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Kung Fu Kämpfer und Youtube-Star Flying Uwe zeigt Kung Fu-Trick vor einem Prosche Turbo S und einem Dodge Charger Hellcat mit 717 PS.
Kung Fu Kämpfer und Youtube-Star Flying Uwe zeigt Kung Fu-Trick vor einem Prosche Turbo S und einem Dodge Charger Hellcat mit 717 PS.
Duell am Limit: Charger Hellcat & Turbo S im Test mit Flying Uwe
Kung Fu Kämpfer und Youtube-Star Flying Uwe zeigt Kung Fu-Trick vor einem Prosche Turbo S und einem Dodge Charger Hellcat mit 717 PS.
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Duell am Limit: Charger Hellcat & Turbo S im Test mit Flying Uwe

Der 2-Tonnen-Charger knallt 717 PS ungefiltert auf die Hinterachse. Der Turbo S liefert gnadenlose Präzision. Wir haben beide getreten!

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Dodge Charger SRT Hellcat und Porsche Turbo S: Diese beiden Autos spielen zweifellos in der automobilen Champions League. Und zwar ganz weit vorne! Ihre Specs sind nämlich, kurz gesagt, atemberaubend.

Beschleunigung von 0 auf 100 km/h? 3,7 Sekunden braucht der Charger und 3,0 Sekunden der Porsche Turbo S in der hier getesteten Carbrio-Version. Das Coupé schafft es sogar in 2,9. Beim Topspeed wird es sogar noch knapper: Der Dodge marschiert 328, der Porsche sogar bis zu 330 km/h. 

Ansonsten sind die beiden Autos aber so unterschiedlich, wie man nur sein kann: Der Charger mit Hellcat-Motor ist gewissermaßen das „Auto gewordene Amerika“: groß, schwer – und vor allem: mächtig! Mit 717 PS ist er die stärkste Serienlimousine der Welt. In Deutschland ist das über den offiziellen Importeur AEC erhältliche Supercar darüber hinaus ein ganz besonderes Spektakel: Man kann kaum parken, ohne von Schaulustigen zu dieser Höllenmaschine befragt zu werden. 

Der Porsche Turbo S ist das völlige Gegenteil. Er ist eines der berühmtesten Meisterstücke deutscher Ingenieurskunst und saugt dank Allradlenkung und Allradantrieb auch noch das letzte Gramm Kraft aus seinem 580 PS-Motor heraus.  

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Das ultimative Duell

Es ist also ein bisschen so, als würde hier der unglaubliche Hulk gegen Bruce Lee antreten. Und die große Frage lautet: Wer bietet denn nun den ultimativen Fahrspaß?

Aber das können wir unmöglich alleine entscheiden. Deswegen haben wir uns fachkundige Verstärkung geholt: Flying Uwe ist Deutschlands bekanntester Kung-Fu-Kämpfer und der beliebteste aller Kraftsport-Youtuber.

Mit ihm schicken wir beide Autos auch gleich zur Königsdisziplin in Sachen Fahrspaß: Wir gehen driften! Und auch da ist Flying Uwe der perfekte Tester: Er selbst fährt nämlich einen auf 450 PS frisierten Chevrolet Camaro SS. Damit ist die Verführung natürlich groß, ab und zu mal einen Halbkreis auf den Asphalt zu malen. Deswegen hat er auch schon mal Ärger vom Freund und Helfer bekommen. Denn Drifts sind verboten. Leider.  

Geboren, um zu driften!

Dieses Gesetz lässt uns aber völlig kalt, denn wir sind am Flugplatz Jesenwang: Der hiesige Kreisel mit 90 Metern Radius wurde extra für solche Aktionen gebaut und kann bewässert werden, damit es auch richtig schön flutscht.

Dort zeigt sich schnell: genau hierfür hat Gott den Charger geschaffen! Wenn man den Hellcat-Motor scharf schaltet, die gesamten 717 PS aktiviert und gleichzeitig alle elektronischen Fahrhilfen ausschaltet, donnert das Drehmoment von 881 (!) Newtonmetern völlig ungehemmt auf die Hinterachse los.

Das Original 300x250

Der riesige V8 mit 6,2 Litern Hubraum sorgt dabei für einen beeindruckenden Soundtrack – und dank des riesigen Kompressors kann er von Gurgeln über Brüllen bis hin zur Sturmsirene wirklich alle denkbaren Töne abfeuern, die irgendwie nach Terror klingen.

Nach einer kurzen Einweisung von DRIVEN!-Redakteur Daniel dreht Flying Uwe dann auch schon den ersten perfekten Vollkreis. Arbeit ist das allerdings schon: das Lenkrad muss mit beiden Armen beackert werden, um die knapp 2,1 Tonnen Charger-Gewicht präzise in der Querfahrt zu halten.

 

 

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Ein Turbo S bleibt in der Spur!

Selbst wenn man wirklich alle Register zieht, ausschaltet was auszuschalten ist, den Drehradschalter am Lenkrad auf „Sportplus“ dreht, den Kreisel noch einmal neu bewässert und auf die Tube drückt, wie ein Irrer: Der Porsche Turbo S bleibt in der Spur! Allradantrieb und Allradlenkung lassen einfach überhaupt gar nichts anbrennen.

Das ist eine Eigenschaft, die sich in der nächsten Disziplin auszahlt: Beim Beschleunigungsrennen hat der Charger erstmal keine Chance. Auch wenn er von 0 auf 100 eigentlich nur 7 Zehntel langsamer ist als das Turbo S Cabrio: Man muss schon sehr genau wissen, was man tut, um die Höllenkatze schnellstmöglich in Bewegung zu setzen. Flying Uwe übermalt die weiße Startbahnmarkierung in Jesenwang erstmal mit dem dicken schwarzen Streifen und produziert dabei eine derartige Rauchwolke, dass der Flugbetrieb vorerst eingestellt werden muss. 

Flying Uwe beim Burnout im Beschleunigungsrennen mit dem Dodge Charger Hellcat.

Beschleunigung mit „Warp 9“

Ganz anders der Porsche: Den Drehschalter auf „Sportplus“, dann öffnen sich unter anderem die Auspuffklappen, Gas und Bremse durchdrücken – und den Turbo-Boost nicht vergessen: Per Knopfdruck aktiviert man im Turbo S nämlich die „SPORT-Response“ – dann erhöht sich das Drehmoment für 20 Sekunden nochmal von 700 auf 750 Newtonmeter.

Wenn man jetzt die Bremse löst, wird man Zeuge eines Raketenstarts: Die Reifen drehen keinen Millimeter weit durch, kein Quäntchen Kraft wird verschwendet. Alles, aber auch wirklich alles wird für den Vortrieb genutzt. Der eigene Körper wird dabei allerdings bis zum Anschlag in den Sitz gepresst.

Die Entscheidung 

Höllenkatze oder Präzisionsmaschine? Dampfhammer oder Florett? Welches Auto bietet nun den absoluten Fahrspaß? Wie schlagen sie sich auf der Autobahn? Bekommt man bei Vollgas einen Geldschein vom Porsche-Amaturenbrett?

Seht selbst - hier ist das Video: