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VW Polo, Halbseitenansicht von vorn, fahrend, orange Foto © VW
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Was steckt drin im neuaufgelegten Kleinwagen-Klassiker?

VW Polo VI (2G): Konfigurator-Test und Preis-Check

"Polo bleibt Polo!" - Binsenweisheit oder Tatsache? Wir haben die sechste Auflage des VW-Klassikers ins Visier genommen!

VW Polo, Designskizze
VW Polo: Designskizze aus dem Jahr 2017 - Foto © VW

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VW Polo VI 2017: Ein Treueschwur in sechster Generation?

"Polo ist Polo, bleibt Polo!", wie sich einmal ein mir bekannter KFZ-Meister ausdrückte. Nun, dass "Polo Polo ist", drückt in diesem erstaunlich kurzen Merkspruch schon eine gewisse Zuverlässigkeit, ja, eine Selbstverständlichkeit aus, mit der das VW-Format über die Jahre hinweg, in dennen es jetzt schon über die Straßen brettert, gewertschätzt wird. Dass "Polo Polo bleibt", steht dagegen auf einem anderen Blatt. 

Damals, 1975, ging es mit der Kleinwagenbaureihe los. Volkswagen brachte den Typ 86 neu auf den Markt, der es zu großer Popularität brachte und wie das Geschwistermodell Golf im wahrsten Sinne des Wortes ein richtiger Volkswagen war. Ich kann mich auch noch daran erinnern, wie es noch in den 1990ern unter den Führerscheinneulingen an der Schule hieß: "Ein'n Polo", auf die ja so bedeutende Frage hin, was man denn jetzt so fährt. Das war halt Standard.

Welcher Polo es dann war, ob neu oder gebraucht, spielte dabei die Nebenrolle, Hauptsache, es war einer. Zurückgerechnet dürfte es sich dabei folgerichtig wohl um die Modell-Typen 86 C 2F und 6N gehandelt haben. Denn nicht jeder fuhr damals einen neuen, aber Hauptsache eben, wie gesagt: Polo.

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Heute sind wir beim neuen VW Polo VI (2G; amtlicher Fahrzeugtyp und Modellschlüssel: AW) angelangt, der erst vor knapp einem Jahr, im Sommer 2017, erstmals serienfertig vom Band lief. Und jetzt die Frage: Bleibt Polo Polo? Selbstverständlich ist das ja nicht. Die Tatsache, dass er nun auf einer neuen Plattform, dem Modularen Querbaukasten MQB-A0, daherkommt und sich diese mit dem Seat Ibiza (6F) teilt, ist eigentlich nichts Ungewöhnliches. Schließlich war dies auch schon bei der Vorgängerausgabe, dem VW Polo V, mit ihrer W-PQ25/A05-Plattform so der Fall.

Was hat sich also wirklich geändert? Schließlich wirft man ja nicht einfach so nebenher eine neue Generation auf den Markt, nach dem Motto: Hier ist sie! Nein, der neue VW Polo VI folgt zuänächst einem desingtechnischen Trend, den wir gerade so gut wie überall in der Autowelt beobachten können: der zunehmenden Verschmälerung der Scheinwerfer zu schlitzartigen Balken, die mehr und mehr mit der Linienführung des Kühlergrills verschmelzen. Und, damit einhergehend, die zunehmende optische Dominanz des unteren Scheinwerferpaares. Das als Beispiel, als wohl augenfälligstes Merkmal der neuen Entwicklungsstufe des VW Polo in der neuen Generation sechs. Gewähnungsbedürftig? Nun, nicht unbedingt. Schließlich lässt sich diese Merkmalsverschiebung aus heutiger Sicht bereits beim VW Polo IV (9N 3) angedeutungsweise ausmachen und über den VW Polo V (6R) konsequent nachverfolgen.

VW Polo, Frontansicht, stehend, weiß
Schlitzartig verengte Hauptscheinwerfer sind optische Kennzeichen des neuen VW Polo 2017. - Foto © VW

Was hat sich am VW Polo VI 2G dann noch so geändert? Stimmt noch immer, was mein Bekannter, der KFZ-Meister, damals sagte: Polo bleibt Polo? Eben dieser und anderen Fragen wollen wir in unseren Konfigurator-Check nachgehen.

