VW Tiguan, Halbseitenansicht von vorne, stehend, grau
Foto: VW

Bestseller-Facelift im Preis-Test

VW Tiguan: Was kostet das Super-SUV 2020 / 2021?

Top-Facelift für den VW Tiguan: Wie viel kostet das 2020 modernisierte Bestseller-SUV im Jahr 2021? Wir machen den Preis-Check.

  • gut ausgestattetes Basismodell
  • viel Auswahl an Sonderausstattung
  • Optionen aus der Premiumklasse
  • teures Topmodell
  • relativ häufige Preiskoppelungen

Ein ewiger Superstar? Wie schon all die Jahre zuvor führte der VW Tiguan auch 2020 wieder das Feld der SUV an. Und 2021? Vonseiten Volkswagens hatte man sich für den Marktstart des neuen Tiguan-Facelift-Modells gewiss bessere Umstände gewünscht. Trotz aller Krisenturbulenzen wird der frisch durchgestylte und modernisierte SUV-Bestseller wieder ordentlich durchstarten können. Schließlich hat er alle Voraussetzungen dafür mit auf den Weg bekommen: Eine dominantere Erscheinung, Hightech-Systeme und vieles mehr. Doch wie schlägt sich das auf den Preis nieder? Was kostet ein gut ausgestatteter und starker Tiguan im Jahr 2021? Wir wollen ihn uns dafür im Konfigurator zusammenstellen: praktikabel, schick und technisch topfit. Mit welchen Kosten ist zu rechnen? 

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Tiguan 2020 / 2021: Preisniveau und Motorenleistung 

Beim Tiguan-Facelift-Modell sind es vor allem wieder die Antriebe, die einen entscheidenden Einfluss auf das Konfigurator-Preis-Ergebnis haben. Der neue VW Tiguan lässt sich derzeit mit zwei Benzinern und einem Diesel bestücken. Erstere Aggregate leistet entweder 130, 150, 190 oder 245 PS, letzteres wahlweise 122, 150 oder 200 PS. Aus den Kombinationen Diesel/Benzin, Schaltgetriebe/DSG und Vorderrad-/Allradantrieb ergeben sich insgesamt zehn Antriebs-Optionen, mit denen sich der Tiguan zum Stand September 2021 bestücken lässt. Darüber hinaus sind noch die Plug-in-Hybrid-Version Tiguan eHybrid mit 245 PS (s. unten) und die dynamische, 320 PS starke Edition "Tiguan R" (s. unten) auf dem Markt gekommen. Die derzeitige Motorenpalette des "konventionellen" Tiguan stellt sich im Überblick wie folgt dar:  

Benzin:

  • 1.5 TSI: 96 kW/130 PS, Verbr.: 5,5 l/100km, 6-Gang-Schaltgetriebe – ab 29.855 €
  • 1.5 TSI: 110 kW/150 PS, Verbr.: 5,7 l/100km, 6-Gang-Schaltgetriebe – ab 31.715 €
  • 1.5 TSI: 110 kW/150 PS, Verbr.: 5,7 l/100km, 7-Gang-DSG* – ab 33.880 €
  • 2.0 TSI (Allrad): 140 kW/190 PS, Verbr.: 6,7 l/100km, 7-Gang-DSG* – ab 39.835 €
  • 2.0 TSI (Allrad): 180 kW/245 PS, Verbr.: 7,2 l/100km, 7-Gang-DSG* – ab 46.635 €
     

*) DSG = Doppelkupplungsgetriebe

Diesel:

  • 2.0 TDI: 90 kW/122 PS, Verbr.: 4,5 l/100km, 6-Gang-Schaltgetriebe – ab 32.245 €
  • 2.0 TDI: 110 kW/150 PS, Verbr.: 4,6 l/100km, 6-Gang-Schaltgetriebe – ab 34.640 €
  • 2.0 TDI: 110 kW/150 PS, Verbr.: 4,5 l/100km, 7-Gang-DSG* – ab 36.805 €
  • 2.0 TDI (Allrad): 110 kW/150 PS, Verbr.: 4,9 l/100km, 7-Gang-DSG* – ab 41.220 €
  • 2.0 TDI (Allrad): 147 kW/200 PS, Verbr.: 5,2 l/100km, 7-Gang-DSG* – ab 43.340 €
     

*) DSG = Doppelkupplungsgetriebe 

Foto: VW
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Unser Wahl-Motor: 1.5 TSI ACT mit 150 PS und 7-Gang-DSG

Gut, dass die aktuelle Antriebspalette des Tiguan auch den Motor enthält, den wir in unserem Tiguan ohnehin gerne verbaut hätten: Für den 1.5 TSI ACT mit 150 PS würde uns die 6-Gang-Handschaltung reichen. Dies würde uns jedoch in der Auswahl der Ausstattungsvarianten einschränken. Mit diesem Getriebe wären wir im Tiguan-Konfigurator nämlich nur in der Lage, zwischen dem Basismodell und der darüberliegenden Linie "Life" zu wählen. Wenn wir alle vier Ausstattungsvarianten zur Auswahl haben möchten, müssen wir den 1.5 TSI ACT zwangsläufig samt den 7-Gang-DSG konfigurieren – und darum noch einmal 2.165 Euro extra in Kauf nehmen.

