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Seat Ateca 2018, rot, Fahraufnahme, Frontansicht Foto: Seat
Artikel
Deutsch-spanisches SUV im Preis-Leistungs-Check

Seat Ateca im Test: Von kleinen und größeren Unterschieden

Im Konfigurator-Check erklären wir, was das deutsch-spanische SUV Ateca drauf hat - und das leidige Thema Lieferzeit.

Inhalt:

Hauptkonkurrenten: VW Tiguan, Nissan Qashqai, Toyota RAV4, Mazda CX-3, Hyundai Tucson

Seat Ateca - Eine kurze Geschichte der Wartezeit

Das Warten auf den Seat Ateca dauerte knapp achteinhalb Jahre - eine lange Zeit, in der von den ersten öffentlichen Enthüllungen bis zum lieferfertigen Wagen dem Rätseln schier kein Ende war. Bereits vor über einem Jahrzehnt, im September 2007, präsentierte Seat den Konzeptwagen "Tribu" auf der IAA in Frankfurt am Main. Auf dem Genfer Automobil Salon im März 2011 lautete die Bezeichnung dann "Seat IBX Concept". Weitere vier Jahre später, nun auf dem Genfer Autosalon, hieß das Konzept "Seat 20V20". Man hatte fast den Eindruck, als ob es anstatt konkreter nur immer ominöser wird. Doch Anfang 2016 änderte sich dies: Es erfolgte endlich die Ankündigung des serienreifen "Seat Ateca", der einen Monat später auch auf dem Genfer Automobil Salon der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. 

Seat Ateca, Halbseitenansicht von oben hinten, fahrend, weiß
Foto © SEAT

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Doch schon kurz nach dem Verkaufsstart verdeutlichte sich ein organisatorisches Problem: Der Ateca wollte einfach nicht so recht ins Rollen kommen, denn bereits Anfang September 2016 setzte Seat die Bestellungen für das erst blumig beworbene SUV aus, weil die komplette Jahresproduktion da bereits ausverkauft war. Aufgrund von Produktionsverzögerungen waren beim Seat Ateca Lieferzeiten von bis zu zehn Monaten die Folge.

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Konzept-Studie auf dem Genfer Salon 2015: Als „20V20“ sorgte das Modellmuster des späteren Seat Ateca für Spannung und Spekulationen in der internationalen Presse. Foto © SP-X/Matthias Knödler

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Probleme mit der Abgasreinigung kamen noch hinzu - und wieder musste eine vierstellige Anzahl an Käufern warten. Frust statt Funkeln. Seither setzten die Spanier alles daran, die Querelen in den Griff zu kriegen und mit Produktionsverlagerungen konkret gegenzusteuern, denn die Umrüstarbeiten im Volkswagen-Werk Wolfsburg laufen derzeit scheinbar auf Hochtouren.

Seat Ateca: Lieferzeit-Problem gelöst? 

Trotz aller Anstrengungen, die diesbezüglich unternommen wurden, musste man feststellen, dass Seat die Lieferverzögerungen zum Stand Sommer 2018 noch nicht vollständig unter Kontrolle hatte. Denn Auslieferungstermine mussten immer wieder auf unbestimmbare Zeit verschoben werden. Doch mittlerweile hat sich die Lage wesentlich verbessert, weswegen man bei Seat zum Ende des Jahres wieder äußerst zuversichtlich ist, was die endgültige Lösung des Seat Ateca-Lieferzeit-Problems anbetrifft. Mehr noch: Seat erhofft sich vom neuen Großmodell Tarraco einen zusätzlichen starken Impuls, der der von WLTP-Umrüstung und Produktionsengpässen gebeutelten SUV-Sparte endgültig wieder auf die Sprünge hilft. Die Problemlage scheint damit sogut wie ausgestanden.

