VW Sharan, Halbseitenansicht von vorne, fahrend, blau
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Familienauto uns Alleskönner im Konfigurator-Test

VW Sharan: 2020 in Top-Form?

Der Sharan ist nicht nur ein Top-Familien-Van. Er lässt sich fast zum Luxus-Wagen konfigurieren. Nur eine Preis-Frage?

  • sparsame Diesel
  • satte Basisausstattung
  • viele Upgrade-Optionen
  • hoher Startpreis
  • wenige Farbwahlmöglichkeiten

Seit 2010 ist der VW Sharan II nun schon auf dem Markt. Dennoch fährt er sich wie ein ganz Junger. Dass der Van trotz seines Alters noch so frisch ist, liegt vor allem an den mehrfachen Modernisierungen und Überarbeitungen. Und nicht nur in dieser Hinsicht gleicht er seinem Konzern-Zwilling, dem Seat Alhambra, wie ein Ei dem anderen. Das deutsch-spanische Duo eint auch dasselbe Raumvolumen: Beide fassen sie ein Kofferraumvolumen von 955 Litern und verfügen (bei umgekippten Sitzlehnen) über eine Gesamtlade-Kapazität von erstaunlichen 2.430 Litern. Im Preis allerdings unterscheiden sich Alhambra und Sharan deutlich. Im Konfigurator wollen wir das genauer unter die Lupe nehmen: Was kostet ein ordentlich ausgestatteter VW Sharan 2020?

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VW Sharan 2020: Preis-Niveau und Leistung der Motoren

Dem Volkswagen Sharan stehen derzeit sechs Antriebsversionen zur Verfügung: Der 150 PS starke Benziner 1.4 TSI ist optional mit 6-Gang-Handschaltung oder Doppelkupplungsgetriebe (DSG) erhältlich. Der 2.0 TDI-Dieselmotor wird in den beiden Leistungsstufen 150 und 177 PS geführt, wobei hier ebenfalls jeweils zwischen manueller 6-Gang-Schaltung und DSG gewählt werden kann. Allerdings gibt es Allrad nur noch in Verbindung mit dem 177 PS starken Diesel und DSG. Das Motoren-Spektrum:

Benzin:

  • 1.4 TSI: 110 kW/150 PS, Verbr.: 6,9 l/100km, 6-Gang-Schaltgetriebe – ab 39.601 €
  • 1.4 TSI: 110 kW/150 PS, Verbr.: 7,0 l/100km, 6-Gang-DSG – ab 41.892 €

Diesel: 

  • 2.0 TDI: 110 kW/150 PS, Verbr.: 5,2 l/100km, 6-Gang-Schaltgetriebe – ab 43.593 € 
  • 2.0 TDI: 110 kW/150 PS, Verbr.: 5,3 l/100km, 6-Gang-DSG – ab 45.883 €
  • 2.0 TDI: 130 kW/177 PS, Verbr.: 5,6 l/100km, 6-Gang-DSG – ab 47.901 €
  • 2.0 TDI (Allrad): 130 kW/177 PS, Verbr.: 6,1 l/100km, 7-Gang-DSG – ab 50.265 €

Unser Wahl-Modell: Der 150 PS starke 2.0 TDI mit manueller 6-Gang-Schaltung

Bei den Motoren zeigen Seat Alhambra und VW Sharan die ersten Unterschiede. Nicht, weil hier ein anderes Angebot bereitgestellt würde. Das ist bei beiden Vans identisch. Es sind die Preise, die hier anders angesetzt sind. Es zeigt sich klar: der Sharan ist deutlich teurer. Das sieht man schon am Basis-Benziner, der beim Sharan exakt um 3.875 Euro höher liegt. Beim Einstiegsdiesel beläuft sich der Unterschied sogar auf 5.620 Euro. Das spricht dafür, dass zwischen Alhambra und Sharan doch eine recht große Lücke klafft. 