Was uns diese Entscheidung erleichtert: Das 7-Gang-DSG wirkt sich nicht negativ auf den Kraftstoffverbrauch aus, der in Kombination mit 6-Gang-Handschaltung ebenfalls durchschnittliche 5,7 Liter pro 100 Kilometer beträgt. Ein DSG bedeutet auch spürbar mehr Fahrspaß. Außerdem verkürzt sich die Beschleunigungszeit von 0 auf Tempo 100 mit der DSG um 0,7 Sekunden auf nur noch 9,2 Sekunden. Die eindeutig spritzigere Wahl. Für uns soll es also der 1.5 TSI ACT mit 150 PS und 7-Gang-DSG sein. Der Startpreis im VW Tiguan-Konfigurator beträgt in diesem Fall 33.880 Euro

Foto: VW

Die Ausstattungsvarianten des VW Tiguan 2020 / 2021: Basismodell, "Life", "Elegance" und "R-Line"

Der Tiguan-Konfigurator bietet uns die Wahl zwischen vier Ausstattungslinien: Erst das Tiguan-Grundmodell mit seiner Basisausstattung, dann die Linie "Life" mit etwas höherer Serienbestückung, die noch besser ausgerüstete "Elegance"-Linie und schließlich die neue Topvariante VW Tiguan "R-Line" mit dem größtmöglichen Umfang an serienmäßiger Ausstattung. Natürlich steigt damit gleichzeitig der Preis, den man für die jeweilige Linie in Kauf nehmen muss. Welche Bestandteile sind nun wo schon serienmäßig mit verbaut? 

VW Tiguan Basismodell - ab 29.855 Euro

Die Standardräder des Basismodells können sich sehen lassen: Es handelt sich bereits um 17-Zoll-Leichtmetallräder im "Montana"-Design. Ähnliches gilt auch für die weiteren Serienkomponenten: Die Scheinwerfer kommen in LED-Technik, der automatische Fahrlichtschalter mit Tagfahrlicht ebenso. Die Außenspiegel können elektrisch eingestellt und beheizt werden, der Innenspiegel wird automatisch abgeblendet, und die Mittelbahnbezüge der Vordersitze und der hinteren Außensitze bestehen aus "Quad Paper"-Stoff. Auf der Rückseite schützt eine grüne wärmeisolierende Verglasung den Tiguan vor aggressivem Sonnenlicht. Innen sorgt die serienmäßige Klimaanlage mit aktivem Kombinationsfilter für angenehme Temperaturen.

Im technischen Bestand des Basis-Tiguan stimmt ebenfalls vieles: Wie jedes neue VW-Auto verfügt auch dieses SUV über den Notbremsassistenten "Front Assist" mit Fußgänger-Erkennung sowie das Proaktive Insassenschutzsystem und das "Lane Assist"-Spurverlassenswarnsystem. Wohlgemerkt, bei einigen Volkswagen müssen diese beiden Assistenten erst extra und gegen Aufpreis geordert werden. Der im Tiguan bereits installierte Notrufdienst ist neu. Hierfür ist auch keine Registrierung erforderlich, da dieser Service bereits bei Lieferung aktiviert ist. Der Tiguan ist auch bereits auf die Aktivierung der Onlinedienste "We Connect" und "We Connect Plus" vorbereitet.

Ebenfalls im neuen VW Tiguan installiert ist das "Composition"-Radio mit acht Lautsprechern und digitalem Radioempfang DAB+ sowie das Multifunktionsdisplay "Premium". Schließlich wird das Infotainment-Portfolio des Tiguan noch durch eine Telefon-Schnittstelle und zwei USB-C-Schnittstellen im Cockpit ergänzt.

"Life" – ab 31.730 Euro

Für die Ausstattungslinie "Life" bezahlt man pauschal 1.875 Euro mehr als für das Tiguan-Basismodell – außer für unseren Wahlmotor, für den aus unerfindlichen Gründen 20 Euro mehr fällig werden. Doch wie dem auch sei: Bei "Life" ergänzen noch einige Features die Serie des Kompakt-SUV, angefangen bei einer schwarzen Dachreling über das Fußraumlicht im Cockpit oder die "Weave"-Dekoreinlagen für die Instrumententafel und die Vordertürverkleidungen bis hin zu handfesten Assistenz-Aufwertungen, von denen gleich noch die Rede sein wird. Innen fällt das elegantere Erscheinungsbild der Sitzmittelverkleidungen der vorderen und äußeren Rücksitze im Stoffdesign "Shooting Star" ins Auge, die Komfortsitze mit Lordosenstütze im Cockpit und nicht zuletzt die 17 Zoll großen, glanzgedrehten Leichtmetallräder "Tulsa" in "Dark Graphite".

