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VW Touareg 2018, Seitenansicht Foto: Volkswagen
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Volkswagens Flaggschiff im Konfigurator-Test

Neuer VW Touareg (2018): Luxus-SUV zum Spitzenpreis?

Der Touareg ist der Inbegriff des Luxus im VW-Portfolio. Bleibt Generation drei trotzdem erschwinglich?

Oberklasse-SUV VW Touareg 2018: Auflage Nummer drei

Mitte 2018 wurde der Verkaufsstart der dritten Generation des Volkswagen Touareg vollzogen. Die Markteinführung des neuen Luxus-SUV verzögerte sich jedoch um mehrere Monate, nachdem ursprünglich schon mit einem Termin um den Jahreswechsel geliebäugelt wurde. Wie der neue Wolfsburger Obermotz aussieht, wissen wir seit der Premiere auf der Auto China 2018 im März. An gleicher Stelle wurde zwei Jahre zuvor mit der Studie T-Prime Concept GTE bereits ein seriennaher Ausblick auf das neue Modell präsentiert, an welchem sich der VW Touareg 2018 äußerlich und auch in technologischer Hinsicht allzu deutlich orientiert. Kein Wunder, beide Versionen nutzen die bewährte MLB Evo Plattform (Modularer Längsbaukasten), welche auch die Basis für die gleichdimensionierten Konzernbrüder Audi Q7, Porsche Cayenne, Bentley Bentayga sowie das Lamborghini-SUV Urus bildet.

VW Touareg 2018, weiß, Frontansicht
In Peking wurde die neue SUV-Generation des VW Touareg erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Foto: Volkswagen

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Vor allem in der Länge ist der neue VW Touareg gewachsen: Aus den schon stattlichen 4,80 Meter des Vorgängers sind nunmehr auf 5 Meter geworden. Damit wäre eigentlich Platz für die aus dem Tiguan Allspace bekannte dritte Sitzreihe, jedoch wurde diese Option für den Touareg von VW nicht ins Angebot aufgenommen. In der Breite wuchs der neue VW Touareg ebenfalls um wenige Zentimeter - fällt aber dank des großzügigen Verbaus von Aluminium um über 100 Kilogramm leichter aus. Dabei bringt das Oberklasse-SUV von VW allerdings trotz Gewichtsreduktion noch über zwei Tonnen auf die Waage. 

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Beim hochwertigen Wolfsburger SUV setzt VW den Trend zum Eckigen in seiner Angebotspalette fort. Alles, was am Touareg-Vorgänger noch ein bisschen dicklich wirkte, wurde ein Stück markanter gestaltet. Stilistisch in eine ähnliche Richtung ging 2016 bereits der VW Tiguan II. Diesem Markenbruder ähnelt auch der Touareg 2018 deutlich, wenngleich die Karosserie noch etwas kantiger ausfällt. Die Front mit den schmalen, eckigen LED-Frontscheinwerfern und den markanten Längsstreben im Grill lassen Tiguan wie Touareg bullig aussehen. Durch das abgeschrägte Dach und ausgeprägte Radhäuser verlagert sich der optische Schwerpunkt des neuen Touareg nach unten. Das lässt den geländegängigen Komfortliner in Verbindung mit der Dach-Abrisskante durchaus sportlich aussehen. 

Apropos Heck: Auch bei diesem Fahrzeugteil scheint VW die optisch richtige Linie gefunden zu haben. Anstatt dem etwas träge wirkenden üppigen Hinterteil des Vorgängers hat eine verschlankte Formensprache Einzug gehalten. Kein Zweifel: Nicht zuletzt aufgrund der stilistischen Maßnahmen und der großzügig verbauten Technik ist der Touareg ein würdiger Anwärter auf den Ehrentitel der neuen Speerspitze im VW-Sortiment – was sich allerdings auch in der Preispolitik Niederschlag findet: Stolze 57.125 Euro werden mindestens für das Wolfsburger Flaggschiff fällig. Damit bewegt sich der Neuling in einem höheren Grundpreis-Niveau wie sein Vorgänger VW Touareg (Typ 7P), der als Neuwagen zu Preisen ab 54.700 Euro erhältlich war. Allerdings präsentiert sich die Ausstattung des neuen VW Touareg schon in der Basis etwas gehobener. Trotzdem gilt: Beim Grundpreis bleibt es bekanntlich selten, warten doch in den Tiefen des Konfigurators noch zahlreiche Linien, Ausstattungen und Pakete darauf, vom geneigten Neuwagenkäufer angekreuzt zu werden – was gerade bei luxuriösen Hochbeinern den Preis oft in ungeahnte Höhen schnellen lässt. Grund genug für uns, dem neuen VW Touareg im Konfigurator-Check genau auf den Zahn zu fühlen. Dabei gilt für uns die Maxime: Wir wollen bei unserem Touareg nicht knausern, sondern uns ein Oberklasse-SUV konfigurieren, das diesem Anspruch sowohl optisch als auch funktional gerecht wird, dabei aber auch den Sinngehalt nicht aus den Augen verlieren. Außerdem wollen wir möglichst unterhalb der 80.000-Euro-Marke bleiben. Mit anderen Worten: Was kann, was muss – und was kostet das alles am Ende? 

VW Touareg 2018, Designskizze, blau
Die Studie von Touareg-Generation Nr. 3 sah ein bisschen coupé-förmiger aus. Foto: Volkswagen

Der VW Touareg 2019 im Test: Die Motoren

Zum Verkaufsstart hat Volkwagen für die dritte Touareg-Generation lediglich zwei Diesel-Motorisierungen im Angebot. Hierbei handelt es sich um zwei Ausführungen eines Dreiliter-V6-Aggregats mit wahlweise 231 oder 286 PS. In wenigen Monaten erweitert der erste Benziner die Antriebspalette, ebenfalls ein Sechszylinder-Triebwerk mit drei Liter Hubraum und potenten 340 PS. Ebenfalls in absehbarer Zeit wird das Motorenangebot um interessante Varianten angereichert, unter anderem mit einem V8-Turbodiesel mit vier Liter Hubraum und 421 PS. Auch ein VW Touareg Hybrid soll Ende 2019 seine Markteinführung erleben, ausgestattet mit einer elektrischen Reichweite von rund 100 Kilometern und einer induktiven Lade-Funktion. 

Sämtliche Triebwerke des VW Touareg III übertragen ihre Kraft anhand einer Achtgang-Automatik in Verbindung mit permanentem Allradantrieb. Die Selbstzünder haben einen AdBlue-Tank mit zwölf Liter Fassungsvermögen. Für den kleinsten Diesel des Premium-SUVs, den Touareg 3.0 V6 TDI, sind mindestens 57.125 Euro fällig. Die Motoren-Übersicht: 

VW Touareg Benziner:

  • 3.0 V6 TSI (Allrad): 250 kW/340 PS, Verbr.: -,- l/100 km, 8-Gang-Automatik – Preis noch offen

VW Touareg Diesel:

  • 3.0 V6 TDI (Allrad): 170 kW/231 PS, Verbr.: 6,6 l/100 km, 8-Gang-Automatik – ab 57.125 €
  • 3.0 V6 TDI (Allrad): 210 kW/286 PS, Verbr.: 6,6 l/100 km, 8-Gang-Automatik – ab 60.675 €
VW Touareg 2018, blau, Heckansicht
Von hinten sieht das SUV-Flaggschiff nicht mehr ganz so wuchtig aus wie sein Vorgänger. Foto: Volkswagen

VW Touareg kaufen? Diesen Antrieb wählen wir

Als Benziner ist der VW Touareg 2018 noch nicht erhältlich. Bei den Ausführungen des Sechszylinder-Diesels machen es einem die Wolfsburger nicht leicht: Das Aggregat ist bis auf die Leistungszufuhr identisch, für die zusätzlichen PS (286 statt 231) löhnen Kunden beim Premium-SUV einen Aufpreis in Höhe von 3.550 Euro. Ist es das eine gerechtfertigte Investition? Nach kurzem Abwägen und einem Blick in die weiteren Konfigurations-Schritte entscheiden wir uns gegen das stärkere Aggregat. Diese Wahl schränkt uns nämlich im Gegensatz zu manch günstigeren VW-Modellen nicht später bei der Wahl der Ausstattungspakete ein, wir können also ausschließlich nach dem Preisvergleich gehen. Somit sparen wir uns zumindest ein bisschen Geld und gehen damit gerne mit der ohnehin sehr ordentlichen Leistung von 231 PS an den Start. Basispreis: 57.125 Euro

