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Seitenansicht des VW T-Cross Bild: Volkswagen
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Der Driven-Newsletter 04/19

VW T-Cross: Sauber? Ja, bitte!

++Dieselprämie - was sich gerade tut++Gut und günstig durch den Seat-Konfigurator++

Liebe Driven!-Leser,

Diese Woche hatten wir eigentlich vor, Euch einen etwas abgespeckten Newsletter zukommen zu lassen, denn auch bei uns in der Redaktion hüstelt und keucht es gerade von jedem Schreibtisch her. Ja, die alljährliche Erkältungsphase geht auch an uns nicht vorbei. Aber da wir gerade beim Hüsteln sind: Diese Woche haben sich die Debatten um den Diesel wieder in neue Höhen geschraubt. Aus jedem Kanal tönt eine Meinung. Und jede Meinung sagt das Gleiche und dann doch wieder was anderes. Weil einer jeden Meinung dann doch wieder etwas mehr draufgesetzt werden muss. Und man kriegt unausweichlich den Eindruck, als ob es sich dabei nur noch um ein ewiges Kreiseln handelte.

Von Fahrern und Rauchern
Da werden Briefe geschrieben. Von Fachleuten, groß an Reputation und beeindruckend an der Zahl. Gemeinsam will man die bisherige Gültigkeit der Schadstoffgrenzwerte wieder ins rechte Licht der Vernunft rücken, heißt: anzweifeln. Als ob es in der Hitzigkeit der Gesamtdebatte bislang und im Grunde gar nicht um eben diese beschworene Vernunft gegangen wäre. Und zum Schluss? Zum Schluss ist wieder der Staat schuld. Dabei muss eins klar sein: Deutschland hat sich dabei an gültige EU-Richtlinien gehalten. Und die EU wiederum hat sich an der Weltgesundheitsorganisation WHO orientiert. Wohlgemerkt: Das ist die gleiche Organisation, die sich schon oft genug um die Eindämmung von gefährlichen Epidemien gekümmert hat. Wir schulden dieser WHO also die ihr gebührende Aufmerksamkeit. Anstatt hierzulande ständig den schwarzen Peter weiterzureichen, sollten wir uns darauf besinnen, dass die WHO die Grenzwertempfehlungen wohl nicht ohne Grund in der Form ausgesprochen hat. Da hilft es auch nicht viel, sich alleine auf den vielbeachteten Vergleich eines hochrangigen Lungenspezialisten zu stützen, wonach ein Raucher schon nach wenigen Wochen tot umfallen müsste, würden für ihn genau die gleichen Maßstäbe gelten, wie sie auf den Diesel derzeit 
angelegt werden. Denn selbst jeder Raucher (wie ich auch) wird wissen, dass das Rauchen an und für sich ungesund ist. Früher oder später treten Schäden auf, ob milder oder stärker, ob man es sich eingesteht oder nicht. Man sollte aufhören. Und wenn man bei dem Vergleich zum Diesel bleibt, sind wir wieder beim Kernproblem. Die Politik will sich zu keinem späteren Zeitpunkt nachsagen lassen, dass sie es wusste und nichts dagegen getan hat. Ach, hätten wir’s doch gewusst! Diese Aussage würde dann verpuffen.

Umdenken braucht Zeit, Vernunft und Anreize  
Darüber hinaus hört man schon seit geraumer Zeit die Klage, wonach sich nur die Deutschen wieder so anstellen würden. „Nirgends in Europa gibt es Fahrverbote!“ Falsch! Nur wird es andernorts auch anders gehandhabt. Madrid, Rom, Athen oder Kopenhagen. Vor allem die Hauptstädte als spezielle Ballungszentren kämpfen mit der Belastung. Allerdings geht es dort etwas unaufgeregter, weil flexibler und damit vernünftiger. Oft orientiert man sich dabei an der Erstzulassung des Autos nach der Logik: je älter desto stinkiger. In Barcelona zum Beispiel gilt seit 2017 bereits die Regel, dass ältere Diesel und ganz alte Benziner nur an Tagen mit deutlich nachweisbarer Hochbelastung zuhause bleiben müssen. Die Vernunft kann also alles regeln. Und neben der Vernunft die Zeit und ein gelenkter Wandel. Wir hatten ja schon öfter betont, dass es sich beim Weg zur Luftreinheit nur um eine Art evolutionären Prozess handeln könne. Ein Umdenken, dem die ausgelobten Dieselprämien ebenso auf die Sprünge helfen können. Zwar nicht nur, aber doch als deutlicher Anreiz. Denn: Auf den Neuwagen gibt es zurzeit halt eben Geld. Volkswagen hat seine Rabatt-Tore erst diese Woche um ein weiteres Stück geöffnet. Und man muss sagen, dass man genau merkt, wie sehr es dem Konzern gerade daran gelegen ist, das Image vom Luftsünder endlich loszuwerden. Dabei spielt auch das neue Mini-SUV T-Cross eine Vorreiterrolle, als sympathischer Saubermann sozusagen. Bei diesem „Polo-SUV“ arbeitet man gerade noch an der Verlässlichkeit der Dieselaggregate, weshalb diese bislang noch nicht im VW-Konfigurator vorzufinden sind. Wir haben uns den VW T-Cross darum als 115 PS starken Benziner zusammengestellt. Und was zahlt man dafür? Das lest Ihr in unserem neuen Preis-Check.



Eine schöne Woche wünscht,

Michael Schmidt
Redakteur Driven! Autowelt

 
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