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Skoda Kamiq, Halbseitenansicht von vorn, stehend, rot Foto: Skoda
Artikel
Der neue König der City?

Skoda Kamiq (2019): Viel SUV für wenig Geld?

Der Skoda Kamiq will sich im umkämpften Feld der City-SUV einen Spitzenplatz sichern. Ist er der neue T-Roc-Angstgegner?

 

  • große Auswahl bei Sonderausstattung
  • hohe Spar-Potentiale bei Paketen
  • relativ sparsame Motorisierungen
  • Lackierungsauswahl sehr nüchtern gehalten
  • beschränkte Möglichkeiten beim Basismodell
  • Nachbesserungen am Außenauftritt nötig

Inhalt:

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Skoda Kamiq 2019: Nur ein weiteres Volkswagen City-SUV?

City-SUV, auch so ein Mischbegriff, unter dem man sich beim ersten Hören wohl noch nichts Konkretes vorstellen kann. Dass es das City-SUV aber demnächst in den allgemeinen Sprachgebrauch schaffen wird, steht außer Zweifel. Denn wo sich in den letzten Jahren nur der eine oder andere Autobauer vorwagte, in das Feld der kleinformatigen Kompakten, eben dieses SUV-Neuland wird inzwischen von mehreren Arten bevölkert: Seat Arona, Opel Mokka X, VW T-Cross und so weiter. Und die Liste der Neuen wird zusehens länger. "Die Marke XY rundet ihre SUV-Palette nach unten hin ab" – dieser Satz gehört gerade zum Alltag in der Autowelt. Auch wir haben jüngst einige Ausblicke auf das präsentiert, was uns in diesem Bereich noch erwarten wird. Der neue Ford Puma ist nur ein Beispiel dafür. 

Skoda Kamiq, Abmessungen, Grafik
Mit seinen Maßen von 4,24 x 1,79 x 1,56 Metern entspricht der neue Skoda Kamiq der Größenordnung seiner Konzerngeschwister T-Cross und Arona. Die Abmessungen sind aber nicht das Einzige, worin er sich stark an ihnen orientiert. - Grafik: Skoda

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Jetzt will also auch Skoda kräftig im umkämpften City-Segment mitmischen. Der neue Kamiq ist zwar noch nicht liefer-, aber dafür schon bestellbar. Es stand jedoch schon früh zu erwarten, dass er sich in Ausstattung, Technik und in seinen Abmessungen (4,24 x 1,79 x 1,56 m) relativ stark an seine Volkswagen-Geschwistermodelle anlehnen wird, sozusagen als tschechische Entsprechung von Seat Arona und VW T-Cross. Und wenn er wie diese die Bühne des urbanen Asphalts erobern will, muss er eben auch der Idee folgen, die seinen Geschwistern schon mit in die Wiege gelegt wurde: Ein zwar kleinformatiges, City-gerechtes, aber robuster Crossover muss er sein, dazu mit reichlich Technik und Technologie bestückt werden und im Auftritt etwas darstellen können. So wie wir die bisherigen Skoda-SUV kennengelernt haben, den kompakt-bulligen Karoq und den ausladend-mächtigen Kodiaq, ist die Rolle des quirligen City-Hochbeiners dem Skoda Kamiq durchaus zuzutrauen - auch wenn er als "Rohling", also in seiner absoluten Grundform, noch überaus schlicht wirken mag. Wie aber stellt man sich ihn bestmöglich zusammen? Und mit welchem Preis ist beim Kamiq zu rechnen? Hat er das Zeug, auch langfristig im jetzt schon enger werdenden Revier der City-SUV zu überdauern? Dem und mehr wollen wir jetzt im Skoda Kamiq-Konfigurator auf den Grund gehen.

