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Artikelbild BeschreibungVW T-Cross9020 Foto: VW
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Der neue T-Cross im Preis-Test

VW T-Cross (2018): Mehr als ein Polo-SUV?

Premiere hatte der VW T-Cross 2018. Jetzt folgt bald der Verkaufsstart. Was kann und kostet das "Polo SUV" wirklich?

"Polo SUV"? Oder ist der T-Cross mehr?

Artikelbild 9048
Foto: VW

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Bereits im Vorab hieß es immer wieder, Volkswagen würde sehr bald eine Art Polo-SUV auf den Markt bringen. Und auch nach der offiziellen Welt-Premiere in Amsterdam, Sao Paulo und Shanghai konnte der neue T-Cross SUV dieses Image nicht wirklich abschütteln - er wird immer noch mit seinem VW-Geschwister aus dem Kleinwagensegment verglichen. Dabei sollte man wissen, dass der Kunstbegriff "Polo SUV" dabei nicht abwertend gemeint ist, im Gegenteil. Er ist durchaus mit einer gewissen Euphorie aufgeladen: Endlich ein Kleinwagen mit eindeutigem SUV-Charakter! Dabei fragt man sich zurecht, woher dieses Hochgefühl wohl kommen mag. Denn schließlich haben auch andere Hersteller wie Seat mit dem Arona oder Nissan mit dem Juke bereits seit geraumer Zeit ähnliche Modelle auf den Markt gebracht. Was kann der VW T-Cross also, was die anderen nicht können? Schließlich hat Volkswagen für ihn auch den plakativen Slogan gewählt: "I am more!" Stimmt das? Ist er wirklich mehr? Und wenn ja, inwiefern? Im VW-Konfigurator haben wir ihn uns darum genau angeschaut, wobei man ihn zwar schon bestellen kann, aber noch nicht in allen versprochenen Motorisierungen. Die wird es aber spätestens dann geben, wenn der VW T-Cross Verkaufsstart auch offiziell eingeläutet wird.

VW T-Cross, Seitenansicht von halb-oben, stehend, grau
Foto: VW

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VW T-Cross: Verkaufsstart Mitte April 2019 - jetzt schon bestellbar

Eigentlich ist schon alles bekannt, was uns erwarten wird. Seit Ende 2018 lässt sich das kleine Volkswagen-SUV ja bereits konfigurieren. Mit Ausnahme des 1.6 TDI 4-Zylinder-Diesel stehen auch alle Motoren schon bereit. Alle übrigen VW T-Cross-Preis-Angaben sind fix. Bestellbar ist das Mini-SUV mittlerweile ebenfalls. Nur wird es noch ein Vierteljahr dauern, bis er ausgeliefert wird und in den Showrooms steht. Mitte April wird es dann soweit sein. Ein haargenauer Termin steht noch nicht fest. Sollte nichts dazuwischenkommen, wird der VW T-Cross-Verkaufsstart wahrscheinlich um den 14. April angesetzt werden.

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VW T-Cross: Preis-Lage und Leistung der Motoren

Recht früh ist schon bekannt geworden, mit welchen Motoren sich der VW T-Cross bestücken lassen wird. Die vorerst noch abstrakt gehaltenen Angaben, wonach es "zwei Benziner und ein Diesel" sein würden, wurden bald sehr konkret: ein 1.0 TSI OPF in zwei wählbaren Leistungsstufen und mit insgesamt drei Getriebeschaltungen sowie ein 1.5 TSI OPF mit starken 150 PS und 7-Gang-Direktschaltautomatik (DSG). Diesen Benzinern wird dann ein 95 PS-Diesel gegenübergestellt, der alternativ entweder mit 5-Gang-Schaltung oder 7-Gang-DSG erhältlich ist. Kraft, Verbrauch und Preise stellen sich (soweit bekannt) wiefolgt dar:...

