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Nissan X-Trail, Halbseitenansicht von vorn, fahrend, orange Foto © Nissan
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Bourgeois oder Berg-Bursche?

Nissan X-Trail: Preis-Check und Konfigurator-Test

Der große SUV-Akteur ist das weltweit meistverkaufte Modell von Nissan. Ein Alleskönner? Der Driven!-Konfigurator-Check!

Hauptkonkurrenten: VW Tiguan, Hyundai Santa Fe, Skoda Kodiaq

Nissan SUV-Geschwistermodelle: Nissan Juke, Nissan Qashqai

Zweifelsohne: Der Bursche hegt Ambitionen. Nicht nur, dass er durch seine Stattlichkeit deutliche Präsenz zeigt. Er ist tatsächlich das größte SUV im derzeitigen Stall-Bestand von Nissan und entsprechend positioniert. Als wuchtiger Abschluss im aufsteigenden Sortiment ist er gedacht und angelegt, steht da wie ein wahrer Offroader: markig, selbstbewusst, stilsicher. Die Wirkung seiner Proportionen alleine kann es nicht sein, die dem Nissan X-Trail seinen beachtlichen Erfolg bescherten. In der dritten Generation läuft er bereits durch die Lande und läuft und läuft. 2016 haben sich europaweit 70.000 Käufer für ihn gefunden - das noch vor seinem Facelift ein Jahr später. Außerdem ist er skandalfrei, was wohl ein weiteres Argument zur Erklärung der ungebrochenen Beliebtheit hergibt. Man könnte noch ruhig weiter spekulieren, solange man Muße hat. Unnötig. Fest steht doch: der Nissan X-Trail ist ambitioniert und dazu noch konsequent. Das heißt: man weiß, was man an ihm hat.

Nissan X-Trail, Halbseitenansicht von hinten, stehend, orange
Foto: Nissan

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Die erste X-Trail-Ausgabe, der T30, kam bereits im Juni 2001 auf den Markt, gefolgt vom Nissan X-Trail T31, der ihn 2007 ablöste. 2014 dann die dritte Generation mit der Modellbezeichnung "T32". Zuvor hatte man die neue Inkarnation des X-Trail auf der IAA 2013 in Frankfurt am Main vorgestellt. Schon dort zeichente sich eine Abkehr vom oft bemängelten kantigen Look ab. Die Stilelemente der erneuerten Front wurden dem Nissan Murano und dem Qashqai entlehnt.

Nissan X-Trail: Facelift 2017

Erst im September 2017 wurde der X-Trail T32 geliftet. Ein größerer Grill für die Front, eckige Nebelscheinwerfer, modifizierte Stoßfänger und LED-Rückleuchten waren die markantesten Ergebnisse der Modellpflege im Außenbereich. Innen ist noch hochwertigeres Material verbaut; der Kofferraum ist immerhin um 15 Liter auf ein Volumen von 565 l gewachsen. Damit sticht er Konkurrenten wie den Audi Q3 (460 Liter) und sogar den beliebten Hyundai Tucson (513 Liter) aus, hat jedoch gegenüber dem VW Touareg mit seinen 697 Litern das Nachsehen.

Nissan X-Trail, Halbseitenansicht von vorn, stehend, rot
Foto © Nissan

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Nissan X-Trail 2018: technische Daten / Motoren

Auf nur einen Benziner kommen beim Nissan X-Trail sechs Diesel-Antriebe. Dazwischen liegt eine Preisspanne von nahezu 12.000 Euro und das bei einer Leistungsdifferenz von gerade mal 14 PS. Nimmt man den Allrad-Aspekt aus der Rechnung sind es immerhin nur noch 9.560 Euro Unterschied zwischen den Extremen.

Trotzdem: Was SUVs im Generellen betrifft, wollen wir immer einen Allradmodus haben. Denn die Fahrzeuge sollen ihrem Offroad-Ideal tatsächlich möglichst nachkommen und zudem bei jeder Witterung ihren Mann stehen. Das gilt umso mehr für den selbstbewussten X-Trail! Was bietet sich also an?

