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Robert Metzger, Geschäftsführer der Munich Expo, bei der Ankündigung des eMondays auf der eCarTec Munick 2015.
Robert Metzger, Geschäftsführer der Munich Expo, bei der Ankündigung des eMondays auf der eCarTec Munick 2015.
Holland am eMonday: zwischen Pizza und Schampus
Robert Metzger, Geschäftsführer der Munich Expo, bei der Ankündigung des eMondays auf der eCarTec Munick 2015.
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Holland am eMonday: zwischen Pizza und Schampus

Holland präsentiert sich auf der eCarTec als Vorreiter der Elektromobilität – und lässt auch bei Rückschlägen die Korken knallen.

Oranje Lösungen

Außerdem können E-Fahrzeuge einige „typisch holländische“ Probleme lösen, wie die Firma EMOSS berichtet: Die elektrischen Kleinlaster, die EMOSS u.a. produziert, müssen für 250 km Fahrt ca. 4,5 Stunden lang geladen werden. Ein holländisches Gesetzt macht sie aber unter Umständen dennoch attraktiv, denn in Hollands Städten gilt nämlich – neben immer strengeren Abgasnormen –  auch ein nächtliches Lieferverbot für LKWs. Der Grund ist der Lärmschutz – allerdings führt das Gesetz wiederum zu einem anderen Problem, denn eigentlich hat die nächtliche Anlieferung große Vorteile: sie entlastet die verkehrsreichen Tagstunden. Laut- und emissionslose E-Trucks können diese Zwickmühle umgehen. Auf lange Sicht könnte damit also holländische Lärmschutzverordnungen die Elektromobilität auf einem ganz neuen Gebiet voranbringen.