150 PS genügen uns vollauf. Manuelle 6-Gang-Schaltung ebenso. Aus dem Angebot kommt für uns daher der 2.0 TDI-Basisdiesel infrage. Seine Werte können sich auch sehen lassen: Er verbraucht durchschnittlich 5,2 Liter pro 100 km und schafft es so auf die vorbildliche CO2-Effizienzstufe "A". Im Übrigen genauso wie die beiden nächsthöheren Diesel-Ausgaben. Nur die Allrad-Version des 2.0 TDI kommt mit einem "B" etwas schlechter weg.

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Mit unserem Diesel starten wir im VW Sharan-Konfigurator bei einem Preis von 43.593 Euro. Nur zum Vergleich: Würden wir uns 177 PS wünschen, also 27 PS mehr, und zudem noch besonderen Wert auf DSG legen, müssten wir weitere 6.672 Euro in Kauf nehmen. Das würde den Sharan noch dazu um 30 kg schwerer machen, was sich auch entsprechend, wenn auch nur leicht, auf Beschleunigung und Verbrauch auswirkt. Mit unserer Wahl befinden wir uns also schon auf einem recht guten Weg. 

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"Comfortline", "Highline" & Co.: Die Sharan-Ausstattungsvarianten

Gleich vorab: 2020 gibt es die Ausstattungsvariante "Trendline" für Sharan-Neuwagen nicht mehr. An deren Stelle als Einstiegsmodell ist Variante "Comfortline" gerückt, die vorher noch die Mitte des Ausstattungsangebots markierte. Als Top-Modell fungiert wie gewohnt die "Highline". Wir haben also nur noch die Wahl zwischen zwei regulären Linien. Somit hat sich das Preisgefüge nach oben verschoben. Der Vorteil ist, dass der Sharan nun schon umso mehr  Serienbestückung mitbringt. Darunter auch einige Extras, die man für "Trendline" noch aufpreispflichtig zubuchen musste.

"Comfortline" – ab 39.601 Euro

Das neue Basismodell "Comfortline" kommt serienmäßig mit Sport-Komfortsitzen (vorn) mit Lendenwirbelstützen, Müdigkeitserkennung, Regensensor, einer Telefonschnittstelle, der Multifunktionsanzeige "Plus", dem automatisch abblendenden Innenspiegel und vor allem mit Einparksensoren im Front- und Heckbereich. Darüber hinaus sind der Notbremsassistent "Front Assist", der "Blind Spot"-Sensor inklusive Ausparkassistent, die automatische Fahrlichtschaltung für das Tagfahrlicht und der Spurhalteassistent "Lane Assist" integriert. Auch das stationäre Navigationssystem "Discover Media", das via TFT-Touchscreen bedient wird, ist schon enthalten – bei einem Basismodell eine Seltenheit. Im Innern sorgt die Ambientebeleuchtung für eine anpassbare Lichtstimmung. Ein Manko von "Comfortline" sind die Leichtmetall-Felgen, die nur 16 Zoll messen, was sich später noch nachbessern lässt. Trotz einigen Detailschwächen glänzt die Ausstattungslinie "Comfortline" schon mit vielen Bestandteilen, die man bei so manchem Konkurrenzmodell nicht in der Basis vorfindet. Im Preis ist sie dafür entsprechend hoch angesetzt. Ein neuer Sharan startet als Basismodell "Comfortline" grundsätzlich erst bei 39.601 Euro. 

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"Highline" – ab 42.230 Euro

Die Ausstattungslinie "Highline" liegt pauschal 2.388 Euro über der "Comfortline". Dieser Aufschlag rechtfertigt sich durch die zusätzliche Serienausstattung und die edleren Serien-Details. Die Leichtmetallfelgen vom Typ "Sydney" messen 17 Zoll, die Dachreling ist silbereloxiert. Hinzu kommen Nebelscheinwerfer inklusive Abbiegelicht, die Multifunktionsanzeige "Premium" und Leder-Sitzmittelbahnen in Alcantara. Auch eine Vordersitzheizung ist mit dabei. Darüber hinaus vergünstigen sich für diese Variante bestimmte Sonderausstattungen. Die besonders exklusiven 18-Zoll-Felgen "Marseille" des Labels "Volkswagen R" etwa kosten für "Highline" nur 746 Euro anstatt der regulären 1.223 Euro. Man erhält hier also alle Möglichkeiten, sich den Sharan weitergehend und dazu noch mit Preisnachlässen als Edel-Van zusammenzustellen.

Sondermodell 1: Der VW Sharan "United"

Neben den beiden regulären Linien bietet VW für den Sharan 2020 auch ein Sondermodell an: "United" kostet mindestens 42.949 Euro, enthält dafür aber neben allen Komponenten von "Comfortline" noch weitere Premium-Komponenten wie 17-Zoll-Leichtmetallfelgen im Design "Dublin", eine 3-Zonen-Klimaautomatik, Volkswagen Media Control und App Connect sowie diverse Styling-Elemente wie exklusive Einstiegsleisten. Der Aufpreis von 3.348 Euro ist unserer Meinung nach aber etwas zu hoch angesetzt.

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Sondermodell(e) 2: Zwei Varianten des VW Sharan "Black Style"

Eigentlich ist "Black Style" kein Sondermodell im engeren Sinne. Der Beiname bezeichnet im Wesentlichen bestimmte Styling-Zusätze für die beiden regulären Ausstattungsvarianten "Comfortline" und "Highline", wobei "Comfortline Black Style" bei einem Grundpreis von 44.475 Euro ansetzt, "Highline Black Style" bei 47.765 Euro. Trotz dem Hauptaugenmerk auf Auftritt und Look bringen beide Modell-Linien auch drei handfeste Komponenten mit, nämlich die dynamische Fernweitenregulierung "Dynamic Light Assist", die Multifunktionsanzeige "Plus" (bei "Comfortline Black Style") bzw. die Multifunktionsanzeige "Premium" (bei "Highline Black Style") sowie Nebelscheinwerfer inklusive Abbiegelicht. Zudem sind beide schon serienmäßig mit der Vordersitzheizung ausgestattet. An den Preisen der weitergehenden Sonderausstattung ändert sich bei "Black Style" hingegen nichts. Es gibt hier keine Preis-Vorteile gegenüber den anderen Linien.

Die erwähnten Dekor-Zusätze bestehen vor allem aus vielen "Piano Black"- und Chromelementen und "Vienna"-Leder in Sitzmittelbahnen und den Sitzwangenseiten. Das alles wirkt ziemlich erlesen. Wir interessieren uns vor allem für funktionale Inhalte und ein eher ausgewogenes Verhältnis aus Kosten und Nutzen. Insofern sind die "Black Style"-Modelle für unsere Ansprüche etwas zu nobel.

Unser Favorit: "Comfortline"

Für uns steht fest: Schon die Grundbestückung von "Comfortline" ist mehr als ausreichend. Von dieser Basis aus können wir unseren Sharan noch durch zahlreiche Extras nachschärfen, die uns der Konfigurator als Sonderausstattung anbietet. Und wir haben an der Stelle bereits die Vermutung, dass damit wir in etwa auf die gleiche Aufpreishöhe gelangen, die uns die Wahl der "Highline" kosten würde, nämlich rund 2.400 Euro. Mit dem Unterschied, dass wir vordergründig nur Dinge mitnehmen wollen, die tatsächlich einen handfesten Mehrwert bieten. Im Konfigurator stehen wir also weiterhin auf einem Preis von 43.593 Euro.

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Lackierungen und Felgen

Bislang haben wir also noch nichts extra investieren müssen. Doch spätestens jetzt, bei der Lackierung, müssen wir den Geldbeutel öffnen. Das serienmäßige "Uranograu uni“ ist selbst für einen sachlichen Van wie den Sharan einfach viel zu karg. Für recht günstige 273 Euro lässt er sich in "Pure White" konfigurieren. Preislich darüber stehen für jeweils 682 Euro sechs Metallic- und Perleffektlacke zur Auswahl, die Top-Lackierung "Beech Grey Metallic" kostet 829 Euro. Das "Pure White" steht unserem Sharan am besten. Es kommt auch dem Werterhalt des Vans zugute. Kurz und gut: Wir nehmen es für die veranschlagten 273 Euro mit auf unsere Rechnung. 