Nissan X-Trail, Motorraum
Foto © Nissan

Benzin:                

  • 1.6 DIG-T: 120 kW/163 PS, Verbrauch: 6,2l/100km, 6-Gang-Schaltgetriebe (ab 25.590 Euro)             

Diesel:

  • 1.6 dCi: 96 kW/130 PS, Verbrauch: 4,9l/100km, 6-Gang-Schaltgetriebe (ab 28.040 Euro)
  • 1.6 dCi: 96 kW/130 PS, Verbrauch: 5,1l/100km, Xtronic-Automatikgetriebe (ab 33.200 Euro)
  • 1.6 dCi (Allrad): 96 kW/130 PS, Verbrauch: 5,3l/100km, 6-Gang-Schaltgetriebe (ab 33.300 Euro)             
  • 2.0 dCi: 130 kW/177 PS, Verbrauch: 5,6l/100km, 6-Gang-Automatikgetriebe (ab 35.150 Euro)
  • 2.0 dCi (Allrad): 130 kW/177 PS, Verbrauch: 5,6l/100km, 6-Gang-Schaltgetriebe (ab 35.250 Euro)
  • 2.0 dCi (Allrad): 130 kW/177 PS, Verbrauch: 6,0l/100km, 6-Gang-Automatikgetriebe (ab 37.150 Euro)

Zusammengefasst: Relativ hohe Preisdifferenz zwischen den Motoren, trotzdem Allrad! Da kommt der Diesel 1.6 dCi mit 130 PS am ehesten infrage. Preis: 33.300 Euro. Eine Art goldene Mitte. Wir entscheiden uns also für diesen Antrieb.

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Nissan X-Trail: Ausstattungsvarianten 2018

Visia – ab 25.590 €

Das Einsteigermodell verfügt über einen Tempomaten, einem automatisch abblendenden Innenspiegel, eine Klimaanlage, Komfortsitzen vorne, ein Multifunktionslenkrad und das CD-Radio.

Acenta – ab 28.850 €

Die Linie "Acenta" kommt serienmäßig mit 2-Zonen-Klimaautomatik, dem Lederlenkrad, der Fernlichtautomatik und einer Lordosenstütze für die Fahrerseite.

N-Connecta – ab 32.600 €

Navi inklusive 360°-Rundumsicht, elektrischen Heckklappe, 18-Zoll-Leichtmetallfelgen, Sitzheizung vorne, Voll-LED-Scheinwerfer und ein beheizbares Lenkrad sind die zusätzlichen Ausstattungsmerkmale der Linie "N-Connecta".

Tekna – ab 37.200 €

Das Top-Modell bietet zusätzlich Ledersitze, das Premium-Soundsystem von BOSE, Sitzheizung vorne wie hinten und den Fahrersitz mit Lordosenstütze als hochwertige Zusatzausstattung in Serie. Noch mehr: das Safety Shield-System sorgt für den perfekten Rundumschutz.     

X-Scape – ab 40.710 €

Science Fiction war gestern: Das auf 1.200 Einheiten limitierte Sondermodell verfügt über eine Drohne ("Parrot Bebop 2") mit Full-HD-Kamera und einer Laufzeit von 25 Minuten. Der fliegende Begleiter wird über ein Headset mit Cockpitbrille navigiert. Autonom folgt der Parrot Bebop dem Fahrzeug wie auch dem Fahrer außerhalb des X-Trail. SUV from Outer Space, sozusagen. Ach ja: Panorama-Glasschiebedach und Klimaautomatik gehören bei "X-Scape" ebenfalls zur Standardausstattung. 

