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Nissan Qashqai, Halbseitenansicht von vorne oben, fahrend, rot Foto: Nissan
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Power SUV im Preis-Test

Nissan Qashqai (2018): Update für den Superstar

Nach dem Facelift 2017 kommt der Nissan Qashqai mit neuen Ausstattungsvarianten. Ein Chart-Stürmer mit Power-Potential.

Hauptkonkurrenten: Audi Q3, Toyota RAV4Mazda CX-5, VW Tiguan, Hyundai Tucson

Nissan SUV-Geschwistermodelle: Nissan Juke, Nissan X-Trail

"Qashqai" - ein Name wie aus einem Reiseroman. Vom Klang her wohl irgendwo im ostasiatischen Raum anzusiedeln, und ich gebe zu, mich bei dem Begriff schon öfters verschrieben zu haben. Dass damit dann doch ein nordiranischer Nomadenstamm gemeint sein soll, denkt man in einigen Journalisten-Kreisen herausgefunden zu haben. Der Zusammenhang mit einem japanischen Autobauer mutet im ersten Moment dementsprechend befremdlich an. Nähert man sich dem Nissan Qasqai jedoch über seine Grundidee, dann wird bald schon einiges klarer. Denn so exotisch der Name, so hegt das Nissan SUV den Eigenanspruch auf Ungewöhliches, Abenteuerlust, Sehnsucht nach dem Neunen, noch nie Gesehenen und - im gewissen Sinne - auch Draufgängertum. Das ist es, was der Qashqai auch optisch konkret zu repräsentieren versucht.

Nissan Qashqai Facelift, Präsentation Genf 2017, blau
Das Nissan Qashqai Facelift-Modell mit ausdrucksstärkerer Frontpartie, präsentiert auf dem Genfer Autosalon 2017 - Foto © Nissan

Was steckt aber dahinter? Sagt alleine die Mimik schon etwas über sein tatsächliches Können aus? Dem SUV-Segment wird schließlich immer wieder nachgesagt, regelmäßig bloß reine Schauläufer für den Großstadt-Dschungel hervorzubringen, bei denen Style und Look höher hängen als echte Robustheit. Von "Softroadern" wird dann gesprochen, was schon ein bisschen despektierlich klingt. Und unter diesem Generalverdacht steht auch unausweichlich ein Nissan Qashqai, auch wenn der Name noch so viel Offroad-Romantik versprühen mag.

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Was haben wir also vor uns - mit dem Crossover-SUV Nissan Qashqai? Allein seine Position innerhalb des Modellspektrums von Nissan sagt schon etwas über die Konzeption des Wagens aus. Hier wurde er zwischen dem Nissan Tiida und Nissan X-Trail angesiedelt. Es wird deutlich: als kompaktes Crossover SUV soll der Qashqai hier eine Zwischennische besetzen, von der aus ein anspruchsvoller Kreis individuell orientierter Kunden angesprochen werden soll.

Sein enormer Verkauserfolg gab dem Qashqai bislang recht. Seit Februar 2007 ist er jetzt auf dem deutschen Automarkt - und das bereits in zweiter Generation: Der intern als "J11" bezeichnete Nachfolger war im November 2013 in London vorgestellt worden und feierte knapp drei Monate später hierzulande den Marktstart. Nicht nur die beachtlichen Verkaufszahlen sprechen für den Nissan Qasqai. Fünf Sterne im Euro-NCAP-Crashtest machen ihn zudem zu einem der sichersten SUVs überhaupt.

Nissan Qashqai - Facelift 2017

Wie es bei Erfolgsmodellen so ist, braucht es hier und da auch einmal eine Auffrischung. Das Ergebnis des Faceliftings beim Qashqai stellte Nissan im März 2017 auf dem Genfer Auto-Salon vor. Äußerlich hat sich die Modellpflege vor allem den Kühlergrill vorgenommen, dem man ein markantes Styling-Upgrade in "V-Motion"-Optik verpasst hat, sowie die Scheinwerfer, die schmaler gesetzt und mit (optionaler) LED-Technik aufgewertet wurden. Eine neue Schürze und vergrößerte Lufteintrittsöffnungen kommen hinzu. Innen hat man bei der Bedienoberfläche des Infotainmentsystems nachgebessert. Die seither verfügbare Top-Ausstattungslinie "Tekna+" verdanken wir ebenfalls den Facelift-Impulsen: Sitze in Nappaleder, das hochwertige BOSE-Soundsystem sind hier serienmäßig mit drin, und dickere, Lärm dämpfende Seitenscheiben sorgen für mehr Ruhe in der Fahrgastzelle. So wurde der nun wesentlich frischer anmutende Nissan Qashqai 2017 auf den Asphalt geschickt.