Skoda Kamiq, Sitenansicht, stehend, rot
Foto: Skoda

Preis-Niveau und technische daten der Motoren des Skoda Kamiq 2019 / 2020

Das Spektrum der angebotenen Motorisierungen nimmt sich beim Skoda Kamiq 2019 nahezu identisch aus mit dem, was wir bereits von VW T-Cross und Seat Arona kennen: Ein Leistungsspektrum zwischen 95 und 150 PS bei einem Durchschnittspreis von um die 20.000 Euro – aber (leider) kein Allradbetrieb. Wer also denken sollte, sich mit dem Kamiq eine besonders günstige Alternative zu ausgemachten Geländegängern wie VW Tiguan, Hyundai Tucson oder Seat Ateca sichern zu können, liegt leider falsch. Für solche Vorstellungen ist auf die genannten Modelle oder aber auf mittelformatige Kompakt-SUV wie VW T-Roc oder Mazda CX-3 zu verweisen - oder vielleicht auf den Audi Q2 für den gehobeneren Anspruch. Das Motorenangebot des Skoda Kamiq selbst ist zum Marktstart wie folgt aufgestellt:

Benziner (Euro 6d-Temp):

  • 1.0 TSI: 70 kW/95 PS, Verbr.: 5,1 l/100km, 5-Gang-Schaltgetriebe – ab 17.950 €
  • 1.0 TSI: 85 kW/115 PS, Verbr.: 5,0 l/100km, 6-Gang-Schaltgetriebe – ab 19.150 €
  • 1.0 TSI: 85 kW/115 PS, Verbr.: 4,9 l/100km, 7-Gang-DSG* – ab 20.950 €
  • 1.5 TSI: 110 kW/150 PS, Verbr.: ? l/100km, 7-Gang-DSG* – Startpreis noch unbekannt

Diesel (Euro 6d-Temp):

  • 1.6 TDI: 85 kW/115 PS, Verbr.: 4,2 l/100km, 6-Gang-Schaltgetriebe – ab 22.100 €
  • 1.6 TDI: 85 kW/115 PS, Verbr.: 4,2 l/100km, 7-Gang-DSG* – ab 22.100 €

*) DSG = Automatik-Getriebe

Artikelbild 10030
Foto: Skoda

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Skoda Kamiq 1.0 TSI mit 115 PS und Automatik - stark, genügsam, stressfrei

Ein genereller Vorteil des Kamiq: Er ist relativ genügsam. Sein 115 PS starker Benzinmotor etwa verbraucht im kombinierten Fahrstil nur 5,1 Liter auf 100 Kilometer und ist damit wesentlich effizienter als beispielsweise der 1.4-Benziner eines Opel Mokka X, der zwar um fünf PS stärker ist, hingegen 6,4 Liter Sprit auf 100 Kilometer schluckt und damit auch nur die CO2-Effizienzstufe „D“ erreicht. Der Skoda Kamiq dagegen ist um zwei Stufen besser, unter „B“, eingestuft worden. Mit den Dieseln fährt man sogar noch umweltverträglicher. „A“ lautet hier die durchgehende Einstufung. Im Übrigen steht der Skoda Kamiq seinem Konzern-Rivalen VW T-Cross hier in kaum etwas nach. Leistung, Verbrauch und CO2-Effizienz der Motoren sind sogar nahezu identisch, und preislich sind die Unterschiede nur gering. Der VW T-Cross 1.0 TSI mit manuellem Getriebe ist um 250 Euro teurer als der entsprechende Skoda Kamiq 1.0 TSI. Bei der 7-Gang-Automatik ist es umgekehrt: Hier ist der Kamiq teurer, allerdings lediglich um 50 Euro. Wer sich also einen möglichst günstigen Kamiq wünscht, könnte an der Stelle schon mit dem Geizen beginnen. Wir hingegen finden das etwas übertrieben, gewährleistet die 7-gängige Automatik doch einen deutlich verbesserten Fahrkomfort. Kurzum: Wir wählen für unseren Kamiq den 115 PS starken 1.0 TSI-Benziner mit 7-Gang-DSG und starten unseren Konfigurator-Test bei einem Einstiegspreis von 20.950 Euro.