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Außendesign: Lackierung und Felgen für den VW Touareg 2019

Im nächsten Schritt der Konfiguration steht für unseren VW Touareg die Wahl der Wagenfarbe auf der Agenda. Hierfür hält VW eine Palette von diversen Farbtönen bereit, die aufgrund ihrer Beschaffenheit in "Uni", "Metallic" und "Perleffekt" eingeteilt sind. Je nach Vorliebe fallen in diesem Bereich unterschiedlich hohe Zusatzkosten an. Der einzige Gratis-Ton ist "Pure White". Wer "Schwarz" wählt, kommt mit 350 Euro auch ziemlich günstig weg. Der Rest der VW Touareg-Farben ist ein Stückchen kostspieliger:

  • Pure White: 0 Euro
  • Schwarz: 350 Euro
  • Antimonsilber Metallic, Juniper Green Metallic, Reef Blue Metallic, Sand Gold Metallic, Siliziumgrau Metallic, Tamarindenbraun Metallic, Deep Black Perleffekt, Moonlight Blue Perleffekt: 990 Euro
  • Aquamarinblau Metallic, Malbec Red Metallic: 1.390 Euro
  • Oryxweiß Perlmutteffekt: 1.890 Euro

Welcher Farbton passt am besten zum VW Touareg? Objektiv lässt sich diese Frage natürlich kaum beantworten, unseren Geschmack trifft "Moonlight Blue Perleffekt" am besten. Hier investieren wir also 990 Euro zusätzlich. 

Auch bei der Wahl der Felgen hat Volkswagen interessante Lösungen zu bieten, dem VW Touareg die passende Reifenoptik zu verpassen. Serienmäßig rollt die neue Touareg-Generation mit 18-Zoll-Felgen vom Typ "Cascade" zum Kunden. Für "Concordia" in der gleichen Dimension wird ein Aufpreis von 250 Euro fällig. Als weitere Alternativen stehen drei 19-Zoll-Leichtmetallfelgen, vier 20-Zöller sowie zwei Optionen in der imposanten Größe von 21 Zoll in der VW Touareg-Preisliste. Für letztere Variante wird jeweils ein stolzer Betrag von 3.050 Euro fällig.

VW Touareg 2018, Felgen, Auswahl
Screenshot: Volkswagen-Konfigurator

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Im Gegensatz zur passenden Lackierung fällt hier die Wahl ein bisschen schwerer aus. Die günstigste Alternative (18 Zoll) sowie die beiden teuersten Varianten erfordern weitere Aufwertungen: Entweder, weil diese lediglich als Ausstattungselement eines Design-Paketes verfügbar sind, oder aber in Verbindung mit sportlicher Fahrwerksabstimmung. Wir umschiffen diese Kostenfalle und geben uns stattdessen mit 20 Zoll großem Reifenschmuck zufrieden. Hierbei handelt es sich keineswegs um eine Notlösung, sondern um die ziemlich ansehnliche Variante "Nevada" im fünf-Speichen-Design. Kostenpunkt: beträchtliche 2.200 Euro. Nach diesen beiden Schritten unserer VW Touareg-Neuwagen-Konfiguration stehen wir bei einem Gesamtpreis in Höhe von 60.315 Euro. Nun steht die Verfeinerung des Innenraums an. Bei diesem Konfigurator-Schritt wird sich manch einer verwundert am Kopf kratzen, stehen doch beim Touareg keine klassischen Ausstattungslinien zur Auswahl, die bei anderen Modellen bereits eine mehr oder weniger sinnvolle Abstufungen von standardmäßig inkludiertem Zubehör anbieten. Der Touareg hingegen wird seinem Luxus-Anspruch auch insofern gerecht, als dass alle über die Standardausstattung hinausgehenden Ausstattungen einzeln konfiguriert werden müssen – was sich allerdings teils über Paket-Optionen und einigen Möglichkeiten zur optischen Individualisierung auffangen lässt. Wir schreiten also im nächsten Schritt gleich zur Anpassung des Innenraums.

