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Nissan X-Trail, T32, Facelift, Frontansicht Japanischer Crossover auf Eroberungstour: Nissan hat den X-Trail in drei Generationen bereits mehrere Millionen Mal verkauft. Foto © Nissan
Artikel
Crossover-Facelift in der Kaufberatung

Nissan X-Trail im Preis-Check: Bourgeois oder Berg-Bursche?

Sein Bruder ist SUV-Bestseller, den Nissan X-Trail gibt es hierzulande jedoch selten. Wir klären, ob das zurecht so ist

Zweifelsohne: Der Bursche hegt Ambitionen. Nicht nur, dass der Nissan X-Trail durch seine Stattlichkeit deutliche Präsenz zeigt. Er ist tatsächlich das größte SUV im Stall-Bestand der japanischen Marke und entsprechend positioniert. Als wuchtiger Abschluss im aufsteigenden Sortiment ist er gedacht und angelegt, steht da wie ein wahrer Offroader: markig, selbstbewusst, stilsicher. Die Wirkung seiner Proportionen alleine kann es nicht sein, die dem Nissan X-Trail seinen beachtlichen Erfolg bescherten. In der dritten Generation läuft er bereits durch die Lande und läuft und läuft. In Deutschland steht der markante Crossover zwar absatztechnisch im Schatten des Markenbruders Qashqai. Doch weltweit wurde der X-Trail schon über vier Millionen Mal verkauft und ist damit ein echter Bestseller. Außerdem ist er skandalfrei, was wohl ein weiteres Argument zur Erklärung der ungebrochenen (globalen) Beliebtheit hergibt. Man könnte noch ruhig weiter spekulieren, solange man Muße hat. Unnötig. Fest steht: der Nissan X-Trail ist ambitioniert und dazu noch konsequent. Das heißt: man weiß, was man an ihm hat.

Nissan X-Trail, Halbseitenansicht von hinten, stehend, orange
In Deutschland sieht man den X-Trail nicht allzu oft. In anderen Ländern verkauft sich das markante Nissan-SUV wesentlich besser. Foto: Nissan

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Nissan X-Trail: Facelift fand im Herbst 2017 statt

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Werfen wir zu Beginn unserer Kaufberatung einen kurzen Blick in die Historie des Nissan X-Trail: Die erste Ausgabe, der T30, kam bereits im Juni 2001 auf den Markt, gefolgt vom Nissan X-Trail T31, der ihn 2007 ablöste. Letzter Meileinstein: Im Jahr 2014 erlebte die dritte, aktuelle Generation mit der Modellbezeichnung "T32" ihren Marktstart. Zuvor hatte man die neue Inkarnation des Nissan X-Trail auf der IAA 2013 in Frankfurt vorgestellt. Schon dort zeichnete sich eine Abkehr vom oft bemängelten kantigen Look ab. Die Stilelemente der erneuerten Frontpartie wurden dem Nissan Murano und dem Qashqai entlehnt.

Vor nicht allzu langer Zeit wurde im September 2017 der X-Trail T32 einem Facelift unterzogen. Ein größerer Grill für die Front, etwas mehr Chrom, eckige Nebelscheinwerfer, modifizierte Stoßfänger und LED-Rückleuchten waren die markantesten Ergebnisse der Modellpflege im Außenbereich. Innen ist noch hochwertigeres Material verbaut; der Kofferraum ist immerhin um 15 Liter auf ein Volumen von 565 l gewachsen. Damit sticht er Konkurrenten wie den Audi Q3 (460 Liter) und sogar den beliebten Hyundai Tucson (513 Liter) aus, hat jedoch gegenüber dem VW Touareg mit seinen 697 Litern das Nachsehen.