Skoda Kamiq: Bilder-Galerie

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Skoda Kamiq "Active", "Ambition" oder "Style" - Die Ausstattungslinien

Skoda Kamiq, Halbseitenansicht Cockpit
Was ist im Kamiq alles möglich? Natürlich wollen wir genügend Funktion und Chic drin haben, den Kostenbogen aber auch nicht überspannen. - Foto: Skoda

Basismodell Skoda Kamiq "Acitve" - ab 17.950 €

Es geht jetzt an die Wahl der serienmäßigen Ausstattung. Beim Skoda Kamiq gibt es (bislang) drei Ausstattungslinien, die in Inhalt, Umfang und Preis aufeinander folgen und Bezeichnungen tragen, die uns schon von den anderen Skoda-SUV geläufig sind: "Active", "Ambition" und "Style". Davon stellt Skoda Kamiq "Active" das Basisaustattung dar. Die hier enthaltenen Ausstattungselemente sind die absoluten Grundstandards des Kamiq. Dazu gehören:

  • 4 Lautsprecher
  • zwei USB-C-Anschlüsse vorn
  • elektrisch einstell- und beheizbare Außenspiegel
  • Teil-LED Hauptscheinwerfer
  • Teil-LED Heckleuchten
  • Multifunktionsanzeige mit Maxi-Dot-Display (erweiterter Bordcomputer)
  • Infotainmentsystem "Swing" (6,5 Zoll-Display)
  • Speedlimiter
  • Start-Stopp-Automatik sowie Bremsenergierückgewinnung
  • Fahrlichtassistent
  • 16-Zoll Stahlfelge
  • Dekor "Grained Grey"

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Wie ist das zu bewerten? Skoda Kodiaq "Active" ähnelt dem Seat Arona-Basismodell, hat aber bestimmte Dinge wie den Berganfahrassistenten oder das Sicherheitsfeature "Front Assist" mit City-Notbremsfunktion und Fußgängererkennung nicht an Bord. Ein derartiger Verkehrsassistent ist beim Kamiq "Active" erst gar nicht zurüstbar. Das ist nun doch etwas schwach. Dafür ist der Speed Limiter bereits enthalten. Dieser moderne Geschwindigkeitsbegrenzer sowie die elektrisch verstellbaren Außenspiegel sind es auch, die unser erstes Urteil über das Kamiq-Basismodell noch etwas positiver ausfallen lassen. Ansonsten hinterlässt die Serienausstattung eher einen kargen Eindruck. Oder sagen wir lieber: sie kommt ohne nennenswerte Highlights aus.

Skoda Kamiq "Ambition" - ab 20.750 €

Auch beim Skoda-SUV Kamiq die Ausstattungslinie direkt über dem Basismodell die Bezeichnung "Ambition". Im Gegensatz zu Kodiaq & Co. handelt es sich hierbei aber gleichzeitig um die mittelwertige Stufe. Das heißt: Über "Ambition" folgt gleich die Top-Serienausstattung "Style". Was hat  Skoda Kamiq "Ambition", was "Active" noch nicht hat? Folgende Zusatz- und Erweiterungselemente kennzeichnen also die mittelstufige Ausstattungslinie "Ambition":

  • 8 Lautsprecher
  • Berganfahrassistent
  • Telefonfreisprecheinrichtung
  • Parksensoren hinten
  • Geschwindigkeitsregelanlage
  • Klimaanlage
  • manuell einstellbare Lendenwirbelstützen in den Vordersitzen
  • Fahrlichtassistent
  • 16-Zoll Leichtmetallfelgen "Castor"
  • Multifunktionslenkrad
  • Schalthebelknopf/-Griff in Leder
  • Dekor "Grained Black"
  • Mittelkonsole mit Dekorleiste in "Piano Black"

Im Gegensatz zur eher spärlich gehaltenen Serienausstattung des Basismodells sieht es hier schon sehr viel anders aus. Der Skoda Kamiq "Ambition" hat so ziemlich alles, was wir uns von einer grundsätzlichen SUV-Ausstattung in dieser Preisklasse erwarten. Natürlich ist auch "Ambition" noch ausbaufähig. Wir sehen durchaus noch Zurüstbedarf in puncto Sonderausstattung und Extras. Und die Top-Ausstattung "Style"? Sie bringt noch mehr an Serienumfang. Ob sie aber zum vernaschlagten Zusatz-Aufpreis von immerhin 2.000 Euro noch einen handfesten Mehrwert bereithält, werden wir gleich sehen.