Nissan X-Trail Sondermodell „X-Scape“ mit Drohne Parrot Bebop 2
Das limitierte Nissan X-Trail-Sondermodell "X-Scape" mit Drone Parrot Bebop 2 - Foto © Nissan

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Natürlich würde jetzt wohl jeder gerne gleich den „X-Scape“ mit seinem Drohnen-Gadget wählen. Da das Sondermodell jedoch, wie gesagt, einer Limitierung unterliegt, wir uns hier eher für den „Alltags“-X-Trail interessieren und der „X-Scape“ ohnehin auf der „Tekna“-Linie aufbaut, wählen wir nun diese im Konfigurator aus. Mit dieser Nissan X-Trail hat nämlich mit „Tekna“ wirklich opulenten Serien-Inhalt geladen wie folgende Übersicht zeigt:

Nissan X-Trail "Tekna" - Serienausstattung

Sicherheitsausstattung:

  • Elektronische Parkbremse
  • Fernlicht-Assistent
  • Innenspiegel, automatisch abblendend
  • Intelligente Bewegungserkennung
  • AROUND VIEW MONITOR für 360°-Rundumsicht
  • Müdigkeitserkennung
  • Einpark-Assistent
  • Autonomer Notbrems-Assistent mit Fußgängererkennung
  • CHASSIS CONTROL TECHNOLOGIEN (CCT): Intelligente Spurkontrolle und Fahrkomfortregelung
  • CHASSIS CONTROL TECHNOLOGIEN (CCT) XTRONIC: Intelligente Motorbremse, Spurkontrolle und intelligente Fahrkomfortregelung
  • Parksensoren, vorne und hinten
  • Querverkehrs-Warner
  • Reifendruck-Kontrollsystem
  • Intelligenter Spurhalte-Assistent
  • Totwinkel-Assistent
  • Verkehrszeichenerkennung

Nissan X-Trail: Bilder-Galerie

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Audio- und Navigationsausstattung

  • Audiosystem mit CD, MP3, USB, AUX
  • 8 BOSE® Lautsprecher: 2 Hochtöner an der A-Säule, 2 Hoch- und Tieftonlautsprecher in den vorderen Türen, 2 Breitband-Lautsprecher in den hinteren Türen
  • 2 Bassreflexgehäuse
  • Digitaler Verstärker
  • Bluetooth® Audio-Streaming
  • Fahrerinformationsystem mit 5"-Farbdisplay
  • Digitalradio (DAB+)
  • Navigationssystem inklusive 7"-Farbdisplay mit Touchscreen inkl. TMC (Traffic Message Channel)

Außenausstattung:

  • Elektrisch einstellbare und beheizbare Außenspiegel mit integriertem Blinklicht, automatisch und elektrisch anklappbar
  • Panorama-Glasschiebdach
  • Verdunkelte Scheiben ab der B-Säule
  • LED-Tagfahrlicht
  • Voll-LED-Scheinwerfer + Adaptive Front Lighting System (AFS)
  • Nebelscheinwerfer
  • Scheinwerfer-Waschanlage
  • Chrome-Seitenleisten
Beim Gelände-Abstecher macht der Nissan X-Trail eine gute Figur. Dennoch ist er kein reiner Offroad-Experte. Im Bild: Das ambitionierte SUV vor seiner Facelift-Auffrischung 2017, erkennbar am noch recht schmalen Kühlergrill. - Foto © Nissan

Innenausstattung:

  • Mittelarmlehne mit Getränkebehälter
  • Modulares Verstausystem im Kofferraum
  • 2 Zonen-Klimaautomatik inklusive Pollenfilter
  • Beheizbares Lenkrad
  • Multi-Funktions-Lenkrad und lederummanteltem Schalthebelknauf
  • Fahrer- und Beifahrersitz beheizbar sowie elektrisch einstellbar: höhenverstellbar mit elektrischer Lordosenstütze

Technische Ausstattung:

  • Elektrische Heckklappe, sensorgesteuert
  • Intelligente Fahrlichtautomatik
  • Follow me home & welcome light
  • Geschwindigkeitsregelanlage und -begrenzer
  • INTELLIGENT KEY mit Start-/Stopp-Knopf
  • Scheibenwischer mit Regensensor

Wir sind beeindruckt und jedenfalls zufrieden mit unserer bisherigen Nissan X-Trail-Konfiguration. Zwischenbilanz: Der Diesel 1.6 dCi (Allrad) mit angemessenen 130 PS und 5,3l/100km Verbrauch, eingebaut in der Nissan X-Trail Ausstattungsversion "Tekna". Wir liegen somit bei einer Zwischensumme von 41.650 Euro

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Nissan X-Trail: Lackierungen und Farben

Was ist mit den Farben? Zehn Lackierungen stehen uns zur Verfügung, und das durchgängig bei allen Modell-Varianten. Alleinige Ausnahme ist das Sondermodell „X-Scape“ – hier gibt es nur drei Wahloptionen. Dachten wir uns insgeheim schon. So ist es auch beim kleinen SUV Nissan Juke in der hochrangigen "Nissmo"-Version. Das mag daran liegen, dass Nissan den besonderen Modellausführungen auch nur spezielle Farben gewährt. Sei es, wie es ist.

