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Audi Q5, Halbseitenansicht von vorn, stehend, rot Foto: Audi
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Audi-SUV im Konfigurator-Preis-Check

Preis-Check Audi Q5 (2017): Ein bisschen mehr von allem?

Zweite Generation, gleiches Ziel: Chart-Spitze. Der Audi Q5 FY wirkt wie ein rollender Kraftprotz. Doch was steckt drin?

 

Inhalt: 

Audi Q5 2017 / 2018: Die zweite Generation vom Typ FY

Super-SUV – oder alles bloß Show? Derartige Fragen musste sich der Audi Q5 von Anfang an gefallen lassen. Bei der zweiten Generation ist das wenig anders. Freilich, ein SUV in dieser Größenordnung fordert das geradezu heraus, umso mehr, wenn es das Premium-Prädikat stolz am Revers trägt. Seit der neue Audi Q5 vom Typ FY im Januar 2017 den Marktstart vollzogen hat, gehen die Meinungen über ihn doch sehr auseinander. Für die einen ist er die Verkörperung aller SUV-Träume, für die anderen ein überteuererter Schauläufer. Grund genug, ihn sich einmal genau anzuschauen. 

Audi Q5, Halbseitenansicht von hinten, stehend, rot
Foto: Audi

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Im Audi Q5-Konfigurator präsentiert sich das SUV in "Rohform" mit einem Einstiegspreis von 46.000 Euro. Erfahrungsgemäß kann sich der Preis eines Audi-SUV aber gewaltig nach oben schrauben, sobald man mit der Individualisierung des Wagens beginnt. Die nicht eben verhaltene Exklusivität ist ständiger Begleiter bei so gut wie jedem Schritt der Konfiguration. Und nichts anderes ist auch bei einem Audi Q5 zu erwarten: Premiumklasse in Auswahl, Qualität und Preis. Und eines scheint klar: Günstig werden wir hier auf keinen Fall davonkommen. Muss das sein? Warten wir's ab!

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Audi Q5 2018: Motoren und Preis-Höhe

Erster Schritt im Audi Q5-Konfigurator ist die Wahl des gewünschten Motors. Dem Q5 stehen nach der Umrüstung auf die Standards der Abgasnorm Euro 6d-Temp nur noch zwei Antriebe zur Verfügung. Dabei handelt es sich im Grunde um den vor August 2018 noch als 2.0 TDI bezeichneten Turbolader-Diesel, der wieder in denselben, bereits gewohnten zwei Leistungsstufen wählbar ist. An diesen orientiert sich auch die neu eingeführte Nomenklatur: statt 2.0 TDI (in 163 PS und 190 PS), heißt es nun ganz einfach 35 TDI und 40 TDI. Damit wollte man wohl vonseiten der Ingolstädter auch verdeutlichen, dass es nun sicher und sauber zugeht. Ansonsten ändert sich kaum etwas. Bloß die 150 PS starke Dieselvariante ist ganz von der Motorenliste gestrichen worden, genauso wie der 2.0 TSFI-Benzinmotor. Die beiden aktuell angebotenen Diesel-Antriebe verfügen über folgende technische Daten:

  • 35 TDI (Allrad): 120 kW/163 PS, Verbr.: 5,4 l/100km, 7-Gang-Automatik – ab 46.000 €          
  • 40 TDI (Allrad): 140 kW/190 PS, Verbr.: 5,5 l/100km, 7-Gang-Automatik – ab 47.300 €

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Audi Q5: Preis des Motors ist nicht das Hauptkriterium

Man höre und staune. Normalerweise deuten wir in unseren Checks immer an, dass es ja eigentlich die Motor-Wahl ist, der schon gleich zu Beginn der Konfiguration wesentlich über den Endpreis eines Autos entscheidet. Normalerweise. Beim Audi Q5 ist das allerdings etwas anders. Denn allein durch die Tatsache, dass sich der Q5 mit seinen beiden Motoren ohnehin bloß in einem sehr engen und darum überschaubaren Preis-Spektrum bewegt, sieht man schon klar, womit man es zu tun hat, nämlich mit einem hochkarätigen SUV aus der oberen Mittelklasse, das halt seinen standesgemäßen Preis fordert. Da ist ein Preisunterschied von 1.300 Euro tatsächlich nicht mehr entscheidend, vor allem dann nicht, wenn für diesen Aufpreis unterm Strich deutlich mehr PS stehen. Darum sagen wir an dieser Stelle guten Gewissens: Wenn es denn ein Audi Q5 sein soll, dann nehmen wir den Antrieb mit der wuchtigsten Power und entscheiden uns für den 190 PS starken 40 TDI. Ein weiteres Argument für das Aggregat ist sein mit 0,1 Litern nur minimal höherer Spritverbrauch