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VW Polo VI (2017): Motoren und Getriebe

Gegenüber dem alten vom Typ 6C hat sich beim neuen VW Polo IV 2G antriebstechnisch nicht viel Neues getan. Nach wie vor bietet der VW-Kleinwagen die gewohnet Palette an angemessen starken Motorisierungen von 65 bis 115 PS, wobei die Benzinausführungen letzten Endes doch - um fast unmerkliche fünf Pferde - ein kleines Bisschen mehr an Kraft dazugewonnen haben. Im Durchschnitt etwas schwächer geworden sind dagegen die Dieselantriebe: Nur noch 80 bis 95 PS bringen die TDI-Maschinen des neuen VW Polo der Bauart AW auf die Straße, wo der Vorgänger zwar schon bei 75 PS ansetzte, sich allerdings bis potenziell noch mit 105 Pferdestärken ausstatten ließ.

Benzin-Antriebe:

  • 1.0: 48 kW/65 PS, Verbrauch: 4,7 l/100km, 5-Gang-Schaltgetriebe - ab 12.975 €
  • 1.0: 55 kW/75 PS, Verbrauch: 4,7 l/100km, 5-Gang-Schaltgetriebe - ab 13.975 €
  • 1.0 TSI: 70 kW/95 PS, Verbrauch: 4,4 l/100km, 5-Gang-Schaltgetriebe - ab 17.200 €         
  • 1.0 TSI: 85 kW/115 PS, Verbrauch: 4,6 l/100km, 6-Gang-Schaltgetriebe - ab 18.425 €      
  • 1.0 TSI: 70 kW/95 PS Verbrauch: 4,6 l/100km, 7-Gang-DSG - ab 18.700 €               
  • 1.0 TSI: 85 kW/115 PS, Verbrauch: 4,7 l/100km, 7-Gang-DSG - ab 19.925 €
VW Polo: 1.0 TSI 70 kW/95 PS, Motoransicht
VW Polo 1.0 TSI 70 kW/95 PS - Foto © VW

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Diesel-Antriebe (Euro-Norm 6):

  • 1.6 TDI: 55 kW/80 PS, Verbrauch: 3,7 l/100km 5-Gang-Schaltgetriebe - ab 16.525 €         
  • 1.6 TDI: 66 kW/95 PS, Verbrauch: 3,7 l/100km 5-Gang-Schaltgetriebe - ab 19.475 €         
  • 1.6 TDI: 66 kW/95 PS, Verbrauch: 3,9 l/100km, 7-Gang-DSG - ab 20.975 €

In puncto Kraftstoffverbrauch fällt auf, dass sich gegenüber dem Vorgängermodellen VW Polo 6R oder 6C beim neuen Polo VI nicht viel zum Besseren geändert hat. Wir hätten erwartet, dass vielleicht der kombinierte Verbrauch der TSI-Motoren unter die 4-Liter-Marke sinkt, aber das ist nicht der Fall. Bei den Dieseln fällt das Urteil noch um ein Quentchen nüchterner aus, um es vorsichtig zu formulieren: Verengte Kraftpalette, doch schon der relativ schwache 1.6 TDI mit seinen 80 PS schluckt kombiniert um 0,3 Liter mehr als der immerhin zwischen 95 und 105 PS-starke 1.4 TDI DPF des VW Polo 6C. Gut, das sind Zahlenspiele, möchte man sagen. Die Tatsache aber veranlasst uns als ersten Schritt in unserem VW Polo-Konfigurator-Check nicht wie zunächst angedacht den 1.6 TDI mit 95 PS und 5-Gang-Schaltung (19.475 Euro) zu nehmen, sondern den ebenso 95 PS-starken und zugleich merklich günstigeren 1.0 TSI mit dem 5-Gang-Schaltgetriebe. Im Konfigurator liegen wir damit bei 17.200 Euro. Sein Verbrauch: tolerable 4,4 Liter Benzin-Sprit im kombinierten Verkehr.

