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weißer vw tiguan r line Foto: VW
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So viel müsst ihr für Wolfsburgs SUV-Dauerbrenner einplanen

Der VW Tiguan im Driven! Test und Preischeck

Er geht weg wie warme Semmeln: Der VW Tiguan ist ein echter Bestseller. Driven! zeigt, welche Ausstattung man für das SUV wählen sollte.

Kompakt-SUVs boomen. Der VW Tiguan ist hier bereits eine feste Größe. Bei so viel Einigkeit in diesem Segment kann man im Grunde genommen ja nichts falsch machen, wenn man diesen Volkswagen kauft. Seit April 2016 ist die zweite Generation erhältlich. Sie ist gegenüber dem Vorgänger in allen Belangen erwachsener geworden. 

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Seitdem der VW Tiguan auf den neuen Technikbaukasten „MQB“ (Modularer Querbaukasten) aufbaut, ist er sowohl leichter als auch geräumiger geworden. Und das spürt man auch gleich. Mit seinen 4,49 Metern Länge ist er aber immer noch ausreichend kompakt, um sich auch in der Großstadt durch enge Gassen zu schlängeln.

Schluss mit Softie macht der VW Tiguan schon optisch: Dass das Vorgängermodell noch ziemlich rundlich und knuddelig wirkte, sieht man dem Tiguan, 2016 er Jahrgang, nicht mehr an. Hier gibt's rundum scharfe Kanten. Alles in allem entsteht der Eindruck, der alte Tiguan hätte sich einen „Personal Trainer“ genommen und hart an der Definition seiner Muckis gearbeitet.

VW Tiguan: Die Motoren

Zu Auswahl stehen insgesamt acht Motoren. Jeweils vier Diesel und Benziner mit einem Leistungsspektrum von 115 bis 240 PS. Nach Basispreisen (Pflichtpaket „Trendline“) geordnet sieht das folgendermaßen aus:

  • 1.4 TSI (Benzin) 92 kW (125 PS) Frontantrieb Schaltgetriebe:                       26.575€
  • 1.4 TSI (Benzin) 110 kW (150 PS) Frontantrieb Schaltgetriebe:                     28.150€
  • 2.0 TDI (Diesel) 85 kW (115 PS) Frontantrieb   Schaltgetriebe                       28.300€
  • 1.4 TSI (Benzin) 110 kW (150 PS) Frontantrieb Automatik:                            30.150€
  • 1.4 TSI (Benzin) 110 kW (150 PS) Allrad Schaltgetriebe:                                30.175€
  • 2.0 TDI (Diesel) 110 kW (150 PS) Frontantrieb Schaltgetriebe:                      32.175€
  • 2.0 TDI (Diesel) 110 kW (150 PS) Frontantrieb Automatik:                             32.725€
  • 2.0 TDI (Diesel) 110 kW (150 PS) Schaltgetriebe Allrad:                                32.750€
  • 2.0 TDI (Diesel) 110 kW (150 PS) Automatik Allrad:                                       34.750€
  • 2.0 TSI (Benzin) 132 kW (180 PS) Automatik Allrad:                                      35.275€
  • 2.0 TDI (Diesel) 140 kW (190 PS) Automatik Allrad:                                       38.375€
  • 2.0 TSI (Benzin) 162 kW (220 PS) Automatik Allrad:                                      40.652€
  • 2.0 TDI (Diesel) 176 kW (240 PS) Automatik Allrad:                                       43.775€

Da hat man die wohl die Qual der Wahl. Beginnen wir bei den „Ottos“. Der kleinste Benziner ist mit 122 Pferdchen wohl doch ein wenig zu zart besaitet für einen SUV. Die „goldene Mitte“ bilden wohl der 2.0 TSI (180 PS) und der 2.0 TDI (150 PS). Ersterer ist Europas Tiguan Nr.1, letzterer spielt im Rest der Welt die Hauptrolle. Beide schieben das mittelkleine SUV harmonisch nach vorne, was den Gasfuß entspannt und den Verbrauch schont.