Audi Q5, 40 TDI, Illustration
Der Audi Q5 40 TDI-Dieselmotor mit 190 PS und einem Drehmoment von 400 Nm beschleunigt von 0 auf 100 km/h in knapp acht Sekunden. - Foto: Audi

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Audi Q5 (2018): Inhalt und Umfang der einzelnen Ausstattungsvarianten

190 PS und schon knapp bei den 50.000 Euro angelangt? Damit man den Audi Q5-Konfigurator richtig versteht, muss man wissen, dass in diesem Betrag nicht bloß Kraft und Image mitinbegriffen sind, sondern gleichzeitig bereits eine gewisse Grundausstattung. Allein der auch als Basismodell bezeichnete Audi Q5 "in Rohform" bringt als Standard-Inhalt schon ziemlich hochwertige Basis-Features mit. So zum Beispiel das Multifunktionslenkrad in 3-Speichen-Design, Dekoreinlagen in "Micrometallic silber", Schmiedeleichträder im 10-Speichen-Design oder Einstiegsleisten mit Aluminiumeinlage. Dazu kommt das MMI Radio "plus" inklusive Bluetooth-Schnittstelle und 7-Zoll-Farbdisplay. Trotzdem mag sich an der Stelle so mancher fragen: War das schon alles an technischer Finesse, an Sicherheits-, Infotainment- und Assistenz-Features? 

Audi Q5 "sport" und Audi Q5 "design"

Wie üblich wird der Audi Q5 über seine Grundform hinaus noch in weiteren Ausstattungsstufen angeboten. Genauer gesagt in zwei: Als Audi Q5 "sport" und Audi Q5 "design". Diese beiden Begriffe kennt man ja auch von den SUV-Geschwistern Audi Q2 oder Audi Q3. Und ebenso wie dort handelt es sich auch beim Audi Q5 dabei sozusagen um höherwertige Modellvarianten, die sich nicht bloß durch ein gewisses Mehr an serienmäßigen Standards vom Basismodell unterscheiden, sondern natürlich auf im Pries. Um genau 1.950 Euro sind beide auch teurer im Preis. Wo aber liegen die Unterschiede? Und wofür zahlt man eigentlich mehr?

Was bietet Audi Q5 "design"?

Steht man vor einem Audi Q5 der Ausstattungsvariante "design", fallen durchaus einige Unterschiede zum Basismodell auf. Allerdings fallen diese viel weniger markant aus, als wir es beispielsweise von einem Audi Q2 in der Variante "design" gewohnt sind. Während dieser nämlich deutlich hervortretende Eigenmerkmale wie an den unteren Partien der Front oder dem Blade an der C-Säule besitzt, hat der Audi Q5 "design" fast keine optischen Alleinstellungsmerkmale. Man muss tatsächlich schon sehr genau hinschauen, um ihn mit bloßem Auge von seinen Modell-Brüdern zu unterscheiden. Trotz allem sind sie da, die "design"-Signale, wenn auch sehr subtil: Die Radlaufblenden sind hier zum Beispiel in "Manhattangrau Metallic" gehalten. Das Kühlerschutzgitter kommt in "Titanschwarz" und mit Lamellen in Chrom. Auch an den seitlichen Lufteinlassgittern kommt dieses Material zum Einsatz. Schließlich steht der Audi Q5 "design" auf 18-zölligen Aluminium-Gussrädern im 5-Doppelspeichen-Dynamik-Design. Und was ist mit den Themen wie Assistenz oder Infotainment? Die Antwort ist ernüchternd. Lediglich das sogenannte Ambiente-Lichtpaket ist innen als besonderes Extra in Serie verbaut. Bessere Stimmung, bessere Beleuchtung. Aber ein Plus an praktischer Funktion? Leider Fehlanzeige.