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Weitere technische Daten zum VW Polo VI (2017): Maße und Volumina

  • Länge: 4,05–4,07 m
  • Breite: 1,75 m
  • Höhe: 1,44–146 m
  • Radstand: 2548 mm
  • Leergewicht: 1105–1355 kg
  • Ladevolumen: 251 bis 351 Liter (Kofferraum), 952 bis 1.125 l inklusive Sitzbereich

Bilder zum VW Polo VI (2017)

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Der VW Polo VI (2017): Die Ausstattungslinien Trendline, Comfortline, Beats und Highline

Für den Kleinkompakten VW Polo sind die Ausstattungsvarianten "Tendline", "Comfortline" und "Highline" standardmäßig vorgesehen - in aufsteigender Reihenfolge der Serienmerkmale. Dazu hat Volkswagen noch das Sondermodell VW Polo "beats" aufgelegt und diese Ausstattunglinie qualitativ zwischen "Comfortline" und "Highline" angesiedelt. Zunächst interessiert uns aber, was denn die niedrigste Stufe, VW Polo "Trendline", schon so alles in Serie mitbringt.

Neuer VW Polo: mit "Front Assist" in der Basisausstattung "Trendline"

Folgende Merkmale sind bereits im Basismodell VW Polo "Trendline" serienmäßig verbaut: 

  • Umfeldbeobachtungssystem "Front Assist" mit City-Notbremsfunktion
  • Fußgängererkennung
  • Kopfairbag-System für Front- und Fondpassagiere inkl. Seitenairbags für vorne
  • Frontscheibe in Wärmeschutzglas
  • grüne Wärmeschutzverglasung, seitlich und hinten
  • Dekoreinlagen in Deep Black Perleffekt für Instrumententafel und Türverkleidung (vorn)
  • elektronisches Stabilisierungsprogramm mit ABS, ASR, EDS und MSR
  • elektronische Wegfahrsperre
VW Polo, Grafikskizze, Front Assistent
Gehört bereits im Basismodell des VW Polo zum serienmäßigen Standard: Fußgängererkennung, Front Assist und City-Notbremsfunktion. - Foto © VW

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Nun, das kann man gelten lassen. Um ehrlich zu sein: Wir hätten uns auch gar keinen geringeren Umfang erwartet. ABS, ASR und so weiter sollten mittlerweile wirklich zum Standard gehören. Dass Volkswagen aber bereits ins absolute Basismodell mit seinen knapp 13.000 Euro Einstiegspreis das Umfeldbeobachtungssystem "Front Assist" mit City-Notbremsfunktion verbaut hat, finden wir mehr als bloß zeitgemäß! Das Lob verklingt aber schnell, wenn man sich die Frage stellt: Was bitte ist mit einer Klimaanlage? Tja, dieses Merkmal gibt’s erst ab "Comfortline". Heißt: Aufpreis! Oder aber bei der Paktetzuwahl "Cool & Sound" im VW Polo "Trendline". Heißt: wieder Aufpreis! Konkret: 560 Euro.

Was bieten die VW-Polo-Ausstattungslinien "Comfortline" bzw. "Highline", was dem Basismodell noch vorenthalten wurde?

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VW Polo VI: „Comfortline“ und „Highline“

Zusätzliche Ausstattungsmerkmale bei „Comfortline“:

  • Radio "Composition Colour"
  • Multifunktionslenkrad
  • Klimaanlage
  • Multifunktionsanzeige "Plus"

Zusätzliche Ausstattungsmerkmaler bei "Highline":

  • Einparkhilfe: Warnsignale bei Hindernissen im Front- und Heckbereich
  • Multifunktionslenkrad in Leder
  • Sport-Komfortsitze vorn
  • Ambientebeleuchtung (1-farbig), in den Türdekoren und in der Instrumententafel
VW Polo, Innenansicht, Cockpit
Foto © VW

Wir sehen: Ab der Ausstattungsstufe VW Polo "Comfortline" ist die Frage nach der Klimaanlage serienmäßig geklärt. Und was ist mit den anderen Features? Nun, das Multifunktionslenkrad wie auch die Multifunktionsanzeige "Plus" nehmen sich weniger als großzügiges Zugeständnis an den Neuwagenkäufer aus, vielmehr bilden sie als adaptive Technikmodule den Grundstock für weiteres Zusrüsten in Bereichen wie Sicherheit und Infotainment nach dem Motto: "Bereit für mehr Technik!"