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carwow skoda kamiq

Top-Modell Skoda Kamiq "Style" - ab 22.750 €

Nun also die Top-Ausstattung "Style". Sie erweitert und/oder ergänzt die von Kamiq "Ambition" um folgende Merkmale:

  • 2-Zonen Klimaanlage Climatronic
  • digitaler Radioempfang DAB+
  • SmartLink
  • Infotainmentsystem "Bolero" (8-Zoll-Bildschirm)
  • beheizte Scheibenwaschdüsen
  • automatische Innenspiegelabblendung
  • beheizbare Vordersitze
  • EASY START, schlüsseloses Start-Stopp-System
  • 17-Zoll Leichtmetallfelgen "Braga"
  • Voll-LED Heckleuchten mit animierten Blinkern
  • Dekor "Copper Brushed" 

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Wir sehen, dass der Skoda Kamiq hier noch zu deutlich exklusiverer Form aufläuft. Hervorzuheben sind vor allem die 2-Zonen-Klimatisierung, das erweiterte Infotainmentsystem "Bolero" und die beheizbaren Waschdüsen als Serienelemente, die "Style" über das Qualitätsmaß eines Durchschitts-SUV hinausheben können. Digitaler Radioempfang und Vordersitzheizung sollten hingegen immer mit dabei sein. Das Vorhandensein der beiden Features ist erfreulich, aber eben nichts Außergewöhnliches. Der Rest der "Style"-Zusätze wirkt eher beliebig, um nicht zu sagen: entbehrlich. Darum drängt sich uns auch die Frage auf: Kann man dies und jenes auch weglassen? Und: Wie macht sich ein Skoda Kamiq mit der Linie "Ambition", wenn wir ihn mit den gewünschten Elementen von "Style" ausstatten und dafür auf in unseren Augen unnötige Elemente wie "Easy Start" verzichten?

Skoda Kamiq, Infotainmentsystem "Bolero", Nahansicht
Zum Infotainmentsystem "Bolero" gehört unter anderem das kapazitive Multi-Touch-Display in 8,0 Zoll. In einem Skoda Kamiq "Style" ist dieses attraktive Funktionsfeature bereits in Serie verbaut. - Foto: Skoda

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Unser Wunsch: Skoda Kamiq "Ambition" mit dem Besten aus "Style"

Im Skoda Kamiq-Konfigurator wählen wir also die Ausstattungslinie "Ambition" in der Absicht, auch die beiden Elementzusätze Vordersitzheizung und DAB-Empfang als Sonderausstattung zuzuwählen. Dabei aber soll es nicht bleiben. Uns würde nämlich noch genauso interessieren, wo wir preislich ankommen, wenn wir uns zusätzlich noch bei den Ausstattungspaketen bedienen. Findet sich hier vielleicht ein Sparvorteil? Oder beinhalten sie ohnehin schon die von uns gewünschten beiden Kamiq "Style"-Elemente? Das wird sich gleich herausstellen. Zunächst aber steht noch die Wahl der Lackierung an. Mit unserer 115 PS Diesel-Motorisierung in Verbindung mit "Ambition" stehen wir an dieser Stelle bei einem Skoda Kamiq-Konfigurator-Preis von 23.750 €.

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Skoda Kamiq 2019: Farben und Lackierungen

Skoda Kamiq, Seitenansicht, stehend, weiß
Unsere Entscheidung im Skoda-Kamiq-Konfigurator: "Moon-Weiß Perleffekt". -Foto: Skoda

Acht Metallic-Lackierungen und vier Uni-Lacke, so stellt sich das Angebotsspektrum für den Look des Skoda Kamiq dar. Hört sich prinzipiell gut an. Wir finden aber, dass gut die Hälfte dieser Optionen unser City-SUV zum etwas "blassen Allerweltswagen" machen würden. Infrage kommen dagegen das "Moon-Weiß Perleffekt", das "Quarz-Grau Metallic" und natürlich das wunderbare, aber mit 950 Euro Aufpreis auch recht teure "Velvet-Rot Premium Metallic", das übrigens bei "Active" nicht zur Verfügung steht. Doch, wie gesagt, möchten wir ein bisschen auf den Preis achten, und "Moon-Weiß Perleffekt" steht dem Skoda Kamiq ausgezeichnet. Mit 550 Euro ist sie nicht zu teuer, und dem Wiederverkaufswert unseres SUV kommt sie ebenfalls zugute.

