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Futuristisches Karosserie-Detail Audi-Ringe Foto: Audi
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Driven-Newsletter 08/19

Die neue Audi-Formel

++Audi Q4 e-tron in Genf++Audi konfigurieren++BMW 1er im Test++Hyundai i20: Günstiger Polo-Rivale++

Liebe Driven!-Leser,

"Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile". Dieser Sinnspruch geht leicht von der Zunge. Einer näheren Überprüfung hält er aber eher selten Stand. Meist sind es eben doch die Einzelteile, die über den Zustand des Ganzen entscheiden. Auch im Fall der Ingolstädter Premium-Marke Audi? Anders gefragt: Reicht die Strahlkraft der ikonischen vier Ringe aus, um den in ihren Gliedern noch immer angeschlagenen Hersteller wieder auf Erfolgskurs zu führen? 

Kühne Pläne, tiefer Fall
Die Marke Audi untrennbar mit Glanz und Glamour zu verbinden und damit zur Top-Premium-Marke Deutschlands aufzusteigen – so lautete der erklärte Plan der VW-Tochter. Spätestens 2020 wollte man sich den Spitzenplatz vor BMW und Mercedes gesichert haben. Daraus wurde freilich nichts. Es folgte die bekanntlich die Dieselkrise, die Audi von allen Konkurrenten mithin am schlechtesten bewältigte, wobei man sich besonders bei der dringend notwendigen Umstellung auf das neue Prüfverfahren WLTP schwertat. Inzwischen haben die Platzhirsche Mercedes und BMW wieder deutlich die Nase vorn, während Audi vor der Herkulesaufgabe steht, einerseits auf den Wandel in der Branche zu reagieren und sich andererseits – quasi ganz nebenbei – selbst neu zu erfinden. Zunächst heißt es wohl: sparen und gesundschrumpfen. Ganze 15 Milliarden Euro sollen bis 2020 eingespart werden – wobei der neue Chef Bram Schot interessanterweise zunächst beim in seinen Augen arg überbesetzten Management ansetzt. Dringend notwendige Einschnitte, keine Frage. Entscheidend für den künftigen Erfolg wird aber nicht zuletzt auch sein, wie man die Modell-Palette in Zukunft aufstellt.


Vorsprung durch Technik?
Auch an auf diesem Gebiet muss Audi kräftig an den Stellschrauben drehen. Denn gerade auf dem europäischen Heimatmarkt musste man zuletzt ein Minus von niederschmetternden 13,6 Prozent hinnehmen, wohingegen es auf dem chinesischen Markt nochmals leicht aufwärts ging. Aber auch in Fernost sind dem Wachstum natürliche Grenzen gesetzt. Und so wird man in Ingolstadt neben den genannten Einsparungen auch ordentlich investieren müssen, um das Angebot weiter zu straffen. Beispielsweise will man das schwächelnde und gemeinhin als angestaubt geltende Volumenmodell A4 demnächst liften und die Produktion erklärter Kassenschlager wie Q3 oder A3 deutlich ankurbeln. Der Audi Q3 Sportback soll vom Coupé-Trend profitieren. Und das leidige Thema "Zukunftsmobilität"? Auch hier will man aus seinen Fehlern lernen und die erfolgreiche SUV-Sparte zunehmend elektrifizieren. Der serienreife e-tron-Quattro hat's vorgemacht; in Genf wird schon im März die nächste Evolutionsstufe der umweltfreundlichen Audi-Hochbeiner vorgestellt, die 2020 in die Showrooms rollen soll: In den Q4 e-tron, soviel steht fest, setzt man große Hoffnungen. 

Insgesamt muss man wohl feststellen: Gelingt Audi die Renovierung aller kränkelnden Teile, werden letztlich auch die vier Ringe als Ganzes wieder strahlen. 


Eine schöne Woche wünscht,

Martin Maerschalk
Chefredakteur Driven! Autowelt

 
Foto: Audi
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