Artikelbild 9023
Foto: VW

Benzin:

  • 1.0 TSI OPF: 70 kW/95 PS, Verbr.: 4,9 l/100km, 5-Gang-Schaltgetriebe – ab 17.975 €     
  • 1.0 TSI OPF: 85 kW/115 PS, Verbr.: 4,9 l/100km, 6-Gang-Schaltgetriebe – ab 19.400 €    
  • 1.0 TSI OPF: 85 kW/115 PS, Verbr.: 4,9 l/100km, 7-DSG – ab 20.900 €
  • 1.5 TSI OPF: 110 kW/150 PS, Verbr.: ? l/100km, 7-DSG – ab ? € (Preis noch nicht bekannt)

Diesel:

  • 1.6 TDI:  70 kW/95 PS, Verbr.: ? l/100km, 5-Gang-Schaltgetriebe – ab ? € (Preis noch nicht bekannt)
  • 1.6 TDI:  70 kW/95 PS, Verbr.: ? l/100km, 7-Gang-DSG – ab ? € (Preis noch nicht bekannt)

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Die erste Wahl: Ein VW T-Cross 1.0 TSI OPF mit 115 PS und Automatik

Zugegeben, wir würden ja auch endlich gerne wissen, wie es denn genau um die Diesel-Antriebe bestellt ist. Noch dazu, weil Volkswagen die neuen Selbstzünder selbstverständlich auf maximal mögliche Schadstoffreinheit getrimmt hat. Doch müssen wir gleichzeitig gestehen, dass wir es ohnehin auf einen Benziner abgesehen hätten, weil uns 95 Pferdestärken für ein SUV nun doch als gar etwas wenig erscheinen. Dazu kommt der kombinierte Sprit-Verbrauch. Der liegt nämlich bei allen dreien der derzeit verfügbaren Antriebe bei 4,9 l/100 km - egal also, ob mit 95 oder 115 PS unter der Haube. Das hat mit den Getriebearten zu tun, aber auch mit den Drehmomenten - mindestens zwei Faktoren, die den Spritverbrauch sozusagen "gleichschalten". 

Motoransicht T-Cross
Foto: Schmidt / Driven

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Und generell? Unter 5 Liter ist immer erfreulich. Das SUV hat immerhin ein Leergewicht von durchschnittlich 1.257 kg. Im Vergleich zum (um ca. 27 kg) etwas leichteren VW Polo aber liegt der kombinierte Verbrauch beim "Polo-SUV" nun doch um 0,1 bis 0,2 Liter gering höher. Insgesamt schluckt der T-Cross aber tolerabel viel Benzin - eben in allen derzeit angebotenen Benzinvarianten. Und das macht uns die Entscheidung auch nicht mehr allzu schwer, zu die 115 PS auch noch mit der zügigen DSG-Automatik auf die Straße bringen zu wollen. Punktum! Wir entscheiden uns im T-Cross-Konfigurator also für diese komfortable Antriebsvariante uns starten unseren Preis-Test bei 20.900 Euro.

VW T-Cross: Bilder-Strecke

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VW T-Cross: Verkaufsstart mit drei Ausstattungslinien

Zum Verkaufsstart des VW T-Cross werden drei serienmäßige Modellvarianten (Ausstattungslinien) zur Wahl stehen. Ausgehend vom Basismodell mit seiner Standardausstattung folgt mit einem Preisabstand von 2.100 Euro darüber die Linie VW T-Cross "Life", über der wiederum der VW T Cross "Style" in einer weiteren Preisdifferenz von 2.275 Euro rangiert. Wie begründet sich diese, nach oben immer teurer werdende Reihe? Beim VW T-Cross verhält es sich genauso wie bei allen anderen Volkswagen: je höher man geht, desto umfangreicher die Serienausstattung, desto teurer der Preis. Was ist aber jetzt wo schon drin? Hier die Ausstattungslinien im Einzelnen...