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Trotz all der Aufregung um die Produktionsprobleme und Wartezeiten sind wir von Driven! auf jeden Fall einmal neugierig, was das Seat-SUV denn nun eigentlich drauf hat. Denn man kann das ganze ja auch von der Kehrseite her sehen: Wenn der Ateca schon so gefragt ist, dass Seat gerade nicht mehr mit dessen Produktion nachkommt, dann spricht das ja wohl auch für eine allgemein recht verbreitete Wertschätzung für ihn, klar. Wir möchten nun wissen, was hinter dem Etikett "Seat Ateca" eigentlich steckt. Also machen wir uns an den Ateca-Konfigurator und entwerfen einmal einen Driven!-Ideal-Ateca. Zuvor wenden wir uns der Frage nach den Abmessungen zu: Wie groß ist das SUV Seat Ateca überhaupt?

Seat Ateca: Bilder-Galerie

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Seat Ateca: Maße und Kofferraum im SUV-Vergleich

Schauen wir uns also die Maße etwas genauer an, damit wir eine Ahnung davon kriegen, in welche Größenklasse das SUV Seat Ateca überhaupt zu verorten ist. Ist der Deutsch-Spanier wirklich so ein Wuchtbulle, wie er allein auf den Bildern rüberkommt? Nun, mit Maßen von 4,36 x 1,84 x 1,60–1,63 Metern Höhe ist er gegenüber dem kompakten Seat Arona (4,14 m x 1,78 m x 1,55 m) schon das dominanter dimensionierte Geschöpf im Sortiment der Seat-SUV. Auch braucht er in diesem Punkt den Vergleich mit Segment-Konkurrenten wie dem Hyundai Tucson (4,33 m x 1,81 m x 1,73 m) nicht zu scheuen. Als weiterer Revier-Rivale gilt das Kompakt-SUV BMW X2 mit fast identischen Zuschnitten (4,36 x 1,82 x 1,52-1,53 m). Es wird langsam klar, dass es wohl auch künftig einen Kampf der Maß-Klassen geben wird - zumindest was den SUV-Markt anbelangt. Aber einem vergleichsweise kleineren Kraftprotz muss man ja nicht automatisch eine höhere Agilität zutrauen.

Noch kurz eine Erwähnung zum Thema Kofferraum: Der hat beim Seat Ateka 485 Liter Volumen bei Allradantrieb und 510 Liter bei Frontantrieb, sticht also auch hier das kleinere Geschwister-SUV Seat Arona mit seinen gerade mal 400 Litern Ladeumfang aus. Als Familienkutsche ist das SUV Seat Ateca dadurch schon mal gern zu haben.

Seat Ateca, Seitenansicht, stehend, silber
Foto © SEAT

Seat Ateca: Preis-Höhe der Motoren und technische Daten

Im Konfigurator steht uns eine relativ große Bandbreite an Antriebsformen für den Seat Ateca zur Wahl. Das war vor kurzem noch nicht so, da auch die Spanier ihre Motoren auf die Standards der Abgasnorm Euro 6d-Temp umzurüsten hatten. Doch diese Anstrengung ist jetzt sogut wie abgeschlossen. Nur der 1.4 TSI ist noch nicht soweit. Alle anderen Aggregate sind abgesichert gegen Fahrverbote. 

Benziner:

  • 1.0 TSI: 85 kW /115 PS, Verbr.: 5,4 l/100 km, 6-Gang-Schaltgetriebe - ab 20.980 €               
  • 1.5 TSI ACT: 110 kW/150 PS, Verbr.: 5,5 l/100 km, 6-Gang-Schaltgetriebe - ab 26.020 € 
  • 1.5 TSI ACT: 110 kW/150 PS, Verbr.: 5,7 l/100 km, 7-Gang-Automatik - ab 27.820 €  
  • 1.4 TSI (Allrad): 110 kW/150 PS, Verbr.: 6,4 l/100 km, 7-Gang-Automatik - ab 29.670 € *         
  • 2.0 TSI (Allrad): 140 kW/190 PS, Verbr.: 7,0 l/100 km, 7-Gang-Automatik - ab 33.985 €          

Diesel:

  • 1.6 TDI: 85 kW/115 PS, Verbr.: 4,6 l/100 km, 6-Gang-Schaltgetriebe - ab 24.950 € 
  • 2.0 TDI: 110 kW/150 PS, Verbr.: 4,7 l/100 km, 6-Gang-Schaltgetriebe - ab 29.220 €
  • 1.6 TDI: 85 kW/115 PS, Verbr.: 4,9 l/100 km, 7-Gang-Automatik - ab 29.520 € 
  • 2.0 TDI: 110 kW/150 PS, Verbr.: 4,7 l/100 km, 7-Gang-Automatikgetriebe - ab 31.020 €
  • 2.0 TDI (Allrad): 140 kW/190 PS, Verbr.: 5,5 l/100 km, 7-Gang-Automatik - ab 36.820 €

*) noch nicht mit Euro 6d-Temp verfügbar (Stand: 5.12.2018)

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Nun strengen wir folgende Rechnung an: Nehmen wir einmal an, wir hätten nicht so viel Geld in der Kasse. Was würde es uns kosten, die kleinste verfügbare Variante des Seat Ateca derart aufzurüsten, dass wir annähernd an die Grundausstattung der besten Ausstattungsvariante kommen? Wir möchten zwar nicht den Wimpel der übertriebenen Sparsamkeit vor uns hertragen, doch soll uns das hier einmal als Leitfaden durch die Konfiguration führen. Das ist an dieser Stelle daher schon wichtig, weil - wie wir im Folgenden noch sehen werden - bei der kleinste Ausstattungsvariante "Reference" lediglich die beiden Motoren 1.0 TSI (Ecomotive) mit 115 PS und 1.6 TDI (Ecomotive) mit ebenfalls 115 PS zur Wahl stehen. Letzterer schluckt im kombinierten Verbrauchsschnitt von 4,6 Litern pro 100 km sichtlich weniger als der 1.0-Benziner (5,4 Liter), ist dafür aber rund 4.000 Euro teurer. Mit Benzinantrieb bleibt der Seat Ateca als Basis-Variante "Reference" bei seinem Grundpreis von 20.980 Euro. Im Konfigurator klicken wir daher auf die Benzinmaschine 1.0 TSI und machen jetzt als nächstes einen Vergleich der vier Ausstattungslinien...

Seat Ateca, Cockpit-Ansicht
Sachlich, übersichtlich und ohne sinnlose Floskeln präsentiert sich das Cockpit des Ateca. Das Media System Touch-Audiosystem ist bereits in der Linie „Reference“ serienmäßig dabei. - Foto © Seat

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Ausstattungsvarianten: Seat Ateca "Xcellence", "Style" & Co.

Wie gesagt, wollen wir einmal der interessanten Frage nachgehen, ob wir mit einemvoll bestückten Seat Ateca "Reference", der geringstmöglichen und günstigsten Ausstattungslinie des SUVs, an die höchststufigste der insgesamt vier zur Wahl stehenden Ausstattungslinien herankommen - und vor allem: zu welchem Preis. In diesem Fall ist das Vergleichsobjekt über die aufsteigende Zwischenstufe Seat Ateca "Style" (ab 24.330 Euro) entweder ein Seat Ateca "Xcellence" oder ein "FR", wie man es in der Rangfolge auch von anderen Wagen des spanischen Autobauers (u.a. Seat Arona) gewohnt ist.