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Besonders erfreulich: die serienmäßigen Einparksensoren an Front und Heck, die dem rund viereinhalb Meter langen Tiguan sehr zugute kommen können. Als optionale Extras für das Basismodell kosten sie noch 580 Euro extra, hier gehören sie zum Grundbestand. Zum VW Tiguan “Life“ gehören außerdem die Fernlichtsteuerung "Light Assist", die 3-Zonen-Klimaanlage "Air Care Climatronic" mit aktivem Kombinationsfilter, eine Müdigkeitserkennung und die automatische Distanzregelung ACC "Stop & Go" mit Geschwindigkeitsbegrenzer. Die Variante "Life" glänzt also nicht nur mit soliden Funktionserweiterungen, sondern auch mit Dinge, wie sie eher für das Premium-Segment typisch sind.

"Elegance" – ab 39.080 Euro

Der weitere Aufpreis für die Ausstattungsvariante "Elegance" beträgt durchgehend 3.325 Euro. Einzige Ausnahme ist wieder unser Wahl-Benziner mit 150 PS und DSG. Dieses Mal kommt er 20 Euro günstiger als alle anderen Motoren. Und auch in diesem Fall ist der Grund dafür nicht ersichtlich.

Aber 20 Euro hin oder her: Was rechtfertigt diesen doch sehr deutlichen Preis-Sprung? Tatsächlich wartet die Linie "Elegance" mit allerhand zusätzlichen und dazu noch besonders hochwertigen Features auf. Die Leichtmetallräder des eleganten Design-Typs "Frankfurt" messen hier bereits 18 Zoll, das Innendekor kommt mit "Cross"-Einlagen für die Instrumententafel und die vorderen Türverkleidungen sowie den Chromauflagen an verschiedenen Schaltern und den Türgriffen. Die Mittelverkleidungen der vorderen und äußeren Rücksitze bestehen aus "ArtVelours"-Mikrovlies, und die Ambiente-Beleuchtung setzt innen mit 30 verschiedenen Farben stimmungsvolle Akzente.

"Eleganz" überzeugt auch dank der erweiterten technischen Ausstattung: zunächst durch das hochwertige Digital Cockpit Pro, mit dem verschiedene Infoprofile ausgewählt werden können, sowie mit dem weiterführenden Radio "Ready 2 Discover" einschließlich "Streaming & Internet". Des Weiteren sind App-Connect inklusive App-Connect Wireless für Apple CarPlay und Android Auto standardmäßig im Tiguan "Elegance" installiert.

Vor allem zu nennen sind auch die elektrische Heckklappe und die beheizbaren Komfortsitze im Cockpit, womit "Elegance" auch bei uns punkten kann. Außerdem mit Details wie den automatisch beheizten Scheibenwaschdüsen. Und die dynamische Leuchtweitenregulierung mit dynamischem Kurvenfahrlicht sorgt nicht nur für ein Plus an Sicherheit und Komfort, sondern gibt dem Tiguan "Elegance" zudem noch einen markanteren Auftritt. Derartige Edel-Komponenten erklären auch den deutlich höheren Einstiegspreis. Über dem serienmäßigen Ausstattungsniveau von "Elegance" liegt schließlich das noch um etwas teurere Top-Modell VW Tiguan "R-Line".

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"R-Line" – ab 41.600 Euro

Der VW Tiguan "R-Line" tritt mit breiter Brust auf. An diversen Stellen trifft man auf das unverwechselbare Design des "Volkswagen R"-Labels. Gleiches gilt für die 19 Zoll großen Leichtmetallräder "Valencia", die speziellen Stoßfänger und den Heckspoiler. Die Einlagen für die Instrumententafel und die Türverkleidungen sind im "Carbon Grey"-Design gehalten und die Sitze mit einer edlen Stoff-/Mikrovlies-Kombination aus "Sardegna" und "ArtVelours" bezogen. Dazu kommen noch die gebürsteten Edelstahlpedale und das beheizbare Leder-Sportlenkrad mit Touch-Bedienelementen und Schaltwippen. Auch das Assistenzsystem "Travel Assist" ist in "R-Line" integriert.

Diese Ausstattungsvariante kostet pauschal 2.520 Euro mehr als "Elegance" – egal, für welchen Motor. Der Tiguan bewegt sich damit schon deutlich auf ein Preisniveau zu, wo auch Premium-Modelle wie BMW X1 & Co. anzutreffen sind.