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Nissan Qashqai 2018: technische Daten / Motoren

Was beim Qashqai jetzt bei den Antrieben möglich? Mit sieben Motoren präsentiert sich das Angebot hier angenehm übersichtlich. Generell erwarten wir uns für einen SUV immer einen Allradantrieb, da ein betont abeteuerfreudiges Auftreten ja auch über die entsprechende Kraft verfügen soll. Zur Wahl steht uns da nur die 1.6 dCi-Maschine mit 96 kW/130 PS.

Nissan Qashqai: Motoransicht
Foto © Nissan

Der Diesel ist im Motoren-Spektrum auch der teuerste. Immerhin klafft zwischen ihm und dem kleinsten Benziner, dem 1.2 DIG-T mit Schaltgetriebe, eine Preisdifferenz von mehr als 10.000 Euro bei gerade mal 15 PS Unterschied. Darüber hinaus stellt der nicht ganz so kostspielige 1.6 DIG-T-Benzinmotor mit 163 Pferdestärken einen echten Asphalt-Sprinter dar, aber eben nur mit Schaltgetriebe. Im Überblick bieten sich folgende Motor-Wahlmöglichkeiten:

Benzin:

  • 1.2 DIG-T: 85 kW/115 PS, Verbr.: 5,6 l/100km, 6-Gang-Schaltgetriebe – ab 20.490 €  
  • 1.3 DIG-T: 103 kW/140 PS, Verbr.: 5,3 l/100 km, 6-Gang-Getriebe – ab 21.350 €​ *
  • 1.3 DIG-T: 118 kW/160 PS, Verbr.: 5,4 l/100 km, 7-Gang-DCT – ab 25.100 € *
  • 1.2 DIG-T: 85 kW/115 PS, Verbr.: 5,6 l/100km, CVT-Automatikgetriebe – ab 26.350 €         
  • 1.6 DIG-T: 120 kW/163 PS, Verbr.: 5,8 l/100km, 6-Gang-Schaltgetriebe – ab 27.000 €  
  • 1.3 DIG-T: 118 kW/160 PS, Verbr.: 5,4 l/100 km, 6-Gang-Getriebe – ab 27.400 € *

Diesel:

  • 1.5 dCi: 81 kW/110 PS, Verbr.: 3,8 l/100km, 6-Gang-Schaltgetriebe – ab 22.390 €        
  • 1.5 dCi:  85 KW/115 PS, Verbr.: 4,0 l/ 100 km, Sechsgang-Getriebe – ab 23.400 € 
  • 1.6 dCi: 96 kW/130 PS, Verbr.: 4,4 l/100km, 6-Gang-Schaltgetriebe – ab 28.600 €
  • 1.6 dCi: 96 kW/130 PS, Verbr.: 4,7 l/100km, CVT-Automatikgetriebe – ab 30.250 €
  • 1.6 dCi (Allrad): 96 kW/130 PS, Verbr.: 4,9 l/100km, 6-Gang-Schaltgetriebe – ab 30.600 €

*) seit Oktober 2018 verfügbar (mit Euro 6d-Temp)

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Wägt man zwischen Preis und Leistung ab, muss man sich einfach die Frage beantworten, welchem Auto-Typus man sich selbst zuordnet und was man sich im Alltag ehrlich leisten möchte. Kurz gesagt: Ist einem dies oder jenes etwas wert oder nicht. Klingt trivial, heißt aber: brauche ich eine bestimmte Motorisierung wirklich? Der PS-Fan wird schnell sagen können, was er möchte, genauso wie der Mittelgebirgsbewohner. Gerade Letzterer sollte aber nicht den Fehler machen, vorschnell den Allrader beiseite zu schieben. Dann kann es im Winter schnell zu unerfreulichen Überraschungen kommen! Bei einem SUV umso peinlicher! Wir von Driven! entscheiden uns also einmal mehr für einen Vierradantrieb und investieren im Konfigurator 30.600 Euro für unseren Nissan Qashqai.