VW Touareg 2018, Konfigurator-Test, blau
Die Lackierung "Moonlight Blue Perleffekt" und 20-Zoll-Felgen vom Typ "Nevada": unser Zwischenstand beim Konfigurieren des VW Touareg. Screenshot: Volkswagen-Konfigurator

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VW Touareg 2019 Innenraum: Die Beschaffenheit des Interieurs

Bevor es an den Feinschliff der Ausstattung geht, steht beim VW Touareg das Konfigurieren eines ansprechenden Interieurs auf dem Programm. Wer hierbei zusätzliche Kosten vermeiden möchte, der hat lediglich eine Möglichkeit: Nämlich die serienmäßig verbauten Stoffsitze "Graphite Soul", einer dunklen Leder-Stoff-Kombination. Auch die Instrumententafel und der Teppich sind in entsprechenden Farbtönen gehalten. Darüber hinaus bietet der Hersteller Lederausstattungen an. Aufgrund notwendiger Verknüpfungen zu diversen Paketen werden hier jeweils mehrere Tausend Euro Aufpreis fällig. Die niedrigste aufpreispflichtige Variante trägt den Namen "Lederpaket Vienna" und ist in der Touareg-Preisliste mit 2.490 Euro eingepreist. Wer sich für die Option "Lederpaket "Savona" mit ergoComfort-Sitzen vorn, für R-Line" entscheidet, ist mit satten 5.000 Euro dabei. Weil wir zuerst einmal abwägen möchten, was genau in den diversen Ausstattungs-Paketen des VW Touareg enthalten ist, setzen wir zunächst bei der kostenfreien Ausführung ein Häkchen und nehmen hier später gegebenenfalls noch eine Anpassung vor. 

Bildergalerie zum VW Touareg 2018

Komfort und Ausstattung des neuen VW Touareg

Auch in puncto Technik bietet die dritte Touareg-Generation erwartungsgemäß viel Premium-Zubehör. Technik-Freunde können sich für das neue digitalen Innovision-Cockpit (3.500 Euro Aufpreis) begeistern: Gegenüber der Basisvariante mit analogen Instrumenten, einem 7-Zoll-Bildschirm im Cockpit und einem 9,2 Zoll Touchscreen in der Mittelkonsole sind bei der aufpreispflichtigen Variante die Anzeigen vor dem Fahrerplatz in 12 Zoll dargestellt - der Touchscreen für das Top-Infotainmentsystem daneben misst 15 Zoll. Mit der Bedienoberfläche lassen sich auch Klimaanlage, Sitzheizung oder die Navigation und das Audiosystem steuern. 

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Das Infotainment-System wird übrigens auch per Sprach- und Gestensteuerung befehligt, Knöpfe oder Schalter sind damit weitgehend unnötig. Geht es nach Volkswagen-Entwicklungsvorstand Frank Welsch, wird dies übrigens in nicht allzu ferner Zukunft zum generellen Asset in Serie: "Sehr schnell könnte diese Art des Human-Machine-Interface im Topsegment selbstverständlich werden. Fortschritt wird hier unmittelbar spürbar, weil das reale Automobil mit der heute ebenso realen virtuellen Welt verschmilzt", lautet die Marketing-affine Einschätzung von Welsch.

Auch Funktionen zum halbautonomen Fahren und Einparken sowie ein Head-up-Display (1.300 Euro) lassen sich auf Wunsch mit an Bord des Luxus-Geländewagens nehmen. Zudem ist im Katalog ein Nachtsichtassistent vorhanden: Das "Nightvision" genannte Helferlein operiert mit einer Wärmebildkamera. Menschen oder Tiere werden dann im Digital-Cockpit per Schwarz-Weiß-Bild farbig eingeblendet. Kritisch sehen viele Tester, dass in Innenraum-Bereichen wie zum Beispiel der Mittelkonsole oder den Türverkleidungen Hartkunststoff herhalten musste. Dies sei in Kombination mit ansonsten eher edel wirkenden Materialien dem guten Gesamteindruck eher abträglich. Die Geräuschkulisse wird bei Testfahrten hingegen als äußerst niedrig bewertet.