Basismodell - Der VW T Cross in der Standardausstattung

VW T-Cross, Halbseitenansicht von vorn, stehend, grau
Der T-Cross 2019 als "Rohversion" in der Farbe "Uranograu Uni". Bis hierher ist das Volkswagen SUV noch ohne Aufpreis. - Foto: Screenshot VW-Konfigurator

Zur Serienausstattung des T-Cross-Basismodells gehören:

  • 16-Zoll-Stahlräder „Dublin“
  • Radio "Composition Colour" (inklusive MP3-Konnektivität)
  • Notrufsystem eCall
  • Umfeldbeobachtungssystem "Front Assist" mit City-Notbremsfunktion
  • "Blind Spot"-Sensor "Plus" mit Ausparkassistent
  • Spurhalteassistent "Lane Assist"
  • Rückleuchten in LED-Technik
  • elektrische Fensterheber
VW T-Cross, Innenansicht, Cockpit, Basismodell
Noch eher kärglich mutet das Innere des VW T-Cross-Basismodells an. - Foto: Screenshot VW-Konfigurator

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Wow oder mau? Nun, man kann sagen: beides. Denn die Basisausstattung des "Polo SUV" bringt schon einige Standards mit, die man nicht unbedingt erwarten würde. "Blind Spot"-Sensor "Plus" mit Ausparkassistent oder den Spurhalteassistenten "Lane Assist" kennen wir zwar ebenfalls aus dem VW Polo. Dort jedoch sind diese Systeme aufpreisig und dazu teilweise erst ab den höheren Linien. Das gilt ebenfalls für das Umfeldbeobachtungssystem "Front Assist" mit der integrierten City-Notbremsfunktion. Drei wertvolle Helfer also, auf die man ungerne verzichten würde. Und das - wohlgemerkt - schon serienmäßig ab der untersten Basis! Ein echt starkes Stück! Die generöse Assistenz-Anreicherung wird folglich auch als eines der zentralen Alleinstellungsmerkmale des kleinen Volkswagen-SUV hervorgehoben. Und das zurecht. Aber bei genauerer Hinsicht scheint dann doch irgendetwas zu fehlen. Was bloß? Das fällt, geblendet von der Opulenz der verbaueten Top-Technik, zunächst erst gar nicht ins Auge. Dann doch schließlich: Klimaanlage? Fehlanzeige. Die gibt es hier erst gegen 560 Euro Aufpreis. Genauso wie einige andere Dinge wie die Einparkhilfe, die man ja eigentlich jetzt schon fast vorausgesetzt hätte. Auch sie kostet extra - knapp 500 Euro. Und wollte man es jetzt ganz genau nehmen, könnte man pauschal sagen, dass darum der wahre Grundpreis für einen VW T-Cross überhaupt gar nicht bei 17.975 Euro liegen kann, sondern um mindestens 1.050 Euro höher anzusetzen ist. Denn Klimatisierung und Einparkhilfe müssen - bei aller sonstigen Begeisterung - wirklich sein!

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VW T-Cross "Life"

Artikelbild 9041
Foto: Screenshot VW-Konfigurator

Zur Serienausstattung des T-Cross "Life" gehören zusätzlich: 

  • 4 Leichtmetallräder "Belmont" 6 J x 16*6 
  • Einparkhilfe - Warnsignale bei Hindernissen im Front- und Heckbereich
  • Multifunktionslenkrad
  • Klimaanlage
  • Dekoreinlagen "Pineapple" für Instrumententafel 

VW T-Cross "Life", Innenansicht, Cockpit
Schon etwas schicker: Das Innere des T-Cross in der höherwertigen Serienausstattung "Style". - Foto: Screenshot VW-Konfigurator

