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Audi Q2, seitliche Frontansicht, orange Foto © Audi
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Der Piazzahirsch

Audi Q2: Test, Preis-Leistungs-Check und Kaufberatung

Ein SUV ohne Panzer-Dimensionen? Audi zeigt, wie`s gemacht wird. Der Q2 bietet coole Offroad-Anmutung bei stadttauglichen Ausmaßen. Ein voller Erfolg

Vor allem ihre wuchtigen Ausmaße haben SUVs einen wenig schmeichelhaften Beinamen beschert: "Hausfrauenpanzer". Trotz dieser Schmähung erfreuen sich die Asphalt-Offroader weiterhin immenser Beliebtheit. Beide Tatsachen ein wenig im Oberstübchen gedreht und gewendet, lautet der logische Schluss fast zwingend: Wieso eigentlich nicht gleich ein SUV, das auch in engen Nebenstraßen manövrierfähig und wendig bleibt?

Audi Q2, Halbseitenansicht, rot
Foto © Audi

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Dieses Konzept ist so naheliegend wie einträglich - und so adaptieren es inzwischen viele Hersteller: Ob Seat Arona, BMW X2, VW T-Roc oder Hyundai Kona - dies ist nur ein Auszug der ansehnlichen Mitglieder, welche zu der Hochbeiner-Herde im Kleinformat zählen. Allein durch die zahlreichen Individualisierungsmöglichkeiten kommt dem taufrischen Crossover Q2 aus dem Hause Audi dabei eine Sonderstellung zu.

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Der richtige Motor im Audi Q2: Test und Preise

Jetzt steht die erste Entscheidung an: Soll es ein Turbobenziner sein? Oder doch lieber ein Diesel? Die Basisversion des Audi Q2 ist ab einem Preis von 23.900 Euro erhältlich und kommt als 1,0-Liter-Benziner (85 kW/116 PS) mit manuellem Sechsganggetriebe und Vorderradantrieb daher. 

Wie so oft bei Audi gilt auch hier: Steht man drauf, wenn es unter der Haube etwas "dicker" ist, darf man dafür auch ganz ordentlich löhnen. Für den nächststärkeren und 400 ccm größeren Ottomotor-Kandidaten mit 110 kW/150 PS werden schon 25.400 Euro aufgerufen. Verglichen damit ein "Schnäppchen" ist der 1,6-TDI mit 85 kW/116 PS, der ab 26.350 Euro zu haben ist. Den prestigeträchtigen Quattro-Schriftzug erhält man als Benziner erst bei der Topmotorisierung Q2 2.0 TFSI quattro s-tronic. 32.300 Euro verlangt Audi für diesen Q2, in dem der quattro dann aber serienmäßig den Antreiber gibt. Der gleich starke Diesel-Q2 mit ebenfalls 140 kW/190 PS steht mit 35.150 Euro in der Liste. 

Freunde von ultimativer Sportlichkeit müssen sich nicht mehr allzu lange gedulden: Voraussichtlich Mitte des Jahres 2018 geht mit dem Audi SQ2 die athletischste Variante des kleinen Crossovers an den Start. Die Topversion verzückt Fans der Ingolstädter Marke mit Allradantrieb, einer Leistung von rund 260 PS sowie einem strafferen Fahrwerk. Über die Preise für die neue Speerspitze sind bisland noch keine Preise durchgesickert.

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Angesichts dieser Zahlen fragt man sich natürlich: Genügen die leistungsgleichen, kleineren Diesel- und Benziner-Modelle mit 85 kW/116 PS zumindest moderaten Performance-Ansprüchen? Die Antwort: Wer den Q2 hauptsächlich in seinem natürlichen Habitat, namentlich der City bewegt, der wird mit dem Dreizylinder 1.0 TFSI-Benziner klarkommen, zumal der Audi Q2 nur 1,2 Tonnen auf die Waage bringt. Ein etwas mangelhaftes Drehmoment muss man allerdings verschmerzen können. Das als "Audi S tronic" bekannte Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe sollte man sich deshalb gönnen, um die Anfahrschwäche etwas zu mindern. Das trifft auf uns allemal zu - wir planen somit einen Basispreis von 25.900 Euro ein. 

Audi Q2 Testfahrt mit Sidney Hoffmann:

Audi Q2: Farben-Wahl

Das SUV Q2 bringt eine Auswahlpalette von zwölf Lackfarbtönen mit. Dabei ist das "Billantschwarz Uni" und das "Ibisweiß Uni" noch gratis. Teurer wird es ab "Vegasgelb" mit 340 Euro, bevor sieben Metallic-Töne zu jeweils 630 Euro Aufpreis folgen. Am teuersten würden uns "Arablau Kristalleffekt" (1.000 Euro) und "Daytonagrau Perleffekt" (2.300 Euro) kommen. Die berühmete Qual der Wahl empfinden wir hier nicht unbedingt, da uns das "Korallenorange Metallic" schon wirklich gut gefällt. Die 360 Euro geben wir daher gerne aus.