VW Touareg 2018, Cockpit, Innenraum
Touchscreen statt Schalter und Knöpfe: Der Arbeitsplatz im neuen Touareg präsentiert sich deutlich aufgeräumter als bisher. Foto: Volkswagen

Individuelle Fahrereinstellungen wie die des "Innovision Cockpits" können gespeichert werden. So entfällt ein mühsames Neueinstellen, was sich insbesondere bei mehreren Fahrern vorteilhaft ausnimmt. Insgesamt kann sich der neue VW-Geländewagen sieben verschiedene Fahrprofile merken. Dazu lässt sich noch allerhand an Technik und Luxus dazurüsten wie hochwertige Lederausstattung, ein grundsolides Fahrerassistenzsystem oder die elektrische Ladeklappe.

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Bevor wir die einzelnen Zubehör-Pakete des VW Touareg III auf ihren Inhalt hin untersuchen, erfolgt hier eine Auflistung der aus unserer Sicht wichtigsten aufpreispflichtigen Ausstattungselemente, inklusive ihrer Kosten:

  • Knie-Airbag auf Fahrer- und Beifahrerseite, Seitenairbags für äußere Rücksitze: 600 €
  • Head-up-Display: 1.300 €
  • Dachreling: mindestens 295 €
  • Panorama-Schiebedach: 1.650 €
  • Diebstahlwarnanlage mit Innenraumüberwachung und Abschleppschutz: 465 €
  • Automatische Distanzregelung, mit Geschwindigkeitsbegrenzer: 1.525 €
  • Einparkhilfe: 800 €
  • Elektrische Anhängevorrichtung, plus Rangiersystem "Trailer Assist": 1.300 €
  • Fahrerassistenzpaket "Plus": 2.300 €
  • Parklenkassistent und Rückfahrkamera: 1.350 €
  • Adaptivfahrwerk inkl. Wankstabilisierung: 5.900 €
  • Luftfahrwerk und Allradlenkung: 2.850 €
  • Luftfederung, höhenverstellbar mit elektronischer Dämpferregelung: 1.950 €
  • Offroad-Paket (zwei zusätzliche Fahrprofile, erweiterter Tank und Triebwerkunterschutz): 650 €
  • Vier-Zonen-Klimaanlage: 770 Euro
  • Kraftstoffbehälter mit 90 l: 105 €
  • Beheizbares Multifunktionslenkrad, Leder, mit Schaltwippen: 220 €
  • LED-Matrix-Scheinwerfer: 1.870 €
  • Nachtsichtunterstützung (Wärmebild-Erkennung für Mensch und Tier): 1.820 €
  • Innovision Cockpit: 3.500 €
  • Höherwertiges Soundsystem mit 16 Kanälen und 13 Lautsprechern, 730 Watt: 1.610 €
  • Connectivity-Paket inkl. induktivem Laden: 690 €
  • „Keyless Access“ - automatische Entriegelung von Türen und Gepäckraumklappe, Motorstart per Startknopf: 1.480 €
  • Elektrische Zuziehhilfe für die Türen: 600 €
  • Satz Winterräder: ab 1.700 €
VW Touareg R-Line 2018, Interieur, Cockpit
Sportlichste Ausführung R-Line u. a. mit Panorama-Glasschiebedach: VW Touareg R-Line. Foto: Volkswagen

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Das sind eine ganze Menge an Aufwertungs-Möglichkeiten. Man kann sich hier also gern nach Lust und Laune austoben. Auch in dieser Hinsicht wird der VW Touareg also seinem Luxus-Anspruch vollends gerecht. Klar, kategorische Schnäppchenjäger sind bei VWs Top-Modell gewiss an der falschen Adresse und sollten sich lieber anderswo umschauen. Trotzdem lohnt es sich, bei der Ausstattung ein wenig zu selektieren – schließlich ist nicht jede beeindruckende Spielerei auch wirklich nötig und unentbehrlich.