Nissan X-Trail, Halbseitenansicht von vorn, stehend, rot
Ein größerer Grill, eckige Nebelscheinwerfer, modifizierte Stoßfänger und LED-Rückleuchten: die optischen Maßnahmen im Rahmen des X-Trail Facelifts 2017. Foto © Nissan

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Nissan X-Trail im Jahr 2019: Die Motoren und technische Daten

Die Umstellung auf die neue Abgasnorm Euro 6d-TEMP hat auch bei Nissan zu massiven Umwerfungen in der Motorenpalette geführt. Seit Januar 2019 besitzen die Motoren des Nissan X-Trail allesamt die Zertifizierung seitens Behörden. Dafür hat der japanische Hersteller die Triebwerke komplett umgestellt: Der 1,6-Liter-Benziner und ein 2,0-Liter-Diesel sind aus der Angebotsliste verschwunden. Dafür Gibt es nun sparsamere Aggregate - einen neuen Benziner mit 1,3 Liter Hubraum und ein Dieseltriebwerk mit 1,7 Liter Hubraum. Den Benziner X-Trail 1.3 DIG-T gibt es ausschließlich in Verbindung mit Doppelkupplungsgetriebe und Frontantrieb. Das Diesel-Modell X-Trail 1.7 dCI gibt es wahlweise mit Sechsgang-Schaltung oder Xtronic-Automatik. Als Selbstzünder gibt es den Nissan X-Trail auf Wunsch auch mit Allradantrieb zu kaufen, für einen Aufpreis von 2.000 bis 2.200 Euro. Hier der Überblick:

Nissan X-Trail, Motorraum
Seit Januar 2019 bietet Nissan den X-Trail mit einer neubestückten Motorenpalette an. Grund sind die Umstellungen im Zuge von Euro 6d-TEMP. Foto © Nissan

Benzin:                

  • 1.3 DIG-T: 117 kW/160 PS, Verbrauch: 6,3 - 6,8 l/100 km, DCT-Doppelkupplungsgetriebe (ab 31.200 Euro)             

Diesel:

  • 1.7 dCi: 110 kW/150 PS, Verbrauch: 5,3 l/100 km, 6-Gang-Schaltgetriebe (ab 28.890 Euro)
  • 1.7 dCi: 110 kW/150 PS, Verbrauch: 5,6 l/100 km, Xtronic-Automatikgetriebe (ab 33.850 Euro)
  • 1.7 dCi (Allrad): 110 kW/150 PS, Verbrauch: 5,8 l/100 km, 6-Gang-Schaltgetriebe (ab 34.150 Euro)
  • 1.7 dCi (Allrad): 110 kW/150 PS, Verbrauch: 6,0 - 6,4 l/100 km, Xtronic-Automatikgetriebe (ab 36.050 Euro)

Bei unserem Konfigurator-Check stellt sich die Frage: Welche Motorisierung wählen wir für den Nissan X-Trail 2019? Was SUVs im Generellen betrifft, wollen wir immer einen Allradmodus haben. Die Fahrzeuge sollen ihrem Offroad-Ideal schließlich möglichst nachkommen und zudem bei jeder Witterung ihren Mann stehen. Das gilt umso mehr für den selbstbewussten X-Trail! Für uns bietet sich somit lediglich der X-Trail 1.7 dCI mit 150 PS an - Allrad für den Benziner gibt es ja nicht. Statt mit Automatikgetriebe wählen wir unser Nissan-SUV als konventionellen Handschalter: macht für den weiteren Verlauf unseres Tests einen Grundbetrag von 34.150 Euro.

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Nissan X-Trail: Ausstattungsvarianten 2019

Visia – ab 28.890 €

Das Basismodell des Nissan X-Trail verfügt über einen Geschwindigkeitsregler, ein Fahrassistenzpaket, Infotainmentsystem mit Farbdisplay, Einparkhilfe vorne und hinten, einen automatisch abblendenden Innenspiegel, Klimaanlage, Bluetooth-Schnittstelle, Komfortsitze vorne, ein Multifunktionslenkrad und das CD-Radio.

