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Mazda CX-3, Facelift, rot, Seitenansicht Foto: Mazda
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Optimiertes Kompakt-SUV

Kurz-Test Mazda CX-3 Facelift: Frischekur für den Bestseller

Mit dem CX-3 gelang Mazda ein zweiter Erfolg im SUV-Segment. Nun wurde das Modell speziell für jüngere Käufer optimiert.

Als Mazda im Jahr 2015 mit dem CX-3 den Einstieg in die Riege der Kompakt-SUVs vollzog, waren die Erfolgsaussichten bereits damals groß: Die Japaner hatten mit dem größeren Markenbruder Mazda CX-5 hinlänglich Erfahrung im Bereich der Hochsitzer vorzuweisen, der ebenfalls bereits zu einem gefragten Geländegänger avanciert war. Heute kann der Mazda CX-3, bei dem es sich im Wesentlichen um eine kleiner dimensionierte Ausführung des CX-5 handelt, ähnliche Erfolge vorweisen. Hinter dem CX-5 ist diese Modellreihe die zweiterfolgreichste der Marke überhaupt. Die KBA-Statistik notiert hierzulande mehr als 14.000 Neuzulassungen im laufenden Jahr 2018. Das ist keine Überraschung: Mazda hatte den Trend früh genug erkannt, denn speziell das Segment der kleinen und kompakten Crossover-SUVs erfreut sich einer stetig wachsenden Beliebtheit. An dieser Entwicklung konnte auch der Abgas-Skandal in Verbindung mit drohenden Fahrverboten in den Städten nichts ändern.

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Die Japaner hatten auf diese drohende Gefahr früh eine Antwort parat und waren im Juli 2018 unter den ersten Herstellern, die ihre Motorenpalette bereits den Bestimmungen der neuen Abgasnorm Euro 6d-TEMP anpassten. Im Zuge dessen wurde der erfolgreiche Mazda CX-3 einem Facelift unterzogen, das nun seit wenigen Monaten bestellbar ist. Neben der Modernisierung der Aggregate wurden auch optische Auffrischungen vorgenommen: An der Front besitzt der Mazda CX-3 (2019) modifizierte Lufteinlässe: Am Kühlergrill befindet sich nun eine Lamellenstruktur, das Lüftungsgitter im unteren Bereich erstrahlt ebenfalls in neuem Glanz. Am Fahrzeug-Ende wurden die Rückleuchten überarbeitet, außerdem gibt es bei den Außenfarben nun den Sonderlack "Magmarot-Metallic". Bei den Felgen konzipierte die Designabteilung neue 18-Zoll-Leichtmetallräder. Und die Motorenpalette?

Mazda CX-3, Facelift 2018, rot, Frontansicht
Wie bei Überarbeitungen üblich, sind beim CX-3 die äußerlichen Anpassungen weniger aufwendig als die unterhalb der Karosserie. Foto: Mazda

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Mazda CX-3 Facelift: Preis, Motoren und technische Daten

Wie bereits erwähnt, entsprechen sämtliche CX-3-Motoren den Anforderungen der ab September 2019 verpflichtenden Abgasnorm Euro-6d-Temp. Der Mazda CX-3 Diesel mit 105 PS ist aus der Preisliste verschwunden, stattdessen erhielt der CX-3 Skyactiv-D mit 1,8 Liter Hubraum und einer Leistung von 115 PS Einzug. Diese Variante ist für mindestens 22.290 Euro zu haben. Den einzigen Selbstzünder im Mazda CX-3-Angebot gibt es wahlweise mit Front- oder Allradantrieb. Übrigens: Das hier verbaute Triebwerk erfüllt die Grenzwerte im Rahmen des neuen WLTP-Verfahrens sogar ohne SCR-Kat und Harnstoff-Einspritzung, unter anderem sorgt hier ein NOX-Speicherkat für verringerte Stickoxidemissionen.

