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Powerbox fürs Chiptuning.
Artikel
Der Power-Chip: Dichtung und Wahrheit!

Chiptuning-Ratgeber: Die 7 wichtigsten Fragen auf einen Blick

Per Chiptuning bekommt man einen ordentlichen Leistungsschub für wenig Geld. Aber was ist mit TÜV, Versicherung, Motorgarantie & Co.?

1. Auto-Tuning per Chip: Was bringt’s?

Ca. 20 Prozent mehr Power. Und das für vergleichsweise wenig Flocken, denn ein Chip ist mit ca. 600 – 1500 € meist um einiges günstiger, als es der nächstgrößere Serienmotor fürs gleiche Auto wäre.

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2. Geht da auch noch mehr?

Es gibt Tuner, die noch weitaus mehr versprechen. Allerdings läuft man ab einem gewissen Punkt Gefahr, dass sich der Verschleiß am Motor zu stark erhöht. 

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3. Welche Autos lassen sich „chippen“?

Theoretisch die allermeisten. Praktisch macht es aber wohl nur bei Motoren mit Turboladern Sinn. Aus Saugmotoren bekommt man auf diese Art nämlich kaum eine nennenswerte Mehrleistung heraus.

Je nach Alter und Zustand des Fahrzeugs sollte man sich auch überlegen, ob sich ein Tuning noch lohnt.

4. Powerbox oder Software-Tuning?

Es gibt verschiedene Arten des Chiptunings. Entweder wird die Motorensoftware direkt überschrieben – oder es wird ein Zusatzsteuergerät verbaut, das mit dem autoeigenen Steuergerät kommuniziert.

Letzteres hat den Vorteil, dass es sich sehr einfach einbauen lässt (nahezu „Plug and Play“) und man es bei Bedarf auch schnell und einfach wieder ausbauen kann.

Wenn man hingegen die fahrzeugeigene Software verändert, läuft man Gefahr, dass die Werkstatt bei einem Unfall oder bei Inspektionen ein Update aufspielt, das die Tuningsoftware überschreibt. Dann ist der Leistungsgewinn verloren.

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5. Was hält die Versicherung vom Chiptuning?

Durch das Chiptuning hat das Auto mehr Leistung und damit steigt auch sein Wert. Beide Faktoren haben Einfluss auf die Höhe der Prämien.

Am besten bespricht man die Sache also noch vor dem Tuning mit der Versicherung, damit man weiß, was kostenmäßig auf einen zukommt.

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6. Und was passiert beim Chiptuning mit der Garantie?

Das ist der heikelste Punkt am Chiptuning: Falls das zu jeweilige Auto noch eine gültige Herstellergarantie hat, ist es möglich, dass sie durch das Tuning erlischt.  

Die seriösen Tuner bieten aber Motorgarantien an. Womit wir beim nächsten Thema wären.

Wie genau ein Chip-Tuning abläuft, können wir Euch auch zeigen, denn DRIVEN!-Redakteur Daniel Rosenbach hat erst kürzlich einen Porsche 911 Carrera 4S chippen lassen:

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7. Woran erkennt man seriöses Chiptuning? 

Neben den Dingen, die der gesunde Menschenverstand abdecken sollte (hat der Tuner eine richtige Werkstatt oder bastelt er in einer verlassenen Baracke? Gibt es ein Firmenschild oder kennt Ihr nur als „Schrauber-Schorsch“?) muss man vor allem darauf achten, dass der Chip ein Teilegutachten hat.

Zwar kann man auch Chips ohne Teilegutachten verwenden, dafür muss der TÜV das Fahrzeug aber einer aufwendigen Einzelabnahme unterziehen. Und die ist so teuer, dass sich die ganze Sache dann überhaupt nicht mehr lohnt.