Nissan Qashqai: Ausstattungsvarianten 2018

Nach der Wahl des Motors geht es im Konfigurator wie gewohnt weiter zu den Ausstattungslinien. In der Kategorie begegnen uns gängige Bezeichnungen wie "Acenta", "N-Connecta" oder "Tekna", wie wir sie auch bei anderen Modellen des japanischen Autobauers wie dem Nissan Juke oder dem Nissan Leaf kennen. Die rangniedrigste Ausstattung heißt "Visia" und bietet überraschend viel. In der aufsteigenden Preisskala nehmen dementsprechend Umfang und Qualität der serienmäßigen Bestandteile schrittweise zu. Was wo drin ist, zeigt schon einmal im Wesentlichen folgender grober Überblick:

Nissan Qashqai "Visia" - ab 20.490 €          

Das Einstiegsmodell "Visia" verfügt über Klimaanlage mit Pollenfilter, ein CD-Radio, einen Tempomaten, ein Multifunktionslenkrad, elektrische Fensterheber und eine Bluetooth-Freisprecheinrichtung. Dazu kommt das Anti-Blockiersystem (ABS) mit elektronischer Bremskraftverteilung (EBD), ein Berganfahr-Assistent, die elektronische Wegfahrsperre sowie das Reifendruck-Kontrollsystem (TPMS). Das kann sich schon mal sehen lassen! 

Nissan Qashqai "Acenta" - ab 24.700 €      

Die Ausstattungslinie "Acenta" baut auf "Visia" auf und verfügt außerdem über 17-Zoll-Leichtmetallfelgen, die Parksensoren (vorne und hinten), eine Fahrlichtautomatik, einen Regensensor, eine 2-Zonen-Klimaautomatik und beheizbare Komfortsitzen vorne. Seit Oktober 2018 sind auch Apple CarPlay und Android Auto Serienbestandteile des Nissan Qashqai "Acenta" und aller darüber liegenden Aussattungslinien.

Nissan Qashqai "N-Connecta" - ab 27.100 €            

Als Drittes die "N-Connecta"-Variante, die zusätzlich mit 18-Zoll-Leichtmetallfelgen, dem Intelligent-Key-System und einem Navigationssystem inklusive Rückfahrkamera, DAB+ Empfang und 360°-Rundumsicht aufwartet.

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Nissan Qashqai "Tekna" - ab 29.400 €

"Tekna" überbietet die Stufe "N-Connecta" zudem noch mit serienmäßigen 19-Zoll-Leichtmetallfelgen, Voll-LED-Scheinwerfern, Teilledersitzen und einem Mehr an Sicherheit in Form von Müdigkeitserkennung und dem Notbremsassistenten.

Nissan Qashqai "Tekna+" - ab 32.400 €

Den Abschluss macht die Top-Ausstattung "Tekna+". Darin in Serie enthalten sind das BOSE Soundsystem, die hochwertigen Nappaledersitze, der Fahrersitz inklusive Memory-Funktion, die beheizbare Frontscheibe und das Panorama-Glasdach.

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Die Kostendifferenz zwischen den Stufen der jeweiligen Ausstattungslinien beträgt also beinahe immer rund 3000 Euro. Ebenso nachvollziehbar und übersichtlich ist die schrittweise Zunahme von Ausstattungsqualität und Umfang der Features. Mit unserem starken Wahl-Motor, dem 1.6.dCi mit Allrad, kommt die "Visia"-Basisausstattung ohnehin nicht infrage. Der Konfigurator setzt daher automatisch eins höher an, bei der Nissan "Acenta"-Variante. Wie schon gesagt, weiß bereits die Basis "Visia" gewiss so manchen genügsamen Zeitgenossen durch ihre gute Ausstattung zu überzeugen, aber mit Parksensoren, Regensensor und Sitzheizung lassen wir uns doch auch gerne in die nächste Liga heben. Probieren wir es einfach hiermit! Wir werden später noch sehen, wie sich so ein Nissan Qashqai "Acenta" noch zusätzlich bestücken lässt. Zuvor wollen wir noch einmal im Detail wissen, was im Nissan "Acenta" überhaupt schon alles so drin steckt - und das ist durchaus beeindruckend!