Der neueste im Motorenbunde ist der 220 PS starke 2.0 TSI Motor aus dem Golf GTI, der in der Basis mit 7-Gang-DSG und Allradantrieb kommt. Die Speerspitze markiert der doppelt aufgeladene 2.0 TDI mit 240 PS und satten 500 Newtonmetern Drehmoment.

Ob Allrad- oder Frontantrieb ist eine Frage von 2000 Euro Aufpreis, das Doppelkupplungsgetriebe kostet mit 1.900 € in etwa genauso viel. Bei beiden Optionen sollte man sich überlegen, ob man sie braucht. Doch vor allem das aufpreispflichtige 7-Gang-DSG könnte man sich gönnen, beim SUV-fahren will man sich schließlich entspannen und von wilden Abenteuern träumen.

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carwow VW Tiguan Seite

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Die VW Tiguan Ausstattung: Eine Übersicht über die verschiedenen Pakete

Wer einen Blick in die Optionsliste wirft, der merkt schnell, dass sich unzählige Individualisierungsmöglichkeiten bieten. Mit dem R-Line-Exterieur (sportliche Stoßfänger, Schwellerverbreiterungen, Heckspoiler und 19-Zoll-Alus) wirkt der Tiguan betont sportlich. Wer einen Offroad-Look bevorzugt, kann das dazu passende Offroad-Paket mit Motorunterschutz und abgeflachtem vorderen Stoßfänger ordern. Das R-Line Paket kostet in Kombination mit der Ausstattungslinie "Comfortline" 2.480 €, in der Linie "Highline" sind es 1.945 €. Mit dem Offroad-Paket wird es deutlich günstiger. Je nach Ausstattungslinie kostet das Paket, das ausschließlich in Verbindung mit 4Motion-Modellen erhältlich ist, zwischen 160 und 520 € zusätzlich.

Innenausstattung: VW Tiguan gemütlich bis sportlich einrichten

Wie bei all seinen Modellen stellt VW auch beim Tiguan drei Ausstattungslinien zur Auswahl. Die Basisversion Trendline enthält für alle Motoren bis 150 PS bereits Klimaanlage, Lederlenkrad, Bordcomputer, Licht- und Regensensor, Radio und beheizbare Außenspiegeln. Außerdem sind dann sieben Airbags, ein Kollisionswarner mit Fußgängererkennung und ein Spurhalteassistent Serie. Ebenfalls Standard: 17-Zoll-Alus. Dennoch sollte beachtet werden, dass etliche Komfort- und Sicherheitsfeatures der Basisversion verwehrt bleiben.

Kaum Einschränkungen gibt es für die darüber rangierende Comfortline. Für 1.950 Euro (2.025 Euro mit DSG) mehr bietet diese Ausstattungslinie erweiterte Chromapplikationen, ein besseres CD-Radio, Komfortsitze vorne, Fernlichtassistent, Multifunktionslenkrad, Nebelscheinwerfer, Müdigkeitserkennung, Dachreling, Klapptische im Fond und schließlich einen Park-Piloten vorne und hinten.

Bei Fahrzeugen ab 150 PS (Benziner nur mit Allrad) kann die Top-Ausstattungslinie Highline für zusätzliche 2.500 Euro gewählt werden. Mit an Bord sind dann LED-Scheinwerfer, Drei-Zonen-Klimaautomatik, Top-Komfortsitze, Winterpaket, anklappbare Außenspiegel, ein automatischer Distanzregel-Tempomat und 18-Zoll-Alus.

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Die Technik des VW Tiguan im Überblick

Im Aufpreis-Dschungel kann man sich schnell verirren, daher zeigen wir Euch mit unseren Tipps, was in den Tiguan rein muss. Für bessere Optik und für präziseres Einlenken empfehlen sich die 18- oder 19-Zoll-Räder in Kombination mit dem adaptiven Fahrwerk DCC mit Fahrprofilauswahl für einen guten Spagat zwischen komfortabel und sportlich. Sportlich ambitionierte Fahrer freuen sich über die Progressivlenkung für 225 Euro. Ein Muss für die kalte Jahreszeit ist das Winterpaket und die drahtlose Frontscheibenheizung für 345 Euro. Für den Alltag empfiehlt sich die Einparkhilfe, der Parklenkassistent und die Drei-Zonen-Klimaanlage.