Der Tiguan in "Life" oder "Elegance"?

Ohne die teils deutlichen Preisunterschiede würden wir uns bei der Wahl der Ausstattungslinie sicherlich etwas schwerer tun. Denn das Basismodell zeigt durchaus einige Schwächen. Hier vermissen wir noch diverse Features, insbesondere Einparksensoren vorne und hinten. Darüber hinaus bietet das Basismodell nur recht wenige Möglichkeiten bei der Sonderausstattung, zum Beispiel nur sechs Ausstattungspakete, wohingegen bei "Life" schon aus 13 Optionen frei auswählen kann.

Bei "Elegance" wirkt die Serienausstattung mit elektrischer Heckklappe, Digital Cockpit Pro und so weiter schon richtig üppig. Darüber hinaus kommen bestimmte Sonderausstattungen deutlich günstiger als bei "Life". Doch dafür 3.325 Euro mehr bezahlen? Oder kann der Tiguan auch mit der "Life"-Variante in Topform gebracht werden? 1.895 Euro Aufpreis sind nicht zu viel verlangt dafür, dass wir neben den genannten Serienextras noch wesentlich mehr Sonderausstattung im Konfigurator zur Verfügung gestellt bekommen. Wir möchten es also mit dem Tiguan "Life" versuchen. In Kombination mit unserem 150 PS starken Wahlmotor stehen wir damit bei einem Preis von 35.775 Euro

Lackierung und Felgen

In bunt-flippigen Farbtönen ist das Tiguan 2020-Facelift nicht mehr zu haben. Fast alle angebotenen Optionen sind sehr sachlich und würdevoll und sollen den gediegenen Stellenwert des SUV unterstreichen. Die kostenlose Grundfarbe "Uranograu Uni" gibt dem Tiguan kaum Glanz. Im Gegensatz dazu sieht er schon mit der preiswerten Lackierung "Pure White" (280 Euro) viel frischer aus. Das kommt auch dem Werterhalt zugute. Die teureren Metallic-Lackierung dagegen wirken auf uns ebenfalls etwas zu nüchtern. Und die Option "Oryx-Weiß-Perlmutt-Effekt" ist zwar hochattraktiv, erfordert aber mit 1.075 Euro einen nicht eben geringen Aufpreis. Die Mitte trifft dagegen "Nightshade Blue Metallic", eine bekannte Lackierung, die dem Tiguan aber ausgenommen gut steht und seine Dynamik unterstreicht. Im Jahr 2021 werden dafür 660 Euro berechnet. Für diesen Aufpreis nehmen wir es auch gerne mit.

Für das Tiguan-Facelift hält der Konfigurator wieder die vitale Metallic-Lackierung "Nightshade Blue" bereit. - Foto: VW

Bei den Felgen wollen wir nicht unbedingt nachbessern, denn die 17 Zoll großen Standard-Leichtmetallräder "Tulsa" stehen unserem Tiguan bereits sehr gut. Allerdings werden wir mit dem SUV von Zeit zu Zeit über verschiedene Schotterstraßen fahren, und darum sind 18 Zoll durchaus angebracht. In dieser Kategorie bietet uns der Konfigurator zwei Möglichkeiten: Der Satz "Frankfurt" kostet 380 Euro, wirkt aber optisch auch etwas zu hochstilisiert. Das zweite Modell "Nizza“ ist mit 545 Euro eingepreist. Beide Felgentypen werden auch mit selbstdichtenden AirStop-Reifen (235/55 R 18) geliefert. Das erleichtert uns die Entscheidung zusätzlich: An unserem Tiguan wollen wir schließlich sehr gerne die 18 Zoll großen "Nizza"-Räder verbaut haben. Die anfallenden 545 Euro sorgen bei uns auch für kein schlechtes Gewissen. 

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Sonderausstattung und Extras 

Nun hat sich der Konfigurator-Preis für unseren Tiguan schon auf 36.980 Euro erhöht. Nun wollen wir unser Kompakt-SUV noch mit einem ordentlichen Plus an Assistenz, Komfort und Sicherheit bestücken. Der Konfigurator bietet uns für derartige Wünsche und Ansprüche sehr viel an.

Interieur

Stoff- oder Lederbezüge? Kostenlos oder gegen Aufpreis? Die Standard-Stoffbezüge in "Anthrazit-Titanschwarz" lassen sich auch in "Titanschwarz" konfigurieren. Das allerdings nur unter der Voraussetzung, dass man entweder die ergoActive-Vordersitze mit Massagefunktion für 660 Euro oder das hochwertige Lederpaket "Vienna" für 2.850 Euro mitnimmt. Weil wir aber mit den Serienbezügen durchaus zufrieden sind, möchten wir in diesem Fall auch bei der kostenlosen Option bleiben. 