Bilder zum Nissan Qashqai 2017 / 2018

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Nissan Qashqai "Acenta" - Serienausstattung

SICHERHEITSAUSSTATTUNG

  • Anti-Blockiersystem (ABS) mit elektronischer Bremskraftverteilung (EBD)
  • Elektronisches Stabilitätsprogramm (ESP)
  • Fahrer- und Beifahrerairbag, Kopfairbags, vorne und hinten, Seitenairbags vorne
  • Kindersicherung an den hinteren Türen
  • Warnsignal für nicht angelegte Sicherheitsgurte akustisch und Warnlampe
Nissan Qashqai: Cockpitansicht
Foto © Nissan

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TECHNISCHE AUSSTATTUNG

  • Berganfahr-Assistent
  • Elektronische Parkbremse (e-PKB) mit automatischer Deaktivierung beim Anfahren
  • Fahrerinformationssystem mit 5"-Farbdisplay
  • Fensterheber elektrisch, vorne und hinten mit Komfortfunktion und Einklemmschutz für Fahrerseite
  • Geschwindigkeitsregelanlage und -begrenzer (Speed Limiter)
  • Lenkradfernbedienung für Audiosystem, Bluetooth-Schnittstelle für Mobiltelefone, Bordcomputer, Geschwindigkeitsregelanlage und -begrenzer (Speed Limiter)
  • Schaltempfehlung
  • Servolenkung, elektrisch, geschwindigkeitsabhängig
  • Auswählbarer Lenkmodus (Normal oder Sport)
  • Wegfahrsperre, elektronisch
  • Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung
  • Fernlicht-Assistent
  • Verkehrszeichenerkennung
  • Intelligenter Innenspiegel, automatisch abblendend
  • Intelligenter autonomer Notbrems-Assistent mit Fußgängererkennung
  • Intelligenter Spurhalte-Assistent
  • Einparkhilfe, vorne und hinten
  • CHASSIS CONTROL TECHNOLOGIEN (CCT): Aktive Spurkontrolle, Aktive Fahrkomfortregelung, Aktive Motorbremse (nur in Verbindung mit Xtronic Automatikgetriebe)
Nissan Qashqai, Nahaufnahme Funktionen am Lenkrad
Foto: Nissan

AUDIO UND NAVIGATION

  • Radio-CD-Kombination mit 6 Lautsprechern
  • Lenkradfernbedienung
  • Bluetooth® Audio-Streaming
  • AUX Eingang für MP3 player
  • USB Eingang 
  • Apple CarPlay und Android Auto

AUSSENAUSSTATTUNG

  • Reifendruck-Kontrollsystem (TPMS - tyre pressure monitoring system)
  • Außenspiegel, elektrisch einstellbar, beheizbar und mit automatischer Anklapp-Funktion
  • Scheibenwischer mit Regensensor
  • Intelligente Fahrlichtautomatik
  • LED-Tagfahrlicht
  • Halogen-Hauptscheinwerfer
  • Nebelscheinwerfer mit Chromeinfassung

INNENAUSSTATTUNG

  • Ambientebeleuchtung
  • Klimaautomatik, 2 Zonen, inkl. Pollenfilter
  • Lenkrad lederummantelt
  • Schalthebelknauf lederummantelt
  • Lenksäule höhen- und längsverstellbar
  • Fahrersitz mit einstellbarer Lordosenstütze
  • Sitzheizung, vorne
  • Flexi-Board: Modulares Verstausystem im Kofferraum
Nissan Qashqai: Display
Foto © Nissan

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An dieser Stelle kann man sagen, dass alleine die serienmäßige Ausstattung des Nissan Qashqai "Acenta" sehr in die Vollen greift. Ein Navi wie beim "N-Connecta" fehlt zwar, lässt sich hingegen locker noch hinzurüsten. Die "Acenta"-Variante kommt unseren Ansprüchen bis hierhin ansonsten sehr gut nach.

Mit unserem Allrad-Diesel im Qashqai "Acenta" landen wir im Konfigurator somit bei einer Zwischensumme von 30.600 Euro und wollen dabei fairerweise in Erinnerung rufen, dass wir bereits mit dem schwächsten Qashqai-Antrieb, dem 1.2 DIG-T mit 115 PS und 6-Gang-Schaltgetriebe, dieselbe Ausstattungsfülle des "Acenta" für gerade mal 24.700 Euro hätten bekommen können. Das hier aber bloß zur Orientierung. Es geht schließlich weiter zur Lackfarbe...