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Felgen – 17 statt 16 Zoll und mit selbstversiegelnden Eigenschaften

Bei den Felgen darf es gerne auch eine Nummer größer sein, da der Sharan mit seinen rund 4,85 x 1,90 x 1,77 Metern in Länge, Breite und Höhe schließlich auch kein kleines Geführt ist. Der Konfigurator bietet uns bei den 17-Zöllern zwei Optionen zu jeweils 638 Euro an: attraktive Modelle in den Designs "Odessa" und "Stratford". Im Aufpreis mit inbegriffen sind auch AirStop-Reifen, also Pneus mit selbstversiegelnden Eigenschaften, mit denen sich es bei einem Leck noch locker bis zur nächsten Werkstatt durchhalten lässt. Das sind drei Vorteile auf einmal gegenüber der recht schlichten Standardberäderung. Darum kommen die "Odessa" (in Anthrazit / glanzgedreht) gerne mit auf unsere Liste. 18-Zöller gäbe es zwar auch, doch die Kosten von 1.223 Euro. Außerdem treffen wir hier auf Preis-Koppelungen, weil gleichzeitig das Sportfahrwerk für 307 Euro oder die Adaptive Fahrwerksregelung DCC für 1.121 Euro obligatorisch mit dazugeordert werden muss. 

Sonderausstattung und Extras

Wer sich bei der "Comfortline" eine große und/oder günstige Auswahl an Aufwertungsmöglichkeiten für das Interieur verspricht, wird enttäuscht. Die Lederausstattung kostet sogar mindestens 2.081 Euro. Kostenlos lässt sich dagegen zwischen zwei Farbgebungen für die Stoffbezüge wählen: Will man statt des "Titanschwarz" lieber "Palladium Grau", klickt man im Konfigurator einfach auf diese Option. Es warten hier erfreulicherweise keine Preis-Koppelungen. Mit den schwarzen Sitzen geben wir uns aber ohnehin zufrieden.

Viel möglich ist auch im Inneren des Sharan: Leder, Assistenz und Komfort. Doch das ist auch eine Frage des Preises. - Foto: VW

Pakete

Obwohl unser Sharan schon grundlegend gut bestückt ist, möchten wir an manchen Stellen noch nachschärfen. Dafür bietet uns der Konfigurator auch zahlreiche Möglichkeiten. Vor allem die Pakete versprechen einige Vorteile gegenüber den Einzeloptionen aus dem Angebot der Sonderausstattung – auch preislich. Was wird uns hier geboten?

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Zunächst fällt und das sogenannte "Sportpaket" ins Auge, das sich aus den Komponenten Sportfahrwerk, Nebelscheinwerfern inklusive Abbiegelicht, diversen Chrom-Elementen im Interieur und getönten Heck- und Seitenscheiben (hinten) zusammensetzt. 385 Euro sind dafür angemessen. Und wir kämen dabei sogar um eine Preis-Koppelung herum: Die "Odessa"-Felgen müssen obligatorisch mit dazugenommen werden, die wir aber ohnehin schon auf unserer Liste haben. Klar ist: Hätten wir uns vorher gegen das "Odessa"-Modell und jetzt für das Sportpaket entschieden, müssten wir mit der entsprechenden Aufpreis-Summe rechnen. Und das Sportpaket selbst? Bei aller Eleganz und Dynamik, die es mitbringt, wollen wir uns lieber nach handfestem Mehrwert umsehen.

Zwei Pakete sind diesbezüglich sehr interessant. Zunächst das "Business"-Paket (1.053 Euro) mit elektrisch anklappbaren Außenspiegeln (inklusive Umfeld-Beleuchtung), der automatischen Distanzregeung ACC und dem dreijährigen Nutzungszugang für die interaktiven Volkswagen-Dienste von Car-Net "Guide & Inform". Zweitens das Fahrerassistenz-Paket. Es setzt zusammen aus:

  • Bi-Xenon-Hauptscheinwerfern mit Ellipsoid-Streuscheibe (für Abbiege- und Fernlicht)
  • Hauptscheinwerfer-Regulierung, Richtungsscheinwerfer und aktiver Fernlichtassistent
  • LED-Tagfahrlicht
  • Nebelscheinwerfer und Abbiegelicht
  • Automatische Distanzregelung ACC (bis 210 km/h, mit Notbremsassistent)
  • Scheinwerfer-Reinigungsanlage

2.110 Euro werden dafür verrechnet. Darüber hinaus wird hier kein Preisvorteil deutlich, denn gewisse Bestandteile gibt es eben nur in diesem Verbund. Andererseits warten keine zusätzlichen Kosten in Form von Preiskoppelungen. Das hohe Niveau der mitgelieferten Technik rechtfertigt außerdem den Aufpreis, weshalb wir bei diesem Paket zuschlagen.

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Eine Vordersitzheizung hätten wir noch gerne in unserem Van. Leider gibt es sie nicht einzeln, sondern nur mit dem Winterpaket. Es kostet 307 Euro, enthält dafür aber noch automatisch beheizbare Scheibendüsen. Darum halten wir den Aufpreis für akzeptabel und kreuzen das Winterpaket im Konfigurator an.

Weitere Nachschärfung mittels Einzeloptionen

Ein Plus an Sicherheit sollte ebenfalls noch mit in unseren Sharan. Wir wünschen uns noch Seitenairbags und Gurtstraffer für die äußeren Sitze im Fond. Die 385 Euro nehmen wir gerne mit auf die Rechnung.

Zwei weitere Dinge sind für den Sharan sehr zu empfehlen: die Rückfahrkamera "Rear View" und der halbautonome Parklenkassistent "Park Assist" inklusive ParkPilot. Die Kamera fällt mit 400 Euro ins Gewicht, der Parklenkassistent mit 317 Euro. Zusammen wappnen sie den Van für die Enge in der City. Das erspart viel Stress. Nur der Preis von 317 Euro schreckt uns etwas ab. Schließlich kostet diese Technik bei anderen VWs nicht einmal die Hälfte. Die Rückfahrkamera genügt uns.

An dieser Stelle könnten wir uns noch reichlich eindecken. Der Van ließe sich im Konfigurator nahezu zum Luxus-Wagen ausbauen: Das Soundsystem "DYNAUDIO Contour" mit digitalem 8-Kanal-Verstärker, acht Lautsprechern und einer 300 Watt Gesamtleistung etwa wird mit 575 Euro geführt. Die zusätzliche Sprachbedienung kostet noch einmal 214 Euro. Auch das sogenannte Easy-Open-Paket mit Safe-Sicherung und sensorgesteuerter Heckklappe ist überaus interessant. Wir müssten dafür aber auch 994 Euro extra aufwenden. Ähnlich verhält es sich mit den Sport-Komfortsitzen samt 12-Wege-Einstellung und Massagefunktion. Ein absolutes Highlight, für das allerdings auch nicht gerade günstige 1.170 Euro verlangt werden. Wir möchten unseren Konfigurator- Check lieber abschließen und sehen, bei welchen Preis wir angelangt sind.

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Fazit: Ist der VW Sharan 2020 noch immer ein Hit?

Unsere obige Vermutung, dass der Aufpreis für unseren individualisierten VW Sharan "Comfortline" ähnlich hoch ausfallen wird wie die Kosten, die wir für "Highline" extra hätten zahlen müssen, bestätigt sich spätestens jetzt. Wir haben zu den 43.593 Euro Grundpreis noch 4.113 Euro extra investieren müssen, dafür aber einen Van bekommen, der funktional wie optisch einiges hermacht. Der finale Konfigurator-Preis lautet: 47.706 Euro. Das ist ebenfalls ganz ordentlich. Was genau haben wir gemacht, um letztlich auf diese Summe zu kommen? 