Beim SUV X-Trail ist bloß "Solid Red" ohne Aufpreis. Der Rest kostet: "Black Metallic" gibt es für 600 Euro, genauso wie "Titanium Olive Metallic", was für unseren Geschmack etwas zu abenteuerlich wirkt. Neben den Metallic-Tönen stehen auch fünf "Pearl"-Lacke zur Wahl, alle zum Aufpreis von 900 Euro. "Imperial Amber Pearl"? Wir entscheiden uns für "Monarch Orange Pearl" für 900 Euro und freuen uns über bunte Frühlingsgefühle. 

Nissan X-Trail, Seitenansicht, fahrend, orange
Foto © Nissan

Nissan X-Trail: "7-Sitzer" und Polsterung

Sitzbezug: Stoff, schwarz. So kurz wie knapp drückt sich der Konfigurator beim Basismodell "Visia" aus. Kostet nichts extra. Da fährt es sich im Nissan X-Trail "Tekna" schon etwas exklusiver. Hier ist die Polsterung in beige-braunem oder schwarzem Leder serienmäßig mit drin. Für zusätzliche 200 Euro sind Tan-Leder-Sitzbezüge mit schwarzen Zierelementen erhältlich. Angesichts des ohnehin schon recht schick eingerichteten "Tekna" darf dieser Wohlfühlfaktor nicht fehlen und kann ausnahmsweise mit dazu.

Ein weiterer interessanter Punkt beim Innenraum ist natürlich die dritte Sitzreihe, die zwei weitere, umklappbare Sitze für den Fond mit sich bringt. Sie ist bei unserer "Tekna" X-Trail-Variante optional zu einem Aufpreis von 400 Euro erhältlich . Beim "Visia" kostet sie 800 Euro. Wieder anders bei den Linien "Acenta" und "N-Connecta": in den beiden Fällen ist der X-Trail als 7-Sitzer erst für 1.450 Euro zu haben. Allerdings ist dann das Panorama-Glasschiebedach auch gleich mit dabei. Doch Achtung! Generell ist die dritte Sitzreihe nicht kombinierbar mit dem hochwertigen BOSE Soundsystem.

Innenraum Nissan X-Trail
Bilck in den Innenraum: Der Nissan X-Trail ohne...
Nissan X-Trail als 7-Sitzer
... und mit der dritten Sitzreihe - Fotos © Nissan

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Nissan X-Trail: Zubehör und Sonderausstattung

An der Stelle möchten wir fairerweise in Erinnerung rufen, dass wir die Linie "Acenta" mit derselben Motorisierung - einem Diesel 1.6 dCi (Allrad) mit 130 PS - eigentlich zum günstigeren Grundpreis von 33.300 Euro wählen hätten können. Doch jetzt zeigt sich deutlich, was wir an unserer "Tekna"-Variante haben: NissanConnect Navigationssystem mit 360°-Rundumsicht, Panorama-Glasschiebdach, Safety Shield, BOSE Soundsystem – alles schon mit dabei! Beim Interieur haben wir die Tan-Leder-Sitzbezüge 200 Euro bereits mit dazu genommen.

Dagegen können wir beim Zubehör noch weitermachen: Die diamantgeschliffene 19"-Leichtmetallfelgen "Ibiscus" in Schwarz (286,55 Euro) nehmen wir gerne mit. Das Urban-Paket (882,31 Euro) bietet das Stoßfänger-Stylingelement für vorne und seitliche Aluminium-Trittleisten. Wir entscheiden uns jedoch lieber für das Crossover-Paket für Fahrzeuge mit Parksensoren (656,36 Euro) und erhalten damit einen Unterfahrschutz vorne, den Frontschutzbügel sowie das Stoßfänger-Styling-Element am Heck.