Pakete

Beheizbare Vordersitze können leider nicht einzeln bestellt werden, sondern nur als Teil des Winterpakets, zu dem auch die automatisch beheizten Scheibenwaschdüsen gehören. Dieses Paket ist mit 315 Euro an sich recht günstig, wird aber aufgrund einer Preiskoppelung sichtbar teurer: Es muss nämlich zusätzlich noch das beheizte Leder-Multifunktionslenkrad für weitere 135 Euro hinzugefügt werden. Will man die Vordersitzheizung also unbedingt haben, sind insgesamt 450 Euro zu investieren. Immerhin erhalten wir noch die genannten Funktionen, die uns den Fahralltag zusätzlich etwas erleichtern. Wir sagen also beim Winterpaket zu.

Ähnliches begegnet uns beim Fahrerassistenzpaket "Plus". In der Tiguan-Preisliste ist es mit 770 Euro geführt. Inhalt und Umfang lauten wie folgt:

  • Parklenkassistent "Park Assist" inklusive Einparkhilfe
  • Proaktives Insassenschutzsystem in Verbindung mit "Front Assist"
  • Fahrassistent "Travel Assist", Spurhalteassistent "Lane Assist" und "Emergency Assist"
  • Spurwechselassistent "Side Assist" und Ausparkassistent 
  • Verkehrszeichenerkennung 

Wirklich eine sehr überzeugende Reihe an sinnvollen Hightech-Systemen, die die Fähigkeiten des VW Tiguan enorm erweitern. Doch auch hier begegnen uns Preiskoppelungen, und zwar gleich mehrfach: Die Außenspiegel mit Einstell-, Anklapp- und Heizfunktion sowie mit Umgebungsbeleuchtung und automatischer Absenkung des Beifahrerspiegels noch weitere 180 Euro. Das ist noch akzeptabel. Nur war das eben noch nicht alles.

Die nächste Preiskoppelung kostet mitunter sogar einen vierstelligen Aufpreis, denn es muss noch eine Navigationsfunktion mitgenommen werden. Das Navigationssystem "Discover Media" (inklusive "Streaming & Internet") ist mit einem Preis von 1.015 Euro noch das günstigste von allen. Schon deutlich teurer wird es mit dem Navigationssystem "Discover Pro" (inkl. "Streaming & Internet"), das mit 2.155 Euro zu Buche schlägt. Ein solides Navigationssystem für den Tiguan ist mehr als nur ein Schnörkel, sondern gehört für ein SUV von diesem Zuschnitt schon so gut wie dazu. Darum wollen auch wir hier nicht Nein sagen. Das "Discover Media" für 1.015 Euro genügt uns allerdings vollauf. Andererseits bringt diese Kombination auch leider keinen Preis-Vorteil mit, wie es bei Paketen häufiger der Fall ist. 

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Interessant sind auch die sogenannten Cargo-Pakete. Vier davon bietet der Konfigurator für unseren Tiguan "Life" an: eigene Zusammenstellungen für Gepäckraum, Transport und Pannenhilfe (einschließlich Bordwerkzeug und Reserverad). Der Tiguan-Konfigurator bietet uns auch Styling-Pakete an; relativ günstig, aber auch speziell auf bestimmte Bereiche konzentriert. Das Chrompaket enthält beispielsweise nur die silbereloxierte Dachreling und Chromverkleidungen an den Seiten des Fahrzeugs. Das "Business Plus"-Paket, das die Sprachsteuerung und die Telefonschnittstelle "Comfort" umfasst, einschließlich einer induktiven Ladestation für Mobiltelefone, ist sehr interessant, aber auch teuer. Für unsere Tiguan-Linie "Life" würde das Paket 2.010 Euro kosten. Mit einer der beiden höheren Linien "Elegance" oder "R-Line" müssten wir 880 Euro weniger dafür aufbringen. Also wollen wir darauf verzichten. Besonders im Hinblick auf unseren Tiguan-Preis, der im Konfigurator bereits auf 39.395 Euro gestiegen ist.

Einzeloptionen  

Zusätzlich zu den Paketen wartet im Konfigurator eine Reihe von Einzeloptionen. In diesem Bereich der Sonderausstattung bemerken wir sofort das Reifendruckkontrollsystem für 180 Euro (im Konfigurator zu finden unter "Räder/Reifen"). Das ist auch nicht unbedingt zu viel verlangt. Dieses sinnvolle Feature kommt also mit auf die Rechnung. 

Ein weiteres Feature, das wir uns für den Tiguan wünschen, ist die Rückfahrkamera "Rear View", die einzeln 410 Euro kosten würde. Es gibt auch eine erweiterte Variante, nämlich die Option "Area View", ein System, das auf insgesamt vier Kameras basiert, einschließlich der Kamera "Rear View". "Area View" kostet 880 Euro, bringt uns dafür aber Funktionen, mit denen das Rangieren des Tiguan aus der Vogelperspektive überwacht werden kann. Das System stammt ursprünglich aus Premium-SUV VW Touareg, was mustergültig zeigt, wie Hightech aus der Oberklasse schrittweise an die Kompaktklasse weitergegeben wird. Für uns keine Frage: Dieses Feature wollen wir ebenfalls noch im Tiguan mit dabeihaben. 

