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Grafik in der ein Elektroauto über das Stromnetz mit einem Kraftwerk verbunden ist, dass schwarze Wolken ausstößt.
Grafik in der ein Elektroauto über das Stromnetz mit einem Kraftwerk verbunden ist, dass schwarze Wolken ausstößt.
Ist das Elektroauto ein „Betrug an der Umwelt“?
Grafik in der ein Elektroauto über das Stromnetz mit einem Kraftwerk verbunden ist, dass schwarze Wolken ausstößt.
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Ist das Elektroauto ein „Betrug an der Umwelt“?

Motorenentwickler Professor Fritz Indra stellt die gesamte Idee der Elektromobilität in Frage.

"Man darf Energie nie wandeln"

Indra geht aber noch einen ganzen Schritt weiter, denn er hält gesamte Idee der Elektromobilität für falsch. Allerdings nicht, weil er die Reduzierung von Emissionen für unnötig hält – im Gegenteil: für ihn sind Elektro- und Hybridautos schlicht ein „Betrug an der Umwelt“, wie er dem Handelsblatt erklärte. „In dem Moment, in dem sich diese Autos am Stromnetz bedienen, blasen die Kraftwerke den Schmutz in die Luft, und zwar ungleich mehr, als moderne Verbrennungsmotoren. Das erste, was in China bei schmutziger Luft passieren müsste, wäre ein Fahrverbot für Elektroautos.“

Nach Indras Überzeugung ist die Vorstellung vom emissionsfreien Elektroauto eine Illusion, denn im Gegensatz zum Verbrenner muss für das E-Auto die Energie erst umgewandelt werden. „Man darf Energie nie wandeln, denn die Energieumwandlung ist immer mit Verlusten verbunden, egal in welche Richtung“.

Daher sieht er für die Elektromobilität auch in Zukunft keinerlei Hoffnung und geht davon aus, dass sie bald wieder aus der Diskussion verschwindet. Selbst dann, wenn es einmal ein „zu viel“ an Strom geben würde. Denn auch dann wäre er dafür, daraus Brennstoffe für Verbrennungsmotoren zu machen. Dabei stellt sich aber die Frage, ob dies dann nicht ebenfalls eine Energieumwandlung wäre, die ja zwangsläufig zu Verlusten führt.