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Nissan Qashqai: Lackierungen und Farben

Dass der Nissan Qashqai "Acenta" - wie der Name schon vermuten lässt - auch optische Reize setzen will, spiegelt sich in den Wahlmöglichkeiten für die Lackierung wider. Elf Farben stehen im Angebot. Im Übrigen verhält es sich bei allen Ausstattungslinien des Qashqai so, im Gegensatz zum kleinen SUV-Geschwisterchen Nissan Juke, bei dem sich die farblichen Optionen mit aufsteigender Variantenfolge verringern.

Und was wird geboten? "Solid Red" kostet nichts. Zwar wäre es etwas überzogen, es als Allerweltsfarbe zu bezeichnen, aber etwas mehr an Individualität und Selbstbewusstsein möchten wir unseren Nissan Qashqai schon gönnen. Das "New Red Metallic" für 580 € Aufpreis verleiht da prompt mehr Stil und Würde, und wir wissen, dass sich Farben wie "Silver Metallic" (580 Euro) nach wie vor einer beinahe klassisch-zeitlosen Beliebtheit erfreuen. Allerdings geben wir uns schon ein bisschen frecher: "Inc Blue Metallic" zum Aufpreis von 580 Euro kann man sich gut vorstellen. Ein schlichtes "Pearl White" oder das "Vivid Blue Metallic" wirken wiederum etwas fad und kämen zudem um 70 Euro teurer. Nein, "Inc Blue Metallic" funktioniert gut, wirkt frisch und spritzig. Für andere mag das zuviel der Leuchtkraft sein, wir hingegen bleiben dabei.

Nissan Qashqai, drei Modelle von vorn, blau/rot/braun
Foto: Nissan

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Nissan Qashqai - Interieur

Die Polsterung ist bei unserem Nissan Qashqai "Acenta" recht nüchtern und nicht gerade extravagant in "Schwarz Stoff Acenta" gehalten. Anders sähe es beim "N-Connecta" aus: Monoform-Design-Sitze in schwarzem Teilleder stünden bei ihm zur Wahl, allerdings zu einem weiteren Aufpreis von 800 Euro. Eine Ausstattungsstufe höher, beim Qashqai "Tekna", erweitern sich Komfort und Exklusivität des Interieurs dann deutlich: Ohne Zuzahlung hätte man bei ihm obendrein die Möglichkeit, die Garnitur mit Monoform-Design-Sitzen in schwarzem oder "Deep Violet"-getöntem Premium-Nappaleder aufzuwerten.

Nissan Qashqai: Polsterung, Vordersitze
Foto © Nissan

Dennoch bleiben wir unserem "Acenta"-Modell weiterhin treu und gehen zum nächsten Konfigurator-Punkt, den Auswahlmöglichkeiten für Zubehör und Sonderausstattung.

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Nissan Qashqai: Zubehör und Sonderausstattung

Bei der Konfiguration ist uns das Angebot zur individuellen Stilentwicklung besonders wichtig. Im Prinzip entspricht das ja auch dem Eigenanspruch des SUV als Automobil mit ganz betont persönlicher Note. Beim Qashqai erscheinen die Möglichkeiten diesbezüglich in so übersichtlicher wie spärlicher Form. Der Konfigurator grenzt den Gestaltungsspielraum auf nur wenige Punkte ein. Zwei Paket-Optionen stehen zur Verfügung, wobei das "Design Paket" zunächst die silberne Dachreling sowie das Panorama-Glasdach für 800 Euro beinhaltet. Als zweites das Paket "NISSAN Connect Navigationssystem" zu einem Aufpreis von 1.150 Euro. Dieses beinhaltet:

  • Navigationssystem inkl. 7"-Farbdisplay mit Touchscreen inkl. TMC (Traffic Message Channel)
  • Radio-CD-Kombination mit MP3-Wiedergabe und sechs Lautsprechern
  • USB-Eingang, iPod-Gateway und Bluetooth Audio-Streaming
  • Rückfahrkamera in Farbe
  • Smartphone Intergration
  • Digitalradio (DAB+)
  • „Haifisch“-Antenne
  • Seitenscheiben und Heckscheibe verdunkelt ab der B-Säule