Schließlich finden wir vor allem noch das Digital Cockpit Pro überaus interessant, das dem Tiguan als zentrales und topmodernes Kontrollsystem dient. Wir können damit alle Bereiche des Fahrzeugs im Auge behalten. Hierfür werden 510 Euro berechnet. In unserem Fall ohne weitere Preis-Koppelung, denn das Navigationssystem "Discover Media", das hier vorausgesetzt wird, haben wir ja vorhin schon mit hineingenommen. Ohne es wären spätestens jetzt 995 Euro fällig. Ein weiterer Beleg dafür, dass Navigationssysteme bei Volkswagen oft die Basis für weitere Hightech-Bestückungen bilden.

Vor dem Abschluss unsere Konfiguration möchten wir unseren Tiguan noch in puncto Sicherheit etwas deutlicher aufwerten, nämlich mit Seitenairbags für die äußeren Rücksitze. Zusammen mit den Seitenairbags für das Cockpit und dem Kopfairbag-System können sie für 375 Euro bestellt werden. Absolut vernünftig und dazu noch ohne unliebsame Preiskopplung. 

Wir wollen nun Schluss machen. Der VW Tiguan-Konfigurator würde uns allerdings noch zahlreiche Möglichkeiten bieten, um das SUV weiter zu bestücken. Ob Progressivlenkung (225 Euro), Sportfahrwerk (leider nur in Kombination mit dem Sportpaket, 495 Euro) oder der adaptiven Fahrwerksregelung DCC (1.045 Euro): Das Angebot ist noch sehr üppig und alleine eine Frage des zur Verfügung stehenden Budgets. Und bei welchem Preis-Ergebnis sind wir mit unserem Tiguan jetzt angelangt?

Fazit: Ist dieser Tiguan-Preis schon Mittelklasse? 

Im VW Tiguan-Konfigurator stehen wir nun auf einem Preis von 41.260 Euro. Für Lackierung, Felgen, Sonderausstattung und Extras ist uns folglich eine Aufpreissumme von 5.485 Euro entstanden. Für ein modernes SUV wie das Tiguan Facelift-Modell ist das auch keine allzu große Summe. Doch wie sind diese Kosten also genau zustande gekommen, und wie stellt sich unserer Tiguan nun dar?

Unser individuell zusammengestellter Volkswagen Tiguan im Konfigurator. - Bild: VW-Konfigurator

Für unseren neuen Tiguan wollten wir uns auch keinem falschen Sparwillen unterordnen, sondern das Preis-Leistungsverhältnis vernünftig im Blick behalten. Bedeutet: Nichts Unnötiges oder Überbordendes, aber eben auch keine verklemmte Zurückhaltung. Diese Devise ließen wir schon beim Antrieb gelten: Wir haben uns für den 1.5 TSI ACT-Benziner mit 150 PS und 7-Gang-DSG entschieden und sind damit bei einem Konfigurator-Preis von 33.880 Euro gestartet. Etwas verwunderlich war zunächst, dass dieses Aggregat im Vergleich zum Vor-Facelift-Modell sogar fast preisgleich geblieben zu sein schien. Denn laut der Tiguan-Preisliste vom August 2019 wurden dafür noch 33.845 Euro fällig. Dies liegt jedoch daran, dass Volkswagen die Tiguan-Ausstattungsvarianten neu entworfen und angeordnet hat. Man kommt nun sozusagen schon mit einer niederen Linie an den genannten Motor. Und das wirkt sich günstig auf den Preis aus.

Für unsere Wahl der Tiguan-Ausstattungslinie "Life" gab es gute Argumente: Die Ausstattung des Basismodells war uns zu wenig. Diese Linie hätte uns außerdem viele Möglichkeiten bei der Sonderausstattung vorenthalten. Für einen VW Tiguan "Life" bezahlen wir mit unserem Wunsch-Motor zwar 1.895 Euro – und damit 20 Euro mehr wie für die übrigen Antriebe – doch ist das insgesamt gerechtfertigt angesichts seiner vielen Vorteile in der Serienbestückung und dem weitergehenden Ausstattungsangebot. Für "Elegance" hingegen hätten wir noch einmal 3.325 Euro drauflegen müssen. Das war uns dann doch zu viel. Diesen Betrag wollten wir uns lieber für individuelle Sonderausstattung zurückbehalten.