Wir allerdings investieren dennoch einmal probeweise tüchtig in unseren Konfigurator-Touareg: Optisch veredeln wir unser VW-Modell mit einer schwarzen Dachreling (295 €), auch das Panorama-Schiebedach (1.650 €) kommt auf unsere Liste. Auch das innovative Head-Up-Display (1.300 €) wollen wir haben, eine Diebstahl-Warnanlage sorgt für besseren Schutz unseres kostspieligen Wolfsburgers (465 €). Die praktische Einparkhilfe mit akustischen Warntönen (800 €) erscheint uns ebenfalls sinnvoll, das Offroad-Paket lässt uns auch abseits der Straße souverän vorwärtskommen (650 €). Das Multifunktions-Lederlenkrad mit Schaltwippen (220 €) und die Nachtsicht-Unterstützung, die nur in Kombination mit der Scheinwerfer-Reinigungsanlage erhältlich ist, wählen wir für 2.000 € ebenfalls zu. Auch auf digitalen Radioempfang (245 €) und einen Satz Winterreifen (Leichtmetallfelgen in 18 Zoll, 1.700 €) plus Reifendruckkontrollsystem (350 €) wollen wir nicht verzichten. Abschließend buchen wir uns das Connectivity-Paket (690 €) und können damit unser Handy nicht nur laden, sondern auch im Auto telefonieren. 

Auf den ersten Blick sind wir hier ganz schön in die Vollen gegangen. Wenn wir allerdings mal das bisher Zugewählte summieren, kommen wir auf einen Konfigurator-Zwischenpreis von 70.680 Euro – was in Anbetracht des schon erwähnten Premium-Anspruchs, den wir uns für unseren VW Touareg auf die Fahnen geschrieben haben, fast schon sparsam anmutet. Natürlich gäbe es hier noch eine Hand voll nützlicher und schöner Dinge, die wir uns gerne zusätzlich gegönnt hätten, beispielsweise die 4-Zonen-Klimatisierung (anstelle der serienmäßigen 2-Zonen-Variante) oder den Park-Assistenten. Grundsätzlich gilt: Schon in diesem Schritt lässt sich der Preis ohne Weiteres in Richtung der 80.000-Euro-Marke nach oben schrauben. Wir hingegen wollen zunächst sehen, was die Ausstattungs-Pakete zusätzlich für uns zu bieten haben. 

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VW Touareg III (2019): Die Zubehör-Pakete

Hatten wir uns zunächst über die völlige Abwesenheit von Ausstattungslinien gewundert, erhalten wir nun doch noch einige Möglichkeiten zur weiterführenden Individualisierung unseres VW Touareg: ganze sieben Ausstattungs- und Designpakete stehen im Konfigurator zur Verfügung. Preisgünstige und praktische Zusammenschauen von verschiedenen Sonderausstattungen sucht man hier allerdings vergebens. Vielmehr bieten die Pakete die Gelegenheit, VWs Premium-SUV ganz den eigenen Vorstellungen in Sachen Optik und Ambiente anzupassen. 

VW Touareg "Atmosphere": "Keine Kompromisse bei edlen Materialien und außergewöhnlichem Komfort", beschreibt VW die Marschrichtung für Touareg "Atmosphere" fast schon martialisch – und scheint dabei nicht zu viel zu versprechen: Eine weiße Ambientebeleuchtung, Einstiegsleisten und Ladekantenschutz aus Edelstahl und das Lederpaket "Vienna" sorgen für komfortable Anmutung, die durch ein luxuriöses Edelholzdekor gediegen abgerundet wird. Das Fahrzeug-Äußere wird durch ein verchromtes Abgas-Endrohr veredelt, dazu sind einige Karosseriekomponenten wie zum Beispiel die Stoßfänger in Wagenfarbe lackiert und mit Chrom veredelt. Außerdem gehören spezielle 18-Zöller zum Paketumfang. Kostenpunkt der edlen Touareg-Aufwertung: 1.950 Euro.