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Skoda Kamiq 2019: Sonderausstattung & Pakete

Nun wollen wir uns das Kamiq-SUV noch etwas personalisieren. Technik, Komfort oder Sicherheit: Die Upgrade-Liste im Konfigurator bietet moch so einiges, was wir uns dafür gut vorstellen können. Als erstes aber noch zu unserer vohin genannten Absicht. Wir möchten noch beheizbare Vordersitze und Digitalempfang DAB+. Das ist auch schnell erledigt. Wir suchen und die beiden Zusatz-Punkte in der Liste und kreuzen an. Es blinkt im Konfigurator auch keine Meldung auf, wonach wir noch dies oder das mit dazunehmen müssen. Keine unliebsame Elemente-Preiskoppelung also, denen wir ja in unseren Tests sonst so häufig begegnen. Doch wird die Vordersitzbeheizung in der Liste nur im Verbund mit den beheizbaren Scheibenwaschdüsen geführt, was den doch etwas hochangesetzten Preis von 250 Euro erklärt. DAB+ bekommen wir für 150 Euro Aufpreis, und das liegt durchaus im üblichen Schnitt. Weiter gehts. Wie sieht es bei den Ausstattungspaketen aus? Drei davon stehen für den Skoda Kamiq im Angebot, wenn man einmal das ziemlich mickrige "Ablagepaket" außen vor lässt. Und eines schon vorweg: Wer werden sehen, dass die gerade noch angekreuzten Sonderbestandteile DAB+ und Sitzheizung hier auch mitenthalten sind. Aber der Reihe nach. 

Paket Nr.1: "Business Amundsen inkl. Digitales Kombiinstrument" - 1.870 Euro

  • digitaler Radioempfang DAB+ (150 €)
  • Phonebox inklusive induktiver Aufladefunktion (290 €)
  • Sprachsteuerung (100 €)
  • Wireless SmartLink (Apple CarPlay) (200 €)
  • Navigationssystem Amundsen inklusive digitales Kombiinstrument (Vitrual Cockpit) in 10,2 Zoll und Care Connect & Infotainment Online (Laufzeit 3 Jahre) (1.820 €) 
  • Gepäcknetztrennwand (190 €)
  • Ambiente-Beleuchtungen (in Weiß oder Rot) für (190 €)

Preis-Vorteil gegenüber der Summe der Einzelelemente: 1.350 Euro

Skoda Kamiq, Virtuelles Cockpit, Nahansicht
Alles im Blick mit dem virtuellen Cockpit in 10,2 Zoll. Im Paket "Amundsen" kommt das Technik-Feature sogar mit deutlichem Preis-Vorteil. - Foto: Skoda

Zwei Dinge sind aus diesem Paket besonders hervorzuheben. Erstens: Die Elementekombination bringt einen erkennbaren Preisvorteil von 1.350 Euro mit. Und das ist im Vergleich zu anderen SUV-Modellen sogar sehr beachtlich! Zur Information: Die in der obigen Liste nebenstehenden Preise in Klammern geben das wider, was uns das jeweilige Element einzeln kosten würde. Unterm Strich kommt uns "Business Amundsen" also sehr günstig, vor allem, weil es sich noch aus sehr interessanten Funktionsbestandteilen zusammensetzt. Zweitens: Hier ist das DAB+ mit dabei. Damit hätten wir es sozusagen "doppelt". Ein Problem? Nein. Wir brauchen nur die Einzelwahl aus der Rechnung zu nehmen, indem wir ein wiederholtes mal auf das Kästchen klicken. Oder wir kreuzen einfach das Paket an, und der Konfigurator rechnet die Doppelwahl einfach heraus. Und eben das machen wir auch. Fest steht: Von diesem Paktet sind wir schon einmal vollends überzeugt.