Unser Tiguan aus der Perspektive des Fahrers. - Bild: VW-Konfigurator

Als erstes haben wir den Look unseres Tiguan aufgewertet. Die Lackierung "Nightshade Blue Metallic" kostet 660 Euro, was es uns aber auch wert war. Auch für 18 Zoll großen glanzgedrehten Leichtmetallräder "Nizza" sind 545 Euro nicht übertrieben, vor allem nicht, weil sie zusätzlich noch über selbstversiegelnde AirStop-Eigenschaften verfügen. Das Interieur hat uns allerdings ohnehin so gut gefallen, dass wir hier keine Aufwertungen mehr unternehmen wollten.

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Dass auf die Vordersitzheizung gleich 450 Euro entfielen, war darum zu verschmerzen, weil wir damit das komplette Winterpaket bekommen haben, das heißt, zusätzlich noch beheizte Scheibenwaschdüsen und eine Lenkradheizung. Beim Fahrerassistenzpaket "Plus" (770 Euro) sind wir allerdings gleich zwei Preis-Koppelungen begegnet: Die einstell-, anklapp- und beheizbaren Außenspiegel mit Umfeldbeleuchtung und Beifahrerspiegelabsenkung (180 Euro) und das Navigationssystem "Discover Media" mit "Streaming & Internet" für weitere 1.015 Euro mussten wir als Voraussetzung mitnehmen. Der Gegenwert ist dafür aber auch sehr beachtlich. Denn der Tiguan kommt dann mit Spitzentechnik wie dem Parklenkassistent "Park Assist" (inkl. Einparkhilfe), dem Fahrassistent "Travel Assist" und noch einigem mehr. Nicht zuletzt kam es uns im weiteren Verlauf entgegen, dass wir das Navigationssystem mit an Bord genommen haben: Spätestens bei der Zuwahl der Umgebungsansicht "Area View" (inklusive der Rückfahrkamera "Rear View", 800 Euro) hätten wir es nämlich ohnehin mitnehmen müssen. Auch für die hochmoderne "Schaltzentrale" Digital Cockpit Pro (510 Euro) wird das Navigationssystem vorausgesetzt. Will man sich also einen VW Tiguan mit niveauvoller Technik konfigurieren, kommt man fast nicht daran vorbei. 

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Der Rest der Aufpreissumme entfällt noch auf das Reifendruckkontrollsystems (180 Euro) und die zusätzlichen Airbags (375 Euro). Mit diesen Zusätzen konnten wir unserem Tiguan noch den letzten Schliff geben, so dass wir keinem Bereich mehr irgendwelche Lücken sehen. Im Gegenteil: Der Tiguan präsentiert sich und stark, schick und mit absolut modernen und umfangreichen Fähigkeiten in Assistenz, Infotainment und Sicherheit. Für uns steht fest, dass es das Facelift-Modell des Tiguan mit einem derartigen Angebot an tollen Extras wieder zum Bestseller schaffen kann. Das ist nicht zuletzt auch der Neugestaltung der Ausstattungslinien zu verdanken. Sie bieten mehr Wahlfreiheiten, was auch Effekte wie die "Preisstabilität" unseres Wahlmotors zeitigt. Etwas negativ ins Gewicht fallen in diesem Gesamtbild die recht häufigen Preiskoppelungen. Ohne eines der Navigationssysteme blieben uns viele Technik-Features sogar verwehrt. Nimmt man es mit an Bord, lässt sich der Tiguan allerdings dann auf ein Niveau konfigurieren, wo er locker mit seinen Premium-Rivalen BMW X1 oder Audi Q3 mithalten kann. 

Unser VW Tiguan 2021 im Detail

  • Motor: 1.5 TSI ACT: 110 kW/150 PS, Verbrauch: 5,8 l/100km, 7-Gang-DSG – 33.880 €
  • Ausstattungslinie: "Life" – 1.895 €
  • Lackierung: "Nightshade Blue Metallic" – 660 €
  • Felgen: Leichtmetallräder "Nizza" in 18 Zoll, Schwarz / glanzgedreht, mit AirStop-Reifen (235/55 R 18) – 545 €
  • Winterpaket – 315 €
  • beheizbares Leder-Multifunktionslenkrad in Leder mit Schaltwippen – 135 €
  • Fahrerassistenzpaket "Plus" – 770 €
  • elektrisch einstell-, anklapp-, beheizbare Außenspiegel mit Umfeldbeleuchtung und Beifahrerspiegelabsenkung – 180 €
  • Navigationssystem "Discover Media" (inkl. "Streaming & Internet") – 1.015 €
  • Reifendruck-Kontrollsystem – 180 € 
  • Umgebungsansicht "Area View" (inkl. Rückfahrkamera "Rear View") – 800 €
  • Digital Cockpit Pro – 510 €
  • Seitenairbags für die äußeren Rücksitze, inkl. Seitenairbags vorn und Kopfairbagsystem – 375 €

Gesamtpreis: 41.260 Euro (inkl. 19% MwSt.)  