Unser Sharan "Comfortline" im Konfigurator: 150 PS stark, mit 17 Zoll großen "Odessa"-Felgen und allerhand technischen Fähigkeiten. - Bild: VW-Konfigurator
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Zunächst haben wir uns als Motor den 2.0 TDI-Diesel mit 150 PS und 6-Gang-Handschaltung ausgesucht, der vor allem im Verbrauch überzeugt. Doch obwohl es sich dabei um den Einstiegsdiesel aus dem momentanen Angebot handelt, haben wir damit bereits 3.992 Euro über dem Grundpreis angesetzt. Immerhin hat uns der nächste Konfigurator-Schritt überhaupt keine Kosten verursacht, da wir uns für die Basisvariante "Comfortline" entschieden haben und alles Weitere mittels Sonderausstattung und Extras nachgebessert haben – und damit sogar leicht günstiger weggekommen sind als mit der Ausstattungslinie "Highline".

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Eine erste, wenn auch recht günstige Investition wurde bei der Lackierung fällig. "Pure White uni" kostete recht günstige 273 Euro. Größere und schickere Felgen kamen noch dazu. Hier ist der Aufpreis von 638 Euro für die 17 Zoll großen Leichtmetallräder vom Design-Typ "Odessa" darum gerechtfertigt, weil darüber hinaus noch selbstversiegelnde AirStop-Reifen dazugeliefert werden.

Innen mussten wir nicht mehr groß nachbessern. Selbst ein stationäres Navigationssystem ist in "Comfortline" bereits serienmäßig verbaut. - Bild: VW-Konfigurator

Sichtlich teurer kam es dagegen bei der Aufwertung der Bereiche Sicherheit und Komfort. Vor allem das Fahrerassistenz-Paket mit seinem Preis von 2.110 Euro ist hier zu nennen. Die noch fehlende Vordersitzheizung war eine Lücke, die wir durch die Mitnahme des Winterpakets füllen konnten. 307 Euro kamen dadurch mit auf die Rechnung. Einzeln sind beheizbare Vordersitze leider nicht zu haben. Zum Schluss haben wir uns noch für die Rückfahrkamera (400 Euro) entschieden und – fast schon selbstverständlich bei einem Familienvan – für die Seitenairbags inklusive Gurtstraffer an den Außensitzen in der zweiten Sitzreihe.

Ist ein Konfigurator-Preis von 47.706 Euro für einen Volkswagen Sharan teuer? Ja und nein. Teuer ist der Grundpreis, den man für die Motorisierung aufwenden muss. Alles Weitere weniger. Umgerechnet machen die Zusatzkosten, die uns für Lackierung, Felgen und Sonderausstattung angefallen sind, nicht einmal 9 % des Gesamtpreises aus. Das ist sehr günstig, vor allem weil die Grundausstattung eines VW Sharan 2020 hervorragend ist. Es muss nur an manchen Stellen leicht nachgebessert werden. Insofern ist ein Sharan-Preis zwischen 47.000 und 49.000 Euro absolut akzeptabel. 

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Unser VW Sharan 2020 im Detail

  • Motor: 2.0 TDI: 110 kW/150 PS, Verbr.: 5,2 l/100km, 6-Gang-Schaltgetriebe – 43.593 €
  • Ausstattungslinie: VW Sharan "Comfortline" – 0 €
  • Lackierungsfarbe: "Pure White" – 273 €
  • Felgen: "Odessa" (17 Zoll) in Anthrazit (glanzgedreht), mit AirStop®-Reifen – 638 €
  • Fahrerassistenz-Paket – 2.110 €
  • Winterpaket – 307 €
  • Seitenairbags und Gurtstraffer für die äußeren Sitze der 2. Sitzreihe – 385 €
  • Rückfahrkamera "Rear View" – 400 €

Gesamtpreis: 47.706,00 Euro

Abmessungen und Volumina 

  • Länge x Breite x Höhe: 4.854 x 1.904 – 2.081 (ohne / mit Außenspiegeln) x 1.746 mm
  • Radstand: 2.920 mm
  • Lade-/Kofferraumvolumen: 955 – 2.430 Liter (inklusive Sitzbereich)
  • Anhängelast (gebremst bei 12% Steigung): 1.800 bis 2.400 kg (je nach Motor)
  • Leergewicht: 1.695 – 1.915 kg (je nach Motor)
  • Tankinhalt: 70 l
  • Abgasnorm: Euro 6d-TEMP

(MS)

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