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Elektroautos bekommen Geld fürs richtige Timing beim Laden
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Elektroautos bekommen Geld fürs richtige Timing beim Laden

E-Autos können für Stromversorger sehr nützlich sein. In Kalifornien werden sie jetzt sogar dafür bezahlt.

Mit Schadensersatzzahlungen kennen sie sich aus: der einst zu 333 Millionen Dollar Schadensersatz verurteilte Energiekonzern Pacific Gas & Electric (PG&E) zahlt dieses Mal freiwillig: BMW i3 Fahrer bekommen eine Prämie, wenn sie mit der Aufladung ihres auf den richtigen Zeitpunkt warten.

Das Pilotprojekt von PG&E und BMW soll innerhalb 18 Monaten testen, in wieweit sich eine größere Anzahl von Elektroautos auf die Energieversorgung auswirkt. Stromanbieter sehen gleichzeitig Vorteile und Nachteile in Elektroautos. Zum einen belasten diese natürlich schnell das Stromnetz, wenn viele davon zu einer ungünstigen Zeit aufgeladen werden. Andererseits sind die großen Fahrzeugbatterien fast schon ernst zu nehmende Zwischenspeicher: Wenn genügend davon genau zum richtigen Zeitpunkt geladen werden, könnten sie an einem besonders sonnigen Tag z.B. den Solarstrom aufnehmen, der ansonsten zu Überkapazitäten führen würde.

 

Diese Überlegungen führen zwangsläufig zu einer entscheidenden Frage: Wie kann man die Ladezyklen der E-Mobile „steuern“ – also wie kann man die Elektro-Fahrer dazu bringen, ihr Auto genau zum richtigen Zeitpunkt aufzuladen? Da sie mit ihren privaten Batterien etwas leisten können, was den Energiefirmen viel Geld spart, wäre es sicher nur gerecht, sie für das richtige Timing beim Laden auch zu bezahlen. Und diesen Weg wählt nun auch PG&E: In einem Pilotprojekt wurden 100 BMW i3 Fahrer ausgewählt, die eine Prämie bekommen, wenn sie die Aufladung auf einen Zeitpunkt verschieben, der für das Netz günstiger ist.  

Gegenüber dem Handelsblatt äußert sich Jana Corey von PG&E wie folgt: “Uns ist sehr an der Verbreitung von Elektroautos in Kalifornien gelegen. Das BMW-Pilotprogramm ist ein Vorhaben, das demonstrieren soll, dass wir die Masse dieser Wagen in einer verlässlichen Art und Weise handhaben können.“

 

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