Acenta – ab 31.200 €

Die nächsthöhere Linie "Acenta" kommt serienmäßig mit 2-Zonen-Klimaautomatik, dem Lederlenkrad, Scheibenwischer mit Regensensor, der Fernlichtautomatik, Nebelscheinwerfern, intelligenter Fahrlichtautomatik und einer Lordosenstütze für die Fahrerseite.

N-Connecta – ab 34.450 €

Hier rollt der Nissan X-Trail mit Navigationssystem inklusive 360°-Rundumsicht, dem "Intelligent Key", der elektrischen Heckklappe, 18-Zoll-Leichtmetallfelgen, einer Sitzheizung vorne, Voll-LED-Scheinwerfer und einem beheizbarem Lenkrad zum Kunden.

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Tekna – ab 39.350 €

Das Top-Modell des Nissan X-Trail trägt die Bezeichnung "Tekna" und bietet zusätzlich Ledersitze, das Premium-Soundsystem von BOSE, Sitzheizung vorne wie hinten und den Fahrersitz mit Lordosenstütze als hochwertige Zusatzausstattung in Serie. Noch mehr: das Safety-Shield-System sorgt mit seinen Sicherheitsprogrammen für den perfekten Rundumschutz. Für mehr Raumgefühl sorgt zudem das elektrische Panorama-Glasschiebedach. Außerdem werden die Reifen von eleganten Leichtmetallfelgen in 19 Zoll geschmückt.

Sondermodell: Nissan X-Trail X-Scape

Science Fiction war gestern: Das auf 1.200 Einheiten limitierte Sondermodell entstand vor dem Facelift und verfügt über eine eigene Drohne ("Parrot Bebop 2") mit Full-HD-Kamera und einer Laufzeit von 25 Minuten. Der fliegende Begleiter wird über ein Headset mit Cockpitbrille navigiert. Autonom folgt der Parrot Bebop dem Fahrzeug wie auch dem Fahrer außerhalb des X-Trail. SUV from Outer Space, sozusagen. Ach ja: Panorama-Glasschiebedach und Klimaautomatik gehören bei "X-Scape" ebenfalls zur Standardausstattung. Diese Ausführung ist im Jahr 2019 allerdings nur noch als Gebrauchtwagen zu kaufen, die Auflage entstammt bereits von 2017.

Nissan X-Trail Sondermodell „X-Scape“ mit Drohne Parrot Bebop 2
Im Jahr des Facelifts (2017) präsentierte Nissan das limitierte X-Trail-Sondermodell "X-Scape" mit der Drohne Parrot Bebop 2. Foto © Nissan

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Natürlich stellt der Nissan X-Trail „X-Scape“ mit seinem Drohnen-Gadget ein ziemlich aufregendes SUV dar. Da das Sondermodell jedoch, wie erwähnt, aufgrund seiner Limitierung und Alter quasi vom Markt ist, wir uns eher für den „Alltags“-X-Trail interessieren und der „X-Scape“ ohnehin auf der „Tekna“-Linie aufbaut, wählen wir nun diese im Nissan-Konfigurator aus. Der Nissan X-Trail hat nämlich als „Tekna“ einen wirklich opulenten Serien-Inhalt geladen, wie folgende Übersicht zeigt:

Nissan X-Trail "Tekna" - Serienausstattung

Sicherheit:

  • Elektronische Parkbremse
  • Fernlicht-Assistent
  • Innenspiegel, automatisch abblendend
  • Intelligente Bewegungserkennung
  • AROUND VIEW MONITOR für 360°-Rundumsicht
  • Müdigkeitserkennung
  • Einpark-Assistent
  • Autonomer Notbrems-Assistent mit Fußgängererkennung
  • CHASSIS CONTROL TECHNOLOGIEN (CCT) XTRONIC: Intelligente Motorbremse, Spurkontrolle und intelligente Fahrkomfortregelung
  • Parksensoren, vorne und hinten
  • Querverkehrs-Warner
  • Reifendruck-Kontrollsystem
  • Intelligenter Spurhalte-Assistent
  • Totwinkel-Assistent
  • Verkehrszeichenerkennung