"FR" steht für das Premium-Etikett "Formula Racing" und soll auch beim Seat Ateca mit Konfort, Kraft und Klasse ein sportliches Ausrufezeichen setzen. Neben und unter ihm zielen die ranggleiche Linie "Xcellence" sowie die etwas nieder angesiedelte "Style", wie die Namen schon betonen wollen, auf weitere spezielle Käuferschichten und Lebensgefühle ab, je nachdem: Die eine auf die Wertigkeit "klassisch-zeitlos", die andere auf  "zeitgemäß-modisch". Und unser "Reference"? Den packen wir nun mal voll. Muss er sich dann immer noch hinter dem "FR" verstecken? Wir vergleichen jetzt die Ausstattungs- und Preisspanne zwischen beiden Extremen:

Merkmale der Serien-Ausstattung im Seat Ateca "Reference" – ab 20.980 Euro                 

  • Bordcomputer mit Außentemperaturanzeige                                                                             
  • Wärmeschutzverglasung                           
  • Klimaanlage                    
  • elektronische Parkbremse inklusive Auto-Hold-Funktion                            
  • Media System Touch - Audiosystem mit 5"" Monochrom-Touch-Screen - SD-Kartenslot - USB-Schnittstelle - 4 Lautsprecher
  • Zentralverriegelung inkl. Heckklappe mit Funkfernbedienung                   
  • elektronisches Stabilisierungsprogramm (ESP)                 
  • elektronische Wegfahrsperre                                 
  • elektronische Differentialsperre (XDS)                 
  • Reifenkontrollanzeige                 
  • Müdigkeitserkennung                 
  • Umfeldbeobachtungssystem "Front Assist" mit City-Notbremsfunktion                                
  • Servolenkung, elektromechanisch             
Seat Ateca "Reference", Halbseitenansicht von vorn, stehend, blau
Noch ohne Nebelscheinwerfer oder Einparkhilfe. So nüchtern präsentiert sich der Seat Ateca als Basismodell "Reference" - Foto: Seat

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Am anderen Ende der Linien-Preisspanne steht der Seat Ateca "FR". Doch bevor wir gleich an den Konfigurator-Vergleich zwischen ihm und dem "Reference" herangehen, seien die wesentlichen Ausstattungsmerkmale von Seat Ateca "Style" und "Xcellence" noch kurz im Abriss vorgestellt: "Style" kostet mindestens 24.330 Euro und verfügt bereits über Klimaautomatik, Geschwindigkeitsregelanlage, 17-Zoll-Leichtmetallfelgen sowie ein Multimedia-Upgrade, wohingegen der ein Stück teurere Seat Ateca "Xcellence" (ab 28.650 Euro), seinem Preis entsprechend, mit 18-Zoll-Leichtmetallfelgen, einer Rückfahrkamera sowie dem integrierten Media System Plus mit 8-Zoll-Farbdisplay, Bluetooth-Freisprecheinrichtung und Sprachsteuerung aufwartet. 

Die zusätzliche / höherklassige Serienausstattung im Seat Ateca "FR" - ab 28.995 Euro                                                                                                    

  • Klimatisierungssystem Climatronic mit elektronischer Temperaturregelung, getrennte Temperaturregelung für Fahrer und Beifahrer                   
  • Voll-LED-Scheinwerfer: Abblendlicht und Fernlicht in LED-Technologie, Dynamische Leuchtweitenregulierung                
  • Media System Touch Colour - Audiosystem mit 5" Farb-Touch-Screen - SD-Kartenslot - USB- und Aux-in-Schnittstelle - Bluetooth-Schnittstelle mit integrierter Freisprechanlage und Audio-Streaming - 6 Lautsprecher
  • Ultraschall-Einparkhilfe, hinten              
  • Geschwindigkeitsregelanlage                 
  • Rückfahrkamera                           

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Gut, allein schon die Preisdifferenz tritt auf den ersten Blick deutlich hervor. 7.340 Euro mehr sind kein Spesengeld. Noch dazu, da auch "Reference" in der Basis schon einige nützliche Extras anbietet, allem im Bereich der Sicherheits- und Assistenzsysteme: elektronische Wegfahrsperre, Gangempfehlungsanzeige, die elektronische Differentialsperre (XDS), Reifenkontrollanzeige, Müdigkeitserkennung, das Umfeld-Beobachtungssystem "Front Assist" mit City-Notbremsfunktion.