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Wie man sieht, sind die Dinge, die uns beim Basismodell gefehlt haben, in der Serie des VW T-Cross "Life" schon mit dabei. Darüber hinaus erfreulicherweise auch das Multifunktionslenkrad. Was aber wäre, wenn wir das alles für das Basismodell unter dem Konfiguratorpunkt "Sonderausstattung" optional dazurüstet würden? Kämen wir mit dieser Methode besser weg, günstiger? Auch hier wieder die Antwort: Ja und nein! Klar, die Einparkhilfe, das Speziallenkrad und die Klimaanlage kann man auch grundsätzlich extra dazukaufen. Das käme uns in der Summe auf 1.220 Euro - gegenüber den 2.100 Euro, die der T-Cross "Style" ja teurer ist. Und sogar wenn wir noch den Satz Leichtmetallräder mit dabei hätten, würde die Extra-Preissumme für das Basismodell nicht höher als 1.820 Euro liegen. Immerhin hat der T-Cross "Life" noch spezielle Dekoreinlagen, die nicht einzeln erhältlich sind. Aber ist es das wert? Soll man deswegen nur die "Life"-Variante wählen? Das mutet zunächst ein bisschen seltsam an, ist es aber gar nicht mehr, wenn man bedenkt, dass der VW T-Cross "Life" im weiteren Konfigurator-Verlauf weitaus größere Möglichkeiten bietet, das SUV noch zusätzlich aufzuwerten und für den individuellen Geschmack und Bedarf zurecht zu schneidern. Und dafür verlangt uns Volkswagen einen entsprechend höheren Serienpreis ab. Das ist das Geheimnis.

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VW T-Cross "Style"

Artikelbild 9042
Foto: Screenshot VW-Konfigurator

​​Zur Serienausstattung des T-Cross "Style" gehören zusätzlich:

  • 4 Leichtmetallräder "Chesterfield" 6,5 J x 17*6
  • LED-Scheinwerfer für Abblend- und Fernlicht
  • Sport-Komfortsitze (vorn)
  • 2-Zonen-Klimaanlage
  • Ambientebeleuchtung
  • Dekoreinlagen "Lizard" für Instrumententafel
VW T-Cross "Style", Innenansicht, Cockpit
Foto: Screenshot VW-Konfigurator

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Die Modellvariante VW T-Cross "Style" kostet 2.275 Euro mehr als die mittlere Linie "Life". Was bietet sie neben den höherwertigen Leichtmetallrädern und den spezifischeren Dekoreinlagen so an funktionalem Mehrwert? Die 2-Zonen-Klimaanlage ist eher dem Bereich Komfort zuzuordnen. Die Sportsitze einer Zwischenstellung von Komfort und Styling. Die Ambientebeleuchtung ebenfalls. Verbleiben noch die LED-Scheinwerfer. und sonst? Außer dem Styling bieten sich für eben diese Modellvariante kaum weitere Vorteile. Und im Gegensatz zum "Life"-Modell, das sich im Konfigurator-Punkt "Extras und Sonderausstattung" mit sage und schreibe 43 Wahloptionen präsentiert, sind es dies bei "Style" nur 41. Im Bereich der Sonderlackierungen ist das Farb- und Preisspektrum ebenfalls identisch. 

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Für uns der VW T-Cross "Life" - hier ist für uns das meiste möglich!

Wir zumindest brauchen in der Frage nach der Ausstattungslinie des VW T-Cross nicht recht lange hin und her zu überlegen. Und das nicht, weil wir ja generell eher zum Mittelweg tendieren. Nein, im Preis-Nutzenverhältnis steht der T-Cross "Life" für uns an erster Stelle. Das Basismodell scheidet aus, weil es erstens ohne serienmäßige Klimaanlage und Einparkhilfe kommt, und zweitens bei ihm die Möglichkeiten zur Individualisierung sichtlich beschränkt sind. Der VW T-Cross "Style" dagegen ist, wie der Name schon verdeutlicht, vor allem eine Option, um sich das "Polo-SUV" in Auftritt und Design bestmöglich hochzutrimmen. Die Preisdifferenz zu "Life" lässt uns aber eher davon absehen. Dazu kommt, dass für diesen geringfügig mehr Wahlfreiheiten bestehen. Man kann sich einen VW T-Cross "Life" also mit mindestens denselben Möglichkeiten zurechtschneidern als einen T-Cross in der "Style"-Ausstattung, wo schon dies und jenes vorgegeben ist, auch wenn er noch so besondere Materialspezialitäten in puncto Chic aufweisen mag.