Für zusätzliche Sicherheit sorgt ein Spurwechselassistent und hintere Seitenairbags (375 Euro). Ideal für Vielfahrer sind die LED-Scheinwerfer, das Head-up-Display, der automatische Distanzregeltempomat (270 Euro) und ergoActive Sitze mit 14-Wege-Verstellung und Massagefunktion für den Fahrersitz (ab 265 Euro). Unsere Multimedia-Empfehlung: das Radio "Composition Media" mit Telefonschnittstelle und acht Zoll großem Farbtouchscreen (ab 355 Euro). 

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Der VW Tiguan im Technik-Check:

Die Rechnung bitte: Das kostet unsere Empfehlung für den VW Tiguan

Hier nochmal unsere Tiguan-Empfehlung zum Mitschreiben. Mit 26.575 € könnte man in den Tiguan „einsteigen“, allerdings ist das gute Stück dann ein nackiger Benziner mit 125 PS.

Das ist uns ein kleines bisschen zu mittelprächtig, denn im Tiguan steckt sicher mehr als ein minimalistischer Asket. Denn aus dieser Mischung aus VW-Qualität und SUV-Geräumigkeit kann man sich ein Paket schnüren, dass „von der Niceigkeit her“ eigentlich schon fast Oberklasse ist, preislich aber noch im Mittelfeld schwimmt. Deswegen gehen wir auf den 2.0 TDI mit 150 Diesel-PS für 30.725 Euro. Damit hat der im Tiguan genügend Dampf und kann schon sehr gemütlich cruisen. Dazu gehört aber auch eine Automatik (bzw. eben ein DSG), also kommen wir auf 32.750 Euro. Allerdings wollen wir uns das Gelächter nicht ausmalen, wenn wir mit unserem SUV mangels Allrad eines Tages steckenbleiben. Deswegen muss, gewissermaßen aus Prinzip, ein Allrad mit an Bord und wir landen bei 34.750€.

Von da aus geht es munter weiter in Richtung Ausstattungsvarianten. Und hier machen wirs uns im Tiguan so richtig gemütlich und gönnen uns gleich das mal das Highline-Paket, das mit Ambientebeleuchtung und Winterpaket aufwartet und die empfohlenen 18 Zöller gleich mitbringt – neben vielen anderen schönen Sachen, die aus unserem Tiguan schon eine echte Wohlfühlmaschine machen. Damit steht unser „Preisometer“ dann bei 39.425. Von da aus geht es auf zur Sonderausstattung und wir beginnen gleich mit einer harten Nuss: Sonderlacke. Die sind wohl die große Geschmacksfrage schlechthin, fallen aber mit ca. 500 – 700 Euro nicht so wirklich ins Gewicht. Uns hat es „Atlantik Blue Metallic“ für 565 Euro angetan.

Abgerundet wird unser „Wohlfühl-SUV“ mit dem bereits empfohlenen Adaptiven Fahrwerk DCC (1.045 Euro) und dem Radio Cosmopolitan Media (440 Euro), einem Offroad Paket (kostet in dieser Kombi nur 160 Euro), sämtlichen Helferlein im Paket inkl. Head-up Display (1.480 Euro) und einem schönen Soundsystem, das - lustigerweise - nur im Kombination mit einem Reserverad zu haben ist (800 Euro + 295 Euro). Einparken stört uns ebenfalls in unserem Wohlbefinden – aber dafür gibt es schließlich eine Rückfahrkamera inklusive elektrischem Lakaien zum automatischen Einparken (625 Euro). Dann tun wir, zu guter Letzt, noch eine anklappbare Anhängevorrichtung für alle Fälle mit hinzu - et Voilà: Fertig ist ein gediegener Cruise-SUV für einen Gesamtpreis von 45.780 Euro. Das ist natürlich nicht ganz wenig, im Verhältnis zu Qulität und Fahrkomfort aber eigentlich mehr als angemessen.

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