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Audi Q5, Frontansicht, stehend, grau
Mitunter erkennbar an seinem Unterfahrschutz in "Selenitsilber matt": Der Audi Q5 "sport". Die seitliche Lufteinlassgitter sind in "Titanschwarz matt" gehalten mit Lamellen in Aluminiumsilber. - Foto: Audi

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Was bietet Audi Q5 "sport"?

Wir können also an dieser Stelle festhalten: Ein Audi Q5 "design" bietet uns gegenüber dem Basismodell lediglich optische Aufwertung. Funktional hingegen bleibt alles beim Alten. Ein Phänomen, das wir bereits vom Audi Q2 kennen. Und der Audi Q5 "sport"? Als typisches Serienmerkmal sind bei dieser Variante zunächst die Sportsitze im Cockpit zu nennen. Dagegen fehlt dem „sport“-Modell aber das Ambiente-Lichtpaket. Alle weiteren Unterschiede erschöpfen sich in teils anderen Materialien, in minimal variierter Anmutung und farblichen Finessen. So ist das Kühlerschutzgitter hier in "Twilightgrau matt" gehalten, die Lamellen in "Aluminiumsilber matt". Die Radlaufblenden sind in Wagenfarbe. Die Aluminium-Gussräder des Audi Q5 "sport" sind wie bei "design" in 18-Zoll dimensioniert, doch in Unterschied zu diesem in 5-Arm-Stern-Design angelegt. 

Basismodell statt Audi Q5 "sport"?

Für welchen Audi Q5 man sich entscheidet, ist sicherlich eine Sache der eigenen Prioritäten. Wir beispielsweise wünschen uns möglichst viel Technik und handfeste Funktionsvorteile zu einem einigermaßen moderaten Endpreis. Allerdings gilt weiterhin: Der Audi Q5 ist kein Allerweltsauto und will auch keines sein. Mit anderen Worten: Wer einen Q5 konfiguriert, sollte sich seines Premium-Anspruchs auch bewusst sein.

In diesem Sinne erscheint das Konzept der beiden Ausstattungsvarianten Audi Q5 "design" und Audi Q5 "sport" folgerichtig. Trotzdem zögern wir noch etwas mit unserer Entscheidung im Audi-Konfigurator. Zwar erscheint uns das "sport"-Modell, vom fehlenden Funktionsmehrwert einmal abgesehen, durchaus anziehend. Aber fast 2.000 Euro mehr für den schönen Schein? Wir entscheiden uns schließlich doch anders. Ausgerechnet hier wollen wir unseren Prinzipien nicht untreu werden und uns lieber auf die Upgrades konzentrieren, die im Konfigurator jetzt noch auf uns warten: Farben, Sonderausstattung, Zubehör. Und wie oben schon gesagt, werden uns im Folgenden noch zahlreiche Optionen erwarten, die den Basispreis des Audi Q5 durchaus ganz schön üppig in die Höhe hieven können. Also machen wir mit dem Basismodell und seiner Standardausstattung weiter. Zusatzkosten? Vorerst keine.

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Audi Q5: Farben und Lackierungen

Übrigens sei erwähnt, dass die Wahl der Ausstattungsvariante im Audi-Konfigurator keinerlei Auswirkungen auf die weiteren Wahlfreiheiten hat. Auch die Lackierungspalette wird dadurch weder eingeschränkt noch erweitert. Die Preise von Modell zu Modell ändern sich ebenfalls nicht. Bei allen drei Varianten gilt: 14 Lackierungen stehen zur Verfügung. Zwei davon sind gratis, alle übrigen kosten extra. Doch mit "Brillantschwarz Uni" oder "Ibisweiß Uni" können wir uns nicht recht anfreunden, weswegen wohl eine kleine Zusatzinvestition nötig sein wird. Und die ist wie der Audi Q5 als Ganzes eben nicht gerade billig. Denn bis auf das extravagante "Daytonagrau Perleffekt" für ebenso extravagante 2.400 Euro kost jede weitere Lackierungsoption immerhin stattliche 900 Euro. "Navarrablau Metallic" erscheint uns als attraktive Option. Es wirkt nämlich äußerst gediegen, gar nicht übertrieben oder zu flippig, sondern sehr frisch und bestimmt. Die ersten zusätzlich aufgewendeten 900 Euro rechnen wir zum Kaufpreis.