Audi Q2: zwei Modelle in gelb und rot
Foto © Audi

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Audi Q2, Halbseitenansicht von hinten, orange
Foto © Audi

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Sport oder Design? Die richtige Ausstattungslinie unseres Audi Q2 konfigurieren

Audi bietet auch für den Q2 die zwei bekannten Ausstattungsvarianten "Design" und "Sport" an. Serienmäßig hat der Q2 bereits einige praktische Extras mit an Bord. Dazu gehören beispielsweise Zentralverrielung, Klimaanlage, elektrische Fensterheber und das MMI-Radio. Im Konfigurator beginnen wir also mit der Standardausstattung, gönnen unserem Audi Q2 aber gleich die Komfortklimaautomatik für 550 Euro. Wenn man keinen Tiefgaragenstellplatz in der Stadt hat, ist im Winter eine Standheizung auf jeden Fall Gold wert. Oder in dem Fall 1.300 Euro.

Besonders hat es uns das "S line Exterieurpaket" mit seinen temperamentvollen Akzenten angetan. Hier bekommen wir zusätzlich Extras wie das Kühlerschutzgitter in Platinumgrau matt, Alu-Einstiegsleisten, Stoßfänger vorn und hinten sowie seitliche Schwellerleisten und der Diffusoreinsatz in sportlich-markantem Design. Dafür werden zusätzlich 1.660 Euro fällig. Mit dem Drive-Select-Schalter für 200 Euro stellen wir uns das Fahrwerk und das Motoransprechverhalten passend zur Fahrsituation zwischen Komfort und Sport ein. 

Audi Q2 im Test: Innenraum und Infotainment

Wer erstmals im Fond des Audi Q2 Platz nimmt, wird feststellen, dass der Schein auch im positiven Sinne trügen kann: Trotz der nach hinten abfallenden Dachlinie fällt der Q2-Fond hinten überraschend geräumig aus - und man ertappt sich unwillkürlich bei der Frage, ob man tatsächlich in einem 4,19 Meter kurzen Mini-SUV Platz genommen hat. In puncto Kofferraumvolumen ist der Audi Q2 sogar dem A3 Sportback überlegen: Bei aufgestellten Rücksitzen passen 405 Liter in den Gepäckraum, legt man sie flach, dann werden daraus sogar satte 1.050 Liter. Eine elektrische Gepäckraumklappe gibt es optional für 490 Euro noch obendrauf. 

Audi Q2, Cockpit
Foto © Audi

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Ob Material, Oberflächen oder Verarbeitungsqualität - im Innenraum dominiert allenthalben Premium, wie man es von Audi gewöhnt ist. Das aus TT, Q7, A4 und A3 bekannte virtuelle Cockpit ist selbstverständlich auch für den Audi Q2 erhältlich - gegen Aufpreis versteht sich - und gegen Mehrausstattung. Denn 650 Euro stehen zwar für dieses Extra auf dem Preisschild. Man muss aber dazu auch das große Navi "MMI Navigation plus mit MMI Touch" (2.690 Euro) nehmen - und das Multifunktions-Lederlenkrad, das nochmal 330 Euro oben drauf schlägt. Das summiert sich in der Q2-Preisliste zu Extrakosten von 3.670 Euro. Da sollte man gleich das Ausstattungspaket "Technology Selection" wählen, welches das ebenfalls alles enthält, dann erhält man auch das Audi "Smartphone Interface" und zahlt nur 3.300 Euro. Moderne Konnektivität wird angesichts der urbanen Zielgruppe natürlich großgeschrieben. Wer die MMI-Navigation-Plus-Option ankreuzt, erhält die "embedded SIM-Card", was im Klartext heißt: Drei Jahre europaweite Flatrate bei allen Diensten von Google Earth. Ein Wlan-Hotspot gehört auf diesem Niveau heutzutage ohnehin zum guten Ton.

Auch bei den Assistenzsystemen steht der Audi Q2 dem Dickschiff Q7 in nichts nach: Vom Abstandsradar, Fußgänger- und Verkehrszeichenerkennung über den Stauassistenten bis hin zu einem Notfallmodus bei Fahrerausfall lässt sich der Q2 mit allerlei lebenserleichternden - und möglicherweise lebensrettenden - Helferlein ausstatten.

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Der letzte Schliff für unseren Audi Q2

Auf die nützlichen Technik-Highlights wie das MMI-Navigationssystem und das Virtual-Cockpit wollen wir auf gar keinen Fall verzichten. Dazu passt auch das Head-Up-Display für 600 Euro. Hinzugefügt werden dabei aber auch die LED-Scheinwerfer inkl. dynamischem Blinklicht am Heck für 1.245 Euro. Die LED-Scheinwerfer wollten wir ohnehin wegen der erhöhten Fahrsicherheit. Also nehmen wir beide Features. 

Endlich gibt es viele sinnvolle Helfer zu einem vernünftigen Paketpreis: Für 1.590 Euro bekommen wir das vollgestopfte Assistenzpaket. Darin enthalten ist ein aktiver Tempomat, der automatisch den Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug einhält und im Stau anfährt und abbremst; Spurhalteassistent, automatische Notbremsfunktion, Verkehrszeichenerkennung, Fernlichtassistent, Licht- und Regensensor, grauer Colorstreifen für die Frontscheibe und die Einparkhilfe plus sind ebenfalls enthalten. Deal.