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Bei den Benzinern hält der Mazda CX-3-Konfigurator zwei verschiedene Leistungsstufen bereit: Das 2,0-Liter-Aggregat leistet wahlweise 121 oder 150 PS. Der Basispreis für den neu aufgelegten 2018er Mazda CX-3 beträgt gerade mal 17.990 Euro und ist damit gegenüber dem Pre-Facelift unverändert. Laut Mazda gilt bei allen drei Motoren die Maxime: mehr Fahr-Komfort, geringerer Verbrauch und eine Verbesserung des ökologischen Charakters. Die Mehrheit der Mazda-SUV-Käufer wählt den kleineren Einstiegs-Vierzylinder, dem in CX-3-Tests eine außergewöhnliche Laufruhe bescheinigt wird. Ebenfalls bemerkenswert: Die manuelle Gangschaltung gehört zu den besten Ausführungen im Segment. Gegen Aufpreis bietet der Hersteller den Mazda CX-3 mit Automatik an. Allradantrieb ist dem stärkeren Benziner (Serienausstattung) sowie dem CX-3 Diesel (optional) vorenthalten. Technische Daten des Mazda CX-3 im Überblick:

Mazda CX-3: Benziner

  • Skyactiv-G 121: 89 kW/121 PS, Verbrauch: 6,2 l/100 km, 6-Gang-Schaltgetriebe – ab 17.990 Euro
  • Skyactiv-G 121: 89 kW/121 PS, Verbrauch: 6,1 l/100 km, 6-Stufen-Automatik – ab 23.990 Euro
  • Skyactiv-G 150 (Allrad): 110 kW/150 PS, Verbrauch: 7,0 l/100 km, 6-Gang-Schaltgetriebe – ab 25.290 Euro
  • Skyactiv-G 150 (Allrad): 110 kW/150 PS, Verbrauch: 6,7 l/100 km, 6-Stufen-Automatik – ab 26.790 Euro

Mazda CX-3: Diesel

  • Skyactiv-D 115: 85 kW/115 PS, Verbrauch: 4,4 l/100 km, 6-Gang-Schaltgetriebe – ab 22.290 Euro
  • Skyactiv-D 115: 85 kW/115 PS, Verbrauch: 4,9 l/100 km, 6-Stufen-Automatik – ab 25.990 Euro
  • Skyactiv-D 115 (Allrad): 85 kW/115 PS, Verbrauch: 4,8 l/100 km, 6-Gang-Schaltgetriebe – ab 28.080 Euro

Mazda CX-3: Maße

  • Länge: 4.275 mm
  • Breite: 1.765 mm
  • Höhe: 1.535 mm
  • Radstand: 2.570 mm
Mazda CX-3, Facelift 2018, rot, Heckansicht
Der aufgefrischte Mazda CX-3 ist auch von hinten eine Augenweide. Foto: Mazda

Innenraum und Ausstattungsvarianten: Mazda CX-3 im Test

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Das zweiterfolgreichste Mazda-Modell nach dem CX-5 bekam zum anstehenden Modelljahr 2019 auch eine Modernisierung im Innenraum spendiert. Während die Materialien gewohnt hochwertig ausfallen, ist der Hebel der Handbremse aus dem CX-3-Innenraum verschwunden. Stattdessen installierten die Konstrukteure eine elektronische Parkbremse, die mit einer Berganfahr-Hilfe kombiniert ist. Ein ungewolltes Zurückrollen an Steigungen gehört somit der Vergangenheit an. Abgesehen davon wurde für das Mazda CX-3 Facelift auch die Mittelkonsole neu gestaltet, wo sich neben Tasten und Drehregler auch eine Ablagebox und eine Armlehne befinden. Da der CX-3 ein SUV mit einer gehörigen Portion Lifestyle-Charakter ist, wird künftig auch der Aspekt Konnektivität großgeschrieben. Da der CX-3 von Mazda noch mehr auch für junge Menschen interessant sein soll, können bei der Neuauflage mobile Endgeräte wahlweise über Apple Carplay oder Android Auto verbunden werden.

