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Ein Mikrofon im Vordergrund, im Hintergrund eine laufende Konferenz.
Ein Mikrofon im Vordergrund, im Hintergrund eine laufende Konferenz.
Auffällig unauffällig: die nationale Konferenz zur Elektromobilität
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Auffällig unauffällig: die nationale Konferenz zur Elektromobilität

Heute beginnt die 3. nationale Konferenz zur Elektromobilität. Sie ist hochkarätig besetzt – macht aber bedenklich wenig Wind.

 

Wenn die große Elektromobilitätskonferenz nun aber schon betont unauffällig gehandhabt wird, dann stellt sich die Frage, wie entschlossen die Regierung tatsächlich noch hinter der Sache steht. Ihr 2010 ausgerufenes Ziel, eine Million Elektroautos bis 2020 auf die deutschen Straßen zu bringen, gilt unter jetzigen Voraussetzung als völlig unhaltbar. Wenn man hier entschlossen gegensteuern wollte, wäre diese Konferenz eine gute Gelegenheit, das aufmerksamkeitswirksam anzukündigen.

Tatsächlich sind auch Maßnahmen im Gespräch – etwa Steuererleichterungen für gewerbliche genutzte Elektroautos. Automobilexperte Ferdinand Dudenhöfer sieht allerdings auch diese Maßnahme skeptisch: „Firmen dürften im Wesentlichen die sogenannten Plug-In Hybride kaufen. Die fahren 30 Kilometer elektrisch und dann konventionell. Damit wird die öffentliche Lade-Infrastruktur zum Absterben gebracht." Da man aber anscheinend versucht, die Elektromobilität möglichst weit unter dem Radar fliegen zu lassen, ist wohl selbst die Umsetzung dieser Maßnahme fraglich.