Abmessungen und Volumina

  • Länge x Breite x Höhe: 4.509–4.511 x 1.839–1.859 x 1.675 mm
  • Radstand: 2.681 mm
  • Lade-/Kofferraumvolumen: 615 – 1.655 Liter (inklusive Sitzbereich)
  • Anhängelast (gebremst bei 12 % Steigung): 1.600 – 2.500 kg
  • Leergewicht: 1.510 – 1.715 kg
  • Tankinhalt: 58 – 68 l
  • Abgasnorm: Euro 6d-TEMP

Tiguan R: Power-Ausgabe mit noblen Extras

Power-SUV Tiguan R. - Foto: VW

Der VW Tiguan R kommt mit einer beeindruckenden Leistung von 320 PS und dazu noch mit innovativer Allrad-Technik, die die Kraft besser auf die Räder verteilt. Die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h gelingt damit in 4,9 Sekunden. Der kombinierte Benzinverbrauch liegt allerdings bei über acht Litern, wodurch der VW Tiguan R konsequenterweise nur in der CO2-Effiziensklasse "D" rangiert. Auch im Design des Tiguan R hebt sich vom Standardmodell deutlich ab: 20 Zoll große "Misano"-Felgen, die Adaptive Fahrwerksregelung DCC inklusive der Fahrprofilauswahl, LED-Matrix-Scheinwerfer mit LED-Tagfahrlicht, Kurvenfahrlicht und dynamischer Blinkleuchte sowie das Digital Cockpit Pro gehören hier zu den absoluten Serienstandards. Außerdem eine Pedalerie in Edelstahl, die dynamische Fernlichtregulierung "Dynamic Light Assist", eine 3-Zonen-Klimaautomatik und diverse Exterieur- und Interieur-Elemente im "R"-Styling. Zum Stand September 2021 beginnt der Preis für einen VW Tiguan R bei 60.420 Euro. Die Lackierung in der Typusfarbe "Lapiz Blue Metallic" lässt sich Volkswagen mit 810 Euro vergüten, die Montage der speziellen R-Performance-Abgasanlage mit Endschalldämpfer und Abgas-Doppelendrohr sogar mit knapp 4.000 Euro. Das alles zeigt den außergewöhnlichen Charakter des Tiguan R, der sich mit wenig Aufwand auch in Preis-Höhen von 70.000 Euro konfigurieren lässt. 

Die Tiguan Hybrid-Ausgabe: Ein eigenständiges Modell?

Das Tiguan-Hybrid-Modell leistet bis zu 245 PS. - Foto: VW

Beim neuen VW Tiguan Hybrid-Modell wird der 150-PS-Benzinmotor von einem 115 PS starken Stromaggregat unterstützt, was eine Systemleistung von bis zu 245 PS generiert. Der kombinierte Spritverbrauch liegt hier nur bei 1,5 Liter pro 100 km, was diesem Tiguan die CO2-Effizienz-Bestnote "A+" einbringt. Trotzdem benötigt dieses SUV für den Sprint von 0 auf 100 km/h nur 7,5 Sekunden. Als rein elektrische Reichweite gibt Volkswagen bis zu 50 Kilometer an. Dabei regelt ein intelligentes Navigationssystem das Umschalten zwischen Verbrenner- und Elektroantrieb. Dieses System kann laut Volkswagen sogar automatisch Zonen mit strengen Emissionsgrenzwert-Begrenzungen erkennen. Und auch sonst gibt sich der Tiguan Hybrid-Ableger nicht gerade spartanisch, denn die Serienausstattung startet mit dem Umfang der gehobeneren Linie "Life". Das bedeutet auch, dass man beim Konfigurieren die für diese Linie typischen Preis-Vorteile bei der Sonderausstattung nutzen kann. Der Hybrid-Tiguan startet im September 2021 bei 43.510 Euro. Weitere 3.000 bis 5.000 Euro für die individuellen Ausstattungswünsche sollten aber mindestens noch mit eingerechnet werden. 

Allerdings sollte man beim Hybrid-Tiguan etwas anders planen als beim Standard-Modell. Denn einige Sonderausstattungen tragen andere Preise – wie etwa das Navigationssystem "Discover Media", das für die Hybrid-Ausgabe 400 Euro günstiger kommt und nur noch 515 statt 1.015 Euro kostet. Für die erweiterte Version "Discover Pro" werden nur 1.760 statt der regulären 2.155 Euro verlangt. Und von den beim "normalen" Tiguan zuwählbaren Cargo-Paketen wird im Falle des Hybrid-Ablegers überhaupt keines angeboten. Diese Umstände und auch leichte Unterschiede im Außen-Design machen den VW Tiguan-Hybrid sozusagen schon fast zum eigenständigen Modell.