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Audi A1 citycarver, Halbseitenansicht von vorn, stehend, orange Foto: Audi
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Der Driven-Newsletter 31/19

Das Ende der SUV-Dinos?

++Vorstellung: Audi A1 citycarver++BMW X1 Facelift vs. VW Tiguan++Skoda Kamiq im Preis-Test++Tipps für den Autokauf++

Liebe Driven!-Leser, 

Diese Woche also gleich nochmal ein Audi. Wird das nicht langsam eintönig? In unseren Augen nicht wirklich. Denn derzeit überschlagen sich die Meldungen aus Ingolstadt regelrecht. Neuerungen, Überarbeitungen, Aufwertungen oder wie auch immer: Man hat den Eindruck, als würde Audi gerade aus allen Rohren feuern. Vorige Woche erst der neue Q3 Sportback, dann das Aufsehen erregende Upgrade für den A4, laufend irgendein weiteres Detail zum brandneuen Q4 e-tron – und nun also auch der Audi A1 citycarver.

Unter skurrilen Etiketten wartet manchmal eine Überraschung
Gut, ein weiterer A1 also. Das klingt nicht gerade spektakulär, zugegeben. Was aber ist denn bitte ein „citycarver“? Schaut man ins Wörterbuch, geht einem auch nicht zwingend ein helleres Licht auf. Ein „carver“ ist da zum Beispiel ein „Schnitzer“, einer, der ein Stück Holz oder anderes Material mit einem Messer oder anderen Werkzeug in künstlerische Form bringt. Insofern wäre das neu zusammengestellte A1 sozusagen ein „Innenstadtschnitzer“. Man braucht Humor, um über diese Namensgebung nicht wenigstens zu schmunzeln. Dabei sind gerade die Marketingabteilungen der Autohersteller ja durchaus für ihre Kreativität bei der Namensschöpfung berühmt. Aber so skurril mancher Auto-Name auch sein mag: Wir müssen zugeben, dass wir oft überrascht waren, was sich hinter dem Etikett wirklich verbarg. Ist der Audi A1 citycarver auch so ein Fall?

Kleinwagen mit optischer Nähe zu SUV-Modellen 
„Ein junger, urbaner Typ“ soll er sein, lässt man uns von Audi wissen. „Schön hochgebockt“, so tituliert es ein großes Presseportal. Alles noch etwas unpräzise. Wir wissen an dieser Stelle immer noch nicht, was den citycarver denn so grundverschieden wie vorteilhaft gegenüber dem A1 Sportback machen soll. Die Bilder allerdings sprechen eine eindeutigere Sprache: "Ja, dieser Ingolstädter sieht richtig klasse aus!", sagt man sich da sofort. Obwohl er gerade mal schmächtige 4,04 Meter in der Länge misst, wirkt der A1 citycarver wesentlich größer. Die Konturen sind durch diverse Sonderelemente am Außendekor geschärft: ein Kühlergrill im Stil der Audi Q-Modelle, serienmäßiger Unterfahrschutz und breite Seitenschweller geben dem A1 citycarver ein Erscheinungsbild, das sich locker mit den gängigen Geländelimousinen vergleichen lässt. Dazu kommen noch vier zusätzliche Zentimeter Bodenfreiheit. Die Einsicht, dass es nicht immer nur ein klobiges SUV sein muss, scheint sich inzwischen nach und nach durchzusetzen. Die Kleinwagen mit SUV-Anmutung vereinen einige Vorteile dieser beiden Gattungen – und haben auch bei der Parkplatzsuche einen entscheidenden Vorteil gegenüber manchem SUV-Dickschiff. Insgesamt ist der Neue also nicht nur schön anzuschauen, sondern stellt vor allem auch einen interessanteren Ansatz dar, wie Show und Praktikabilität im urbanen Raum zusammengehen können. Ob seinesgleichen in den Ballungsräumen das Ende der ausladenden SUV-Dinos einläuten werden? Möglich wär’s.


Eine schöne Woche wünscht,
Michael Schmidt
Redakteur Driven! Autowelt

 
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