Der VW Polo "Highline" wartet schon mit der intelligenten Einparkhilfe in Serie auf. Dazu versucht die Linie, ihr Versprechen von einem deutlichen Mehr an Exklusivität nachzukommen. Lederlenkrad und Sportsitze sind Lifestyle. Das stimmt! Dennoch gilt auch hier der unterschwellige Leitspruch, dass das Mehr Lust auf noch Weiteres machen soll. 

Wie steht es also um das Sondermodell VW Polo "beats", das sich auf einem Niveau zwischen der "Comfortline"- und "Highline"-Ausstattung bewegen soll?

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VW Polo "beats" - Sondermodell mit speziellem Sound

  • 4 Leichtmetallräder "Torsby" 6,5 x 16 in Schwarz (Oberfläche glanzgedreht)
  • Soundsystem "beats", 6 Lautsprecher, digitaler 8-Kanal-Verstärker, Subwoofer, 300 Watt Gesamtleistung
  • Radio "Composition Colour"
  • Multifunktionslenkrad in Leder

Eins scheint festzustehen: Das Sondermodell Polo "beats" ist nichts für empfindliche Ohren. Und das will er auch nicht. Bei rund 17.000 Euro Einstiegspreis kann man die Mehrkosten gegenüber der "Trendline" (ca. 13.000 Euro) wirklich nicht auf den Motor schieben. Denn der spielt bei der 4.000 Euro-Differenz keine Rolle! Es ist die Grundausstattung selbst, die den VW Polo "beats" in derartige Höhen hebt. Ist das gerechtfertigt? Nun, das Radio "Composition Colour" hat er von der "Comfortline", das Multifunkions-Lederlenkrad von der "Highline". Aber sonst? Bis auf die "Torsby"-Räder und das Soundsystem sehen wir nicht den großen Wurf getätigt. Das kommt mit Subwoofer und dem 8-Kanal-Verstärker (300 Watt). Hingegen lässt sich dieses auch bei der "Comfortline" zurüsten. Noch ein Knackpunkt: Beim Polo "beats stehen bloß drei Farbwahlmöglichkeiten auf dem Programm: ein Rot, ein Silber, ein Schwarz. Dass Sondermodelle lediglich in gestauchter Lackpalette zu haben sind, ist nichts Neues. Das kennt man ebenso bei Spezialmodellen wie den Nissan Juke Nismo RS, um offenbar die Exklusivität der Edition noch einmal zu unterstreichen. Trotzdem wirkt es auf uns etwas befremdlich.

VW Polo Sondermodell "beats", Halbseitenansicht von vorn, fahrend, weiß
Das soundstarke Sondermodell VW Polo "beats" kommt gegen Aufpreis in der Lackierung "White Silver Metallic". - Foto © VW

Mit dem VW Polo "beats", der für rund 17.000 Euro ab der Basis zu haben ist, sind wir nun deutlich im Bereich des Livestyle angelangt. Der "beats" hält mit seiner Sound-Anlage, was er verspricht. Allerdings ist die Linie natürlich noch nicht auf das Maximum des Möglichen ausgelegt. Hier heißt es wiederum: Zurüsten! Warum? Weil Vorhandene hier ebenso als Appetitanreger für weiteres Konfigurieren ist. Und welcher Asphalt-DJ gibt sich mit dem Grundgerüst zufrieden, wenn er noch den digitalen Radioempfang DAB+, das Radio "Composition Media" und/oder das Active Info Display dazunehmen kann, um auf den richtigen "Wumms!" zu kommen? Das ganze dann kombiniert für etwas mehr als 1.000 Euro Aufpreis.

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VW Polo VI (2017): Welche Ausstattungslinie wir wählen

Im VW Polo-Konfigurator entscheiden wir uns für die Linie "Comfortline" - und zwar aus zwei Gründen.

