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Fahrbericht Kia Niro: Der erste Crossover-Hybrid der Welt
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Fahrbericht Kia Niro: Der erste Crossover-Hybrid der Welt

Der neue Kia Niro ist komfortabel, geräumig und sparsam. Der DRIVEN!-Fahrbericht zeigt, was der erste Crossover-Hybrid der Welt kann.

Das Thema Elektromobilität ist immer "noch so eine Sache". Viele fühlen sich überfordert, manche hängen zu sehr an den emotionsgetriebenen Verbrennungsmotor und für die Meisten ist ein E-Auto schlicht zu teuer. Eine Förderung muss her! So lautete die Bitte Vieler. Am 2. Juli ging dann die Umweltprämie an den Start. 4.000 Euro Zuschuss für Elektroautos und 3.000 Euro für Plug-In Hybride. Einen Monat später fällt die Bilanz eher ernüchternd aus. Ganze 1.791 Anträge sind im zuständigen Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle eingegangen. Woran liegt es?

An einem Auto wie dem neuen Kia Niro kann es nicht scheitern. Ist er doch eines der wenigen E-Autos, die vom Design her ansprechend sind. Die Koreaner kommen damit dem SUV-Hype mit einem Elektromotor entgegen und so entsteht der erste Hybrid-Crossover der Welt. Kia war so freundlich und hat DRIVEN! nach Hamburg für eine erste Fahrt eingeladen.

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Aber was ist eigentlich ein Hybrid?

Ein Hybridmotor ist eine Kombination von zwei verschiedenen Antrieben. Der parallele Hybrid, wie er im Kia Niro zum Einsatz kommt, hat den Vorteil, dass der Verbrennungsmotor kleiner und somit leichter ausfallen kann. Die verlorene Leistung wird dann mit dem Elektromotor wettgemacht. Durch die sogenannte Rekuperation wird der Elektromotor beim Rollen und Bremsen geladen. Ist der Akku leer, fährt der Niro mit dem 105 PS starken 1,6 Liter-Benziner weiter und lässt sich als Plug-in-Hybrid an Steckdose und Ladestation wieder fit machen. Bei geladenem Akku hat der Hybrid den Vorteil, in der Stadt und auf der Landstraße bei sanftem Gasdruck rein elektrisch zu beschleunigen und zu fahren. Im Umkehrschluss bedeutet das einen niedrigeren Verbrauch.

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Verbrenner und Elektromotor: perfekte Synthese

Kias Hybrid-Crossover überzeugt mit einem harmonischen Zusammenspiel beider Antriebsarten. Der Übergang ist nahezu nahtlos in Kombination mit einem 6-Stufen-Direktschaktgetriebe. Mit einer Systemleistung von 141 PS und einem maximalen Drehmoment von 265 Newtonmeter ist der Niro wahrlich kein Beschleunigungswunder. Auf Hundert geht es in 11,5 Sekunden und die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 162 km/h, sofern der Akku leer ist. Ansonsten schafft man auf freier Bahn bis zu 190 km/h. Der Crossover punktet mehr mit seinem Komfort. Großen Anteil daran hat das gut abgestimmte Fahrwerk.

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Parade-Disziplin: Der Verbrauch

Der Niro entpuppt sich als Spritsparwunder. Bei unseren Testfahrten im Hamburger Umland mit Stadt- Land und Autobahnfahrten, teils im Stau, pendelte sich der Verbrauch bei 4,6 Liter auf Hundert Kilometer ein. Das ist erstaunlich, erfordert aber auch ein wenig Fingerspitzengefühl: Wird man fahrlässig, steigt auch der Durst um 2-3 Liter an.  

Luftiger Innenraum

Die gesamte Karosserie erstreckt sich über 4,36 Meter und durch den langen Radstand bietet der Niro einiges an Platz für alle Passagiere.  Praktischerweise ist die 33 Kilogramm schwere Batterie unter der Rücksitzbank verbaut und verbraucht nicht noch mehr Platz vom relativ übersichtlichen Kofferraum mit einem Volumen von 373 Litern. Auch die Ablageflächen sind gut verteilt und leicht erreichbar.

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Viel Technik

Wenn man schon nicht der Schnellste ist, willl man als Fahrer doch zumindest mit der neusten Technik ausgerüstet werden. Nebst Navigationssystem mit 8 Zoll großem Monitor gibt es eine induktive Ladestation für Smartphones, sowie ein JBL Premium Sound System, das ein bisschen mehr an Tiefen vertragen könnte. Auch an Assistenzsystemen hat Kia nicht gespart: adaptiver Tempomat, Bremsassistent mit Fußgänger-Erkennung, Quer-Verkehrs-Warnung, Spurhalteassistent und ein Toter-Winkel-Assistent sind für den Niro erhältlich. Wer den Koreaner als Lastenesel nutzen will, der muss das „Last-Paket“ ordern: Damit wird der Niro für Anhängelasten bis 1.300 Kilogramm ausgelegt. Zudem sich lässt der Crossover, dank der kurzen Überhänge und einer elektrisch unterstützten Lenkung, präzise durch die Stadt steuern. Parksensoren bekommt man in der Topversion serienmäßig.

Fazit

Der Kia Niro ist eine frische und neue alternative zu aktuellen Modellen. Interessant macht ihn sein niedriger Verbrauch, die gute Ausstattung, die Möglichkeit zur Anhängerkupplung, sowie der attraktive Preis. Das Basis-Modell kostet 24.990 Euro. Die von uns gefahrene Top-Version „Spirit“ lässt mit einem Preis ab 30.390 Euro keine Wünsche offen. Wichtigstes Verkaufsargument ist und bleibt aber die 7 Jahresgarantie. Bei vorzeitigen Verkauf, geht die Garantie auch auf den neuen Besitzer über.

Ihr wollt den Kia Niro in Action sehen? Dann klickt auf das Video!