VW T-Cross: Farben, Sonderausstattung und Extras

VW T-Cross, Innenansicht, Cockpit
Das Cockpit des T-Cross in Vollausstattung. Und bei uns? Was ist für unseren T-Cross "Life" drin? Und vor allem: Was wird uns das kosten? - Foto: VW

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Es gilt jetzt, unseren T-Cross noch mit ein paar Extras aufzupeppen. Ein paar? Wir werden noch sehen. Denn der VW T-Cross-Konfigurator hält für diesen Bedarf noch sehr viele Optionen bereit. Wie oben schon gesagt, wollten wir uns ja so viele Freiheiten wie möglich sichern, ohne dabei mit dem Kopf durch die Wand zu gehen. Darum haben wir uns ja auch für die mittlere Modellvariante "Life" entschieden. Dagegen stehen wir aber bereits auf 23.000 Euro. Soll man da noch was machen? Und wenn ja, was? Die Farbenwahl spielt da durchaus eine Rolle, vor allem weil gerade das "Polo-SUV" sich von der Masse abheben will. Dafür wurde es ja schließlich auch angelegt. Es will nicht bloß Funktionsträger sein, sondern ebenso die Blicke auf sich ziehen und dabei ein bisschen bewundert werden.

T-Cross: Farben und Lackierungen

VW T-Cross, zwei Modelle in Türkis und Orange
Auf der Weltpremiere in Amsterdam: Ob in Macena-Türkis oder Energetic Orange, der T-Cross weiß zu begeistern. - Foto: VW

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Die Lackierung beherrscht den Gesamtauftritt eines Autos maßgeblich. Das ist natürlich auch beim VW T-Cross so. In zwölf Farben wird das "Polo SUV" angeboten - unabhängig von der Wahl der Ausstattungslinie. Das Spektrum ist in jeder der drei Modellvarianten identisch, reicht von pfiffig bis elegant, wobei die Position der kostenlosen Standardfarbe immer von "Uranograu Uni" vertreten wird. Es ist dies eine der bekanntesten Standardlackierungen von Volkswagen, und standardmäßig schauen wir uns wieder um eine Alternative um. Die erste Preisstufe beginnt bereits bei 205 Euro: eine Viererpalette an Uni-Farben, von denen uns aber keine so richtig zu überzeugen weiß. Auf der zweiten Preisebene finden sich fünf Metallic-Lacke sowie das "Deep Black Perleffekt" - alle sechs aber erst gegen 495 Euro extra zu haben. Schlielich rangiert an der Sitze das "Makena-Türkis Metallic" (645 Euro), ein durchaus sehr gediegener Ton mit ansprechendem Schimmer. Wir müssen zugeben, dass wir diese Option richtig toll finden. Doch weil wir im VW T-Cross-Konfigurator ja auch immer eine moderates Preisergebnis im Auge behalten wollen, schauen wir uns noch weiter um. Das fällt uns auch nicht schwer, da das "Energetic Orange Metallic" für 495 Euro ohnehin zu unseren Favoriten zählt. Noch günstiger wollen wir es nicht halten, nicht auf Biegen und Brechen. Also nehmen wir die Lackierung in unseren Kaufpreis auf. Es leuchtet gleich ein weiteres Optionsfeld auf: die Wahl der Sitzbezüge. Entweder "Stoff Diag" oder "Stoff Triangle Ties". Beide kosten "0 Euro". Na, dann klicken wir doch einfach mal auf "Stoff Diag".