Audi Q2, Modellskizze mit Assistenzsystemen
Foto © Audi

Unser Rücken dankt uns sicher die 4-Wege-Lendenwirbelstütze für 245 Euro. Das geht aber nur im Verbund mit der Höhenverstellfunktion für die Vordersitze (80 Euro). Passt auch. Und wir danken uns im Winter nochmal selber, wenn wir die Sitzheizung für schlanke 330 Euro angekreuzt haben. Zu guter Letzt das Bang & Olufsen Sound System für maximalen Sound-Genuss. Das ist uns die dafür veranschlagten 790 Euro wert. Dazu nehmen wir gleich noch DAB fürs Radio und wir sind auch hier auf dem neuesten Stand der Technik. Den erwarten auch die Passagiere, die wir hinten mitnehmen wollen. Deshalb spendieren wir ihnen noch zwei USB-Ladeschnittstellen, die im großen Ablage- und Gepäckraumpaket für 230 Euro schon enthalten sind, auch wenn es das alles nur in Kombination mit der Mittelarmlehne für 150 Euro on top gibt.

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Fazit zum Audi-Q2-Test: Lohnt sich der Kauf? 

Die kurze, aber deshalb nicht minder klare Antwort: Ja. Etwas ausführlicher: Ja, wenn man ein Mini-SUV mit absoluter Premium-Anmutung, knackiger Optik und allerlei feinen Individualisierungsmöglichkeiten sucht und das liebe Geld keine so große Rolle spielt. Man sollte sich allerdings bewusst sein, dass man bei vielen Mitbewerbern teils weitaus günstiger wegkommen kann.

Wenn es aber ein city-taugliches SUV mit den Ringen sein soll, kann man mit dem Q2 kaum etwas falsch machen. Auch ein späterer Verkauf ist eine ernsthafte Option. Nach Expertenschätzung von 2017 erzielt der Audi Q2 in vier Jahren noch 56,5 Prozent seines Kaufpreises - ein ordentlicher Wert. Als Erfolg kann man den Q2 jedenfalls jetzt schon bezeichnen. Panzer fahren kann so schön sein. 

Audi Q2, fahrend neben Oldtimer, Frontansicht, rot
Foto © Audi

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Und auch die Zusammenstellung unseres Wunsch-Modells ging im Audi-Q2-Konfigurator in Windeseile von der Hand. Jetzt noch schnell Name und Adresse eingegeben - und schon erhalten wir ein günstiges Angebot frei Haus in unsere Inbox. 39.290 Euro haben wir für unseren Q2 veranschlagt. Damit haben wir einen realistischen Richtwert für den Vergleich der Angebote. Übrigens bietet Audi noch bis 30. Juni 2018 stattliche 3.000 Euro Umweltprämie beim Kauf eines Q2-Dieselfahrzeugs mit Euro-6 Abgasnorm an. Dafür muss - wie vorher auch - ein alter Diesel mit Euro 4 oder älter weggegeben und verschrottet werden.

Wie sollte euer Q2 aussehen? Vielleicht eher gediegen, also mit der Ausstattungslinie Design? Tough oder schnittig, ihr habt die Wahl!

Übrigens: Oftmals lohnt es sich durchaus, beim Neuwagenkauf nicht gleich den gesamten Kaufpreis cash auf den Tisch zu legen. Heutzutage kann es sich auch für Privatpersonen lohnen, das Traumauto einfach zu leasen. Ist euch diese Option trotzdem nicht ganz geheuer, bietet sich außerdem die Möglichkeit einer Finanzierung. Gerade unabhängige Anbieter locken oft mit attraktiven Rabatten. Wir kämen für unseren Q2 bei einer Laufzeit von 48 Monaten ohne Anzahlung beispielsweise auf eine Monatsrate, die deutlich unter 400 € liegt. Allerdings solltet ihr einplanen, dass am Ende der Laufzeit der Restwert auf einmal gezahlt werden muss. Außerdem gilt es, die Kilometerpauschale zu beachten, insbesondere Vielfahrer sollten hier einen zweiten Blick riskieren.

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Garantieverlängerung für den Audi Q2?

Für einen Neuwagen aus dem Hause Audi bietet der Hersteller eine Anschlussgarantie an. Wenn dann die zweijährige Herstellergarantie abgelaufen ist, kann diese gegen Aufpreis um entweder ein, zwei oder drei Jahre verlängert werden. Je nach Laufleistung bringt dies unterschiedlich hohe Kosten mit sich. Eine Audi-Garantieverlängerung bringt bei einem zügigen Weiterverkauf Vorteile, außerdem sichert diese bis zu fünf Jahre nach der Erstzulassung beispielsweise eines Audi Q2 einen Rundumschutz. Weitere Infos zur Audi-Anschlussgarantie gibt es hier.

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