Audi Q5, Seitenansicht, fahrend, blau
"Navarrablau Metallic" wirkt optimal. Die Lackierung kostet zwar 900 Euro extra, ist aber nicht die teuerste im Angebot des Audi Q5-Konfigurators. - Foto: Audi

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Upgrades für den Audi Q5: "S line", Navi, Sound-System?

Audi Q5 "S line", Innenansicht, Cockpit
Das Hochglanz-Interieur der Audi Q5 "S line"-Ausstattung bleibt dem Basismodell leider verwehrt. Den Chic gibt es bloß für "sport" und "design". - Foto: Audi

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Man möchte sagen: Jetzt kommt's dicke! Und das leider nicht nur erfreulichen Sinne. Denn sieht man sich die ungeheure Menge an Zusatzausstattung und Zubehör an, die uns der Konfigurator für den Audi Q5 2018 zur Verfügung stellt, weiß man im ersten Moment gar nicht mehr, wo einem der Kopf steht. Das ist Audi-typisch. Doch kostet sogut wie jedes dieser Upgrades - egal ob als Paket oder Einzeloption gewählt - eine schöne Stange Geld. Das ist Audi-typisch. Insofern bewahrheitet sich an dieser Stelle das, was wir vorhin schon mehrfach angedeutet haben: Der Basispreis eines Audi Q5 lässt sich in diesem letzten Konfigurator-Bereich locker um einen fünfstelligen Betrag erhöhen. Nur ein Beispiel: Klickt man sich einmal versuchsweise alle angebotenen Pakete willkürlich an, landet man dadurch bereits bei 25.425 Euro extra. Wohlgemerkt: Die Pakete stellen in der Regel die preisvorteiligen Kombi-Optionen im Konfigurator-Angebot. 

Aber es hilft alles nichts: Wir wollen, ja, müssen unserem Audi Q5 noch etwas Funktionalität verpassen. Denn sowohl die Modellvariante Audi Q5 "sport" als auch Audi Q5 "design" bietet kaum ein Mehrwert in puncto Infotainment und schon gar nicht bei Sicherheit oder Assistenz. Die beiden höheren Linien besitzen im Grunde ausschließlich Vorteile in Look und Optik, heben sich ansonsten aber nicht großartig vom Basismodell ab. Darum sind wir auch bei diesem geblieben. Der Vorteil: Wir haben uns fast 2.000 Euro gespart. Der Nachteil: Wir können jetzt nicht mehr alle Möglichkeiten im Audi Q5-Konfigurator nutzen, denn als Basismodell bleiben unserem Q5 nun auch die Audi Q5 "S line"-Pakete verwehrt. Hätten wir uns vorher für den Audi Q5 "sport" entschieden, stünden uns gleich vier dieser exklusiven Optionen zur Wahl. Hätten wir den Audi Q5 "design" genommen, wären es immerhin zwei. Kurzum: Statt der Audi Q5 "S line"-Kombipakete sind wir für die ästhetische Aufwertung des von uns gewählten Basismodells nun auf das Konfigurieren von Einzelelementen angewiesen. Diesbezüglich gibt es aber schon noch die eine oder andere interessante Möglichkeit.

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Die Audi Q5 "S line"-Pakete sind bei weitem nicht die einzigen Zusatz-Bündel, die wir uns im Konfigurator dazu wählen können. Das gilt für alle drei Modellvarianten – erfreulicherweise auch für unser Basismodell. Für das werden nicht weniger als 14 Ausstattungspakete angeboten, deren Inhalte gemäß der Namensgebung auch entsprechend variieren und ganz unterschiedlichen Bedarfslagen zugutekommen sollen. Das "Assistenzpaket Stadt" beispielsweise hält auch, was es verspricht, und kommt mit Einparkhilfe "plus", Rückfahrkamera, Audi side assist, Audi pre sense basic, Audi pre sense rear. Darüber hinaus mit der innovativen Ausstiegswarnung und dem Querverkehrassistenten (hinten), die sich als Einzelelemente übrigens nicht dazurüsten lassen. Sie sind exklusive Bestandteile des "Assistenzpaket Stadt". Insgesamt eine großartige Komplettlösung also, die hingegen auch einen nicht unerheblichen Preis fordert. Denn erst mit 1.490 Euro Zusatzaufwand lässt sich dieses Paket mit dem Audi Q5 konfigurieren. Dennoch überzeugt es uns zumindest in Umfang und Qualität dermaßen, dass wir es schließlich mit auf die Rechnung nehmen wollen. Grob verrechnet sparen wir dadurch aber mehr als 1.000 Euro gegenüber der Summe der Einzelelemente.