VW T-Cross, Frontansicht, blau, Premiere Amsterdam
Foto: Schmidt / Driven

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Doch Achtung! Im Konfigurator erhalten wir die Meldung, dass diese Wahl nur in Verbindung mit weiteren Bestandteilen möglich ist! Designpaket "Energetic Orange“ für 790 Euro sollen wir nun auch dazunehmen. Außerdem noch die Abdunklung für die hinteren Seitenscheiben und die Heckscheibe. Noch einmal 220 Euro. Na, hoppla! Wir stehen hier schon am Scheideweg. Eine recht typische Situation: Will man das eine, muss man das andere mit in Kauf nehmen. Was also sollen wir tun? Dabei muss eines jedoch gesagt werden: Auch bei anderen Farbwahlen wie "Reflexsilber Metallic" vermerkt der Konfigurator, dass das Designpaket mit dabei sein muss. Und wieso? Beim genaueren Hinschauen merken wir, dass die ganze Zwickmühle nur dadurch entstanden ist, weil wir vorher statt "Stoff Triangle Ties" die Interieur-Option "Soff Diag" geklickt hatten - beide, wie gesagt, mit "0 Euro" deklariert. Also bitte merken! Wenn man nur die Farbe will und kein Designpaket mit dazu, dann spielt auch das Klicken auf diese so harmlos und beiläufig wirkenden Optionen eine zentrale Rolle! Fazit: Wir wollen nur das Orange, ändern die Stoff-Wahl in "Triangle Ties" und wollen jetzt sehen, was uns in puncto Sonderausstattung so geboten wird.

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VW T-Cross: Sonderausstattung und Extras

VW T-Cross, induktive Ladebox, Nahaufnahme
Schnurloses Handyaufladen: Induktives Laden ist für unseren VW T-Cross "Life" gegen 325 Euro Aufpreis möglich. Für das Basismodell des SUV hingegen nicht. - Foto: VW

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Sieht man sich alleine die Anzahl der Optionspunkte an, die uns der VW T-Cross-Konfigurator an der Stelle bietet, könnte einem schon ein bisschen schwindelig werden. 43 sind es genau, die sich in die Bereiche Infotainment, Komfort, Exterieur und so weiter aufteilen. Dabei interessieren uns - wie üblich - als erstes einmal die Pakete, die als Elemente-Bündel Preisvorteile bieten können. Was gibt es da für unseren VW T-Cross "Life"?

Von den genannten 43 Zusatzpunkten beschränkt sich der Bereich der Pakete auf lediglich sechs Stück. Davon wiederum stehen drei Design-Pakete zur Wahl, alle zum Aufpreis von 790 Euro, nämlich das Designpaket "Schwarz", "Bambus Garden Green" und "Energetic Orange". Letzteres ist uns ja bereits bei der obigen Farbenwahl begegnet, als Elementkopplung. Jetzt steht es uns frei, das Bündel anzuklicken und mit in unseren VW T-Cross hinein zu nehmen. Darin enthalten sind unter anderem Lendenwirbelstützen für die Vordersitze, Radsicherungen mit erweitertem Diebstahlschutz, die Sport-Komfortsitze (vorn) sowie ein Satz Leichtmetallräder "Manila" (6,5 J x 17 in Schwarz, Oberfläche in Hot Orange) und die Spezial-Dekoreinlagen "Transition" (Energetic Orange / Grau, für Instrumententafel). Wir sehen, dass der Inhalt des Bündels über den bloßen "Design"-Wert hinausgeht. Die Lendenwirbelstützen kann man zum Beispiel gerne unter "Komfort" rubrizieren. Sie sind auch für 120 Euro einzeln wählbar sind. Selbiges gilt für die 17-zölligen "Manila"-Leichtmetallräder, die aber als Einzeloption nicht in der Spezialfarbe-"Hot Orange", sondern nur in Schwarz erhältlich sind (485 Euro). Und den erweiterten Diebstahlschutz? Den gibt es ansonsten gar nicht. Eine Diebstahlwarnanlage schon, aber die kostet wiederum 300 Euro. Unsere obige Entscheidung gegen das Paket kommt uns - zugegeben - nun etwas überhastet vor. Eigentlich wäre es sogar eine ziemlich attraktiver Posten. Trotzdem möchten wir auch jetzt nicht gleich zuschlagen. Wir verschieben die Sache noch einmal bis zum Schluss, wenn wir wissen, was von den weiteren Elementen wir noch unbedingt haben wollen.

