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Volvo, Gebrauchtwagen, V90 Cross Country, Seitenansicht Foto: Volvo
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Besser im Winter als im Sommer

Gebrauchtwagen online verkaufen: Tipps

Sollte man bis zum Frühjahr warten, wenn man seinen Gebrauchten verkaufen möchte? Diese und mehr Antworten im Ratgeber.

Der Handel mit Gebrauchtwagen dominiert den Automarkt in Deutschland: Allein 2018 fanden hierzulande rund 8,19 Millionen Besitzumschreibungen statt. Laut KBA-Statistik ist diese Zahl etwa doppelt so hoch wie die der Pkw-Neuzulassungen (4,02 Mio.). Wer in der kalten Jahreszeit beschließt, sein Auto zu verkaufen, der neigt nicht selten dazu, bis zum Frühjahr zu warten. Doch ist dieses Vorgehen wirklich empfehlenswert? Diese und weitere Fragen beantworten wir mit unseren Tipps zum Gebrauchtwagen-Verkauf.

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Zeitpunkt: Wer im Winter einen Autoverkauf plant, der sollte eben nicht warten, bis es draußen wärmer wird. Vielmehr ist anzuraten, schon jetzt ein entsprechendes Inserat ins Internet zu stellen. Denn Fakt ist: Die kälteren Monate bieten die aussichtsreichsten Chancen, um für einen Gebrauchtwagen einen hohen Preis zu erzielen. Als Beleg dient beispielsweise der Gebrauchtwagen-Preis-Index von Autoscout24 (AGPI). Demzufolge erreichen die Durchschnittspreise in den Wintermonaten einen Höchststand. Woran liegt das? In der Regel übersteigt die Nachfrage hier das Angebot! Denn im Gegensatz zu den Preisen ist die Zahl der Gebrauchtwagen-Online-Inserate in dieser Zeit vergleichsweise niedrig. Doch ist dies natürlich nicht alleinentscheidend für einen zufriedenstellenden Kaufpreis.

Auto verkaufen online: Auf die Optik kommt es an

Fahrzeugreinigung: Nicht minder wichtig für den Erfolg beim privaten Autoverkauf ist der gute erste Eindruck. Die Fotos des Gebrauchtwagens sollten optimalerweise einen gepflegten Zustand abbilden. Dies gelingt natürlich dann am besten, wenn das Fahrzeug vorher außen und auch im Innenraum intensiv gereinigt wurde. Hier gibt es die Möglichkeit, professionelle Aufbereiter in Anspruch zu nehmen. So lassen sich in der Regel wesentlich bessere Ergebnisse erzielen. Zwar kostet eine derartige Dienstleistung je nach Fahrzeugzustand einige hundert Euro, am Ende kann dies jedoch über den Gebrauchtwagen-Preis wieder hereingeholt werden.

VW T-Roc, Heckansicht, Gebrauchtwagen, Tipps
Ein VW T-Roc am Meer: Zugegeben, solch ein Panorama ist für die meisten von uns schwer machbar. Doch zumindest ein heller Hintergrund ist für die Bilder ratsam. Foto: Volkswagen

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Fotografieren: Nun geht es darum, den Gebrauchtwagen möglichst optimal in Szene zu setzen. Für die Bilder sollte man am besten einen sonnigeren Tag wählen. Bei hellerem Licht gelingt ein entsprechend besserer Effekt. Dunkle Aufnahmen wie in der Nacht sind darum zu meiden. Und als Hintergrund? Ein blitzblankes Auto in einer strahlenden Schneelandschaft kann gewiss äußerst attraktiv wirken. Trotzdem empfiehlt es sich doch eher, den Wagen vor einem möglichst neutralen Hintergrund zu fotografieren. Man sollte es mit der Inszenierung einfach nicht übertreiben. Tipp: Einen gewissen Reiz können bereits Parkdecks oder auch die Parkflächen von Supermärkten, Kauf- oder Möbelhäusern erzielen.

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Außerdem gilt die Regel: Je mehr Impressionen, desto besser! Welche Perspektive des Gebrauchtwagens ist die beste? Untersuchungen zeigen: schräg vorne links, am besten mit etwas eingeschlagenen Vorderrädern - dadurch können gleich die Felgen in Szene gesetzt werden. Gleiches gilt für ein Bild von schräg hinten rechts. Abgerundet werden die Eindrücke vom Exterieur mit Fotos der Front- und Heckpartie sowie einige Detailaufnahmen. Allein schon der Fairness halber gilt übrigens folgende Maxime: Auch kleine Macken wie Kratzer am Lack sollten gleich festgehalten und auch kommuniziert werden. Diese Vorgehensweise erzeugt Vertrauen - denn spätestens beim späteren Besichtigungstermin entdeckt der potenzielle Käufer ohnehin etwaige Missstände.

Des Weiteren sind natürlich auch Einblicke in den Innenraum wichtig, wenn es um den Autoverkauf geht. Eindrücke vom Cockpit und den Sitzen sollten keinesfalls fehlen. Das Bild von den Armaturen wird idealerweise von der Rückbank aus geschossen. Auch bei attraktivem Zubehör und der Sonderausstattung sollte nicht mit Detailbildern gespart werden. Diese wirken sich positiv auf den potenziellen Verkaufspreis aus.

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Autoverkauf: Auf einen Kaufvertrag sollte nicht verzichtet werden

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Gebrauchtwagen online: Befindet sich das Auto in einem guten Zustand und sind die Bilder geknipst, geht es nun darum, die Anzeige für das Online-Inserat zu erstellen. Wer seinen Gebrauchtwagen privat verkaufen möchte, kann das Fahrzeug zum Beispiel bei den großen Gebrauchtwagen-Portalen wie Autoscout24.de oder Mobile.de anbieten. Privatpersonen können ihr Auto kostenlos inserieren, und man hat die Chance, auf zahlreiche potenzielle Kauf-Interessenten aus ganz Deutschland oder auch den Nachbarländern zu treffen.

Zum einen spielen die Bilder eine große Rolle. Zum anderen muss auch der Anzeigentext sorgfältig erstellt werden. Fehlende Angaben oder eine zweifelhafte Grammatik schaden der Seriosität und wirken sogar abschreckend. Wie erwähnt, sollten eventuelle Fahrzeug-Mängel nicht verschwiegen werden, gleiches gilt für bereits getätigte Werkstatt-Aufenthalte und Reparaturen. Das mitgelieferte Zubehör des Gebrauchtwagens kann ebenfalls ein Verkaufsargument sein - zum Beispiel Winterreifen oder auch Schneeketten.

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Preis: Für wieviel Geld möchte ich meinen Gebrauchtwagen verkaufen? Keine einfache Frage. Eine gute Orientierung bieten da ähnliche Angebote des gleichen Fahrzeuges in den gängigen Internet-Börsen. Beim Gebrauchtwagen-Preis spielen natürlich auch entsprechende Extras, Mängel, oder die individuelle Laufleistung eine Rolle.

Kaufvertrag: Egal ob Neu- oder Gebrauchtwagen - ohne Kaufvertrag sollte ein Autoverkauf nicht getätigt werden! Bei der Veräußerung des Wagens sollte stets darauf bestanden werden. Entsprechende Vordrucke eines Kaufvertrages können sich Verkäufer problemlos im Internet herunterladen. Die Autoschlüssel sowie die Papiere sollten erst dann ausgehändigt werden, wenn vom Käufer der volle Kaufpreis erstattet wurde. Außerdem ist es wichtig, bei dem Deal eine Gewährleistung von vornherein auszuschließen. So spart man sich später möglicherweise Ärger.