Nissan X-Trail: Bilder-Galerie

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Infotainment:

  • Audiosystem von BOSE mit acht Lautsprechern und CD, MP3, USB, AUX
  • Digitaler Verstärker
  • Bluetooth-Audio-Streaming
  • Fahrerinformationsystem mit 5"-Farbdisplay
  • Digitalradio (DAB+)
  • Navigationssystem inklusive 7"-Farbdisplay mit Touchscreen inkl. TMC (Traffic Message Channel)

Außenausstattung:

  • Elektrisch einstellbare und beheizbare Außenspiegel mit integriertem Blinklicht, automatisch und elektrisch anklappbar
  • Panorama-Glasschiebdach
  • Verdunkelte Scheiben ab der B-Säule
  • LED-Tagfahrlicht
  • Voll-LED-Scheinwerfer + Adaptive Front Lighting System (AFS)
  • Nebelscheinwerfer
  • Scheinwerfer-Waschanlage
  • Chrom-Seitenleisten
Nissan X-Trail, Pre-Facelift, T32, Frontansicht
Beim Gelände-Abstecher macht der Nissan X-Trail eine gute Figur. Dennoch ist er kein reiner Offroad-Experte. Im Bild: Das ambitionierte SUV vor seiner Facelift-Auffrischung 2017, erkennbar am noch recht schmalen Kühlergrill. Foto © Nissan

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Innenausstattung:

  • Mittelarmlehne mit Getränkebehälter
  • Modulares Verstausystem im Kofferraum
  • Zwei-Zonen-Klimaautomatik mit Pollenfilter
  • Beheizbares Multifunktions-Lenkrad und lederummanteltem Schalthebelknauf
  • Fahrer- und Beifahrersitz beheizbar sowie elektrisch einstellbar

Technische Ausstattung / Komfort:

  • Elektrische Heckklappe
  • Intelligente Fahrlichtautomatik
  • Follow me home & welcome light
  • Geschwindigkeitsregelanlage und -begrenzer
  • INTELLIGENT KEY mit Start-/Stopp-Knopf
  • Scheibenwischer mit Regensensor

Wir sind beeindruckt und absolut zufrieden mit unserer bisherigen Nissan X-Trail-Konfiguration. Zwischenbilanz: Der Diesel 1.7 dCi (Allrad) mit angemessenen 150 PS und 5,8 l/100km Verbrauch, dazu die Ausstattungsversion Nissan X-Trail "Tekna". Wir liegen somit bei einer Zwischensumme von 42.300 Euro

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Nissan X-Trail: Lackierungen und Farben

Mit welchen Farben kann man den japanischen Mittelklasse-Crossover von Nissan kaufen? Zehn Lackierungen stehen uns zur Verfügung, und das durchgängig bei allen Modell-Varianten. Beim SUV X-Trail ist lediglich "Solid Red" ohne Aufpreis. Der Rest kostet: "Black Metallic" gibt es für 600 Euro, genauso wie "Titanium Olive Metallic", was für unseren Geschmack etwas zu abenteuerlich wirkt. Neben den Metallic-Tönen stehen auch fünf "Pearl"-Lacke zur Wahl, alle zum Aufpreis von jeweils 900 Euro. "Imperial Amber Pearl"? Wir entscheiden uns für "Monarch Orange Pearl" für 900 Euro und freuen uns über bunte Frühlingsgefühle. 

Nissan X-Trail, T32, Seitenansicht, fahrend, orange
Foto © Nissan

Video: Facelift für die Nissan-SUV Qashqai und X-Trail

Nissan X-Trail: "7-Sitzer" und Polsterung

Sitzbezug: Stoff, schwarz. So kurz wie knapp drückt sich der Nissan-Konfigurator beim Basismodell X-Trail "Visia" aus. Kostet also nichts extra. Da fährt es sich im Nissan X-Trail "Tekna" schon deutlich exklusiver. Hier ist die Polsterung in beige-braunem oder schwarzem Leder serienmäßig mit inkludiert. Für zusätzliche 200 Euro sind Tan-Leder-Sitzbezüge mit schwarzen Zierelementen erhältlich. Angesichts des ohnehin schon recht schick eingerichteten "Tekna" darf dieser Wohlfühlfaktor nicht fehlen und kann ausnahmsweise mit dazu.

