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Halbseitenansicht des Skoda Citigo Monte Carlo Foto © Skoda
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Test und Preis-Check Skoda Citigo 2017

Power-Zwerg 2.0

Ein Junior wird flügge: Erst Anfang des Jahres spendierte Skoda dem Citigo eine Aufwertung. Ein unwiderstehliches Angebot?

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Längst passé sind die unwirtlichen Zeiten, als der Citigo in der kleinsten Ausführung noch nicht einmal eine Servolenkung vorweisen konnte - inzwischen sind sogar fortschrittliche Extras wie eine Klimaautomatik oder ein Kollisionsverhinderer für Skodas Zwerg erhältlich. Auch fürs Auge gibt es neues zu bestaunen: Kühlergrill, Stoßfänger und Nebelscheinwerfer präsentieren sich optisch deutlich aufgefrischt. Der Motorhaube wurde durch zwei neue Charakterlinien ein neuer Look spendiert. Ebenfalls neu: die peppige, "Kiwigrün" genannte Außenfarbe. 

Freilich bleibt auch einiges beim Alten - so beispielsweise der moderate Einstiegspreis von 9.770 €. Auch bei den Antrieben bleiben die Tschechen dem Bewährten treu: zur Auswahl steht ein Einliter-Benziner und ein Erdgas-Antrieb. Warum aber auch umwerfen, was seit der Markteinführung 2012 doch recht ordentlich funktionierte: Der als Drei- oder Viertürer erhältliche Cousin des VW Up gilt seither als wertstabilster Wagen seines Segments.

Aber Basispreis hin, Wiederverkaufswert her - was kostet eigentlich ein Skoda Citigo mit vernünftiger Ausstattung? Wir nehmen Skodas Zwerg im Konfigurator-Check genau unter die Lupe!

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Bilder zum Skoda Citigo 2017

Skoda Citigo 2017: Motorisierungen und Preise

Bei den Antrieben gibt sich der Citigo recht utilitaristisch. Folgende Varianten stehen zur Verfügung: 

  • 1,0 l MPI, 5-Gang-Schaltgetriebe, 44 kW/60 PS. Preis: ab 9.770 €
  • 1,0 l MPI Green tec, 5-Gang-Schaltgetriebe, 44 kW/60 PS. Preis: ab 10.170 €
  • 1,0 l MPI, 5-Gang-Schaltgetriebe, 55 kW/75 PS. Preis: ab 10.310 €
  • 1,0 l MPI Green tec, 5-Gang-Schaltgetriebe, 55 kW/75 PS. Preis: ab 11.710 €
  • 1.0 Green Tec CNG, 5-Gang-Schaltgetriebe, 50 kW/68 PS, ab 12.720 €

Beim Einliter-Dreizylinder-Benziner stehen zwei Leistungsvarianten mit jeweils 60 und 75 PS zur Wahl, wobei beide sich gegen 400 € Aufpreis mit der sparsamen "Green-tec"-Technologie (beim Konzernbruder VW auch als "Blue Motion" bekannt) kombinieren lassen. Die Technik senkt durch ein Paket aus Bremsenergierückgewinnung, Start-Stopp-Automatik und rollwiderstandsoptimierte Reifen Kraftstoffverbrauch und CO2-Ausstoß. Die Green-tec-Varianten lassen sich außerdem für 700 € extra mit einer Automatik ausstatten. Beide Benziner verfügen über 95 Nm Drehmoment. Der kleinere Ottomotor schafft 166 km/h Spitzengeschwindigkeit, während das stärkere Modell immerhin 173 Sachen packt. 

Noch etwas umweltfreundlicher wird's mit dem 68-PS-Erdgasantrieb, der mit sparsamem Verbrauch und Steuerbefreiung lockt, dafür aber 1.310 € teurer ist als der stärkste Otto mit Green tec und Automatik. 165 km/h Vmax sind für den "Gaser" eingepreist. 

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Skoda Citigo: Welchen Motor wir empfehlen

Die Gretchenfrage in der Abteilung "Antrieb" lautet wohl: Otto oder Erdgas? Auf dem Papier (oder Bildschirm) klingen die Vorteile der CNG-Technologie ja durchaus wie Musik im Ohr jedes preis- und umweltbewussten Kleinwagenkäufers: geringere Kraftstoffkosten bei hohem Energiegehalt und ein deutlich geringerer Schadstoffausstoß stehen auf der Habenseite.

Im "Club der Miesmacher" wird man indes die üblichen Argumente zu hören bekommen: mangelnde Power, lückenhaftes Zapfsäulennetz und eventuell hohe Folgekosten (Stichwort: Hauptuntersuchung) werden von Unkenrufern meist besonders genüsslich ins Feld geführt. Im Fall des Skoda Citigo CNG sehen sich die Miesmacher insbesondere in der Abteilung Durchzug bestätigt: zeigt sich Skodas Junior im Stadtverkehr noch halbwegs agil, fühlt man sich spätestens auf der Autobahn doch stark untermotorisiert. In puncto Umweltverträglichkeit ist der Citigo hingegen über jeden Zweifel erhaben und räumte beim ADAC-EcoTest dementsprechend die Höchstwertung ab. 