VW T-Cross, Halbseitenansicht von vorn, stehend, orange
Wieder begegnet uns das Designpaket "Energetic Orange". Sollten wir nicht doch dafür entscheiden? - Foto: Screenshot VW-Konfigurator

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Für wirklich sinnvoll erachten wir hingegen das Winterpaket mit den automatisch beheizbaren Scheibenwaschdüsen, der Sitzheizung für vorn und der Warnleuchte für Waschwasserstand. Der Elementeverbund kostet 330 Euro. Mit einem leicht faden Beigeschmack setzen wir hier das Häkchen. Denn das müssen wir schon fast, da eine Sitzheizung ansonsten nicht konfigurierbar ist. Ein Kritikpunkt, der uns angesichts der ansonsten so ausgeprägten Wahlfreiheit beim T-Cross etwas auf den Magen drückt.

Ein weiterer Fall für eine Elementekoppelung ist der digitale Radioempfang DAB+. Den möchten wir unbedingt haben. Allerdings geht's hier nicht ohne das Radio "Composition Media" (440 Euro) oder die Navigationsfunktion "Discover Media" (565 Euro). Klicken wir ersteres, ergeht der Hinweis, dass wir dafür sechs Lautsprecher dazubekommen. Klicken wir auf die Navi-Option, wird uns vermeldet, dass wir dafür ohnehin das Radio "Composition Media" brauchen, also auch den Preis dafür noch zahlen müssen – wiederum mit den (kostenlosen) Lautsprechern inklusive. Wir entscheiden uns schließlich für die kostengünstigere Option. Mit dem DAB+ kommen wir damit auf 685 Euro. Das Navi lassen wir einmal beiseite. 

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Abseits der Pakete sehen wir uns nun noch nach einigen Einzel-Extras um. Vielleicht die Klimaanlage "Climatronic" mit 2-Zonen-Temperaturregelung und Allergen-Filter (375 Euro)? Die Rückfahrkamera "Rear View" (280 Euro)? Oder die Fernlichtregulierung "Light Assist" (155 Euro)? Wir halten zunächst vor allem Ausschau nach weiteren Sicherheitsfunktionen und werden im Punkt "Nebelscheinwerfer und Abbiegelicht" fündig. Für 190 Euro nehmen wir sie in die Konfiguration auf.

Was für uns ohnehin noch interessant klingt ist die Telefonschnittstelle mit induktiver Ladefunktion. Der Konfigurator weist uns an der Stelle auch noch darauf hin, dass der ursprüngliche Preis von 325 Euro gerade auf 120 Euro heruntergestuft wurde. Akzeptiert, wir nehmen das kabellose Laden noch mit auf. Dazu noch die Müdigkeitserkennung (70 Euro), die wir auf längeren Strecken nicht missen wollen. Und das Design-Paket "Energetic Orange"? Die Frage drängt sich nun zum Schluss ebenfalls noch auf. Alleine bei der Lendenwirbelstütze hätten wir nämlich schon ein Kreuzchen gemacht, und die ist ja hier auch mit dabei. Wir rechnen nach. Wo stehen wir preislich an dieser Stelle? Antwort: Bei 24.700 Euro. Eigentlich wären wir ja gerne unter den 25.000 Euro geblieben. Aber ehrlich gesagt hatten wir für den VW T-Cross bereits im Vorfeld mit etwas mehr gerechnet. Zusammen mit den 790 Euro für das Design-Paket, das ja ebenfalls Komfort-Elemente enthält, landen wir im T-Cross-Konfigurator final auf einem Endpreis von 25.490 Euro