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Nissan X-Trail: Kofferraum mit Möglichkeit zum Haustier-Transport
Schicker Berg-Bursche und Familienkutsche in einem. Wirklich für die ganze Familie! - Foto © Nissan

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Was gibt es da noch? Die Seitenleisten in Chrom-Optik (240,59 Euro) finden wir sehr ansprechend, und die Stoßfänger-Schutzfolie für vorne und hinten gibt es zum jeweiligen Aufpreis von 67,83 Euro. Weiter: Den inneren Ladekantenschutz (103,28 Euro) möchten wir für unseren Nissan X-Trail nicht missen. Da er mit uns auch ab und zu ins Gelände darf, soll er sich in der Wildnis auch beweisen können. Dafür ist der Kofferraumschutz „Komplett“ nützlich. Wie der Name schon vermuten lässt, handelt es sich um einen Rundumschutz bei größeren Zuladungen, wenn es auch einmal schmutzig oder kantig hergeht. 193,73 Euro sind es uns wert, wenn sich dadurch eventuelle Ärgernisse beim Trip in die Natur vermeiden lassen.

Auch vordere LED-Nebelleuchten (276,16 Euro) machen sich auf Bergstrecken erfahrungsgemäß richtig nützlich - zum Sehen und Gesehenwerden. Die Ambiente-Beleuchtung für den Fußraum (85,68 Euro) hingegen ist uns etwas zu extravagant - auf das Styling-Feature können wir somit beruhigt verzichten.

Haben wir nun alles? Noch nicht ganz. Jetzt geben wir dem X-Trail noch den letzten Bergburschen-Schliff und statten ihn mit dem Fahrradständer „Luxury“ (151,69 Euro) aus. Den Fußmattenschutz „Luxury“ (66,52 Euro) ordern wir noch dazu. Verschiebbare Ski-Träger für bis zu sechs Paar Skier (217,85 Euro) stehen ebenfalls noch zur Auswahl. Gernauso verschiedene Utensilien für diverse Anhängervorrichtungen. Wir hingegen sind mit unserem Nissan X-Trail "Tekna" vollauf zufrieden und fühlen uns rundum gut versorgt, wie in einem echten Geländegänger, eigentlich gar nicht spießig und wirklich bereit für eine Gebirgs-Tour, die auch gerne etwas länger dauern darf.

Endpreis im Konfigurator: 44.860,54 Euro.

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Welchen Nissan X-Trail kaufen?

Nun, die Frage beantworten wir schnell: Die Konstellation, wie wir sie im Konfigurator durchgecheckt haben, ist tatsächlich so charmat wie praktisch. Wir wollten ein schönes Designstück, das den Geländegang nicht zu scheuen braucht. Dafür haben wir den mittelpreisigen Diesel 1.6 dCi mit 130 PS und Allrad-Modus zum Preis 33.300 Euro genommen. Natürlich wäre es mit zusätzlichen 17 PS unter der Haube noch etwas stärker gegangen, doch war uns das die stattliche Summe dafür nicht zwingend wert. Bei der Farbgebung darf man schon etwas spendabler sein, will man sich nicht mit einem "Allerwelts-Rot" begnügen. Eine ungleich gewichtigere Frage war dann die nach der richtigen Ausstattung. Was heißt "richtig"? Der "X-Scape" mit Drohnen-Gadget hätte uns schon gereizt, doch angesichts der Stückzahl-Limitierung sind wir dann doch zum "Tekna" umgeschwenkt. Das war der Urgedanke: zumindest etwas dem James-Bond-haften "X-Scape" vergleichbares wollten wir haben, ohne einmal stetig auf den Geldbeutel zu schauen. In der Differenz macht das immerhin 11.600 Euro Abstand zur "Visia"-Ausstattung, doch die hätte uns keine angemessene Motorisierung erlaubt. "Acenta" wäre unter der Prämisse sowieso die erstwählbare Option gewesen - bei einem Preisunterschied von 8.350 Euro. Hingegen wurde bei "Tekna" so gut wie alles an Sonderausstattung mitgeliefert, was man sich für ein hochwertiges SUV vorstellt - das gewünschte Zubehör einmal ausgenommen. Für 44.860 Euro erhalten wir so einen kompetenten Geländegänger, der auch von der Ausstattung kaum Wünsche offen lässt. 