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Natürlich ist der CNG nicht exklusiv auf Erdgas unterwegs - ein 10-Liter-Benzin-Reservetank ist zusätzlich mit an Bord. Insgesamt kommt der Citigo damit auf eine Reichweite von etwa 470 Kilometern bei einem Verbrauch von ungefähr fünf Litern auf 100 Kilometer. Frei zwischen den beiden Tanks hin- und herschalten kann man indes nicht: Das passiert vollautomatisch. Auch bei einem Kaltstart ist der Benziner gefragt. Im reinen Erdgasmodus bleibt eine Reichweite von 310 Kilometern - eher mau, wenn man die selbst in vielen Städten tatsächlich mangelhafte Zapfsäulendichte bedenkt - Tendenz eher rückläufig

Alles in allem fühlen wir uns bei den stärkeren Benzinern mit der ebenfalls sparsamen Green tec jedenfalls besser aufgehoben. Klar: im Stadtverkehr kämen wir wohl auch mit dem Citigo CNG gut hin. Aber da wären ja noch die nicht ganz unerheblichen Nachteile der CNG-Technologie, zumal die Ersparnis im Vergleich zum Benziner - je nach Rechnung - überraschend gering ausfällt. Letztlich überwiegen die Zweifel, ob wir mit dem "Gaser" wirklich glücklich werden. Fest steht wohl: Rein rational lässt sich die Entscheidung "pro CNG" kaum begründen.

Active, Ambition & Style: Die Ausstattungslinien des Skoda Citigo

"Zeitlos Elegant" kommt der Citigo in seiner Basisausstattung "Active" laut Konfigurator daher. Passender erschiene uns hier allerdings das Prädikat "vorsintflutlich karg". Jedenfalls können Airbags für Fahrer und Beifahrer, ESC mit Berganfahrassistent oder das für den Dreitürer serienmäßige Easy-Entry-System für den Fond kaum dafür entschädigen, dass ansonsten allenthalben Ausstattungs-Dürre herrscht: Die Fenster müssen nach alter Väter Sitte aufgekurbelt werden, ein Radio fehlt ganz. Immerhin ist seit dem Facelift auch in der kleinsten Variante eine Servolenkung verbaut. Trotzdem: mit dem Gebotenen werden wir Anno 2017 kaum glücklich und wenden uns mit finsterer Mine der nächsthöheren Variante zu.

Die sich dann auch gleich wieder etwas aufheitert. Immerhin sind die bei Active so schmerzlich vermissten elektrischen Fensterheber und das Musiksystem "Blues" bei Ambition (790 € Aufpreis) gleich mit von der Partie, ebenso eine Multifunktionsanzeige. Die höchste Ausstattungsvariante "Style" (2310 €) wartet zusätzlich mit dem In.

Doch damit nicht genug: Citigo-Styler dürfen sich außerdem über elektrisch einstell- und beheizbare Außenspiegel und eine Klimaanlage freuen. Uns jedenfalls steht der Sinn nicht nach Askese: Wir sichern uns die "dickste" Citigo-Ausstattungslinie.

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Die Citigo-Sondermodelle: Monte Carlo, Cool Edition und Fun

Darf's noch ein bisschen individueller sein? Neben den regulären Ausstattungslinien bietet Skoda außerdem drei Sondereditionen für den Skoda Citigo an. Mit der Monte-Carlo-Edition präsentiert sich Skodas Wunder-Wicht von seiner dynamischsten Seite. Mit 16-Zoll-Leichtmetallfelgen, Spoiler, Rallyestreifen und einer Tieferlegung um 15 Millimeter wird der Citigo zur echten Rennsemmel.

Auch im Innenraum sorgen rote Ziernähte und spezielle Sitzbezüge für brachiale Pisten-Optik. Es bleibt aber nicht beim schönen Schein: obendrauf gibt es nämlich zusätzlich Ausstattung, die in großen Teilen mit der Ambition-Linie identisch ist - das Sunset-Paket ist zusätzlich mit an Bord. Dafür muss man allerdings etwas tiefer in die Tasche greifen: 1.020 € mehr, also insgesamt 11.580 € kostet die Monte-Carlo-Ausführung. Zu haben ist die schicke Sonderedition übrigens für alle Motorisierungen - allerdings entfällt beim "Erdgaser" die Tieferlegung. Übrigens stehen neben der "tornado-roten" Lackierung (unten im Bild) auch noch "candy weiß" und "deep schwarz" zur Wahl.