Die Entscheidung fällt uns leicht: Wir verzichten auf das "Design-Paket", da es für uns zumindest keinen erheblichen Mehrwert darstellt. Das Panorama-Glasdach ist eher was Sinnvolles für den Familienurlaub in den Alpen. Dafür wollen wir uns das "NISSAN Connect Navigationssystem" leisten, das seit Oktober 2018 sogar mit noch mehr Serien-Funktionen wie "TomTom Premium Traffic" und 3D-Kartendarstellung ausgerüstet ist. Wir holen uns sozusagen die Technikfinessen aus dem "N-Connecta" hinein in unseren Qashqai "Acenta" und heben das Gefährt durch den genannten Zusatzaufwand von 1.150 Euro, doch immerhin mit einem Ruck auf ein deutlich exklusiveres Niveau. Hingegen bleibt das NISSAN Savety Shield mit seinem 360°-Rundumschutz unweigerlich "N-Connecta" & Co. vorbehalten, ja, wird beim Qashqai "Tekna" sogar zur Serie.

Was wir etwas schade finden, ist, dass das BOSE® Premium-Audio-System für uns genauso wenig zur Wahl steht, denn diese ultimativen Soundanlagen-Features werden leider ebenfalls erst ab der "Tekna"-Variante als optionale Zusatzausstattung angeboten.

Nissan Qashqai, Halbseitenansicht von hinten, stehend, blau
Foto: Nissan

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In puncto Sicht wäre die beheizbare Frontscheibe (Thermaclear) für 300 Euro sicher etwas zusätzlich Gutes für den Winter. Und auch hier müssen kurz eingestehen, dass wir uns dann wohl besser für den "N-Connecta" entschieden hätten. Zuwahl beim "Acenta" nicht möglich! Die Konfigurationsschranken sorgen zunehmend für Ernüchterung. Jetzt wollen wir es aber erst recht wissen! Wir verpassen unserem Qashqai "Acenta" daher das LED-Interieur-KIT mit extrastarker Kofferraumbeleuchtung (86 Euro) und machen gleich kräftig weiter mit den Design-Upgrades außen: Crossover Stoßfänger-Styling-Element Front, Chrome matt (253 Euro) und... Na, was nun? Wir wollten konsequenterweise das Crossover Stoßfänger-Styling-Element für das Heck (Chrome, 253 Euro) dazunehmen. Und schon wieder gibt es das erst ab der "N-Connecta"-Version! Schön langsam wird es doch etwas entmutigend, wenn einem laufend etwas Begehrtes verwehrt wird! Wir machen trotzdem weiter: Seitenleisten in Chrome für 238 Euro sowie die Aluminium Seitenschweller mit Tritt (486 Euro) - sicherlich für manche eine Geschmacksfrage; wollen wir aber trotzdem hinsichtlich der Preisebene, auf der sich unser Qasqai Acenta ohnehin schon bewegt. Und weil wir mit dem dezidierten Großstadtrenner auch ab und zu tatsächlich in die Natur wollen, leisten wir uns noch den passenden Fahrradständer LUXURY zum Aufpreis von 152 Euro.

Natürlich könnten wir jetzt noch etwas mehr Styling-Upgrades draufpacken, könnten uns zusätzlich noch Heckklappenleiste oder Spiegelklappen verchromen lassen, andere Felgen dazukaufen usw. Nichtsdestotrotz sind wir bis hierhin zufrieden. Schließlich nennt uns der Konfigurator damit einen Endpreis von 33.545 Euro für unseren individuellen Qashqai "Acenta". 

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Welchen Nissan Qashqai kaufen?

