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Zu viel des Guten? Techart tunt den Porsche Turbo S

Der Porsche Turbo S ist ein absoluter Supersportler. Techarts setzt mit dem GT Street R aber trotzdem noch einen drauf.

Seit dem Jahr 1974 krönt der Porsche Turbo die Modellreihe 911. Seit 1996 geht man in Zuffenhausen sogar noch einen Schritt weiter - und baut einen Porsche Turbo S. Und der aktuelle Turbo S ist ein absoluter Supersportler. Es gibt weltweit nur eine handvoll Autos, die in weniger als 3 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigen können. Der Porsche Turbo S ist eines davon.  

Für Techart dient Porsches Speerspitze aber lediglich als Basis, auf den sie den Techart GT Street R aufbauen. Und der setzt einfach überall noch einen drauf: Die Leistungssteigerung von 580 auf 640 PS beträgt zwar "nur" 60 Pferdchen, aber die machen sich vor allem im Sprint überdeutlich bemerkbar: von unglaublichen 2,9 Sekunden des regulären Turbo S kommt der Techart GT Street R auf schier irsinnige 2,7 Sekunden runter. Damit lässt man dann fast jeden Serienwagen der Welt hinter sich - noch schneller wären dann nämlich nur noch Porsches inzwischen eigenstellte Sonderedition Porsche 918 Spyder - und eben der über 2 Millionen Euro teure Bugatti Chiron. Beim Topspeed, nicht gerade Porsches Spezialdisziplin, drückt Techart Porsches 330 km/h auf 338 km/h. Und auch damit ist man knapp dran an der Hypercar-Liga: Die limitierten Megacars der Sportwagenschmieden schaffen es bis ca. 350 km/h.

Der Techart GT Street R: mehr Leistung, mehr Aerodynamik  und mehr Optik

Außerdem hat Techart auch die Aerodynamik weiter optimiert. Dazu wurden 60 Teile getauscht oder modifiziert. Das steigert den Abtrieb. Bei 300 km/h soll das Auto mit der Kraft von 321 Kilogramm auf die Straße gepresst werden. Ganz Nebenbei werden in diesem Aero-Konzeopt auch die Öl- und Waserkühlung auch noch besser belüftet. Aber ein echter Tuner muss sich natürlich auch um die Optik kümmern. Auf diesem Gebiet kann der Techart GT Street R vor allem seine Titanauspuffanlage mit stufenloser pneumatischer Klappensteuerung und 4 gigantischen Endrohren vorweisen. Ebenfalls riesenhaft sind die Räder geworden: 20 oder 21 Zoll stehen zur Auswahl. Per Noselift-Funktion kann man vornehmen die Nase rümpfen, wenn die Straßenverhältnisse zu primitiv für die Superportauslage wird. So kann man sich bis zu 6 Zenitimeter Beinfreiheit verschaffen.

Techart plant noch brachialeres Tuning-Paket für den Porsche Turbo S

Und selbst auf den GT Street R ist für Techart noch nicht das Ende der Fahnenstange: Im Frühjahr will man den Porsche Turbo S noch weiter eskalieren lassen. Dann sind u.a. 720 PS und ...