Bilder zum Skoda Citigo Monte Carlo

Die Cool Edition ist ein interessanter Ausstattungs-Mix und lässt sich am ehesten zwischen Active und Ambition verorten. Klimaanlage und Musiksystem sind hier bereits mit von der Partie, ebenso DAB+ und das Move&Fun-Dock - in der Tat eine coole Kombination. Verzichten muss man indes auf elektrische Fensterheber und die Multifunktionsanzeige. Ob sich das "cool Kid" unter den Citigos also lohnt, hängt ganz von den eigenen Präferenzen ab. Mit 10.070 € ist die Cool Edition um 490 € günstiger als ein Serien-Citigo mit Ambition. 

Ungefähr zwischen Monte Carlo und Style findet der "Citigo Fun" seinen Platz. Für 11.760 € bietet das dritte Sondermodell das Swing-Infotainment, exklusive Sitzbezüge, getönte Scheiben, Multifunktionslenkrad und 16-Zoll-Leichtmetallfelgen. Außerdem gibt es, Monte Carlo nicht unähnlich, eine schicke Folierung. Auch Dachhimmel und Dekorelemente in Leder und Chrom sind Teil des Fun-Pakets. Für Hörgenuss sorgen wie bei Style vier weitere Lautsprecher.

Skoda Citigo: Die Sonderausstattung

Darf es noch ein bisschen mehr sein? Nach unserem Geschmack durchaus! In den Untiefen der Sonderausstattungsliste findet sich nämlich noch so einiges nützliches, wenn nicht sogar unverzichtbares Zubehör. Nicht nur Geeks werden sich beispielsweise über die "Move & Fun"-Dockingstation freuen. Mit dem praktischen Interface wird der Citigo in Kombination mit Android- oder iOS-Smartphones zum konnektiven Alleskönner: Ist die Bluetooth-Verbindung erst einmal hergestellt, lassen sich so ziemlich alle auf dem Telefon befindlichen Informationen über die Bedienelemente des Citigo steuern.

Für 130 € ist das praktische Dock zudem ein echtes Schnäppchen. Auch das Ausstattungspaket "Comfort" kann man sich überlegen. Für 190 € erhält man hier beheizbare Vordersitze und einen höhenverstellbaren Beifahrersitz. Allerdings ist dieses Paket nur in Verbindung mit dem Fünftürer erhältlich (480 € Aufpreis). Mit 90 € ebenfalls moderat eingepreist ist das Funktionspaket 2, das neben Multimediahalter und einem praktischen Abfallbehälter unter anderem auch den variablen Ladeboden fürs Kofferraumabteil umfasst. Praktische Helfer für die Fahrsicherheit sind der Notbremsassistent "City Drive" mit Regen- und Lichtsensor (280 €) und die Nebelscheinwerfer mit Corner-Funktion (100 €)

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Auch in der Abteilung "Optik" bietet Skoda einige Modifikationen an, die dem Citigo auf Wunsch eine ganz persönliche Note verleihen. So lässt sich der kleine Skoda beispielsweise mit Edelstahl-Einstiegsleisten (109 €), einer Chromleiste für die Heckklappe (46,50 €) oder einer schicken Follierung (drei stehen zur Auswahl, jeweils 490 €) merklich dynamischer "aufpimpen". Auch das Armaturenbrett lässt sich mit einer Dekorfolie mit selbst ausgewählten Motiven (25 €) individualisieren. "Sunset" sorgt für 100 € für eine Verdunklung der Heck- und Seitenscheiben. Wer gerne richtig "porno" unterwegs ist, gönnt sich obendrauf das Soundsystem mit Subwoofer - das mit 340 € aber auch ganz ordentlich ins Geld geht. 

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Fazit: Das kostet unser Skoda Citigo

Welche Ausstattung darf's sein? Bei Skodas Mini-Dauerbrenner Citigo wohl die Kardinalfrage. Schließlich lässt sich der tschechische Kleinstwagen in ganzen sechs verschiedenen Varianten ordern - da kann man schon mal den Überblick verlieren. Der Vorteil dieser Modellvarianten-Flut ist aber, dass wirklich jeder einen Citogo finden sollte, der auch seinen Wünschen und Anforderungen entspricht.

Sportliche Typen verschenken ihr Herz an Monte Carlo, Puristen greifen zu Active, während anspruchsvolle Zeitgenossen mit einer etwas tieferen Geldbörse bei Style fündig werden. Natürlich lassen sich alle Citogo-Varianten noch nachträglich mit einigen Extras bestücken, bis der Wunsch-City-Flitzer endlich ganz den eigenen Vorstellungen entspricht. Wir jedenfalls veranschlagen für unseren Citigo mit Style und ordentlicher Sonderausstattung 14.675,50 €, erhalten dafür aber ein Gesamtpaket, das kaum Wünsche offenlässt. Welche Ausstattung darf in Eurem Citigo nicht fehlen?

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