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Seitenansicht des Hyundai Tucson N-Line Foto: Hyundai
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Der Driven-Newsletter 15/19

Der Anti-Audi?

++Hyundai Tucson im Check++Vorstellung Skoda Kamiq++Seat Ateca im Test++BMW X1: Was muss rein?++

 


Liebe Driven!-Leser,

Was ist eigentlich das Gegenteil von Audi? Dumme Frage? Wir wären wohl auch nie von selbst darauf gekommen, wenn sie sich uns nicht in der Verkleidung einer Antwort aufgedrängt hätte. Und das auch weniger in Form einer donnernden Kampfansage an die Ingolstädter, sondern eher als eine Art Spiegelbild, bei dem alles eigentlich gleich ist, aber andererseits doch wieder alles anders. Bevor wir jetzt aber alles noch komplizierter machen, lösen wir lieber das Rätsel: Das Gegenteil von Audi für uns Hyundai. Genauer gesagt: der Hyundai Tucson. Wir haben uns nämlich diese Woche das Erfolgs-SUV noch einmal genau angeschaut. Wie macht ´ sich dieser so hochgelobte Hochbeiner eigentlich „in Bestform”, also als Top-Modell „Premium”? Wie aber kommt es, dass sich der Tucson im Konfigurator fast schon wie ein Anti-Audi gebärdet?

Facelift-Modell bietet weniger Ausstattungsfreiheit 
Im Zuge der Modellpflege im Jahr 2018 hat es Hyundai nicht nur bei markanten Eingriffen in Außen- und Innenoptik belassen. Das Facelift-Modell des Tucson erweckt auch sonst eher den Eindruck einer kompletten Neuauflage. Das betrifft vor allen Dingen auch die Art und Weise, wie und zu welchem Preis man ihn sich persönlich zusammenstellen kann. Die Südkoreaner haben nämlich die Möglichkeiten dafür streng festgezurrt. Damals, in der guten, alten Vor-Facelift-Zeit, konnte man sich das SUV frei nach Lust und Laune mit allerlei Ausstattung veredeln. Und eben dieser Umstand machte den Tucson zu einer sehr gut vergleichbaren Günstig-Alternative zu den Audi Q-Modellen. Das ist nun vorbei. Die ach so große Freiheit in der Ausstattungswahl ist einer strikten Linien-Bindung gewichen. Rückfahrkamera, größere Felgen oder eine Heizung für die äußeren Rücksitzplätze? Kann man haben. Allein, es geht nicht mehr überall. Will man für seinen Tucson dies oder jenes haben, muss man dafür auch gleich eine oder zwei Ausstattungsstufen höhergehen. Gewisse Dinge gibt es nur noch in Serie. Und dann erst ab einem gewissen Preis.

Hyundai Tucson "N-Line": Rennsport-Gene für den Hochbeiner
Trotz dieser Vorgaben fährt Hyundai mit dem Tucson nun eine Strategie, die das Korsett dann doch ein bisschen lockerer machen soll. Denn mittlerweile kam zwischen den Ausstattungslinien „Style” und „Premium” eine sechste Variante hinzu – die sportlich aufgepeppte „N-Line”, die mit ihrem frisch-frechen Front-Design etwas aus der Reihe tanzt. Die neue Variante ist nicht ganz so teuer wie das Top-Modell und liefert zugleich eine alternative Serienzusammenstellung. Diese Bonbons sollen das SUV auch für diejenigen interessant machen, die sich in den fixen Ausstattungsvarianten des Facelift-Modells bislang nicht recht wiederfinden konnten. Und dieser Schachzug scheint gut aufzugehen. Der Tucson war ja schon immer ein Allrounder, ein Alleskönner. Im Gegensatz zu Audis Q-Filous, bei denen vor allem der Chic die Hauptrolle spielt. Schließlich liefern deren höhere Ausstattungslinien nicht einen derartigen Mehrwert mit, den man bei einem Hyundai Tucson in jedem Fall erhält. Und einen Vorteil besitzt er obendrein: Preislich kann man sich bei ihm schlecht verschätzen.


Eine schöne Woche wünscht,

Michael Schmidt
Redakteur Driven! Autowelt

 
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