Top Deals rund um Deine Mobilität

Artikelbild BeschreibungRatgeber: Sommerreifen5358
Artikel
Wann lohnt sich der Wechsel?

Ratgeber Sommerreifen: Wann lohnt sich der Wechsel? | Driven!

Die Faustregel für Sommerreifen lautet "O bis O" - von Ostern bis Oktober. Aber kann man dieses Jahr vielleicht schon früher wechseln?

Die Sonne zeigt sich immer öfter und die Temperaturen steigen stetig. Der Sommer steht so langsam vor der Tür! Die Faustregel für den Reifenwechsel lautet zwar "von Ostern bis Oktober", doch was spricht eigentlich gegen einen frühzeitigen Wechsel auf Sommerpneus? Solange kein Frost in Sicht ist und die Temperaturen kontinuierlich über 7°C liegen, ist nichts dagegen einzuwenden!

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Wer seine Kompletträder in der Garage lagert, der kann einen Wechsel auch selbst durchführen. Steht jedoch ein Kauf neuer Reifen an, dann sollte frühzeitig ein Termin bei einem Reifenservice geplant werden, denn mit den ersten Sonnenstrahlen kann es dort schnell zu Engpässen kommen.  

Beim Wechsel in Eigenregie sollten alte Reifen zuerst kontrolliert werden. Sind Beulen oder Risse sichtbar, sind sie ein Sicherheitsrisiko und dürfen nicht mehr verwendet werden. Auch Pneus, die älter als sechs Jahre sind, gibt man besser zum Altreifendepot. Das Alter der Reifen erfährt man durch einen Blick aufs Herstellerdatum, verborgen in der sogenannten „DOT-Nummer“. Hinter der Aufschrift DOT auf der Reifenflanke folgt eine Zahlenkombination. Die ersten beiden Ziffern beziehen sich auf die Herstellungswoche, die anderen beiden auf das Jahr. 4314 bedeutet also 43. Kalenderwoche 2014 – der Reifen wäre in diesem Fall noch nicht zu alt.

Die Vorteile von Sommerreifen

Die Vorteile von Sommerreifen bei warmen Temperaturen liegen klar auf der Hand, vor allem in Hinblick auf die Sicherheit. Die Fahrstabilität verbessert sich, der Grip in Kurven ist höher, der Bremsweg wird kürzer. Tests haben ergeben, dass ein Auto mit Sommerreifen beim Abbremsen aus 100 km/h einen ein bis drei Meter kürzeren Bremsweg hat als eines mit Winterbereifung. Das liegt unter anderem an der härteren Gummimischung der Sommerreifen. Außerdem sinkt der Verbrauch durch einen geringeren Rollwiderstand deutlich.

Sommerreifentest 2017

Beim aktuellen Sommerreifentest 2017 des ADAC wurden rund 31 Modelle aus den beiden Reifengrößen für Mittelklassewagen (195/65 R15) und SUV (215/65 R16) getestet. Knapp ein Viertel schneidet mit dem Testurteil „gut“ ab. Grund dafür ist die durchweg gute Leistung beim Bremsen auf nasser Fahrbahn. Alle Testergebnisse für SUV- und Mittelklassefahrzeuge findest Du in der Bildergalerie:

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Du hast noch keine passenden Sommerreifen? Hier kannst Du Reifen kaufen!

1. Beim Reifenhändler kaufen

Der einfachste Weg um neue Reifen zu kaufen ist die Fahrt zum Reifenhändler. In der Regel stehen mehrere Modelle zur Auswahl. Wenn Du den passenden Reifen gefunden hast, kannst Du im Anschluss einen Termin für den Wechsel vereinbaren. Wer die Reifen beim Händler kauft und diese dort montieren lässt, der spart meist beim Reifenwechsel. Vergleichen lohnt sich also.

Vorteile:

  • Einfach
  • Persönliche Beratung
  • Anschließender Reifenwechsel
  • Altreifenentsorgung
  • Möglichkeit zur Radeinlagerung

Nachteile:

  • Kein Preisvorteil
  • Weniger Reifenauswahl
  • Lange Wartezeiten

2. Reifen online kaufen

Im Netz gibt es zahlreiche Anbieter. Oft locken die Portale mit günstigen Angeboten und einem 30-tägigen Rückgaberecht. Die Auswahl ist grenzenlos und man findet schnell und einfach den passenden Reifen für sein Modell.

Vorteile:

  • Große Auswahl
  • Kundenbewertungen
  • Preisvorteil
  • Rückgaberecht
  • In der Regel versandkostenfrei

Nachteile:

  • Keine persönliche Beratung
  • Muss zur Werkstatt transportiert werden

3. Gebrauchtreifen kaufen

Wem neue Reifen zu teuer sind, der kann schnell auf dem Gebrauchtreifenmarkt fündig werden. Viele Autofahrer bieten auf Portalen wie eBay Kleinanzeigen ihre alten Pneus an, wenn sie ihr Fahrzeug wechseln. Dabei sollte man auf einige Punkte achten. Wie alt ist der Reifen? Das erkennst Du auf der Reifenflanke anhand der beiden letzten Ziffern der DOT-Nummer. Älter als sechs Jahre sollte ein Reifen nicht sein. Bei einem Gebrauchtreifenkauf empfehlen wir jedoch nur Reifen zu kaufen, die nicht älter sind als vier Jahre. Achte auch darauf, dass die Reifen gleichmäßig abgefahren sind. Passt die Profiltiefe? Das Gesetz schreibt eine Mindestprofiltiefe von 1,6 mm vor. Bei einer Profiltiefe von unter 3 mm wird jedoch geraten, den Reifen zu erneuern. Stimmen alle Faktoren überein, kann man ein sehr günstiges Schnäppchen machen.

Vorteile:

  • Günstige Angebote
  • Oft als Sommerkompletträder
  • Große Auswahl im Internet

Nachteile:

  • Meistens zur Selbstabholung
  • Kürzere Lebensdauer

Die passenden Reifen gefunden? Was nun?

Wer sich für neue Reifen entschieden hat, der sollte die Pneus zunächst vorsichtig einfahren. Werksfrische Reifen sind sehr glatt, da sie beim vulkanisieren mit einem silikonähnlichen Trennmittel eingesprüht werden. Erst nach 200 bis 300 Kilometern, wenn die Reifenoberfläche etwas aufgeraut ist, verschwindet die Beschichtung vom Reifen und sie können den vollen Grip aufbauen. Außerdem kann sich der neue Reifen womöglich im Einsatz etwas anders verhalten als der vorherige .