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Nissan X-Trail, Halbseitenansicht von hinten, stehend, orange
Foto © Nissan

Nissan X-Trail: Abmessungen, Gewichte und Preise im SUV-Vergleich

Mit seinen Maßen von 4,64–4,69 x 1,82–1,83 x 1,71–1,73 Metern und einem Leergewicht von 1505–1824 kg ist der X-Trail das bulligste unter den Nissan SUVs. Zwar muss er sich immer wieder den Geschmacks-Vergleich mit seinem Bruder Nissan Qashqai gefallen lassen. Doch geht es dem Format nach, so stellt der X-Trail den Kompakten (4,38–4,39 x 1,81 x 1,59–1,60 m, Leergewicht: 1318–1602 kg) leicht in den Schatten. Noch mehr den Nissan Juke. Der will aber erst gar kein Offroader sein, sondern als kleine, flinke Alternative zur ansonsten recht wuchtigen SUV-Gesellschaft Nissans dienen. 4,14–4,17 x 1,77 x 1,57 Meter und ein Leergewicht von 1237–1469 kg sind schon wieder so schmächtig, dass, wollte man ihm ins alpine Tierreich stellen, er glatt als Wiesel durchgehen könnte. 

Doch wie schlägt sich der Nissan X-Trail im Konkurrenz-Vergleich?

  • BMW X2: Mit 4,36 x 1,82 x 1,52-1,53 Meter und einem Leergewicht von 1.470 bis 1.675 kg ist das SUV der bayerischen Motorenwerke deutlich kleiner und in der Relation leichter, aber mit einem Einstiegspreis von 34.050 Euro auch erheblich teurer als der Nissan X-Trail (25.590 Euro).
  • VW Touareg: In Abmessungen (4,80 x 1,94 x 1,71 m) und Gewicht (2.185 kg) ist der Touareg ein wahrer Gigant. Weder der X-Trail noch die folgenden SUVs können ihm hier das Wasser reichen! Ebenso gigantisch: der Basispreis von 54.700 Euro!
  • Hyundai Tucson: 4,48 x 1,85 x 1,65 m, Leergewicht: 1454–1690 kg - insgesamt etwas schmächtiger als der X-Trail. Als Segment-Rivale aber durchaus ernst zu nehmen! Der Basispreis von 22.840 Euro spricht für sich!
  • VW Tiguan / Tiguan Allspace: 4,49–4,70 x 1,84 x 1,63–1,67 m, Leergewicht: 1490–1980 kg - Ergebnis: Sowohl zierlicher als auch kräftiger als der X-Trail. Das ist kein Widerspruch! Entscheidend ist im Quantitätsvergleich, ob man es mit dem Tiguan oder seiner vergrößerten "Allspace"-Variante zu hat. Preistechnisch schlägt sich das natürlich ebenfalls nieder. (Basispreise: 26.975 bzw. 29.975 Euro)
  • Škoda Kodiaq: Mit 4,70 x 1,88 x 1,66–1,68 Metern und einem Leergewicht von 1502–1980 kg kommt der schnittige Tscheche in puncto Abmessung und Gewicht seinem japanischen Konkurrenten am nächsten. Auch preistechnisch nehmen sich beide nicht viel. Den Kodiaq gibt es ab einem Grundpreis von 26.550 Euro. Dagegen ist der Nissan X-Trail mit 25.590 Euro um nur 960 Euro günstiger im Basismodell zu haben.
  • Audi Q3: 4,39 x 1,83 x 1,60 Meter lauten seine Maße. Damit ist das deutsche Kompakt-SUV zwar genauso breit, aber um einiges kürzer und kleiner als der X-Trail. Ein Nachteil: Der Einstieg in den Audi Q3 beginnt erst ab einem Grundpreis von 28.700 Euro.

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