Und wo genau liegen die für Ausstattungsvorteile auf praktischer und funktionaler Ebene bei "FR"? Wichtige Features, die dem "Reference" fehlen? Nun, die Ultraschall-Einparkhilfe, Heckleuchten in LED-Technologie, Außenspiegel, die sich elektrisch anklappen und beheizen lassen, eine Ultraschall-Einparkhilfe für hinten und mehr. Lassen sich diese nützlichen Helferlein für den Reference so nachrüsten, dass man ihn ungefähr in die qualitative Nähe des "FR" rücken kann? Ist anderes Equipment hingegen entbehrlich, eher überflüssig, Schnickschnack? Probieren wir es aus! Zuvor aber noch schnell zur Farbwahl der Außenlackierung...    

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Seat Ateca: Farben und Lackierungen

Für das Seat-SUV Ateca "Reference" stehen zehn Lackfarben zur Auswahl - beim "FR" hingegen nur sechs. Obwohl wir uns ja im Konfigurator-Check für die Basisausstattung "Reference" entschieden haben, soll unser Seat Ateca aber trotzdem einen guten Eindruck hinterlassen, auffallen und vielleicht sogar ein bisschen Neid erregen. Welche Lackierung wählen wir also? "Bila Weiß" und die "Metallic-Lackierung Nevada Weiß" - bitte nicht im Winter! Wer auch gern einmal Bergstrecken testen will, der ist mit diesen Farben in verschneiten Regionen quasi als optischer Tarnkappenflieger unterwegs. Kann gefährlich werden! Darum lieber "Rodium Grau"? Ohne Aufpreis ist die Standardfarbe "Energy Blau", für ein abenteuerlustiges SUV aber eher unpassend, hat dafür einfach zu wenig Ausstrahlung und wirkt irgendwie widersprüchlich. Auch "Cappucino Beige" kann nicht wirklich überzeugen. Also nehmen wir das angenehme Sasmoa "Orange" und zahlen - übrigens wie auch bei allen anderen acht Metallic-Farben - dafür 600 Euro.

Seat Ateca: drei Farben, orange, weiß, silber
Foto © Seat

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Seat Ateca: Zubehör und Sonderausstattung

Es geht an den Feinschliff. Gemäß unserem Leitfaden, einen Seat Ateca "Reference" annähernd auf das Niveau eines "FR" aufrüsten zu wollen, schauen wir uns zunächst die Ausstattungspakete an. Was macht hier Sinn? Auf alle Fälle das Winterpaket für 410 Euro, das uns gleich ins Auge fällt. Sein Inhalt: Scheinwerfer-Reinigungsanlage, beheizbare Scheibenwaschdüsen und Vordersitze. Das sorgt gleich für ein gesteigertes Maß an Komfort und Sicherheit. Allerdings muss man dabei die elektrisch einklapp- und beheizbaren Außenspiegel für 210 Euro mitnehmen. Macht nichts, denn die hätten wir ohnehin genommen. Das Design-Exterieur-Paket: Dachreling in schwarz, Karosserieabdeckungen an den Radläufen für 295 Euro? Gewiss eine gute Individualisierungsmöglichkeit. Das Paket zählt aber zumindest für uns nicht zu den absoluten Prioritäten. 

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Beim Komfort geben wir uns dagegen wieder spendabel. Die Ultraschall-Einparkhilfe für hinten muss mit. Eine durchaus dankbares Feature für den Innenstadtverkehr. Genaugenommen ein Grundelement, das nicht fehlen darf. Der Seat Ateca "FR" hat es sowieso an Bord. Also nehmen wir es auch dazu - für 370 Euro Aufpreis. Diebstahl-Warnanlage inklusive Innenraumüberwachung, Back-up-Horn, Abschleppschutz und Safe-Sicherung werden als Kombi-Verbund angeboten und gehören in unseren Augen ebenfalls zu einer soliden Ausstattung. Die 295 Euro dafür sind mehr als bloß zumutbar. Zum Exterieur: Anhängervorrichtung? Muss nicht unbedingt. Dafür die schicken LED-Heckleuchten (210 Euro). Die dunkel getönten Seitenscheiben plus Heckscheibe, wie sie der "FR" in Serie mitbringt, sollen auch unseren "Reference" vergönnt sein (225 Euro). Und für das Dreispeichenlenkrad in Leder mit MultifunktionBluetooth-Schnittstelle mit integrierter Freisprechanlage und Audio-Streaming sind 365 Euro kein rausgeworfenes Geld, wie wir finden. Schließlich wertet der digitale Radioempfang DAB+ (220 Euro) das Infotainment-Vermögen unseres Seat Ateca "Reference" noch grundsätzlich auf. 

