19

Die Polestar-Offensive

++Volvo: Die Polestar-Offensive++Autokauf: Das müsst ihr beachten++Der Audi Q5 im Test++Die VW SUV-Modelle 2019++


 
Liebe Driven!-Leser,

Das Prinzip der wenigstens nominell eigenständigen Performance-Label, die sich ausschließlich mit der Hochrüstung der Modellpalette eines Herstellers befassen, ist in der Autowelt inzwischen altbekannt. Zahlreiche Automarken können eine solche "Speerspitzen-Schmiede" vorweisen, wobei man sicherlich zuerst an absolute Größen wie BMW M, Mercedes AMG oder Audi Sport denkt. Wesentlich seltener dürfte in diesem Zusammenhang hingegen der Name "Polestar" fallen. Dabei kommt gerade dieser Submarke in der zukünftigen Strategie des Mutterkonzerns eine entscheidende Rolle zu.

Aber der Reihe nach:
Als 1996 die Polestar-Story ihren Anfang nahm, beschäftigte man sich noch ganz nach dem gewohnten Muster der markennahen Sportwagenschmieden mit der Herstellung hochmotorisierter Tuningvarianten der Modelle der Traditionsmarke Volvo – und das so erfolgreich, dass man sich bei den Schweden 2015 zu einer Übernahme der bis dahin eigenständigen Marke entschloss. Dem nunmehr offiziellen Auftrag als konzerneigener Hochrüster machte Polestar seither unter anderem durch eine PS-Kur für die Volvo-Mittelklasse S60 Ehre. So weit, so erwartbar. Dabei würde es vermutlich bleiben, wären da nicht die großen Pläne des aus China finanzierten Herstellers – und die schon angedeutete Schlüsselrolle, die Polestar dabei spielen soll. Dass es dem einst eher sympathischen als furchterregenden Auto-David aus Schweden mit seiner Neuausrichtung und der damit verbundenen Kampfansage an die Goliaths der Branche wirklich ernst ist, dürfte spätestens seit der auf dem Höhepunkt der Dieselkrise angekündigten, vollständigen Abkehr vom Selbstzünder niemand mehr anzweifeln. Klar: Man konnte und kann diesen Schritt als unüberlegt bezeichnen. Unstrittig dürfte freilich sein, dass man trotz der langen Diesel-Tradition ein Wagnis einging, das einer radikalen Absage an ein bloßes "weiter so" gleichkam. Den Beweis, dass es sich keineswegs um ein Lippenbekenntnis handelte, will man bei Volvo jetzt mit Nachdruck erbringen.

Aus 1 mach 2
Der erste Vorbote der schwedischen Zukunftsoffensive kommt eben von Polestar und ist ein leistungsstarkes Coupé mit minimalistischem Namen und opulenter Leistung: Der Hybrid-Sportler "1" soll dabei nicht nur mit Dynamik punkten, sondern auch mit seiner elektrischen Reichweite von 150 Kilometern neue Maßstäbe bei den Plug-ins setzen. Genau mit dieser zukunftsweisenden Eigenschaft soll die Nummer eins aber auch eine längerfristige Entwicklung einleiten, die für Polestar nichts weniger als einen Paradigmenwechsel bedeutet: Der Volvo-Ableger soll sich einem breiteren Publikum öffnen und mit dem erschwinglichen Stromer "2" alsbald auch den Massenmarkt und insbesondere auch Branchen-Primus Tesla ins Visier nehmen. Ob dieser schwedische Parforceritt wirklich gelingen kann? Wir haben uns in unserem Special zu Volvos Zukunfts-Sortiment mit dieser Frage beschäftigt – und dabei auch einen Ausblick auf den dritten Schwedenhappen im Bunde, nämlich das Elektro-SUV "Polestar 3" riskiert!

Eine schöne Woche wünscht,

Martin Maerschalk
Chefredakteur Driven! Autowelt

 
Foto: Volvo Polestar
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