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Paket Nr. 2: "Ausstattungspaket Komfort – Ambition" - 990 Euro

  • beheizbare Vordersitze sowie beheizbare Scheibenwaschdüsen (250 €)
  • 2-Zonen Klimaanlage Climatronic inklusive klimatisierbarem Handschuhfach und Kombifilter, Feuchtigkeitssensor und automatischer Innenspiegelabblendung (520 €)
  • KESSY, schlüsselloses Zugangs- und Start-Stopp-System (370 €)
  • elektrische Heckklappenbedienung (350 €)
  • höheneinstellbarer Beifahrersitz (110 €)

Preis-Vorteil gegenüber der Summe der Einzelelemente: 610 Euro

Auch dieses Paket bringt einen deutlichen Preisvorteil. Und auch hier ist eines unserer persönlichen Must-haves aus der "Style"-Linie mit von der Partie, nämlich die Sitzheizungen für Fahrer und Beifahrer. Andererseits wollen wir nicht gleich 990 Euro investieren, um all die Sachen in unser City-SUV verbaut zu haben. Wie schon gesagt, stehen Dinge wie das KESSY Start-Stop-System nicht auf unserer Wunschliste nicht sonderlich weit oben. Die elektrische Heckklappenbedienung ebenfalls nicht, genauso wenig wie der höhenverstellbare Beifahrersitz. Also belassen wir es in diesem Fall dabei: Die vorher schon angekreuzte Sitzheizung für die Vordersitze genügt uns als Einzeloption. Hätten wir dieses Paket jetzt aber trotzdem angeklickt, wäre dasselbe passiert wie schon bei Paket Nummer eins: Der Kamiq-Konfigurator hätte uns die Doppelwahl ohne Umstände korrigiert.

Paket Nr. 3: "Ausstattungspaket Dynamic" – 610 Euro

  • Ambiente Beleuchtung in Weiß (Türverkleidung, Fußraum vorne, Innentürgriffe, Dekorleiste und Dachhimmel mit LED-Beleuchtung)
  • Dekor Silver-Haptic
  • Sitzbezüge: Stoff / künstliches Wildleder
  • Sportlenkrad
  • Getriebe mit Schalthebel am Lenkrad Schaltwippen
  • Sport-Pedale
  • Schwarzer Dachhimmel
  • Sportsitze für Fahrer und Beifahrer

Dieses Paket tanzt etwas aus der Reihe. Denn hier lässt sich kein Spar-Potential ermitteln. Das hat folgenden Grund: Das Sportlenkrad und die Sportpedale gibt es nicht einzeln, sondern sie sind exklusive Bestandteile dieses Pakets und daher nur in Verbindung mit dem Gesamtangebot zu haben. Genauso die Sitzbezüge in Wildleder-Optik. Interessant wird es bei der Option der Ambiente-Beleuchtung. Dieses Element ist sowohl im Ausstattungspaket "Dynamic" als auch im Paket "Business Amundsen" enthalten. Schlägt sich das irgendwie auf den Preis nieder, sprich, müssen wir jetzt doppelt bezahlen? Nein, natürlich nicht. Der Skoda Kamiq-Konfigurator korrigiert diesen Doppelpreis wieder automatisch, wie wir es auch schon oben beim DAB+ im "Amundsen"-Paket gesehen haben.

Der letzte Schliff: Noch vier weitere wichtige Sonderausstattungselemente

Wir haben bis hierhin schon einiges gesehen, was und beim neuen Skoda Kamiq im Konfigurator erwarten wird. Um aber schließlich noch einen möglichst realitätsnahen Preis für den Kamiq auszumachen, wollen wir noch vier Einzelelemente mit auf die Rechnung nehmen, die für uns - Hand aufs Herz - unbedingt drin sein sollten. Da das tschechische City-SUV nach außen hin nicht gerade Akzente setzt, scheint es uns wirklich nötig, in dem Bereich ein bisschen nachzubessern, heißt, wir wollen noch die (überraschend günstigen) 17-Zoll-Felgen "Volans" haben. Dazu noch die Dachreling in Silber und zur optischen Abrundung die Chromleisten für die Seitenfenster. Zum Schluss noch eine etwas kostspieligere Sache, die für ein veritables Großstadt-SUV aber umso mehr bringt, nämlich den bewährten Parklenkassistenten, ein autonom arbeitendes System, mit dem das Ein- und Ausrangieren bei engen Parklücken fast schon zum Kinderspiel wird. Für die dafür veranschlagten 610 Euro erhalten wir zudem Parksensoren an der Front. Also, zusammengefasst:  

