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Aufnahme der Berliner Stadtautobahn.
Aufnahme der Berliner Stadtautobahn.
Schaufenster Elektromobilität: Berliner mögens lieber muffig
Aufnahme der Berliner Stadtautobahn.
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Schaufenster Elektromobilität: Berliner mögens lieber muffig

Privatleute setzen in der Hauptstadt weiterhin auf Verbrennungsmotoren. Lichtblicke in Sachen Elektroantrieb hingegen gibt es bei Firmen und öffentlichen Einrichtungen.

So zumindest laut den Zahlen des Berliner Senats bei der Zwischenbilanz des Förderprojektes „Schaufenster Elektromobilität“, die Senatorin für Wirtschaft, Technologie und Forschung, Cornelia Yzer vorstellte.

Das seit 2013 laufende Projekt, beschlossen auf der Hauptstadtkonferenz zur Elektromobilität, zeigt damit noch nicht die erhoffte Wirkung. Schließlich hatte Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit festgestellt: „Berlin ist bereits heute eine führende Metropole im Bereich der Elektromobilität. Aber wir müssen die Anwendung neuer Technologie weiter konsequent fördern und erkennen, dass in diesem Innovationsschub auch für die Wirtschaft und nicht zuletzt für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer eine zukunftsweisende Perspektive liegt.“

Doch davon ist Berlin noch weit entfernt. Laut Senatszahlen gibt es rund 2000 Elektrofahrzeuge in der Hauptstadt, das sind nicht einmal 0,2 Prozent aller Fahrzeuge. Zudem gehören die meisten Elektroautos nicht Privatpersonen, sondern sind Mietwagen oder Transporter.

Doch Senatorin Yzer hat Großes vor. Öffentliche Vekehrsmittel sollen stärker auf Elektrofahrzeuge setzen und der Ausbau der Ladestruktur mit 20,1 Millionen Euro gefördert werden. Diese sind deutschlandweit nicht auf dem letzten Platz, denn bereits heute gibt es knapp 500 „Zapfsäulen“ in Berlin.

 

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