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Artikelbild BeschreibungTesla Model S P100D: Das schnellste Auto der Welt?3904
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Tesla Model S P100D: Das "schnellste Auto der Welt"?
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Tesla Model S P100D: Das "schnellste Auto der Welt"?

Ca. 2,7 Sekunden von 0 auf 100 km/h ist ein absoluter Spitzenwert. Doch das Tesla-Marketing übertreibt dann doch ein wenig.

„New Tesla Model S Now the Quickest Production Car in the World“ – so heißt es in einer Pressemeldung von Tesla zum Model S P100D. Im Text steht dann wiederrum: „Das Model S P100D mit Ludicrous Mode ist das drittschnellste Serienfahrzeug in der Beschleunigung mit einer 0-60 mph (96,5 km/h) Zeit von 2,5 Sekunden. Aber Fahrzeuge wie der LaFerrari und der Porsche 918 Spyder sind limitiert, das sind Autos für Millionen und können nicht mehr neu gekauft werden. Während diese Supersportwagen kleine Zweisitzer mit kleinem Gepäckraum sind, ist das Model S ein reines Elektroauto mit Allrad, vier Türen, Platz für bis zu fünf Personen plus zwei Kindern und hat ein außerordentliches Platzangebot.“

Auf der Nordschleife chancenlos

Keine Frage, ein Tesla Model S ist schnell. Es aber als das schnellste Auto der Welt zu bezeichnen, scheint ein wenig überspitzt. Die einzige Zeit, die sich von einem Tesla auf der Nordschleife findet, lautet 8:50 Minuten. Nun gut, das war zwar ein P85D mit „nur“ 700 PS. Aber besonders schnell ist das nicht. Die Zeit vom Porsche 918 Spyder: 6:57 Minuten. Das sind fast zwei Minuten Unterschied. Es ist natürlich unfair, einen Spuersportler mit einer Großserienlimousine zu vergleichen - aber damit hat Tesla ja selbst angefangen ... 

Nehmen wir uns mal zum Vergleich also lieber die schnellste Limousine auf der Nordschleife vor: Der neue Porsche Panamera Turbo mit einer Spitzenzeit von 7:38 Minuten. Das heißt: Der Panamera ist näher am 918 Spyder, als das Model S am Panamera ...

Auf Dauer geht dem Model S der Saft aus

Wer mit der Elektro-Limousine durchgehend Knallstrom fährt, der muss mit einer sinkenden Leistung der Batterie rechnen. Das wird sich auch beim  P100D nicht ändern. Wer noch mit einem frischen Akku Supercars wie einen Aventador und Co. an der Ampel abziehen kann, der fährt nach der 3-5 Beschleunigungsorgie einer flotte Vertreter-Limousine mit durchschnittlicher Leistung hinterher. Die Batterie muss sich schließlich vor Überhitzung schützen.

Immerhin steigt im P100D dann auch die Reichweite auf 613 km – natürlich je nach Fahrweise. Somit wird der nächste Titel für sich beansprucht: Das Elektroauto mit der besten Reichweite.

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Sehr schneller SUV

Und wer möchte, der kann das selbe Batterie-Pack für das Tesla Model X ordern. In 2,9 Sekunden rast die aufgebockte Elektrokutsche auf Hundert. Eine Fabelzeit für ein SUV dieser Größe.

Upgrade-Pack für beide Modelle

Kunden, die bereits ein Model S oder X mit P90D-Ludicrous-Version bestellt haben, können noch vor der Auslieferung auf die P100D-Variante wechseln. Für die größere Batterie verlangt Tesla umgerechnet 8.800 Euro Aufpreis. Damit würden dann Model X und Model S jeweils rund 135.000 Euro kosten. Bereits ausgelieferte Fahrzeuge mit P90D-Paket lassen sich nachträglich umrüsten. Diese Maßnahme kostet dann gut 17.700 Euro.