VW Touareg "Elegance": Hier spricht die PR-Abteilung von "stilvoller Eleganz" in Verbindung mit "überragendem Design". Für ebenfalls 1.950 Euro bekommen Käufer eine weiße Ambientebeleuchtung. Im Innenraum sind die Dekoreinlagen wahlweise mit Grau- oder Blautönen versehen, außerdem sind hellgraue Kontrastnähte integriert. Auch bei der Ausführung "Elegance" sind die Einstiegsleisten und der Ladekantenschutz aus Edelstahl verchromte Abgas-Endrohre sind ebenfalls integriert. Distinkte Akzente setzen Chromleisten an Kühlergrill, Fenstern und Seitenschwellern. Glanzgedrehte Felgen (18 Zoll) runden VW Touareg "Elegance" optisch ab.

VW Touareg "R-Line": Für 3.300 Euro rollt diese Version des Luxus-SUVs VW Touareg mit exklusiven sportlichen Komponenten zum Kunden. Auch der VW Touareg "R-Line" bietet im Innenraum weiße Ambientebeleuchtung, auch Einstiegsleisten und ein Ladekantenschutz aus Edelstahl sind enthalten. "R-Line"-Logos an Stoßfängern, Türunterteilen, Kühlergrill, Diffusor, und den Abgas-Endrohren unterstreichen die sportive Exklusivität der Brachial-Linie. Auch im Innenraum gibt sich die R-Line optisch distinkt: So sind die Pedale in Edelstahl gebürstet, außerdem wird das zwei Tonnen schwere Sport-SUV über ein beheizbares "R-Line"-Multifunktionslenkrad gesteuert, das mit Schaltwippen bestückt ist. Die Mittelkonsole ist in in spezieller Schwarz-Silber-Optik gestaltet. Deutlich kostengünstiger ist die abgespeckte "R-Line Exterieur" zu haben, die für 1.780 Euro einzelne Karosserieelemente mit "R-Line Trim" versieht und auch im Innenraum einige Elemente entsprechend aufwertet. 

VW Touareg 2018, Ausstattungslinien, Pakete
Wie markant unterscheiden sich die Ausstattungslinien des Touareg? Links zu sehen ist der Touareg "Atmosphere", rechts davon die Version "Elegance". Unten im Vordergrund das sportliche "R-Line"-Modell. Foto: Volkswagen

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VW Touareg "Black Style Paket R-Line Exterieur": Das dritte Dynamik-Paket das - der Name verrät es - mit speziellen schwarz gehaltenen Designkomponenten punkten will. Dazu gehören das Außenspiegelgehäuse, Kühlergrill, Stoßfänger, Türunterteile, Lufteinlässe und Zierleisten an den Seitenfenstern. Kostenpunkt: 2.400 Euro.

VW Touareg Ambientepaket: Das kostengünstigste Ausstattungspaket bietet eine so genannte Ambientebeleuchtung und Einstiegsleisten aus Edelstahl für einen recht moderaten Preis von 415 Euro. So kurz, so unspektakulär.

Fragt sich an dieser Stelle natürlich: Erliegen auch wir dem Reiz des schönen Scheins? Aber der Reihe nach. Denn erwartungsgemäß ist auch ist auch die Touareg-Paket-Palette nicht ganz ohne Tücken. Wenn wir unseren Haken nämlich beim "Elegance"-Paket setzen, lauert in nächsten Schritt eine veritable Kostenfalle: Die schicke Ausstattung ist nämlich nur in Verbindung mit einem der Lederpakete konfigurierbar – was konkret einen satten Preisaufschlag mindestens 2.490 Euro für die passende Sitzkonfiguration bedeutet!

Dagegen sind die stilechten Leder-Sitze in der "Atmosphere"-Linie bereits inbegriffen – es bleibt also bei 1.950 Euro ohne weiten Aufpreis. Was uns letztlich auch überzeugt: VW Touareg "Atmosphere" erscheint uns als idealer Mittelweg zwischen stilsicherer Individualisierung und vertretbarem Aufpreis. Apropos: Summa summarum stehen wir bei unserem VW Touareg III bei einem Gesamtpreis von 72.630 Euro. Fassen wir im letzten Schritt die Ergebnisse unserer Konfigurationsbemühungen nochmals zusammen. 