Audi Ausstiegswarnung, Grafik
Die sensorische Ausstiegswarnung ist eines der Systeme, auf die wir beim Audi Q5 ungern verzichten würden. Im "Assistenzpaket Stadt" ist das Feature schon mit dabei. - Foto: Audi

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Ganz ähnlich verhält es sich mit den weiteren Paketen: Das Connectivity-Paket (990 Euro) beispielsweise bringt das "Audi music interface" zur Anbindung von USB-Speichermedien und MP3-Playern, die Zusatzfunktion der Navigationsvorbereitung und den den zusätzlichen SDXC-Kartenleser. Das Paket "technology selection" (3.550 Euro) wartet mit Features wie dem Audi virtual cockpit, der MMI Navigation plus mit MMI touch oder der „Audi connect Notruf & Service“-Funktion auf. Wir könnten diese Auflistung fast nach Belieben fortführen, derart umfangreich ist das Angebot, das uns der Audi-Konfigurator vorhält. Allerdings wollen wir uns auf das Wesentliche beschränken und den Blick auf weitere Sicherheits- und Assistenzoptionen werfen.

Audi Q5, Parkassistent, Grafik
Die verschiedenen Bestandteile des Audi-Parkassistenten. - Foto: Audi

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Was wir auf keinen Fall missen wollen wir den Parkassistenten mit der Einparkhilfe "plus". Für ein 4,66 x 2,14 x 1,66 Meter in Länge, Breite und Höhe messendes Fahrzeug wie den Audi Q5 ist dieses Feature in unseren Augen ein absolutes Muss. Insofern verwunderte - das sei hier noch einmal betont - dass unser SUV in keiner der drei möglichen Serienvarianten dieses Element schon mit an Bord hat. Die 270 Euro Extraaufwand sind darum unumgänglich. Und: Nein, der Parkassistent befindet sich eben auch nicht im Elemente-Verbund des von uns gewählten "Assistenzpakets Stadt". Das überrascht. Noch einmal extra zahlen für ein Feature, das eigentlich zum Inhalt der Gesamtlösung gehören müsste? Ja und nein. Man muss nämlich dazusagen, dass uns der Parkassistent ohne das "Assistenzpaket Stadt" sehr viel teurer kommen würde. Mit dem Paket allerdings vergünstigt er sich von 1.050 Euro auf nur noch 270 Euro. Die Einparkhilfe "plus" ist ja letztlich schon mit drin. Trotzdem: Gerade den Parkassistenten den hätten wir uns als einen Teil der Serienausstattung gewünscht.

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Die Schnittstelle zwischen Assistenz und Komfort ist wie immer das Infotainment. Eine der dieser für den Q5 angebotenen Optionen ist für uns Pflicht: entweder MMI Navigation (1.500 Euro) oder gleich das erweiterte MMI Navigation plus mit MMI touch (2.840 Euro). Bei Letzterem bleiben dann nahezu keine Wünsche mehr offen: laufend aktualisiertes Kartenmaterial, die Wahl aus Alternativrouten, POIs, Spurempfehlungen und vieles mehr. E-Mails und Mitteilungen kann man sich vom Mobiltelefon aus vorlesen lassen. Sogar die Zieleingabe per Handschrifterkennung ist hier möglich. Das überzeugt. Dann kommt es, wie es kommen muss: Die MMI Navigation plus ist an die Mitnahme von weiteren kostenpflichtigen Elementen gekoppelt. Heißt: Der Konfigurator lässt die Wahl nur dann zu, wenn wir das Lederlenkrad im 3-Speichen-Design mit Multifunktion "plus" noch dazunehmen - entweder beheizbar für 340 Euro oder unbeheizt für 150 Euro. Wir klicken die günstigere Option für die genannten 150 Euro, da erscheint im Audi Q5-Konfigurator noch einmal eine Zusatzbedingung. Diesmal werden wir gefragt, ob wir entweder das Audi virtual cockpit (500 Euro) oder das Fahrerinformationssystem mit Farbdisplay (250 Euro) wollen. Eine Option ist obligatorisch. Derartige Kopplungen verschiedener Ausstattungsmerkmale sind uns ja schon aus anderen Audi-Modellen bekannt. Entsprechend lautet das reale Preisergebnis: 3.490 Euro Extrakosten. Immerhin haben wir jetzt noch das virtuelle Cockpit mit drin und das Audi connect Navigation & Infotainment mit integrierter SIM-Karte und drei Jahren Laufzeit gibt es gratis dazu.