Fazit zum VW T-Cross: Preis hält sich (noch) im Rahmen

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7.515 Euro liegen nun zwischen dem offiziellen Einstiegspreis eines Volkswagen T-Cross und unserer individialisierten und aufgepeppten Wunsch-Ausgabe. Ist das zu viel? Wenn wir gedanklich nochmal einen Schritt zurückgehen und das Designpacket eben nicht mehr genommen hätten, wären wir noch deutlich unter den 25.000 Euro gelandet. Und eben weil die Erfahrung lehrt, dass ein gut ausgestatteter Volkswagen halt in diesem Preis-Bereich liegt, geht das auch in Ordnung. Dazu spielt noch unser 115 PS starker TSI-Motor mit Automatik eine maßgebliche Rolle. Denn auch bei unserem "Polo-SUV" gibt der Motor die preisliche Grundmelodie vor. Und hätten wir uns lediglich für lediglich 95 PS-Version entschieden, läge der Gesamtpreis gleich um mehrere tausend Euro niedriger. 

VW T-Cross, Seitenansicht mit aussteigender Passagierin
Foto: VW

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So aber haben wir den stärksten bislang verfügbaren Antrieb verbaut und haben den Wagen dann auch noch mit der serienmäßigen Ausstattungsstufe "Life" konfiguriert, der mittleren der drei Modellvarianten. Das Basismodell kam für uns erst gar nicht infrage. Weil dort stößt die weitere Aufwertung des T-Cross bald an ihre Grenzen. Viele Extras bleiben uns dann einfach grundweg verwehrt. Dagegen bietet ein VW T-Cross "Life" insgesamt 43 Wahloptionen zur Individualisierung; sogar mehr als beim Top-Modell "Style". Wir haben dadurch mehr Freiheiten erhalten und wollten diese auch nutzen. Doch begegen einem auch hier wieder typische Elementekoppelungen: das eine geht nicht ohne das andere. Das ist besonders beim Winterpaket etwas ärgerlich, das man komplett nehmen muss, um für seinen T-Cross überhaupt eine Sitzheizung zu erhalten. Trotzdem: Das Paket ist insgesamt sehr sinnvoll, und darum ist es auch bei uns mit rein gekommen. Dazu noch einige Einzelelemente - und dann noch das Design-Paket "Energetic Orange". Denn da wir ja, wie gesagt, ohnehin mit einem Kaufpreis von circa 25.000 Euro gerechnet hatte und das Bündel dazu noch Komfort-Elemente bietet, ließen wir es schließlich noch in die Waagschale des Gesamtpreises fallen.

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VW T-Cross: Abmessungen und Kofferraum im SUV-Vergleich

VW T-Roc, Kofferraumansicht mit umgekippter Sitzbank
Der T-Cross ist raumtechnisch auf maximale Variabilität angelegt. Beim Umklappen aller Rückbank-Elemente und des Vordersitzes entsteht bis zu 1.281 Liter Gesamtladevolumen. Das sind über 150 Liter mehr als beim VW Polo. - Foto: VW

Zu guter Letzt noch ein Punkt, auf den Volkswagen selbst viel Wert legt: Das Ladevolumen. Denn in diesem Bereich will das auf 4,11 x 1,76 x 1,58 Meter dimensionierte SUV unbedingt punkten. 385 Liter umfasst das VW T-Cross-Kofferraum-Volumen. Mit umgekippten Rücksitzen lassen sich sogar 1.281 Liter an Gesamtladevolumen unterbringen. Damit kann er allerdings einen Seat Arona nicht vom Feld jagen. Das Volkswagen-Konzerngeschwister fasst nämlich ebenfalls bis zu 1.280 Liter, und in seinen Kofferraum alleine lassen sich davon schon 400 Liter verstauen. Und die Direktkonkurrenz? Hier sieht die Sache schon anders aus. So etwa beim Nissan Juke. Das kleine SUV aus Japan verfügt nämlich nur über eine Ladevolumen-Spanne von 354 bis 1.189 Litern, steht also den Volkswagen-Rivalen in dem Punkt schon um einiges nach. Noch etwas anders verhält es sich mit dem Opel Crossland X. 410 Liter Kofferraumvolumen stehen hier einem Gesamtladevolumen von 1.255 Litern gegenüber. Fazit: Kofferraum ist größer, aber die Gesamtladekapazität kleiner als bei unserem VW T-Cross. 

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