  • Erstens: Der Polo gibt sich als Auto für Jedermann, als Volkswagen im besten Sinne. Und da wollen wir ihn auch im Konfigurator-Preis beim Wort nehmen. Geht der neue Polo auch in günstig? Da wir dennoch natürlich gewisse Ansprüche hegen, möchten wir uns beim Konfigurieren Luft nach oben lassen und uns gewisse Optionen offenhalten.

  • Zweitens: Wie oben schon gesagt, ist der VW Polo "Comfortline" eben so angelegt, dass er ohne allzugroßen Schnickschnack eben diese Optionen zu bieten scheint. Mit Miltifunktionslenkrad und der Multifunktionsanzeige "Plus" hat er die Grundmodule in Serie erhalten, auf denen man wichtige weitere Funktionen aufstocken kann.

Und jetzt kommt's: An dieser Stelle sehen wir, dass wir mit unserem 95 PS starken Wahlmotor TSI 1.0 im Konfigurator ohnehin beim VW Polo "Comfortline" beginnen. Klartext: Alleine die Motorwahl bringt uns für den Start bei "Comfortline" keinerlei Zusatzkosten! 17.200 Euro sind als Zwischenergebnis nach wie vor fix! Damit hätten wir zumindest bis hierher schon mal alles richtig gemacht.

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VW Polo (2017): Farben und Lackierungen

Wie steht's nun um den richtigen Farbton? 13 Fahrbwahlmöglichkeiten stehen uns beim VW Polo 6 zur Wahl. "Uranograu Uni" ist als Basisfarbe auch ohne Aufpreis erhältlich. Die weiteren Lackierungen wie "Dark Petrol Uni" oder "Schwarz Uni" beginnen bei einem Mehrpreis von 205 Euro. Das geht! Allerdings finden wir die vier Optionen dieser Kostenkategorie nicht wirklich überzeugend. Wir müssen somit - schon fast gezwungenermaßen - den Sprung auf 495 Euro machen, um ein für uns wirklich ansehnliches Auftreten des VW Polo zu erhalten. Dafür werden uns auf dem Niveau gleich acht interessante Lacke zur Wahl gestellt. Gut, den "Deep Black Pearl Effect" empfinden wir schon als ein bisschen zu gothic, melancholisch, etwas abweisend und für den eher flippigen Polo halt einfach nicht richtig passend! "Reflexsilber Metallic" oder "Limestone Grex Metallic" sind Beispiele für eine Standardisierung des VW Polo, man könnte boshafterweise auch sagen, traditionell-monoton. 

VW Polo, drei Exemplare, Halbseitenansicht von vorne oben, Farben Rot, Orange, Weiß
Foto © VW

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Bleiben damit in unseren Augen nur die beiden Lackierungen "Reef Blue Metallic" und "Energetic Orange Metallic" übrig. Was die Farbe Orange nun mit Energie zu tun hat, wissen wir auch nicht so ganz, können es uns aber für das frech-flippige Wesen des VW Polo richtig gut vorstellen. Nach kurzem Hin und Her steht die Entscheidung fest: wir nehmen das metallic-schimmernde Orange für 495 Euro.

Zwischenbilanz: Mit 17.695 Euro bleiben wir noch deutlich unter der 20.000-Euro-Marke. Dafür haben wir jetzt schon einen relativ starken Diesel-Motor, die Grundausstattung des VW Polo "Comfortline" und eine ansprechende Wagenfarbe. An der Stelle könnten wir theoretisch auch Schluss machen, aber erfahrungsgemäß bietet Volkswagen im folgenden Konfigurator-Schritt wieder viel an Extras, wo wir um das eine oder andere Paket oder Upgrade vermutlich nicht umhin kommen werden. Ohnedies will unser Grundstock "Comfortline" noch etwas upgegradet werden.

VW Polo, Frontansicht, stehend, orange
Steht ihm: "Energetic Orange Metallic" finden wir als Wagenfarbe für unseren VW Polo tatsächlich passend. - Foto © VW

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VW Polo: Zubehör und Sonderausstattung

Tatsächlich ist es so, wie wir oben schon vermutet haben: Für den VW Polo bietet der Konfigurator wieder eine richtig stattliche Palette an Zuwahlmöglichkeiten. Betrachten wir doch zunächst mal die höchstpreisigen Optionen: R-Line Paket, Volkswagen R. Verspricht alles, was den VW Polo in puncto Design aufzuwerten vermag: u.a. Sport-Komfortsitze vorn, Pedale in Edelstahl gebürstet, Stoßfänger im "R"-Styling, Heckspoiler und Schwellerverbreiterung schwarz, Trapezblenden im Stoßfänger hinten, dazu Handbremshebelgriff sowie Schalthebelknauf in Leder. Aber mit 2.125 Euro Aufpreis ist das umfangreiche Paket doch wohl eher etwas für Liebhaber.

