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BMW i3, Halbseitenansicht von vorn, fahrend, rot Foto: BMW
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Der Driven-Newsletter 27/19

Vorsprung garantiert?

++BMW i3 im Test++Überblick BMW SUV++Vorab-Test Hyundai Venue++Kompakte mit Euro 6d-Temp++

Liebe Driven!-Leser, 

bevor Ihr jetzt vielleicht denkt: "Nicht schon wieder so ein Stromer!": Dieser Stromer ist zwar ein BMW – aber ein günstiger. Das belegt eine Studie des ADAC. Der BMW i3, so das Ergebnis des fundierten Vergleichs, kommt in der Vollkosten-Bilanz sogar eindeutig besser weg als einige seiner konventionell angetriebener Markenbrüder mit fast ähnlicher oder gleicher Ausstattung und Motorleistung. Nein, der i3 entspricht sicher nicht dem Bild einer schwachbrüstigen Öko-Kutsche. Bei einer Kraft von 170 und 184 PS kann von so etwas auch gar nicht die Rede sein. Ebenso wenig, wenn man die Hightech, Noblesse und den Luxus in Betracht zieht, die dem prestigeträchtige E-Mobil als Ausstattung zur Verfügung stehen. Bereits als Basismodell bringt der i3 in mancherlei Hinsicht mehr mit, als es bei anderen Autos aus der Kompaktklasse überhaupt an Sonderausstattung gibt. Und in der Reichweite? Die lässt sich nach den strengen und darum sehr realitätsnahen Vorgaben des WLTP-Testzyklus auf 285 bis 310 Kilometer beziffern. Man sieht, da braucht es erst gar keinen flammenden Appell an das grüne Gewissen, um zu sagen: Der BMW i3 ist nicht nur kaufbar, nicht nur langfristig rentabel, sondern lässt auch nichts vermissen, was man sich vom hehren Bild eines Premium-Bayern erwartet. Da passt es ins Bild, dass der i3 im Mai 2019 eine Absatzsteigerung von 40 % gegenüber dem Vorjahresmonat erzielen konnte.

Licht und Schatten? 
Bei all den Pluspunkten gibt es auch beim bayerischen Vorzeige-Stromer auch das eine oder andere, was man ihm ankreiden kann. Zuvorderst sind es die doch recht häufigen Preiskoppelungen, denen wir im i3-Konfigurator begegnet sind. Und es ist uns nicht nur einmal passiert, dass wir an einer Stelle kehrtmachen mussten, um uns noch einmal explizit die Logik der i3-Preiskombinationen vor Augen zu führen. Ein Geduldsspiel nach einem altbekannten Schema: Wenn ich dies haben will, muss ich jenes auch noch mit auf die Rechnung nehmen. Da werden beispielsweise aus günstigen 880 Euro für ein Paket mit einem Schlag 2.880 Euro. Selbst für einen BMW mit einem Einstiegspreis von 38.000 Euro nimmt sich so etwas recht ärgerlich aus. 

Öko und Extraklasse gehen zusammen - technisch, aber auch preislich!
Und dann? Man beißt sich auf die Lippe und klickt schließlich doch auf diese Option. Für uns war es ja risikolos, unser i3-Check war nur ein Planspiel, nach dem wir wissen wollten, auf welchem Kostenniveau man höchstwahrscheinlich landet. Ob wir es im realen Leben auch so machen würden? Vielleicht. Ein etwas flaues Gefühl wird wohl jeden befallen, der sich vom BMW i3 vielleicht einen Preisvorteil verspricht. Das eben ist nicht so. Der BMW i3 ist immer noch ein BMW, auch wenn er als noch so vorteilhafter Nobel-Stromer konstruiert wurde. Heißt: Wer in der bayerischen First Class auf Öko umsteigen will, braucht dafür zunächst ein solides Budget. Ob wir im Fazit trotzdem eine Kaufempfehlung geben? Unser Check sagt es Euch.


Eine schöne Woche wünscht,
Michael Schmidt
Redakteur Driven! Autowelt

 
Foto: BMW
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