  • 17" Leichtmetallfelgen "Volans" - 330 €
  • Dachreling in Silber - 150 €
  • Chromzierleisten an den Seitenfenstern - 150 €
  • Parklenkassistent inklusive Parksensoren an der Front - 610 €
Skoda Kamiq, Nahaufnahme Felgen "Volans"
Die 17 Zoll großen Leichtmetallfelgen "Volans" kosten uns für den Kamiq nur 330 Euro. - Foto: Skoda

Und sonst? Höhepunkte der Ausstattungsmöglichkeiten für das neue Skoda-SUV Kamiq:

Wir ziehen unter unserem Konfigurator-Preis-Test nun einen Schlussstrich, was aber noch lange nicht heißt, dass man sich seinen persönlichen Skoda Kamiq nicht noch durch weitere Extras zurechtschneidern könnte. Denn für diese Zwecke bietet die Liste zahlreiche Auswahlmöglichkeiten, die teilweise sogar derart attraktiv sind, dass der Kamiq damit keineswegs hinter VW T-Roc oder Opel Crossland X zu verstecken braucht. Das Sportfahrwerk SCC beispielsweise legt das SUV um 10 Milimeter tiefer und lässt sich per Menü auf vier verschiedene Fahrprofile einstellen. Sogar der Ausflug ins unebene Terrain soll damit spielend zu bewältigen sein. 430 Euro werden für diese doch sehr interessante Erweiterung fällig.

Die Verfügbarkeit einer Rückfahrkamera lässt sich heutzutage fast schon als ein zentrales Kriterium für die funktionale Wertigkeit eines SUV heranziehen. Dementsprechend kann man dem Kamiq hier ebenfalls ein gutes Zeugnis ausstellen. Mit einem Aufpreis von 290 Euro ist die Kameraergänzung auch nicht allzu teurer. Allerdings ist deren Zuwahl erst ab der Linie "Ambition" möglich. Ähnliches gilt für das ŠKODA Sound System mit zehn 10 Lautsprechern und Subwoofer (470 Euro). Das nämlich gibt es gar nur für die Linie Skoda Kamiq "Style". Man sieht, dass auch für das neue City-SUV die gängige Regel gilt, dass bestimmte Optionen erst ab einer entsprechenden Ausstattungslinie, sprich, einer entsprechenden Preishöhe zuwählbar sind. Oder im Umkehrschluss: Ist man bereit, etwas mehr zu investieren, stehen einem für den Kamiq umso mehr Möglichkeiten offen. Ein schödes "Billig"-SUV ist er letztendlich auf keinen Fall.

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Fazit: Unser Skoda Kamiq im Konfigurator - Ist der Preis okay?

Skoda Kamiq Ambition, Halbseitenansicht von vorne, stehend, weiß, Screenshot Skoda-Konfigurator
Unser Skoda Kamiq "Ambition". - Foto: Skoda-Konfigurator

Wo stehen wir jetzt? Mit einer Aufpreishöhe von zwar recht üppigen, aber sehr gerechtfertigten 4.270 Euro kommen wir in unserem Skoda Kamiq-Preis-Test auf insgesamt 28.020 Euro. Hat es sich gelohnt? Wir finden: durchaus. Zugegeben, unser 1.0 TSI-Benziner mag mit seinen 115 PS zwar unter dem Kraft-Durchschnitt eines üblichen SUV liegen, kommt aber dafür mit komfortabler Automatik-Schaltung und ist im Vergleich zu anderen SUV dieser Größenordnung sogar ziemlich sparsam. Diese Größe beziehungsweise sein Gewicht ist es auch, was noch mehr Leistung für den Skoda Kamiq als Alltagswagen ohnehin eher unnötig macht. Immerhin hätten wir uns aber insgeheim fünf oder zehn PS obendrauf gewünscht. Doch die nächsthöhere Motor-Stufe kommt gleich mit 150 PS. Und das benötigen wir für unser City-SUV nun doch nicht. 20.950 Euro lautet hier der erste Zwischenstand im Konfigurator. Das ist akzeptabel. 