Wie sieht es beim Mazda CX-3 2018 mit den Ausstattungsvarianten aus? Das Basismodell CX-3 "Prime-Line" kommt mit puristischem Radio, einer Klimaanlage, dem Berganfahr-Assistenten sowie elektrischen Fensterhebern. Wer sich weitere Komfort- und Sicherheitsextras wünscht, wird zu einer höherwertigen Ausstattungslinie greifen müssen. Dann allerdings knackt man im Konfigurator schnell die 20.000-Euro-Marke. Optional lassen sich zum Beispiel ein Stauassistent sowie Matrix-LED-Scheinwerfer zurüsten - beides gegen Aufpreis, versteht sich.

Mazda CX-3, Facelift 2018, Cockpit, Innenraum
Im Cockpit des neu aufgelegten Mazda CX-3 sucht man einen Handbremshebel vergeblich. Foto: Mazda

Die höherwertige Ausstattung trägt den Namen CX-3 "Center-Line" und kommt serienmäßig mit 16-Zoll-Alufelgen, Sportlederlenkrad, Klimaautomatik, eine Bluetooth-Freisprecheinrichtung und einem 7-Zoll-Farbdisplay. Hier beginnt der Konfigurator-Preis bei 20.290 Euro. Noch ein Stück gediegener kommt die Mazda CX-3 "Exclusive-Line" daher: bei dieser Variante des Stadt-tauglichen Crossovers sind LED-Scheinwerfer, eine Sitzheizung vorne, ein Digitalradio sowie den Spurhalte- und Spurwechselassistenten enthalten. In Verbindung mit der Basismotorisierung werden hier mindestens 22.490 Euro fällig.

Die Krone der Ausstattungslinien heißt Mazda CX-3 "Sports-Line". Für mindestens 24.280 Euro kommt der Käufer in den Genuss der neuen Leichtmetallfelgen in 18 Zoll, Sitzbezügen in einer Stoff-Leder-Kombination, Schaltwippen am Lenkrad und eines Head-Up-Displays. Eine Rückfahrkamera sorgt außerdem für bessere Übersicht beim Rangieren.

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Aufgefrischter Mazda CX-3 im Video

Mazda CX-3 (2019) kaufen? Das Feld der Konkurrenten

Als der Mazda CX-3 2015 das Licht der Welt erblickte, war das Prinzpt des City-tauglichen SUV noch taufrisch. Mittlerweile haben zahlreiche Autohersteller kompakte Crossover im Programm. Als ärgster CX-3-Rivale gilt VWs Chartstürmer T-Roc . Außerdem präsentierte der Volkswagen-Konzern kürzlich ein SUV im Polo-Format, das sich speziell in Deutschland ebenfalls großer Beliebtheit erfreuen dürfte. Mit dem VW Tiguan hat Europas größter Autokonzern außerdem einen weiteren SUV-Bestseller im Programm.

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Zu den weiteren Konkurrenten zählen deutsche Rivalen wie Audi Q2 / Audi Q3, BMW X1 und BMW X2, Mercedes GLA und GLK, Opel Mokka X, oder das europäische Angebot der US-Marke Ford (EcoSport, Kuga). Auch die asiatischen Hersteller bieten einige Alternativen aus der Rubrik City-SUVs / Kompakt-SUVs: Hyundai hat mit Kona und Tucson ähnliche Modelle im Angebot, die Kia-Geschwister Niro und Sportage sind ebenfalls kleinerdimensionierte Hochsitzer. Auch der Nissan Qashqai und der Toyota C-HR erfreuen sich hierzulande einer gewissen Beliebtheit. Auch die VW-Konzerntöchter Skoda und Seat haben mit Karoq und Arona erschwingliche SUVs im Portfolio. Auch bei den französischen Herstellern wie Peugeot, Renault und Citroën wird man in diesem Segment fündig. Eine Übersicht der günstigsten Crossover-Modelle haben wir hier zusammengestellt.