Das Interieurpaket "ArtVelours" scheint unserem Preis-Leistungsgefühl ebenfalls etwas zu hoch angesetzt. Gegen 1.220 Euro Mehrkosten erhalten wir hierbei augenscheinliche Luxus-Merkmale wie die Lederummantelung von Handbremshebelgriff, Schalthebelknauf oder Multifunktionslenkrad. Die beiden Sport-Komfortsitze für vorne kommen dazu; alleine die Sitzheizung wäre eine so angenehme wie nötige Sache.

Da wir das Ganze ja doch eher pragmatisch angehen möchten, tendieren wir im VW Polo-Konfigurator zu Dingen wie dem Winterpaket mit seinen beheizbaren Vordersitzen (330 Euro) oder dem Connectivity-Paket mit Telefon- und USB-Schnittstelle, an der sich auch iPod oder iPhone anschließen lassen (205 Euro). Auch die 2-Zonen Klimaanlage "Climatronic" (375 Euro) hört sich interessant an. Es stellt sich aber die Frage, ob das für den relativ kleinen VW Polo nicht doch etwas zu viel des Guten ist. Dagegen investieren wir 120 Euro in die Lendenwirbelstützen im Cockpit. Wer schon so oft im VW Polo unterwegs war, weiß, wovon die Rede ist. Weiter: Da wir unsere Wagenfarbe wirklich richtig gut finden, fällt uns das Dekorpaket „Energetic Orange“ in der Zusatzliste auf. 140 Euro ist uns die flippige Interieur-Ästhetik wert. Die Standard-Dekoreinlagen in Limestone Grey Metallic fallen dafür weg. Zwischenbilanz: Der Konfigurator-Preis unseres neuen VW Polo liegt an der Stelle bei 18.490 Euro. 

VW Polo, Grafik ACC Distanzregelung
Das automatische Distanzregelung ACC und das Umfeldbeobachtungssystem "Front Assist" ist für nicht allzu kostspielige 255 Euro konfigurierbar. - Foto © VW

Interessant wird es dann beim in der Liste als „Panorama-Ausstell-/Schiebe-Glasdach elektrisch“ angekündigten Feature: Die Glasfläche reicht über die gesamte Breite des Daches und verwandelt unseren VW Polo in ein luftiges Sommermobil. 930 Euro Aufpreis? Da es uns - auch wegen seiner praktischen Handhabung - für die schönen Tage im Jahr ein deutlich gesteigertes Lebensgefühl vermittelt, nehmen wir es, ohne noch lange zu zögern.

VW Polo, Panorama-Glasschiebedach
Mal eben an die frische Luft? Das Panorama-Glasschiebedach bringt ein Plus an Fahrqualität. - Foto © VW

Ein allgemein doch recht ansprechender Bereich ist - wie so oft - der des zusätzlichen Infotainments. Am oberen Ende der Liste findet sich hier das Soundsystem "beats" mit seinen sechs Lautsprechern, dem digitalen 8-Kanal-Verstärker, Subwoofer und 300 Watt Gesamtleistung. Die Features kennen wir bereits aus der oben erwähnten Serienausstattung des Sondermodells VW Polo "beats", klar. Ist aber eher nichts für uns, obwohl der Aufpreis von 500 Euro schon recht gut im Toleranzrahmen bleibt.

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Mit der Wahl des (mehrfarbigen) „Active Info Display“ (400 Euro), bei dem verschiedene Info-Profile wählbar sind, würden wir uns im Konfigurator automatisch auch für das Radio "Composition Media" (zusätzlich 440 Euro) entscheiden. An der Stelle zögern wir vorerst noch. In jedem Fall wollen wir aber den digitalen Radioempfang DAB+ in unserem VW Polo verbaut haben - für 245 Euro. Doch schon wieder kommt die Konfigurator-Meldung, dass wir dafür auch das "Composition Media"-Radio brauchen. Wir wollen erstmal abwarten und sehen, was uns noch erwartet...

