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Grafik einer Waage mit einem Auto auf der einen und Geldstücken auf der anderen Seite.
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Fuhrpark: Neues Tool beantwortet die Gretchenfrage der Elektromobilität
Grafik einer Waage mit einem Auto auf der einen und Geldstücken auf der anderen Seite.
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Fuhrpark: Neues Tool beantwortet die Gretchenfrage der Elektromobilität

Ob sich ein E-Auto im Einzelfall lohnt, hängt von vielen Faktoren ab. Ein neues Tool berücksichtigt sie alle – in nur 8 Minuten.

„Nun sag, wie hast Du´s mit der Wirtschaftlichkeit?“

Diese Frage trifft wohl ziemlich genau den Nerv der Elektroautos. Denn inzwischen gibt es Stromer, die mit den Benzinern in allen Disziplinen mithalten können: „von 0 auf 100“ sind sie sowieso meist schneller und das Reichweitenproblem ist zumindest in der „Tesla-Klasse“ annährend gelöst – und ansonsten sind die Unterschiede ja eher minimal. Nur eben in punkto Geld nicht, denn Elektroautos sind meist viel teurer als Verbrenner. Ob sie sich trotzdem lohnen, lässt sich so einfach nicht sagen, denn das hängt von einer großen Menge von Faktoren ab.   

Auch Fördermöglichkeiten lassen sich vergleichen

Fördermaßnahmen wie Steuererleichterungen oder Abschreibungsmöglichkeiten werden genauso wie Annahmen zur Entwicklung der Benzin- und Elektrizitätspreise, zu Reparatur-, Instandhaltungs- und Versicherungskosten von dem Tool mit einbezogen. Die Gesamtfahrleistung und Verteilung der Fahrleistung über das gesamte Jahr werden automatisch ausgerechnet. In den nächsten Monaten wollen die DLR-Forscher das Programm so weiterentwickeln, dass damit auch die unterschiedlichen politischen Fördermöglichkeiten der einzelnen Länder vergleichen kann.

Zu den Partnern gehören neben dem DLR: Bosch (Deutschland), RACC Automovil Club (Spanien), Electric Vehicle Union EVU (Norwegen), FIER Automotive (Niederlande), IRU Projects (Belgien), Transport for London (Grossbritannien), Austrian Energy Agency EA (Österreich) sowie die Cardiff University (Grossbritannien). Das Projekt wird koordiniert vom energysavingtrust (Grossbritannien) und mitfinanziert durch das Programm Intelligent Energy Europe der Europäischen Union.