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VW Passat 2019, Facelift, Limousine Im August rollt das Facelift des VW Passat (B8) in den Handel. Foto: Volkswagen
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Mittelklasse-Primus erhält Feinschliff

VW Passat 2019: Facelift für den beliebten B8

Ob als VW Passat Variant oder Limousine: Mitte 2019 tritt der Klassiker neu in Erscheinung. Was ändert sich?

Als Topseller im Hause Volkswagen gilt der VW Golf. Dabei ist das weltweit meistverkaufte Auto längst nicht der einzige gewinnbringende Klassiker. Beinahe ebenso erfolgreich ist der Markenbruder VW Passat, der sich auch als Firmenwagen einer enormen Popularität erfreut. Insgesamt wurde die Modellreihe seit der ersten Markteinführung 1973 schon rund 30 Millionen-mal verkauft. Im Segment der Mittelklasse kann hier kein anderes Modell mithalten. In diesem Jahr bekommt die aktuelle, achte Generation B8 ein tiefreichendes Facelift verpasst. 

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Wenn der aufgefrischte VW Passat im August 2019 in die Showrooms des deutschen Traditionsherstellers rollt, haben die wichtigsten Maßnahmen unterhalb der Karosserie stattgefunden. Nichtsdestotrotz seien hier kurz die Merkmale erwähnt, an denen die Neuauflage optisch erkennbar ist: An der Frontpartie ist der Kühlergrill ein Stückchen in die Höhe gewandert und die Stoßfänger wurden überarbeitet. Außerdem kommen neue LED-Scheinwerfer zum Einsatz, dies betrifft auch das Tagfahrlicht und die Nebelscheinwerfer. Am Heck erstrahlt das Lichtkonzept ebenfalls in verändertem Design. Ein weiteres Merkmal der Facelift-Version von Passat Limousine und Passat Kombi: Unterhalb des VW-Logos tritt der Modellname als Schriftzug hervor.

Umstellen müssen sich Käufer des VW Passat 2019 bei den Ausstattungsvarianten: Die Linien "Trendline", "Comfortline" und "Highline" werden abgeschafft, stattdessen entschieden die Strategen, künftig die Bezeichnungen "Passat" (Basismodell), "Business" und "Exclusive" zu verwenden. Für letztere zwei Modellvarianten gibt es die Möglichkeit, das Passat "R-Line"-Paket zu bestellen. Die Neuausrichtung bei den Ausstattungen solle Berichten zufolge mehr den Bedürfnissen von Flotten- und Dienstwagenkunden entsprechen.

VW Passat 2019, Facelift, Limousine, Heckansicht
Äußerlich wurde die VW Passat-Baureihe B8 für das Jahr 2019 nur marginal verändert. Foto: Volkswagen

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VW Passat Facelift: Großer Schritt Richtung autonomes Fahren

Während man beim Blechkleid von VW Passat Limousine und Variant schon genauer hinsehen muss, um Neues zu erkennen, lag der Fokus der Überarbeitung auf den Assistenzsystemen. Die Bereiche Bedienbarkeit und auch Sicherheit wurden im Vergleich zum Passat Pre-Facelift signifikant erhöht. Die elektronische Architektur trägt den Namen der neuen Dachmarke "IQ.DRIVE" und wird neben dem VW Passat 2019 sukzessive auch anderen Modellreihen eingepflanzt werden.

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Wie der Konzern erläutert, stellt das innovative Feature "Travel Assist" einen "Meilenstein auf dem Weg in Richtung autonomes Fahren" dar. Als erstes Fahrzeug der Marke überhaupt besitzt der neue VW Passat diese Funktion: Die automatisierte Abstandregelung des "Travel Assist" wird mit Daten von Navigation und GPS-Sensor gefüttert und passt die Geschwindigkeit auf die Tempobegrenzung von Verkehrsschildern an. Außerdem reagiert das Auto von selbst auf innerörtlichen Fahrten, Kurven, Kreisverkehre und auch Kreuzungen. Als Absicherung fungiert bei diesem Prozess eine Kamera in der Windschutzscheibe. Speziell für Dienstwagen-Reisende dürfte dies eine neue Komforterfahrung mit sich bringen. Ebenfalls neu im VW Passat Facelift-Modell ist ein Notfall-Assistent, der in Ausnahmesituationen den Wagen automatisch an den Fahrbahnrand befördert, anhält und im gleichen Prozess den Rettungsdienst verständigt.

Bildergalerie: VW Passat Facelift 2019

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VW Passat B8 mit neuem Infotainment und acht Motoren

Beim Komfort wurde besonderes Augenmerk auf das volldigitale Cockpit und die Bedienung des Infotainment-Systems gelegt. So reagiert das Navigationssystem nicht mehr nur auf Schlagworte, sondern man findet auch bei normaler Sprache bei ihm Gehör. Außerdem kann das System beim Facelift mit "Hallo Volkswagen" aktiviert werden. Eine neue Generation des Modularen Infotainment-Baukastens ("MIB3") ermöglicht eine kabellose Vernetzung des Smartphones mit dem neu aufgelegten VW Passat B8. Außerdem ist eine integrierte SIM-Karte permanent mit dem Internet verbunden. Übrigens ist beim Facelift des VW Passat auch die Nutzung für Freunde und Familienangehörige möglich: Aus der Ferne kann man Passat Kombi oder Limousine digital per Handy zugänglich machen, ohne dass die betreffende Person einen Autoschlüssel benötigt.

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Kommen wir abschließend zu einem traditionelleren Aspekt beim VW Passat - den Motoren: Nicht weniger als acht Triebwerks-Ausführungen stehen für die VW-Neuheit zur Auswahl, die allesamt die neue Abgasnorm Euro 6d-TEMP erfüllen. Das Leistungsspektrum der Benziner liegt zwischen 150 PS und 272 PS, den VW Passat mit Diesel gibt es von 116 PS bis 239 PS zu kaufen. Die Passat TDI-Modelle haben SCR-Kat und Adblue-Einspritzung integriert, bei den TSI-Benzinern befinden sich Partikelfilter an Bord. Auch den VW Passat GTE wird es als Facelift 2019 geben: Beim Plug-in-Hybriden liegt die Systemleistung weiterhin bei 218 PS, jedoch: Die elektrische Reichweite ist marginal auf 55 Kilometer angewachsen, dies nach WLTP-Richtlinien. Der neue Passat GTE (2019) besitzt sogar bereits die ab 2020 geltende Abgasnorm Euro 6d.

Die Preise für die neuen Modelle VW Passat Limousine und VW Passat Variant sind übrigens noch nicht durchgesickert. Aktuell sind die Ausführungen als Neuwagen ab 32.000 Euro (Stufenheck) bzw. 33.000 Euro (Kombi) zu haben.

Neuer VW Passat in der Video-Vorstellung