Zu allerletzt noch die Frage nach einem geeigneten Sound-System. Das ist uns schon noch eine Erwähnung wert, da ein angemessenes Entertainment für das Premium-SUV Audi Q5 wohl doch nicht ganz unwichtig ist. Was gibt es also qualitativ Höherwertigeres als das einfache Radio? Nun, da wäre zum einen das Audi sound system für tolerable 290 Euro. Auf der anderen Seite das Bang & Olufsen Sound-System mit 3D-Klang. 1.140 Euro müssten wir dafür veranschlagen. Für unseren Geldbeutel dann doch etwas zu viel des Guten. Dazwischen findet sich leider nichts mehr, weshalb wir uns am Ende noch für die kleinere Wahlmöglichkeit entscheiden. 

Unser Audi Q5 2018: Fazit im Preis-Test

Auf 6.440 Euro belaufen sich die Sonderausgaben in unserem Audi Q5-Preis-Test. Viel oder wenig? Wir zumindest halten das für durchaus angemessen. Die Summe wurde fällig, da der aktuelle Audi Q5 in keiner seiner drei Serienvarianten über einen für uns ausreichenden Umfang an Assistenz, Infotainment und/oder Sicherheit verfügt. Zusätzliches Aufrüsten ist darum unumgänglich. Das kann dann doch schön ins Geld gehen, wie wir eingangs schon bemerkt haben. Und trotzdem kann man die Extrakosten dafür noch in einem tolerablen Rahmen sehen. Immerhin ließe sich der Audi Q5 noch in ganz andere Preishöhen schrauben. Exterieur- sowie Interieur-Aufwertungen, Styling-Elemente oder weitere Komfort-Features könnten locker dazu beitragen. Doch mit einem Startpreis von 47.300 Euro allein für den Motor dürfen noble Zusätze für einen Audi Q5 nicht die maßgebliche Rolle spielen. In derartigen Gefilden muss man immer mit deutlich mehr an Aufwendungen rechnen, als der erste Blick auf den Grundpreis vermuten lässt. Das ist Audi-typisch. Und genauso verhält es sich mit einigen anderen Dingen, auf die wir im Audi Q5-Konfigurator gestoßen sind.

Audi Q5, Halbseitenansicht von hinten, stehend, blau
Foto: Audi

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Da sind zum einen die aneinander gekoppelten Einzeloptionen. MMI Navigation plus geht nicht ohne kostenpflichtige Zusatz-Elemente, weshalb sich der Listenpreis von ohnehin recht noblen 2.840 Euro um mindestens 400 Euro erhöht. Das finden wir etwas belastend, müssen es aber als Voraussetzung für das Navi im wahrsten Sinne des Wortes in Kauf nehmen. Doch andererseits bieten uns einige andere Optionen wirkliche und auch spürbare Preiserleichterungen wie in unserem Fall das "Assistenzpaket Stadt". Allein der Parkassistent fehlt darin, was ein bisschen überrascht. Seine Mitnahme kostet uns darum noch zusätzliche 270 Euro.

Mit nur wenigen weiteren Zusätzen wie Lackierung oder Audio-System sind wir am Ende dann bei einem Audi Q5-Preis von 50.790 Euro angelangt. Wohlgemerkt haben wir lediglich das Basismodell des Premium-SUV genommen, was uns 1.950 Euro "gespart" hat. Audi Q5 "sport" oder "design" hatten für uns nämlich keinen wirklichen funktionalen Mehrwert. Und dieses Geld lässt sich auch locker für Pakete und Zubehör ausgeben. Es rinnt einem geradezu durch die Finger. Doch am Ende haben wir einen durchaus gut ausgerüsteten Audi Q5 vor uns: mit 190 PS, Automatik, einer sehr soliden technischen Bedarfsausstattung und immerhin mit einem Mindestmaß an serienmäßiger Eleganz.

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