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Detailansicht einer BMW-Studie.
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Elektromobilität: Quo vadis, „i5“ – kneift BMW vor Musk?
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Elektromobilität: Quo vadis, „i5“ – kneift BMW vor Musk?

Seit langen ist ein BMW i5 im Gespräch, doch nun will man offenbar doch keinen Luxus-Stromer bauen. Scheut man den Vergleich mit Tesla?

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„Wir sind mittlerweile in der dritten Generation von E-Antrieben, wir dürfen sagen, dass wir hier die Nase vorn haben“ verkündete BMW-Entwicklungsvorstand Klaus Fröhlich kürzlich in der Automobilwoche.  BMW hält sich in Sachen Elektromobilität also für führend.

Wenn es um dieses Thema geht, stellt man in München gerne Bilder der aktuellen i-Fahrzeuge daneben, dem i3 und dem i8. Vor allem letzterer vermittelt rein optisch alles, was man mit „Elektromobilität“ verbindet: Er ist futuristisch, stromlinienförmig und er leuchtet wie ein Laserschwert.

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Vorzeigeauto mit Handicap

Dieses Vorzeige-Auto hat nur einen Haken: rein elektrisch kommt es gerade mal 30 Kilometer weit. Eines der beiden Modelle der „elektrischen Submarke“ BMWi ist also eigentlich gar kein E-Auto, sondern ein Plug-In Hybrid.

Noch dazu eines, dass gegen die richtigen Elektroautos irgendwie alt aussieht: Mit 126.000 Euro ist er teurer als das Tesla Top-Model, aber bei weitem nicht so sportlich. Für die 0-100 km/h braucht er z.B. mehr als eine Sekunde länger.

Hybrid als Ausweg

Was bleibt ist der Hybrid. Diese Lösung ist aus jeder Hinsicht folgerichtig: Hybride haben Potenzial für gute Leistung, nichts Anderes zeigen die aktuelle Supersportwagen wie der Farrari LaFerrari und der Porsche 918 Spyder. In eine hybride Zukunft kann man den alten „Verbrenner-Vorsprung“ vorerst retten und gleichzeitig die immer strengeren Abgasnormen erfüllen.

Zudem ist BMW auch dabei, eines der großen Hybrid-Probleme zu lösen: Nachdem man hier sowohl E- als auch Verbrennungsmotor braucht, neigen Hybride zum Übergewicht. In Sachen Leichtbau hat BMW in letzter Zeit aber große Fortschritte gemacht. Konsequenterweise hat man in München nun auch angekündigt, nach und nach die fast ganze Flotte „hybridisieren“ zu wollen.

Und was wird aus dem vollelektrischen „i5“? Unter diesen Umständen wohl wahrscheinlich gar nichts.