VW Polo, Nahaufnahme "Active Info Display"
Das "Active Info Display" ist nicht ohne das Radio "Composition Media" zu haben. Macht wiederum 440 Euro Mehrkosten! Eine typische Konfigurator-Falle? - Foto © VW

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Schauen wir in den Bereich "Komfort", wundert es ein bisschen, dass hier bereits die Rückfahrkamera "Rear View" (280 Euro) aufgeführt ist. Wir hätten diesen Zusatz eher unter "Sicherheit" erwartet. Nun gut, aber für unseren VW Polo hätten wir uns ohnehin eher die intelligente Einparkhilfe mit ihren Warnsignale bei Hindernissen im Front- und Heckbereich (490 Euro) vorgestellt. Gehen wir noch ein Stück weiter, finden wir den noch höherwertigen Parklenkassistenten "Park Assist" mit der intelligenten Einparkhilfe aufgelistet. 640 Euro werden fällig für diesen wirklich umfänglichen und zuverlässigen Sonderausstattungspunkt.

Wollen wir die Sicherheitsqualität unseres VW Polo durch den „Blind Spot Sensor“ inklusive Ausparkassistent (310 Euro) um eine zusätzliche Stufe erhöhen, müssen wir die elektrisch einstell-, anklapp- und beheizbaren Außenspiegel (170 Euro) dazu konfigurieren. Macht also in der Summe weitere 480 Euro Aufpreis, ist es uns aber wert. Zum Schluss die Frage: Was ist mit Navi? Das VW-Navigationsfunktion "Discover Media" ist technisch auf dem neuesten Stand der Dinge und daher - wie sich denken lässt -  nur aufpreisig gegen eine nicht gerade kostengünstige Summe von 565 Euro konfigurierbar. Doch Achtung! Der Konfigurator weißt darauf hin, dass dies wieder nicht ohne das Radio "Composition Media" geht! Weitere 440 Euro Zusatzkosten sind somit obligat. Gesamtaufwand somit: 1.005 Euro. Das Car-Net Dienstepaket "Guide & Inform" ist dafür gratis mit dabei. Typische Konfigurator-Falle, will man jetzt am liebsten sagen! Wie oben schon erwähnt, wollten wir aber ohnehin das „Active Info Display“ (400 Euro) haben, und ohne das Navi wäre das ohnehin nicht möglich gewesen. Also investieren wir hier noch einmal, aber dann ist's gut!

VW Polo, Design-Räder "Bonneville", Nahaufnahme am Wagen, orange
Sexy: Die besonders scharfen Design-Felgen "Bonneville" 7 J x 17 in Schwarz (Volkswagen R) lassen sich allerdings erst ab der hochwertigen Ausstattungslinie VW Polo "Highline" zurüsten - für 953 Euro extra. - Foto © VW

Sprachbedienung (220 Euro), App-Connect (225 Euro) oder Telefonschnittstelle mit induktiver Ladefunktion sind Beispiele dafür, wie sich hier noch weitermachen ließe. Dazu noch ein schickes Sortiment an 15-er, 16-er oder 17-er-Felgen. Verführerisch, wenn man seinen VW Polo „Comfortline“ wirklich auf den Zenit rüsten will. Wir dagegen begnügen uns mit dem Bisherigen und wollen jetzt wissen, auf welchem Ergebnis wir letzten Endes gelandet sind.

Fazit: Welchen VW Polo VI kaufen?