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Auch nach außen darf unser Seat Ateca natürlich schon etwas mehr glänzen. Ein zweiteiliger Zierleisten-Satz für die Seiten in Crossover Silber (285 Euro) soll her, ebenso ein Zierblenden-Satz in Crossover Silber für Nebelscheinwerfer (159 Euro), die Zierleiste in Crossover Silber für den unteren Lufteinlass vorne (239 Euro) sowie das Styling-Kit für die hinteren Stoßfänger, ebenfalls in Crossover Silber. Dieses Dekorelement im Offroad-Design wird am hinteren Stoßfänger angebracht. Die zusätzliche Montage eines Styling-Kit Einsatzes in Kontrastfarbe ist erforderlich. Der Einsatz in Kontrastfarbe Crossover Silber wird auf das Dekorelement des hinteren Stoßfängers montiert - macht weitere 533 Euro. Eine in Chromoptik glänzende Heckklappen-Zierleiste (150 Euro) kommt noch dazu, das Styling-Kit für die vorderen Stoßfänger in Crossover Silber (590 Euro) ebenfalls. 

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Das hätten wir bis hierhin. Der Konfigurator nennt uns den finalen Preis von 25.841 Euro und beschert uns einen Seat Ateca "Reference", der mit zahlreichen zur Verfügung stehenden Mitteln von uns aufgewertet wurde. 4.861 Euro haben wir also zusätzlich reingepackt, um zumindest in die Nähe des Niveaus der Ausstattungsvariante Seat Ateca "FR" zu kommen. Dabei muss man bedenken, dass wir uns quasi zwangsweise ein bisschen zurückhalten mussten, weil beispielsweise teurere Felgen für den Ateca "Reference" generell nicht zur Auswahl stehen. Insgesamt liegen wir mit unserer Wahl preislich noch deutlich unter der Topausstattung "FR", für die ein Mindestpreis von 28.995 Euro veranschlagt wird. 

Seat Ateca Test-Preis - unser Fazit  

Wir sind bei unserem Konfigurator-Check auf einem Kaufpreis von 25.996 Euro gelandet und haben dafür ein schickes Seat Ateca-SUV der Linie "Reference" herausbekommen, das den Vergleich mit den Nobel-Versionen Seat Ateca "FR" oder auch "Xcellence" nicht unbedingt zu scheuen braucht. Ist das tatsächlich so? Wohlgemerkt haben wir trotz allem Nachrüst-Eifer noch immer lediglich 115 PS unter der Haube, ganz zu schweigen von den etwas spärlichen 16-Zoll-Felgen! Ein SUV hat sicherlich mehr Ausdrucksstärke verdient, könnte manch einer sagen. Vor allem weil der Ateca durch sein selbstbewußtes Design und spritziges Auftreten geradezu nach dem Status eines Renners im besseren Sinne giert. Der Ateca will schließlich ein echtes SUV sein, ein Abenteurer, der keine überzogene Bescheidenheit verträgt.