2.945 Euro an zusätzlichen Upgrades haben wir in unseren Nissan Qashqai "Acenta" investiert. Und das auch zurecht! Das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen. Doch so schlau wir uns zuerst noch vorgekommen sind, indem wir einfach das "NISSAN Connect Navigationssystem" mit seinen technischen Features als Paket dazukonfiguriert haben, um nicht gleich den teuereren "N-Connecta" nehmen zu müssen, stehen wir recht bald vor den Konfigurationsschranken und müssen einsehen: kein NISSAN Savety Shield, kein BOSE® Premium-Audio-System, keine beheizbare Frontscheibe und so weiter - dies alles ist für den "Acenta" leider nicht drin! Trotz der Top-Motorisierung! Hätten wir also schon von Anfang an 2.400 Euro mehr in die Hand genommen und uns für den "N-Connecta" entschieden, wären Sachen wie der AROUND VIEW MONITOR für 360° Rundumsicht, das Navigationssystem, die Rückfahrkamera und das Digitalradio (DAB+) ohnehin in Serie mit dabei gewesen. Man kann das nun bewerten, wie man will. Wir geben hiermit den Rat: Angesichts eben solcher Überlegungen sollte man bei der geplanten Anschaffung eines Nissan Qashqai doch lieber einmal zuviel in sich gehen, bevor man sich übereilt in den Kauf stürzt. Upgrades bei Style und Look sind zwar immer was Tolles; aber was ist, wenn man stattdessen ein handfestes Plus an Technik und Komfort haben kann?

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Nissan Qashqai: Maße und Abmessungen im SUV-Vergleich

Im Showbiz würde man SUVs womöglich als die Charakterdarsteller eines Ensembles bezeichnen. Ihre Züge sollen überzeugen. Die Rollen, die sie ausfüllen wollen, besitzen mitunter die Ernsthaftigkeit eines hart bandagierten Einzelkämpfers. Wenn sie hie und da auch noch so bunt gepeppt sein mögen: Form und Oberfläche sollen den Stil der Wildnis mit dem Style der Großstadt vereinen. Um den Spagat zu schaffen, entspricht die großzügige Dimensionierung dann doch gern dem Anspruch des handfesten Naturburschen. In der Realität des urbanen Verkehrs rückt das Ideal dann doch wieder in den Hintergrund, spätestens wenn man sich ganz nüchtern und praxisbezogen in eine freigewordene Parklücke zu klemmen sucht. 

Mit Abmessungen von 4,38–4,39 x 1,81 x 1,59–1,60 Metern kommt der Nissan Qashqai in der zweiten Generation schon recht stattlich daher und übertrifft nicht nur in der Hinsicht sein SUV-Geschwisterchen Nissan Juke (4,14–4,17 x 1,77 x 1,57 m) um ein Deutliches. Auch in puncto Leergewicht offenbaren Nissan Juke (1237–1469 kg) und Qashqai (1318–1602 kg) ihren Gewichtsklassenunterschied.

Nissan Qashqai, Seitenansicht, fahrend, blau
Foto: Nissan

Im Konkurrenzvergleich lässt sich der Nissan Qasqai eher dem SUV Seat Ateca (4,36 x 1,84 x 1,60–1,63 m, Leergewicht: 1280–1610 kg) gegenüberstellen. Dass der noch wuchtiger anmutende BMW X2 in Wahrheit etwas kürzer und niedriger ist (4,36 x 1,82 x 1,53 m), verwundert ein wenig, verfügt der doch über ein deutlich höheres Leergewicht (1535–1675 kg). Hat man nun noch den großen Bruder des Qashqai vor sich, wird verständlich, wieso die Abmessungen des Crossover noch als eher bescheiden gelten dürfen: Das Ungetüm unter den Nissan SUVs, der Nissan X-Trail (4,64–4,69 x 1,82–1,83 x 1,71–1,73 m), stellt den Quasqai locker in den Schatten, schluckt aber auch dementsprechend mehr Sprit.

Nissan Qashqai, Kofferraumansicht
Foto: Nissan

Bezüglich des Kofferraumvolumens bietet der Qashqai mit seinen 430 Litern Fassungsvermögen zwar durchaus großzügig Ladeplatz, hat im Vergleich zum Seat Ateca auf diesem Gebiet aber etwas schlechtere Karten. Dessen Kofferraum verfügt nämlich über großzügige 485 bis 510 Liter und sticht damit seinen japanischen Direktkonkurrenten aus. In puncto Gesamtladevolumen (bei umgekippten Rücksitzen) bringt es der Qashqai aber immerhin auf 1.585 Liter, wodurch er wiederum seinerseits scharfe Segmentrivalen wie den Hyundai Tucson mit seinen 1.503 Litern deutlich in die Schranken weist.

Nissan Qashqai 2018 / 2019: Die neuesten Bilder zum Update

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