Der VW Polo-Konfigurator nennt uns jetzt einen Endpreis von 21.945 Euro. Zu happig? Wir rufen uns in Erinnerung, dass die Preisspanne des neuen Volkswagen Polo für uns ja eigentlich schon bei knapp 13.000 Euro begonnen hätte. Was ist dazwischen passiert? Nun, das Gros der Mehrkosten haben eindeutig der 95 PS-starke TSI-Motor und die Ausstattungslinie "Comfortline" verursacht. Wir möchten das "verursacht" hier in Anführungszeichen setzen, weil für uns ja eigentlich notwendig war, erst bei einem Konfigurator-Preis von 17.200 Euro zu starten: Im Wesentlichen hat uns der 95 PS-Benziner um 4.225 Euro in die Höhe gehievt. Wir haben damit 20 PS mehr unter die Haube bekommen. Das ist aber sicherlich auch immer eine Glaubensfrage, die wir für uns zumindest beantwortet haben. Dabei ist dies nichts ungewöhnliches: Der Motor ist nicht nur bei VW und schon gar nicht beim Polo, sondern in der Autowelt generell der stärkste Preistreiber. Kurz: Mehr Power kostet immer mehr Geld. 

VW Polo, Halbseitenansicht von hinten, orange
Foto © VW

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Weiter: Mit dem VW Polo "Trendline" hätten wir sowieso erst die Klimaanlage für 560 Euro dazunehmen müssen, um den Polo einigermaßen als straßentauglich durchgehen lassen zu können! Ein eindeutiger Minuspunkt! Dennoch: Der "Front Assistent" ist auch im Grundmodell schon drin. Pluspunkt! Die "Comfortline" wollten wir hingegen als nächsthöhere Ausstattungsstufe für unseren VW Polo konfiguriern, da die Linie eine große Bandbreite an weiteren praktischen Zuwahlmöglichkeiten garantiert. Legt man nicht allzu großen Wert auf Lifestyle, ist man mit ihr somit gut beraten - und bleibt in der Kombination ohne Mehrkosten auf 17.200 Euro Grundpreis.

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Neben der flippigen Orange-Metallic-Farbe (495 Euro) haben wir für unseren VW Polo VI noch einiges an Praktischem dazukonfigurieren können. Die magische 20.000 Euro-Marke, die wir uns im Kopf so zurechtgelegt hatten, wurde von uns aber spätestens bei der Konfiguration des VW-Navi "Discover Media" (565 Euro) durchbrochen, da es ohne das zusätzlich aufpreisige Radio "Composition Media" (440 Euro) nicht verfügbar wäre. Die übrigen Posten entfallen auf preislich eher unscheinbare, doch ebenso fast unabdingbare Dinge wie die Lendenwirbelstütze oder das Winterpaket, was sich ohne großes Schönreden natürlich auf die Endsumme niederschlägt.

Gut, Features wie das Dekor-Paket "Energetic Orange" (140 Euro) waren nicht dringend notwendig, aber für uns als Autoliebhaber trotzdem wichtig. Bloß Eitelkeit? Nein, denn letzten Endes ist es nun doch ein VW Polo, den wir hier vor uns haben, und das heißt auch: Ein bisschen was darf's auch mehr sein - für die Neuauflage eines Klassikers, der seit unseren Jugendtagen mit uns auch ein kleines bisschen mehr erwachsen geworden ist.

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VW Polo neu als Euro 6-Diesel mit 3.000 Euro Umweltprämie

Wer mit einem VW Polo-Neuwagen liebäugelt, dem kommt die um ein weiteres Mal verlängerte VW-Umweltprämie (oder "Dieselprämie") sehr gut zupass. Denn bei der Abwrack-Aktion winken noch bis zum 30. Juni 2018 nicht zu verachtende 3.000 Euro Preisnachlass. Die Voraussetzungen dazu haben sich verglichen mit der Umweltprämie 2017 im Wesentlichen kaum verändert. Weiterhin muss zunächst ein altes Diesel-Fahrzeug einer beliebigen Marke nachweislich verschrottet werden, bevor man die Umweltprämie entgegennehmen kann. Der alte Diesel muss dabei die Euro-Norm 4 oder geringer erfüllen und mindestens sechs Monate auf den Neuwagenkäufer zugelassen sein. Neu ist hingegen, dass VW mit der verlängerten Umweltprämie 2018 jetzt nur noch den Kauf von neuwertigen Dieselautos der Euro-Norm 6 fördert. Auf alle übrigen Antriebe - ob Benzin, Hybrid oder Elektro - gilt kein Dieselrabatt mehr!

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