Ein weiterer interessanter Punkt beim Innenraum ist natürlich die dritte Sitzreihe, die zwei weitere, umklappbare Sitze für den Fond mit sich bringt. Sie ist bei unserer "Tekna" X-Trail-Variante optional zu einem Aufpreis von 400 Euro erhältlich. Beim X-Trail "Visia" kostet sie 800 Euro. Wieder anders bei den Linien "Acenta" und "N-Connecta": in den beiden Fällen ist der Nissan X-Trail als 7-Sitzer erst für 1.450 Euro zu haben. Allerdings ist dann auch gleich das Panorama-Glasschiebedach mit dabei. Wichtige Info für Sound-Enthusiasten: Generell ist die dritte Sitzreihe nicht kombinierbar mit dem hochwertigen BOSE Soundsystem.

Nissan X-Trail, Innenraum, T32
Bilck in den Innenraum: Der Nissan X-Trail ohne dritte Sitzreihe...
Nissan X-Trail als 7-Sitzer, T32, Innenraum
... und mit der dritten Sitzreihe als 7-Sitzer. Fotos © Nissan

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Nissan X-Trail: Zubehör und Sonderausstattung

An der Stelle möchten wir fairerweise in Erinnerung rufen, dass wir die Linie "Acenta" mit derselben Motorisierung - einem Diesel 1.7 dCi (Allrad) mit 150 PS - eigentlich zum günstigeren Grundpreis von 34.150 Euro wählen hätten können. Doch jetzt zeigt sich deutlich, was wir an unserer "Tekna"-Variante haben: Navigationssystem "NissanConnect" mit 360°-Rundumsicht, Panorama-Glasschiebedach, Safety Shield, BOSE-Soundsystem – alles schon dabei! Beim Interieur haben wir die Tan-Leder-Sitzbezüge 200 Euro mit dazu genommen.

Dagegen können wir beim Zubehör für den X-Trail (2019) noch weitermachen: Die diamantgeschliffenen 19"-Leichtmetallfelgen "Ibiscus" in Schwarz (287 Euro) nehmen wir gerne mit. Das Urban-Paket (882,31 Euro) bietet das Stoßfänger-Stylingelement für vorne und seitliche Aluminium-Trittleisten. Wir entscheiden uns jedoch lieber für das Crossover-Paket für Fahrzeuge mit Parksensoren (656,36 Euro) und erhalten damit einen Unterfahrschutz vorne, den Frontschutzbügel sowie das Stoßfänger-Styling-Element am Heck.

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Nissan X-Trail, vollgepackter Kofferraum, Haustier-Transport
Schicker Berg-Bursche und Familienkutsche in einem. Der Nissan X-Trail ist wirklich etwas für die ganze Familie. Foto © Nissan

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Was gibt es da noch an Sonderausstattung für den Nissan X-Trail (T32)? Die ansprechenden Seitenleisten in Chrom-Optik kosten 240,59 Euro, haben wir jedoch bereits serienbedingt integriert. Die Stoßfänger-Schutzfolie für vorne und hinten gibt es zum jeweiligen Aufpreis von 67,83 Euro. Weiter: Den inneren Ladekantenschutz (103,28 Euro) möchten wir für unseren Nissan X-Trail nicht missen. Da er mit uns auch ab und zu ins Gelände darf, soll er sich in der Wildnis auch beweisen können. Dafür ist die Kofferraum-Passformschale nützlich. Wie der Name schon vermuten lässt, handelt es sich um einen Schutz für den Ladebereich, wenn es auch mal schmutzig oder kantig hergeht. 85 Euro sind es uns wert, wenn sich dadurch eventuelle Ärgernisse beim Trip in die Natur vermeiden lassen. Die Ambiente-Beleuchtung für den Fußraum (85,68 Euro) hingegen ist uns etwas zu extravagant - auf das Styling-Feature können wir somit beruhigt verzichten.