Volkswagen-SUV: Neuer VW Touareg 2018 im Video

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VW Touareg 2019: Unser Test-Fazit

Keine Frage: Das Edel-SUV aus Wolfsburg hat für Freunde luxuriöser Hochbeiner einiges zu bieten. Nicht nur glänzt der VW Touareg mit einem großzügigen Platzangebot und robustem Auftritt. VWs Speerspitze kann auch mit einer beeindruckenden Fülle von Ausstattung und Individualisierungsoptionen aufwarten, die selbst im umkämpften Premium-Segment beindrucken. Angetreten waren wir mit der Maxime, uns ein adäquates Spitzen-SUV zu konfigurieren und dabei nicht zu knausern – dabei aber möglichst unter der 80.000-Euro-Marke zu bleiben.

Bei der Wahl des Antriebs entschieden wir uns für das schwächere Aggregat von den aktuell zwei erhältlichen Dieselmotoren: den VW Touareg 3.0 TDI als V6-Zylinder und 231 PS. Dafür sind 57.125 Euro veranschlagt. Bei Lackierung ("Moonlight Blue Perleffekt") und Felgen ("Nevada 9 J, 20 Zoll") wurden wir für insgesamt 3.190 Euro schnell ebenfalls fündig.

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Im nächsten Schritt stand der Feinschliff in Sachen Ausstattung an. Bei der Wahl der Sitze gaben wir uns vorerst mit der kostenfreien Stoffsitz-Lösung zufrieden. Dann aber wurde es recht kostspielig. Am Ende ist und die Sonderausstattung auf sage und schreibe 10.365 Euro gekommen. Ein Luxusaufpreis im wahrsten Sinne des Wortes! Immerhin konnten wir dadurch eine stattliche Menge an zusätzlicher, qualitätiv hochwertigerTechnik in den Touareg verbauen: Head-Up-Display, erstklassige Lifestyle-Aufwertungen, Panorama-Schiebedach und so weiter. Und: Es wäre hier sogar noch deutlich mehr gegangen. Wir sind allerdings mit unserer Wahl mehr als zufrieden. Letztlich wird die Individualisierungslust gerade in diesem Schritt nur die durch Höhe des selbst gesetzten Budgets begrenzt. So auch bei uns. 

Abschließend buchten wir aber doch noch die "Atmosphere"-Individualisierung für 1.950 Euro, vermeiden somit die in der "Elegance"-Linie versteckte Kostenfalle und dürfen uns trotzdem über schicke Leder-Sitze freuen, die die doch etwas karge Stoff-Bespannung mehr als adäquat ersetzen. Aus diesen vier Teilbereichen ergibt sich beim Konfigurieren des VW Touareg ein Gesamtpreis von 72.630 Euro. Dafür erhalten wir ein durchaus üppig ausgestattetes Premium-SUV, das kaum Wünsche offenlässt und unseren selbst auferlegten Preisrahmen trotzdem nicht sprengt. Abschließend noch ein Wort zu den fehlenden Ausstattungslinien: Hat uns deren Abwesenheit erst einmal etwas verwundert, hat das beim Touareg eingesetzten System der von vornherein "offenen" Individualisierung einen entscheidenden Vorteil: Während nämlich oftmals die Wahl der Ausstattungslinie bestimmte Zubehör-Kombinationen und sogar ganze Pakete gänzlich ausschließt, steht uns beim VW Touareg die gesamte Ausstattungs-Palette jederzeit offen. So ist letztlich das, was uns auf den ersten Blick als Mangel erschien, in gewisser Weise ebenfalls ein Premium-Feature. 

VW Touareg III: Abmessungen und technische Daten

Länge x Breite x Höhe: 4.878 x 1.984 mm x 1.717 mm 
Radstand: 2.904 mm 
Lade-/Kofferraumvolumen: 810 - 1.800 l 
Leergewicht: 2.070 kg
Zul. Gesamtgewicht: 2.850 kg
Anhängelast, ungebremst: 750 kg 
Anhängelast, gebremst (bis 12% Steigung): 3.500 kg 
Abgasnorm: Euro 6d TEMP