Skoda Kamiq, Innennasicht, Screenshot Skoda-Konfigurator
Unser Kamiq von innen. Die beiden Pakete "Bisiness Amundsen" und "Dynamic" haben dem Interieur sichtlich gut getan. - Foto: Skoda-Konfigurator

Einen preislichen Sprung nach oben legt unser Kamiq dann hin, wenn wir ihn uns in der mittleren der drei Ausstattungslinien, "Ambition", konfigurieren. Damit landen wir bereits 23.750 Euro. Die Wahl begründet sich dadurch, dass in der Serie des Basismodells noch vieles von dem fehlt, was wir uns unter einem zeitgemäß ausgestatteten SUV vorstellen. Mehr noch: Mit der Wahl dieser Grundstufe des Kamiq bekämen wir auch nur eine sehr eingeschränkte Palette an Sonderausstattungsmöglichkeiten vorgesetzt. Der Skoda Kamiq "Ambition" wird unseren Ansprüchen an Komfort, Infotainment und Assistenz deutlich mehr gerecht. Auch das Top-Modell Skoda Kamiq "Style" wäre interessant gewesen. Doch wie der Name schon vermuten lässt, handelt es sich hierbei um eine serienmäßige Perfektionierung in jeder Form, auch in puncto Chic und Extravaganz. Und das war uns eben den zusätzlichen Preissprung um 2.000 Euro nicht wert.

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Wir haben dafür zwei Dinge versucht: Zunächst wollten wir die Features Vordersitzheizung und digitalen Radioempfang DAB+ noch sehr gerne mit dabei haben. Und zweitens wollten wir wissen, welche der Pakete sich in Inhalt und Preis wirklich für uns lohnen. Fazit: Diese beiden Ansprüche an die Ausstattung unseres Kamiq lassen sich sogar ganz hervorragend unter einem Hut bringen. Man kann damit auch gleich mehrere Tausend Euro sparen, und es kommt daher in manchem Fall klar vorteilhafter, statt Einzelbestandteile gleich einen Paketverbund zuzurüsten. Wir persönlich haben uns für zwei davon entschieden und mussten darüber hinaus nur noch etwas am Look unseres Skoda Kamiq "Ambition" nachschärfen. Zuletzt noch der nützliche Parklenkassistent. Letztendlich sind wir zu dem genannten Preis auf ein funktionstüchtiges und sportliches City-SUV gekommen, wie wir es uns vorstellen: Klimaanlage, Berganfahrassistent, Sprachsteuerung, Navi, Parksensoren an Front und Heck, sogar Sportsitze für Fahrer und Beifahrer – alles dabei. Dabei steht eines generell fest: Auch wenn der jetzt erst so richtig an Fahrt gewinnende Trend zu den quirligen und kompakten City-SUV uns eine neue Vorstellung eröffnet: Günstig sind auch die Kleinen nicht. Denn realiter ist in diesem Feld mit rund 30.000 Euro hohen Real-Kaufpreisen wohl künftig immer zu rechnen.

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Skoda Kamiq: Abmessungen und Kofferraum

Skoda Kamiq, Kofferraum, Innenansicht
Foto: Skoda
  • Länge: 4,24 m
  • Breite: 1,79 m
  • Höhe: 1,56 m
  • Radstand: 2.639 mm
  • Leergewicht: 1.214–1.364 kg
  • Kofferraumvolumen: 400 Liter
  • Gesamtladevolumen (inklusive Sitzbereich): 1.395 Liter

Nur 37 Liter weniger als beim Nobel-Schlachtross Volvo XC60, aber wesentlich mehr als beim aktuellen VW Polo, der mit seinen 1.125 Litern Gesamtladevolumen allgemein als "Raumwunder" gilt.

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