Haben wir nun alles? Noch nicht ganz. Jetzt geben wir dem X-Trail in unserem Konfigurator-Test noch den letzten Bergburschen-Schliff und statten ihn mit dem Fahrradträger aus Stahl (77 Euro) aus. Den Fußmattenschutz (58 Euro) ordern wir noch dazu. Verschiebbare Ski-Träger für bis zu sechs Paar Skier (221 Euro) stehen ebenfalls noch zur Auswahl. Gernauso verschiedene Utensilien für diverse Anhängervorrichtungen. Wir hingegen sind mit unserem Nissan X-Trail "Tekna" vollauf zufrieden und fühlen uns rundum gut versorgt, wie in einem echten Geländegänger, eigentlich gar nicht spießig und wirklich bereit für eine Gebirgs-Tour, die auch gerne etwas länger dauern darf.

Unser Endpreis im Nissan X-Trail-Konfigurator: 44.734,47 Euro.

Fazit: Welchen Nissan X-Trail kaufen?

Nun, die Frage beantworten wir schnell: Die Konstellation, wie wir sie beim Konfigurieren des X-Trail durchgecheckt haben, ist tatsächlich so charmant wie praktisch. Wir wollten ein schönes Designstück, das den Geländegang nicht zu scheuen braucht. Dafür haben wir den mittelpreisigen Diesel 1.7 dCi mit 150 PS und Allrad-Modus zum Preis von 34.150 Euro genommen. Bei der Farbgebung darf man schon etwas spendabler sein, will man sich nicht mit einem "Allerwelts-Rot" begnügen. Für den Ton "Monarch Orange Pearl" löhnen wir 900 Euro. Eine ungleich gewichtigere Frage war dann die nach der richtigen Ausstattung. Was heißt "richtig"? Der "X-Scape" mit Drohnen-Gadget hätte uns gereizt, doch sind wir dann zum X-Trail "Tekna" umgeschwenkt. Das war der Urgedanke: zumindest etwas dem James-Bond-haften "X-Scape" vergleichbares wollten wir haben, ohne einmal stetig auf den Geldbeutel zu schauen. In der Differenz macht das immerhin über 11.000 Euro Abstand zur Basisausstattung "Visia", doch die gibt es mit unserer Motorisierung ohnehin nicht. "Acenta" wäre unter der Prämisse die erstwählbare Option gewesen - bei einem Preisunterschied von 8.150 Euro. Hingegen wurde bei "Tekna" so gut wie alles an Sonderausstattung mitgeliefert, was man sich für ein hochwertiges SUV vorstellt - das gewünschte Zubehör mal ausgenommen. Für 44.734,47 Euro erhalten wir so einen kompetenten Geländegänger, der auch von der Ausstattung kaum Wünsche offen lässt. 

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Nissan X-Trail, Halbseitenansicht von hinten, orange
Foto © Nissan

Nissan X-Trail: Abmessungen, Gewichte und Preise im SUV-Vergleich

Mit seinen Maßen von 4,64–4,69 x 1,82–1,83 x 1,71–1,73 Metern und einem Leergewicht von 1.505–1.824 kg ist der X-Trail das bulligste unter den Nissan-SUV. Zwar muss er sich immer wieder den Geschmacks-Vergleich mit seinem Bruder Nissan Qashqai gefallen lassen. Geht es dem Format nach, so stellt der X-Trail den Kompakten (4,38–4,39 x 1,81 x 1,59–1,60 m, Leergewicht: 1318–1602 kg) natürlich leicht in den Schatten. Noch mehr gilt das für den Nissan Juke. Der will aber gar kein Offroader sein, sondern eine kleine, flinke City-Alternative zur ansonsten recht wuchtigen SUV-Gesellschaft Nissans. 4,14–4,17 x 1,77 x 1,57 Meter und ein Leergewicht von 1237–1469 kg sind schon wieder so schmächtig, dass, wollte man ihn ins alpine Tierreich stellen, er glatt als Wiesel durchgehen könnte.