Seat Ateca, Halbseitenansicht von hinten, stehend, orange
Foto © Seat

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Tatsächlich: Bei einer aufgesetzten Knauser-Konfiguration, wie wir sie hier probeweise betrieben haben, tut es einem manchmal schon weh, den Seat Ateca bloß durch den Einsatz zahlreicher Zusatz-Features veredeln zu wollen, ohne ihm zuvorderst eine anspruchsvolle Motorisierung gegönnt zu haben. Geiz ist eben nicht immer geil. Und der Motor macht's auch hier. Wieso nicht gleich eins höher ansetzen und den Ateca "Style" wählen? Der bringt bereits in seiner Serienausstattung tolle Sachen wie Klimaautomatik, eine Geschwindigkeitsregelanlage, 17-Zoll-Leichtmetallfelgen und ein Multimedia-Upgrade auf das 5-Zoll-Farbdisplay mit. Und besitzt in Verbindung mit dem 1.5 TSI-Benziner angemessene 150 PS zum Einstiegspreis von 26.020 Euro. Ein Sprichwort sagt: "Wahre Schönheit braucht keinen großen Putz!" Ob das im Fall des Seat Ateca 2018 so stimmt? Fest steht: Unser Testobjekt überzeugt nicht nur durch einen ansehnlichen Schein, sondern durchaus auch durch innere Werte. Warteschlange hin oder her -  nimmt man für dieses SUV auch gerne mal eine längere Lieferzeit in Kauf? Das muss jeder potenzielle Käufer für sich entscheiden...

Seat-SUV Ateca in der Video-Vorstellung

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Cupra Ateca: Sportlicher Ableger mit 300 PS

Als eigenständiges Fahrzeug von Seats neuem Sport-Ableger Cupra ist seit Sommer 2018 auch ein Cupra Ateca erhältlich. Er wurde mit dem 300 PS-starken Zweiliter-Turbobenziner des Leon Cupra ausgestattet und schafft damit den Standsprint von 0 auf 100 km/h in 5,2 Sekunden. Der Cupra Ateca ist ab 42.850 Euro erhältlich und von Haus aus mit Doppelkupplungsgetriebe und Allradantrieb ausgestattet. Dazu kommen zahlreiche sportliche Komponenten, die ebenfalls das Herz des Rennsportjüngers höherschlagen lassen: 19 Zoll-Räder, Heckdiffusor mit zwei Doppelendrohren. Der athletische Auftritt wird im Innenraum mit Sportsitzen und zahlreichen hochwertigen Technik-Komponenten abgerundet. 

Hierzu zählen Fahrerassistenzsysteme wie das Umfeldbeobachtungssystem "Front Assist" mit City-Notbremsfunktion, ein Parklenkassistent mit Ultraschall-Einparkhilfe (vorn) und optischer Einparkhilfe (hinten) sowie die Rückfahrkamera. Fahrer des extrovertierten Cupra Ateca kommen außerdem in den Genuss des virtuellen Cockpits sowie des Navigationssystems "Plus" mit 8-Zoll-Touchscreen und Connectivity Box im Ablagefach der Mittelkonsole, die das induktive Laden des Smartphones ermöglicht. Der Cupra Ateca ist in sechs verschiedenen Lackierungen verfügbar.

Cupra Ateca: Bilder-Galerie

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Seat Ateca: 3.200 Euro Umtauschprämie, 3.500 Umweltprämie

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Das derzeitige Seat-Dieselprämie gilt auch für den Ateca. Dabei ist zwischen Umtauschprämie und Umweltprämie zu unterscheiden: Erstere können Neuwagen-Kunden für sich in Anspruch nehmen, die in einer der 14 hochgradig schadstoffbelasteten Städten und deren benachbarten Landkreisen wohnen und/oder arbeiten. Zweitere gilt deutschlandweit. Beide Prämien-Arten folgen aber demselben Grundprinzip: Trennt man sich von seinem Diesel (Hersteller-Marke egal), erhält man die jeweilige Prämie als Kauferleichterung auf einen Seat-Neuwagen. Und das macht immerhin 3.200 Euro bzw. 3.500 Euro aus. Die Seat-Umweltprämie gilt übrigens auch für den Cupra Ateca - und zwar ebenfalls in Höhe von 3.500 Euro. Alle Infos rund um die aktuelle Dieselprämie findet Ihr hier in unserem Driven!-Spezial.