Doch wie schlägt sich der Nissan X-Trail im Konkurrenz-Vergleich?

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  • Mazda CX-5: Der japanische Rivale besitzt ähnliche Dimensionen wie sein Landsmann. Mit 4,55  x 1,84 x 1,68 Meter ist der CX-5 einer der ärgsten Mittelklasse-Rivalen. Auch das Leergewicht von 1.518 - 1.875 kg ist ziemlich identisch. Und wie sieht es preislich aus? Der Basispreis ist ein Stückchen günstiger und beginnt aktuell bei 26.990 Euro.
  • Toyota RAV4: Ein weiterer asiatischer Konkurrent stellt der neue RAV4 dar. Die Dimensionen betragen 4,60 x 1,86 x 1,69 Meter, das Leergewicht ist bei der fünften Generation etwas höher (1.615 - 1.825 kg). Und wie sieht es preislich aus? Der günstigste Toyota RAV4 ist als Neuwagen ab 29.990 Euro zu haben.
  • BMW X3: Mit 4,71 x 1,89 x 1,68 Meter und einem Leergewicht von 1.790 bis 1.895 kg ist das SUV der bayerischen Motorenwerke ähnlich dimensioniert, aber um einen Deut schwerer. Mit einem Einstiegspreis von 45.000 Euro ist der Bayer auch erheblich teurer als der Nissan X-Trail (28.890 Euro).
  • VW Touareg: In Abmessungen (4,88 x 1,98 x 1,72 m) und Gewicht (2.020 - 2.310 kg) ist der Touareg ein wahrer Gigant. Weder der Nissan X-Trail noch die folgenden SUVs können ihm hier das Wasser reichen. Ebenso gigantisch: der Basispreis von 58.615 Euro!
  • Hyundai Tucson: 4,48 x 1,85 x 1,65 mLeergewicht: 1454–1690 kg - insgesamt etwas schmächtiger als der X-Trail. Als Segment-Rivale aber durchaus ernst zu nehmen! Der Basispreis von 22.970 Euro spricht für sich!
  • VW Tiguan / Tiguan Allspace: 4,49–4,70 x 1,84 x 1,63–1,67 mLeergewicht: 1490–1980 kg - Ergebnis: Sowohl zierlicher als auch kräftiger als der X-Trail. Das ist kein Widerspruch! Entscheidend ist im Quantitätsvergleich, ob man es mit dem Tiguan oder seiner vergrößerten "Allspace"-Variante zu hat. Preistechnisch schlägt sich das natürlich ebenfalls nieder. (Basispreise: 27.850 bzw. 30.875 Euro)
  • Škoda Kodiaq: Mit 4,70 x 1,88 x 1,66–1,68 Metern und einem Leergewicht von 1502–1980 kg kommt der schnittige Tscheche in puncto Abmessung und Gewicht seinem japanischen Konkurrenten sehr nahe. Auch preistechnisch nehmen sich beide nicht viel. Den Kodiaq gibt es derzeit ab einem Grundpreis von 28.200 Euro. Dagegen ist der Nissan X-Trail mit einem Basispreis ab 28.890 Euro nur marginal teurer.
  • Audi Q5: 4,66 x 1,89 x 1,66 Meter lauten seine Abmessungen. Damit ist das deutsche Mittelklasse-SUV ähnlich lang, ein Stück breiter, dafür aber flacher als der X-Trail. Ein Natürlich handelt es sich bei dem Ingolstädter um ein Premium-Produkt, was man am Preis merkt: Der Einstieg für den Audi Q5 beginnt erst bei stolzen 45.750 Euro.

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